Weltweite Pandemiebekämpfung: »Bundesregierung muss handeln «

Weniger als zwei Prozent der Bevölkerung in Afrika sind geimpft, Ursache dafür sei u.a. der „Impfnationalismus“ der reichen Staaten. Die AG Globale Verantwortung fordert mehr Hilfen für den Globalen Süden

 

Florian Bayer

Wien, 27. Mai 2021 | Auch wenn die Neuinfektionen in Europa zurückgehen und viele Staaten ihre Maßnahmen lockern: Andernorts ist die Pandemie noch längst nicht ausgestanden. Die OECD schätzt, dass erst 2023 oder 2024 sämtliche Staaten mit ausreichend Impfstoff versorgt sind. „Das wäre nicht nur eine moralische Tragödie, sondern auch gesundheitlich und wirtschaftlich fahrlässig“, sagt Annelies Vilim, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Globale Verantwortung.

Die AG, ein Dachverband von 34 Hilfsorganisationen in Österreich, fordert daher zusätzliche Mittel für den globalen Süden, „aus Solidarität und aus eigenem Interesse.“ Schließlich bestehe die Gefahr neuer Virusmutationen, solange man die Pandemie nicht weltweit in den Griff bekommt. Vilim: „Ein Tag Lockdown kostet in Österreich zwischen 190 und 243 Millionen Euro. Wir fordern die Bundesregierung auf, umgehend 200 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen.“

Impfstoff teuer und knapp

Während in Europa 30 Prozent der Bevölkerung zumindest einmalig gegen Covid-19 geimpft wurde, sind es in Asien nur 5,5 Prozent, in Afrika gar nur 1,7 Prozent (Zahlen von Our World in Data). Im kriegsgebeutelten Jemen wurde gar nur eine von rund 2.000 Personen geimpft. Mit ausbleibenden Immunisierungen besteht das Risiko, dass neue Varianten den Impfschutz unterlaufen.

Für viele Staaten ist der Impfstoff nicht leistbar. Derzeit steht er oft auch gar nicht zur Verfügung, denn die reichsten Staaten mit 15 Prozent der Weltbevölkerung haben sich bereits 70 Prozent der Impfstoffe für 2021 gesichert, heißt es von der AG Globale Verantwortung. Um die „Mammutaufgabe“ von weltweiten Impfungen zu bewerkstelligen, sollte auch ein weltweiter Technologietransfer oder kostenlose Lizenzierungen angedacht werden.

„Die fehlende Verfügbarkeit und hohen Preisen sind auch die Folgen von Impfnationalismus und bilateralen Kaufverträgen. Beides treibt die Preise der Impfstoffe in die Höhe“, sagt Walter Hajek, Leiter der internationalen Zusammenarbeit beim Österreichischen Roten Kreuz. Um etwa 80 Prozent der äthiopischen Bevölkerung zu impfen, bräuchte es Impfstoff um 4,2 Milliarden Dollar. Dieser Betrag allein – noch ohne Logistik, Personal, Impfkampagnen – seien 3,36 Prozent des äthiopischen BIP, mehr als das gesamte Gesundheitssystem dort ausmacht. „Solche Ausgaben können sich viele Staaten schlicht nicht leisten“, sagt Hajek.

Mehr Mittel für COVAX

Das COVAX-Programm (Covid-19 Vaccines Global Access) der WHO stellt zwar 92 ärmeren Staaten verbilligte oder kostenlose Impfdosen zur Verfügung, braucht aber dringend mehr Mittel: Laut WHO allein heuer weitere sechs bis acht Mrd. Dollar. Österreich hat angekündigt, COVAX mit 2,9 Mio. Dollar zu unterstützen – deutlich weniger als andere europäische Länder (Deutschland 971 Mio., Schweden 23 Mio.), kritisiert die AG Globale Verantwortung.

Und es brauche noch weit mehr als bloß den Impfstoff selbst, sagt Hajek, denn COVAX sorge bloß dafür, dass Impfstoffe am Flughafen der jeweiligen Hauptstädte ankommen. Am schwierigsten sei aber erfahrungsgemäß die letzte Meile zu den Menschen. „Die Logistik war und ist in Österreich schon eine Herausforderung. In afrikanischen Staaten, besonders in entlegenen Regionen ohne Strom, ist das unter Einhaltung der Kühlketten noch weit aufwändiger“, so Hajek vom Roten Kreuz.

Herausforderungen in Afrika

Generell kommen in Afrika spezifische Herausforderungen dazu: Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt 18 Jahre (Europa: 44, Österreich 42 Jahre). Rund 40 Prozent der Bevölkerung ist weniger als 14 Jahre alt. „Impfzulassungen für unter 16-Jährige sind daher dort besonders wichtig“, sagt Eva Schernhammer, Epidemiologin an der MedUni Wien.

Dazu kämen strukturelle Herausforderungen wie schwache Gesundheitssysteme und eine aufgrund stärker verbreiteter chronischer Erkrankungen (HIV, Tuberkulose, Diabetes etc.) besonders hohe Mortalität unter Covid-Erkrankten. Und auch wenn künftig auf Covid fokussiert wird, dürften andere Impfprogramme (etwa Masern, Pocken, Polio) nicht zurückgefahren werden, sagt Hajek.

