Schmid kassiert zum Abgang bis zu Viertelmillion

Abfertigung nach »Pöbel-Chats«

Thomas Schmid verlässt die Staatsholding ÖBAG nicht mit leeren Händen. Medienberichten zufolge soll er zum Abschied noch ein “Handgeld” von mindestens 200.000 Euro erhalten.

Wien, 09. Juni 2021 | Thomas Schmid wird wohl weiterhin Business Class reisen können. Nach seinem abrupten Ende bei der Staatsholding ÖBAG darf sich der Kanzlerfreund über einen goldenen Handschlag zum Abschied freuen: Seine Abfindung soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge über 200.000 Euro betragen.

600.000 Euro Gehalt pro Jahr

Damit erhält Schmid rund 200.000 Euro weniger als er hätte erhalten können, wenn er seinen bis März 2022 laufenden Vertrag erfüllt hätte. Denn die Abfertigung wird auf Basis seines 600.000 Euro-Gehalts berechnet, das jetzt aufgrund der vorzeitigen Kündigung um die Boni schrumpft.

Aufsichtsrat zieht die Reißleine

Nach herabwürdigenden Äußerungen (“Pöbel, Tiere” – ZackZack berichtete zuerst) über seine Mitmenschen musste der türkise ÖBAG-Chef seinen Sessel räumen. Das entschied der Aufsichtsrat der Staatsholding am gestrigen Dienstag in einer eilig einberufenen Aufsichtsratssitzung.

Unternehmensintern gab es breiten Unmut, auch weil Schmid den Betriebsrat in einem Chat mit den Worten „Weg damit“ bedacht hatte.

(dp)

Titelbild: APA Picturedesk

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