Italien denkt an Abschaffung der Maskenpflicht

Italien erwägt die Abschaffung der Maskenpflicht sobald die Schwelle von 30 Millionen Geimpften – der Hälfte der Bevölkerung – erreicht wird. Bisher wurden 23 Millionen Dosen Impfstoff verabreicht.

Wien, 10. Mai 2021 | “Nachdem die Hälfte der Bevölkerung geimpft worden ist, kann man die Maskenpflicht im Freien abschaffen. Es ist aber sinnvoll eine Maske mitzuhaben, wenn es zu Ansammlungen kommt”, sagte Italiens Gesundheits-Staatssekretär, Pierpaolo Sileri, im Interview mit Radio 24 am Montag.

Die Regierung plant eine Informationskampagne für Personen, die sich nicht impfen lassen wollen. “Die Einführung eines grünen Passes, der Reisefreiheit ermöglicht, wird ein weiterer Anreiz zur Impfung sein”, sagte Sileri.

Protest gegen Schließungen am Wochenende

1.300 Einkaufszentren werden indes am Dienstag um 11.00 Uhr symbolisch einige Minuten lang demonstrativ sperren. Sie protestieren damit gegen ihre Schließung an Wochenenden. Die italienischen Handelsverbände fordern die Abschaffung der restriktiven Maßnahmen, die seit über sechs Monaten die Shops in Einkaufszentren an Wochenenden und Feiertagen zur Schließung zwingen. Dies belaste 780.000 Arbeitnehmer italienweit, betonten die Verbände.

Sileri betonte, die Bedingungen für die Wiedereröffnung der Einkaufszentren seien vorhanden. Bei voranschreitender Impfkampagne gebe es keinen Grund, Einkaufszentren an Wochenende geschlossen zu halten. Die Regierung will Mitte dieser Woche die Anti-Covid-Vorgaben prüfen. Nicht ausgeschlossen werden weitere Lockerungen nach jenen, die seit dem 26. April gelten.

(apa/bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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