Besonderes Augenmerk solle auf marginalisierten Gruppen liegen, etwa Frauen, Ältere und Menschen mit Behinderungen. „Viele würden sich gern impfen lassen, haben aber Angst, weil sie keine Informationen haben“, sagt Sabine Prenn, Österreich-Geschäftsführerin von Licht für die Welt. Deshalb brauche es mehr Informationen, auch in Gebärdensprache und Braille-Schrift.

Mehr Hilfe gefordert

„Die Bundesregierung ist gefordert, ihre internationale Verantwortung wahrzunehmen“, heißt es vom Dachverband. Es brauche dringend Sofortmaßnahmen zur Prävention und Eindämmung der Pandemie, gleichzeitig aber auch mehr langfristige Programme, u.a. in den Bereichen Bildung, Armutsbekämpfung und Gesundheit.

Wir haben das Außenministerium um eine Antwort gebeten, ob und wie man auf diese Forderungen reagiert und welche Anstrengungen diesbezüglich bereits unternommen wurden. Bis Redaktionsschluss erhielten wir keine Antwort.

Titelbild: APA Picturedesk

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84 Kommentare
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Grete
28. 05. 2021 12:28

https://youtu.be/T9UmycNp2eo
RA Dr. Michael Brunner “Verfassungsbrüche über Verfassungsbrüche”

Grete
28. 05. 2021 12:28
Antworte auf  Grete
Unbekannt
28. 05. 2021 12:26
Antworte auf  Grete

Gerüchteweise will auch die Krankenkasse in den Krankmeldungen der Ärzte nichts von irgendwelchen zeitlich nahen Impfungen sehen. Gerüchteweise natürlich.

LinkslinkerRechtsrechter
28. 05. 2021 12:03

Bei div. Aufenthalten in Tansania konnte ich nicht den Eindruck gewinnen, dass sich die Menschen dort nach der Spritze sehnen, im Gegenteil. Aber schon klar, auch Afrika muss letztlich an die Kandarre.

Suppenkasper
28. 05. 2021 11:04
Nelke
28. 05. 2021 10:12

Wenn man so in das Gesicht eines Geimpften blickt, in dieses beneidenswerte Glück, dann ist man Kurz(kein Rechtschreibfehler!) versucht, sich die Voraussetzung für diesen Zustand für sich selbst zu wünschen. Aber dieses Verlangen geht rasch vorbei, und man ist wieder froh, man selbst zu sein. In welchem Sturm man auch stehen mag…

Prokrastinator
28. 05. 2021 10:20
Antworte auf  Nelke

Ich denke zu verstehen was Sie meinen und kann es nachfühlen. Ich kenne aber auch jemanden, der in einem KH arbeitet, sich früh hat “übertölpeln” lassen sich zu impfen, und seither die Angst aus seinen Augen springt, nachdem er schon nach der 1. Dosis eine Woche krank im Bett lag, und sich seither fragt “was habe ich da eigentlich bekommen”, während man die stetig wachsende Zahl der EMA zu Impfschäden liest, die allein mit Corona-“Impfungen” schon weit größer ist als die letzten 15 Jahre alle Impfungen zusammen.

Die Schweinegrippe-Impfung wurde in den USA nach 53 Toten abgebrochen, weil zu risikobehaftet. Heute nähert man sich der 4000er-Marke bei C-“Impfungen”, und macht munter weiter.

Nelke
28. 05. 2021 9:36

Ich bin ein großer Freund eines gepflegten Sprachgebrauchs. Wenn aber die Umstände nach einem derben Wort schreien wie die Säufer nach dem Schnaps, dann verwende ich es unverzüglich und ohne Scham. Dieserhalb sage ich: All jene, welche nun Afrika vermittels der Corona-Spritze vor dem Untergang bewahren wollen, scheißen(!) in Wirklichkeit auf Afrika. Die hungernden Kinder, die verhungernden Kinder, die mit Fliegen übersäten Kinder, sie alle sind ihnen gleichgültig. Der Coronaspritzenrubel muss rollen. Afrika als riesiger Impfmarkt. Und wenn sich Afrika die flächendeckende Abfüllung nicht leisten kann, gibts flugs einen günstigen Kredit der Weltbank. Die WHO hat da beste Verbindungen. Der liebe Onkel Bill und der um nichts weniger liebe Onkel George werdens schon richten. Und viele Österreicher lauschen derweilen den Erzählungen der Kollaritsche und Foiteks und fühlen sich dabei so klug, wie sie es bedauerlicherweise nicht sind. Mich ekelt.

Grete
28. 05. 2021 9:49
Antworte auf  Nelke

Ich mag ordinäre Ausdrucksweise nicht, weil Sprache immer auf den Geist zurückwirkt und umgekehrt. Ich kann noch nachvollziehen, dass Sie dieses Wort in diesem Fall benützen, aber leider ist es schon so geflügelt, dass es dazu keine außerordentlichen Umstände mehr braucht. Und auf den Geisteszustand vieler hat es – fürchte ich – bereits abgefärbt

Nelke
28. 05. 2021 9:59
Antworte auf  Grete

Ich rede nicht von außerordentlichen Zuständen; sondern von verwerflichen und üblichen. Und ab und an ein derbes Wort macht alle übrigen noch schöner. Ich halte es für einen Fehler, wenn eine Sprache auf Kontraste verzichtet. Sie ist dann entweder langweilig oder aber unerträglich. Und nichts ist von größerem Reiz als eine Heiligkeit mit einem kleinen Makel…

Prokrastinator
28. 05. 2021 9:43
Antworte auf  Nelke

Ich mag es, wenn gepflegte Geister “ausfällig” werden. Vielleicht ja auch, weil ich mehr ausfällig als gepflegt bin…..;))

Darum lasse ich nun jemand anderen sprechen, der das hervorragend kann: ein ernsthafter Rowan Atkinson über Rede- und Meinungsfreiheit

https://www.youtube.com/watch?v=BiqDZlAZygU

“We need more insult”. Scheisse muss man auch als Scheisse benennen dürfen, alles andere wäre bereits Zensur.

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von Prokrastinator
Nelke
28. 05. 2021 10:04
Antworte auf  Prokrastinator

Danke für den Link!

Mamasan
28. 05. 2021 7:23

Ich schließe mich der Meinung von Prokrastinator an.

Mamasan
28. 05. 2021 7:21

Andere böse Zungen behaupten ja, es handle sich bei dem Impfprogramm gegen Covid-19/um ein Bevölkerungsdezimierungsprogramm.
Wenn man es unter diesem Blickwinkel betrachtet, fällt einem auf, dass man im reichen Westen zuerst einmal die “lästigen” Alten geimpft hat, die dem Staat nicht mehr nützlich sind, die im Gegenteil durch ev Krankheiten im Alter immer teurer werden und der Gesellschaft auf der Tasche liegen.
Und nun der Ruf nach “Unterstützung” beim Impfen der ärmeren Bevölkerung Afrikas, der Menschen, denen man nachsagt, sie hätten mehr Kinder als der Durchschnittseuropäer.
Böse Gerüchte besagen auch, man könne ja den verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Inhaltsstoffe mit verschiedenen Wirkweisen spritzen, zum Beispiel zum Zwecke der Unfruchtbarmachung.
Es wird von Fehlgeburten bei geimpft en Schwangeren gesprochen.
Gerüchte?

Unbekannt
28. 05. 2021 9:30
Antworte auf  Mamasan

Lästige Alte, Krebskranke, Behinderte, die Liste klingt wie ein Euthanasieprogramm.

Prokrastinator
28. 05. 2021 9:36
Antworte auf  Unbekannt

Sie sprechen es mutig aus. Euthanasieprogramm ist so undenkbar – aber leider sagt meine Lebenserfahrung, dass man dieses Undenkbare dennoch immer miteinbeziehen muss, weil man sich zu 100% sicher sein kann, dass auch andere Menschen auf solche Gedanken kommen.

Genau das – das für mich Undenkbare zu unterstellen – hat mich nach 9/11 zum vermeintlichen VTler gemacht, bis dann Snowden ALLE meine Vermutungen und Befürchtungen bestätigte.

Prokrastinator
28. 05. 2021 9:28
Antworte auf  Mamasan

Und ich schließe mich Ihrer Meinung an.

Ich brauche nicht einmal Studien oder Beispiele um der vollständigen Überzeugung zu sein, dass man Schwangere nicht impfen darf. Schon gar nicht mit einem noch unerprobten Wirkstoff und unerprobter Methodik. Das Widerspricht jeder medizinischen Logik – und viel mehr noch der Ethik. Das ist für mich mit so manchem “Paradigmenwechsel” unter den Nazis – oder auch anderen Diktaturen – absolut vergleichbar.

Es wird auch für mich immer schwieriger, all diese Vorgänge nur mit der Angst vor einer Krankheit zu erklären. Ja, ein Selbstläufer mit enormer Psychodynamik – aber solche Auswüchse müssen auch andere Ursachen haben. Da sind auch üble “Mächte” mit am Werk, die möglichst viel Profit und Macht generieren wollen. Das Dreieck Medien-Politik-Pharmas ist sich jedenfalls grad weitgehend einig – noch. Mal sehen wie lange noch, und wie immens der Schaden wird. Aus meiner Sicht jetzt schon ein Fall für den EGMR.

Prokrastinator
27. 05. 2021 22:08

Dann haben 98% noch einmal Glück gehabt.

Afrika hat eine meistens eine junge Bevölkerung, darum ist dort auch bei C kaum was los.

Auch die brauchen diese Impfung nicht, und können froh sein, wenn sie sich wenigstens diese Sorge ersparen.

Schoerky
27. 05. 2021 22:00

Nur so mal zum Aufmacher,
Wie viele Kinder sterben wegen Unterernährung.

Strongsafety
28. 05. 2021 8:19
Antworte auf  Schoerky

Laut WHO sterben an 3ter Stelle viele an verseuchten Wasser. Mit 100 Milliarden wäre das weltweit zu beheben. Stattdessen steckt man Billionen in Grippeimpfungen, die ein halbes Jahr halten.

ManFromEarth
27. 05. 2021 22:07
Antworte auf  Schoerky

In Entwicklungsländern sterben pro Jahr 10,6 Millionen Kinder unter 5 Jahren. Bei 53 % dieser Fälle ist Unterernährung die Todesursache. Rund ein Viertel aller Kinder weltweit ist unterernährt. 😭 😤
Unterstützungsgelder kommen nicht da an wo sie hin sollen, Hilfslieferungen auch nicht. Die Regime und Militär kassieren bis zu 90% der Hilfen als “Zoll” ein… (Malteser International)

Schoerky
27. 05. 2021 22:17
Antworte auf  ManFromEarth

Vielen Dank für Ihre Aufschlüsselung, mir war es zu mühselig.

Suppenkasper
27. 05. 2021 21:31

Offensichtlich sind diese NGOs voll im Bilde. Auf dem jüngsten Kontinent wo das Durchschnittsalter der Bevölkerung gerade einmal rund 50 Jahre beträgt und fast die Hälfte der Bevölkerung unter 18 Jahre ist eine Corona Impfung als Förderprogramm zu verlangen ist schon bezeichnend. Ein Kontinent wo große Teile der Bevölkerung keinen Zugang zu reinem Wasser haben wo die Kindersterblichkeit extrem hoch ist wegen fehlender hygienischer Maßnahmen Hunger Malaria … Wo Warlords und religiös motivierte Idioten die größte Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Genau dort sollen jetzt Corona Impfprogramme gestartet werden. Wer von diesen NGO wird von Gates bezahlt wer von Soros wer ist mit Rothschild verbandelt? Ahh Alle sind mit denen im Boot, na dann bitte schnell Geld schicken die bedürftigen Superreichen sollen ja nicht am Hungertuch nagen müssen!

Samui
28. 05. 2021 9:55
Antworte auf  Suppenkasper

Meinen Sie das ernst?
Unfassbar was Sie da von sich geben.

Bastelfan
27. 05. 2021 21:39
Antworte auf  Suppenkasper

Haben sie sich schon auf paranoia testen lassen?

nikita
27. 05. 2021 23:01
Antworte auf  Bastelfan

👍 faszinierend 🙈

1.Mai
27. 05. 2021 19:44

Vielleicht hilfts was, MONTEZUMA soĺlte diese NIH besuchen, und div. andere, und zwar nachhaltig !!!

Nelke
27. 05. 2021 18:43

Achtung! Neueste Botschaft der Pharmaindustrie: “Afrikas größtes Problem ist Covid 19! ” Und das größte Problem eines Obdachlosen ist der Schmutz unter seinen Fingernägeln. So verhält es sich. So und nicht anders.

1.Mai
27. 05. 2021 18:30

Sokrates, der 1.Geimpfte, 82, ist auch tot.

Bastelfan
27. 05. 2021 21:40
Antworte auf  1.Mai

An corona gestorben?

Grete
28. 05. 2021 9:49
Antworte auf  Bastelfan

Vielleicht nicht an Corona, aber vielleicht an der Impfung. Da es sich um einen BEDINGT zugelassenen Impfstoff handelt, bei dem noch weitere Untersuchungen nachgereicht werden müssen, sollte Sokrates eigentlich obduziert werden, um einen eventuellen Zusammenhang mit der Impfung ausschließen zu können – oder eben. nicht.

1.Mai
27. 05. 2021 18:27

Lb.Peter Pilz, bitte Report 24 lesen, könnten Sie recherchieren ?

Grete
27. 05. 2021 20:13
Antworte auf  1.Mai

https://tkp.at/2021/05/27/us-behoerden-untersuchen-herzerkrankungen-bei-jugendlichen-nach-impfungen/
Glauben Sie wirklich, dass der Herausgeber von ZackZack, der solche Artikel über Corona schreiben lässt wie die von Florian Bayer und solche über Impfungen wie von Herrn Walach, daran interessiert ist, über Tote und Herzbeschwerden nach Impfungen zu recherchieren?

[gelöschter User]
27. 05. 2021 22:37
Antworte auf  Grete

Ich habe das schon in einem anderen Medium gelesen und wollte es einfach gar nicht mehr kommentieren, so wütend und betroffen macht mich das.

Was für ein großartiger Erfolg der Wissenschaft.

Wir können wirklich stolz auf unsere Gesellschaft sein.

Herzmuskelentzündungen sind noch dazu besonders heimtückisch, weil man sie oft sehr spät entdeckt. Und manchmal gar nicht. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel junge Menschen beeinträchtigt sind und es noch nicht einmal wissen.

Bastelfan
27. 05. 2021 21:41
Antworte auf  Grete

Die afrikanischen kinder haben keinrn impfstoff? Es handelt sich um erwachsene, die das geld nicht aufbringen können.

Grete
28. 05. 2021 9:51
Antworte auf  Bastelfan

Manchmal postet man zu rasch und zu unüberlegt. Ist Ihnen aufgefallen, dass ich afrikanische Kinder gar nicht erwähnt habe? Oder ist mir da etwas entgangen?

Antiparteiisch
27. 05. 2021 18:25

In Afrika hauen manche den Impfstoff weg, weil sich immer weniger mit AZ impfen lassen wollen.
Grenzen dicht und fertig!

Mamasan
28. 05. 2021 7:27
Antworte auf  Antiparteiisch

Gescheite Afrikaner,
aus Schaden klüger als obrigkeitshörige Österreicher.

Bastelfan
27. 05. 2021 21:42
Antworte auf  Antiparteiisch

So gehört es sich: und fertig.
Sie möchte ich nicht als nachbarn haben.

1.Mai
27. 05. 2021 18:32
Antworte auf  Antiparteiisch

DIE wissen aus Erfahrung, was sie tun.
Grenzen dicht für Geimpfte, Virusmutation ?

Nordicman
27. 05. 2021 18:12

Ich verstehe, der Rubel muss rollen.

EmergencyMedicalHologram
27. 05. 2021 17:58

Das musste ja wieder kommen. Obwohl Afrika in der Covid-19-Sterblichkeit ganz ganz weit hinten liegt und die Leute dort eine Riesenlatte an anderen Gesundheitsproblemen haben, von sauberen Trinkwasser und Hygienemöglichkeiten ganz zu schweigen, brauchen die jetzt unbedingt eine beschleunigte Zulassung und unsere Spenden damit Minderjährige geimpft werden können. Und das schlagen Wissenschaftler und Ärzte vor, die einen Einblick in die weltweite Erkrankungs- und Sterblichkeitsstatistik von Covid-19 haben, die wissen, wievele Nebenwirkungen diese Impfstoffe verursachen. Da kriegt man ja Beulen vom an den Kopf greifen. Geht es wirklich allen nur darum, sich die Taschen voll zu machen?: “Informationen in Gebärdensprache und Braille-Schrift”.

Nelke
27. 05. 2021 18:47

Unter jedem zweiten Arzttisch steht ein Geldkoffer der Pharmaindustrie. So viele Götter in Weiß entpuppen sich in Zeiten von Korona als Gläubige des Geldes. Man frage nur Doktor Bückstein…

1.Mai
27. 05. 2021 19:46
Antworte auf  Nelke

Man erinnere sich an die Dokumentationen über die Ärzte bzgl. Krebsmedikamente. Montezuma komme über sie !

Hoedspruit
27. 05. 2021 17:31

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Afrika sei 18 Jahre und 40% seien unter 14 Jahre alt, sagt der Artikel. Das heißt, fast die Hälfte der Afrikaner sind Kinder, und Alte – bekanntlich die gefährdete Gruppe – gibt es wesentlich weniger, als in Europa oder den USA.

Wie bereits hinlänglich bekannt, sind Kinder und Jugendliche durch die C-Krankheit NICHT GEFÄHRDET!

Ich bezweifle deshalb die Sinnhaftigkeit von Covid-Durchimpfungsprogrammen in Afrika. Wesentlich wichtiger sind Polio, Pocken, TBC-Bekämpfung und Gesundheitsprogramme und eine ordentliche Armutsbekämpfung, mehr Hilfen bei Infrastrukturaufbau, Bildungsprogrammen und Good Governance. Auch Österreich ist gefordert, endlich die versprochenen 1,7% des BIP in die Entwicklungszusammenarbeit zu stecken.

Für Afrikaner ist Armut, Hunger, Krieg und Unterentwicklung tödlicher als unsere “Pandemie”.

ManFromEarth
27. 05. 2021 22:02
Antworte auf  Hoedspruit

da gibt es auch noch andere, auch erhebliche, Probleme:

Im Subsahara-Raum, also West-Zentral-Ost- und Südafrika zusammengenommen, sind insgesamt 25,7 Millionen Menschen an HIV erkrankt. Stand 2016
718.800 Menschen starben 2016 in da an HIV
Ganze Landstriche haben ihre Erwachsenen verloren, es gibt in vielen Dörfern nur Kinder.

Öfter starben die Menschen allerdings an Atemwegsinfektionen. Mit 916.900 Toten durch diese Erkrankungen, sind sie die häufigste Todesursache in Afrika. auch Stand 2016

Bastelfan
27. 05. 2021 21:45
Antworte auf  Hoedspruit

Mit einem wort, nur in hoch entwickelten staaten sterben kinder?

Grete
28. 05. 2021 9:54
Antworte auf  Bastelfan

Wo sterben sie denn? Haben Sie sich die Statistiken angesehen?

Grete
28. 05. 2021 12:06
Antworte auf  Grete

Noch einmal, Bastelfan, haben Sie die Aussage von Hoedspruit gelesen? Ich nehme an, Sie beziehen Ihren Satz “…nur in hoch entwickelten staaten sterben kinder?” auf Corona? Da hätte ich gerne gewusst, wieviel Kinder denn an Corona in hochentwickelten Ländern sterben. Bezieht es sich aber ganz allgemein auf sterbende Kinder, so sterben die Kinder in hochentwickelten Ländern eher nicht an Armut, (Krieg leider ausgenommen) und Unterentwicklung, sehr wohl aber in unterentwickelten Staaten in Afrika. Da kommen, wie ManFromEarth sagt, Atemwegsinfektionen dazu, die aber schon vor Corona da waren.

mechtawossogn
27. 05. 2021 20:26
Antworte auf  Hoedspruit

Die Pocken sind ausgerottet. Wie war das nochmal – ach ja da gab es Impfungen!
Aber natürlich wäre eine richtige Entwicklungshilfe was gutes.

ManFromEarth
27. 05. 2021 20:32
Antworte auf  mechtawossogn

…. Pflichtimpfungen, sogar bei Kindern, das noch dazu mit einem Lebendimpfstoff…!

Grete
28. 05. 2021 11:55
Antworte auf  ManFromEarth

Allerdings mit keinem nur BEDINGT zugelassenen mRNA-Impfstoff oder Vektor-Impfstoff.

ManFromEarth
28. 05. 2021 12:09
Antworte auf  Grete

… das stimmt vollkommen, zu diesem Zeitpunkt gab es diese hoch spezialisierten Zulassungsstellen noch gar nicht, da hat es noch auf “Zuruf” funktioniert….

Grete
28. 05. 2021 12:36
Antworte auf  ManFromEarth

Na ja, das mit den mRNA- oder Vektor-Impfstoffen scheint ja auch hauptsächlich auf “Zuruf” zu funktionieren.

ManFromEarth
28. 05. 2021 14:58
Antworte auf  Grete

… vielleicht ist es doch etwas komplexer!
Jeder Impfstoff muss folgende Schritte durchlaufen.

1. Screening Phase
Die Forschung beginnt mit der Analyse des Erregers.

2. Präklinische Entwicklung
Substanzen, die es in die nächste Phase schaffen, werden zuerst in Zellkulturen, später in Tierversuchen auf mögliche schädliche Wirkungen getestet

3. Klinische Testung
Jetzt beginnen die klinischen Studien an freiwilligen gesunden Probanden in drei Phasen:
PHASE I: Der Impfstoff wird an einer kleinen Gruppe (< 100) Probanden getestet. Sicherheit, Verträglichkeit und die Fähigkeit, eine Immunabwehr hervorzurufen, werden überprüft, eine geeignete Dosis wird gefunden.
PHASE II: Der Impfstoff wird bereits an einer größeren Gruppe (< 1.000) getestet. Die genaue Dosis wird ermittelt und festgestellt, ob eine einmalige Impfung ausreichend Schutz bietet oder ob mehrere Teilimpfungen notwendig sind. PHASE III: Der Impfstoff wird an mehreren Tausend Probanden unterschiedlichen Alters, Geschlechts, mit und ohne etwaigen Vorerkrankungen, Immunsupprimierten etc. über einen längeren Zeitraum getestet – im Fall von SARS-CoV2-Impfstoffkandidaten im Schnitt an 30.000 Freiwilligen.

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von ManFromEarth
Grete
28. 05. 2021 16:39
Antworte auf  ManFromEarth

Also doch nicht einfach auf Zuruf?
Bei den 30.000 Freiwilligen bekommen die Hälfte Placebo.
Phase III und Phase IV laufen parallel, weil Phase III noch nicht abgeschlossen ist und weitere Daten nachgeliefert werden müssen. Deshalb BEDINGTE Zulassung. Das wissen Sie doch ganz genau!

ManFromEarth
28. 05. 2021 17:41
Antworte auf  Grete

nein, damals war es bei den Pocken so, das wollte ich zum Ausdruck bringen…
Heutige Zulassungsverfahren sind sehr komplex, die Anforderungen sehr hoch, auch für eine “Bedingte, oder auch Befristete” Zulassung.

ManFromEarth
28. 05. 2021 15:00
Antworte auf  ManFromEarth

4. Zulassung
Wenn ein Impfstoff die drei klinischen Phasen erfolgreich absolviert hat, können die Daten für eine Zulassung bei den Gesundheitsbehörden eingereicht werden. In der EU ist die EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) dafür zuständig. Wenn Wirksamkeit und Sicherheit überprüft wurden, erfolgt die Zulassung.

5. Ständige Überwachung
Auch nach der Zulassung werden Impfstoffe regelmäßig kontrolliert und überwacht sowie mögliche Nebenwirkungsmeldungen genauestens untersucht.
Die Anforderungen an einen Impfstoff sind hoch. Vakzinen, die allen Prüfungen standhalten und in Österreich auf den Markt kommen, sind sicher!

das war die Kurzfassung.

HIER: https://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittelzulassung können Sie sich in sämtliche Schritte einlesen, benutzen Sie auch die weiterführenden Links.

1.Mai
27. 05. 2021 19:50
Antworte auf  Hoedspruit

Der Durchschnitt wird 55 Jahre alt.Bei MERS haben die Bill Gates Impfungen versagt. Und ja, was DAS jetzt heisst, für alle reich an Bodenschätzen, und aber so armen Länder !

ManFromEarth
27. 05. 2021 20:18
Antworte auf  1.Mai

Das Durchschnittsalter der Afrikaner beträgt gegenwärtig 18 Jahre, 40 Prozent der Bevölkerung sind sogar unter 14 Jahre alt.
Lebenserwartung:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199590/umfrage/lebenserwartung-in-afrika-nach-region-und-geschlecht/
MERS-CoV:
Am 26. Januar 2018 berichtete die WHO von 2143 Erkrankten, von denen 750 verstorben waren, und auch in den folgenden Monaten kam es u. a. erneut zu zwei Ausbrüchen in saudi-arabischen Krankenhäusern, so dass bis 31. August 2018 insgesamt 2241 Infektionen der WHO gemeldet wurden (davon 1865 aus Saudi-Arabien) und insgesamt 795 durch MERS-CoV verursachte Todesfälle. Am 30. Oktober 2018 waren der WHO 2266 Erkrankungen bekannt, von denen 804 zum Tode führten;[81] für 2018 wurden insgesamt 149 Fälle aus fünf Ländern berichtet. Am 2. Februar 2021 wurde erneut ein MERS-Fall aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet. Bis Ende April 2021 waren der WHO 2574 Erkrankungen bekannt, von denen 886 zum Tode führten.
An der Entwicklung von Impfstoffen für den Einsatz am Menschen wird in diversen Forschungseinrichtungen seit geraumer Zeit gearbeitet.

1.Mai
27. 05. 2021 21:08
Antworte auf  ManFromEarth

Habe eigentlich gemeint, dass die Nenschen nur 55 Jahre alt werden.

ManFromEarth
27. 05. 2021 21:36
Antworte auf  1.Mai

… hatte das so verstanden, wenn’s nicht so gemeint war Sorry!
Die Lebenserwartung ist nicht ganz so niedrig, der Link oben sollte das klären..

1.Mai
27. 05. 2021 21:06
Antworte auf  ManFromEarth

Danke !

Hoedspruit
27. 05. 2021 19:54
Antworte auf  1.Mai

Sie meinen sicher die durchschnittliche Lebenserwartung?

Grete
27. 05. 2021 17:37
Antworte auf  Hoedspruit

Genau auf dieses Durchschnittsalter wollte ich auch gerade reagieren. Was soll das? Voriges Jahr kam im Radio ein Bericht, dass Afrika erstaunlich gut durch die “Pandemie” käme, weil das Durchschnittsalter so gering ist. Und zweitens, weil die Immunabwehr durch andere Krankheiten so geschwächt sei, dass es zu keinem Zytokinsturm – wie anscheinend oft bei uns – käme.
Da passt die “besonders hohe Mortalität unter Covid-Erkrankten” wieder gar nicht dazu. Wie hoch ist denn die Mortalität unter Covid-Erkrankunkungen Herr Bayer?
Wieder einmal ein besonders gut recherchierter Bericht, typisch Florian Bayer.

1.Mai
27. 05. 2021 19:51
Antworte auf  Grete

Bald kann man gar nix mehr glauben.

Grete
27. 05. 2021 18:18
Antworte auf  Grete

Früher einmal gab es von Larissa Breitenegger gut recherchierte Corona-Berichte. Aber von ihr liest man gar nichts mehr. Sind ihre kritischen Artikel über Corona bei ZackZack verpönt? Oder hat sie bereits das Handtuch geworfen? Stattdessen darf jetzt Florian -Bayer schreiben?

Prokrastinator
27. 05. 2021 22:15
Antworte auf  Grete

Den Florian Bayer mögen Sie besonders “wenig”…..;))

Kann ich aber nachvollziehen. Leute wie er nenne ich daher Prediger, aber nicht Journalisten. Sie predigen schlicht ihr Mantra und ihre Weltsicht, und verwechseln dies mit Information.

Beruf verfehlt. Leben verpfuscht.

Grete
28. 05. 2021 8:33
Antworte auf  Prokrastinator

Ja, ich habe mir schon vorgenommen, ihn nicht mehr zu lesen. Ob ich es durchhalte? Allerdings mag ich ihn nicht per se nicht, sondern weil er wirklich schlecht recherchiert. Was soll das heißen “besonders hohe Mortalität unter Covid-Erkrankten”? Kann F.B .nicht nachfragen, wie hoch diese Rate ist? Oder berichtet er alles, was man ihm vorsetzt ohne jemals nachzufragen?

Unbekannt
27. 05. 2021 17:35
Antworte auf  Hoedspruit

Auch unsere Lockdowns verursachen katastrophale Schäden in Afrika.

Unbekannt
27. 05. 2021 16:48

Böse Zungen behaupten ja, dass die Menschen in Afrika mit vergangenen Impfkampagnen eher sehr schlechte Erfahrungen, wie z.B. Geld gibts nur, wenn man überlebt oder (gezielte?) Unfruchtbarkeit, gemacht haben und deshalb lieber auf ein weiteres Experiment verzichten.

1.Mai
27. 05. 2021 18:22
Antworte auf  Unbekannt

Keine bösen Zungen, in wikipedia nachzulesen, angefangen v.Robert Koch…
Und das macht die Pharma jetzt mit der ganzen Welt. WER bezahlt eigentlich den Drosten mit seinem komischen PCR ?
Correktiv wird v.Stiftung Bill Gates gefüttert, Facktencheck von J&J, sitzt auch der Mann vln Jens Span drinnen. RKI untersteht der Merkel, die von den Griechen mit einem Bart gemalt wurde, die habens früher checkt.

DonCamillo
27. 05. 2021 16:09

Ja viele Afrikanische -Staaten sind nicht so dämlich wie WIR in der EU!!

Die wollen das Teufelszeug NICHT!!

limo
27. 05. 2021 17:32
Antworte auf  DonCamillo

Die Frage ist, ob sie wählen dürfen. Denken Sie z.b. an Tansania. Der Präsident, der sich weigerte, war zufällig drei Wochen später tot….

DonCamillo
28. 05. 2021 12:53
Antworte auf  limo

Richtig!

1.Mai
27. 05. 2021 18:25
Antworte auf  limo

Ja, seltsam… mehrere, anscheinend 13 der Entdcheidungsträger.Bill Gates ist auch sehr rührig auf diesem Kontinent, immer schon. Wenn man soo reich ist, will man nur mehr Macht.

Grete
27. 05. 2021 17:39
Antworte auf  limo

War nicht Hugo Portisch ca zwei Wochen nach einer Impfung zufällig tot?

Bastelfan
27. 05. 2021 21:48
Antworte auf  Grete

94 war er.

mechtawossogn
27. 05. 2021 20:30
Antworte auf  Grete

Könnte es vielleicht an seinem Alter gelegen sein? Der war ja nicht mehr ganz taufrisch. 94 Jahre alt (im 95. Lebensjahr) – 2 x geimpft. Solche Todesfälle nannte man früher “Altersschwäche”. Aber ohne Impfung wäre er sicher 1-2 Wochen älter geworden, oder?

Da zuerst die wirklich alten geimpft wurden, ist es halt auch wahrscheinlich, dass einige von denen mittlerweile gestorben sind. Wenn man die Impfung hernehmen würde, um Leute früher ins Grab beißen zu lassen, würde man doch ein wenig jüngere zuerst impfen.

Grete
28. 05. 2021 8:27
Antworte auf  mechtawossogn

Ich nehme nicht an – oder hoffe es wenigstens -, dass man alte Menschen nur deshalb impft, damit sie sterben, BEVOR sie an Covid19 erkranken können.

Portisch hat sich anscheinend publikumswirksam – ich habe es selbst nicht gesehen – impfen lassen. Hätte er das getan, wenn er sich selbst schon als so altersschwach gesehen hätte, dass er bald sterben könnte?

Die Impfung ist nur bedingt zugelassen. Es wäre also wichtig gewesen, Portisch zu obduzieren, um festzustellen, ob er an Altersschwäche oder an der Impfung gestorben ist. Hat man es getan? Warum haben wir dann nicht davon erfahren? Oder ist das nur mir entgangen?

Es ist immer dasselbe: Die Alten müssen geschützt werden.
Wenn sie aber erkranken oder sterben, dann ist nicht die Impfung, sondern ihr Alter das Problem.

Vor einiger Zeit wurde im Radio von “Impfdurchbrüchen” gesprochen. 80 Personen sind 7 Tage nach einer 2.Impfung an Covid19 erkrankt, 20 davon schwer, 8 sind gestorben.
Begründung: Diese Personen waren schon alt, alle über 75 oder über 90.
Es sind doch genau diese Personen, die man schützen will!!!

Dann kam noch der Nachsatz: Im Vergleich zu den vielen bereits durchgeführten Impfungen im Allgemeinen ist das nicht viel.

Der Vergleich zur Anzahl der Impfungen in diesem alten Personenkreis wurde nicht gegeben. Warum wohl nicht? Gerade das wäre doch wichtig zu wissen!!!

Grete
27. 05. 2021 20:36
Antworte auf  mechtawossogn

Es war doch das erste Anliegen, alte Menschen durch Impfung zu schützen. Wenn man ohnehin annimmt, dass sie bald sterben werden, wozu noch schützen? Eine Impfung sollte doch immer mehr nützen als schaden.

Nelke
27. 05. 2021 18:50
Antworte auf  Grete

Ja. Und bei William Shakespeare dauerte es nach dem Stich auch bloß ein paar Monate, bis der letzte Vorhang fiel…

Nordicman
27. 05. 2021 18:11
Antworte auf  Grete

Allerdings.