»Geben und Nehmen«

Ex-»Krone«-Journalist rechnet mit Kurz ab

Der ehemalige Leiter des Chronik-Ressorts der Kronen Zeitung packt in einem Facebook-Beitrag über Sebastian Kurz und seine “Verhaberung” mit den Medien aus. ZackZack hat mit dem Ex-Journalisten gesprochen.

Wien, 10. Juni 2021 | “Wenn du die Krone hast, hast du die Meinungshoheit”, sagte Heinz-Christian Strache 2017 auf Ibiza. Dessen dürfte sich auch Sebastian Kurz schon lange vor Ibiza bewusst gewesen sein. Denn wie die jüngsten Aussagen eines ehemaligen “Krone”-Journalisten nahelegen, hat der Kanzler schon in seiner Zeit vor der Machtübernahme darauf geschaut, in der mächtigen Tageszeitung gut wegzukommen.

Wir erreichen Thomas Schrems am Donnerstagvormittag. „Es hat sich in mir einiges angestaut in den letzten Jahren, die jüngsten politischen Ereignisse haben mich nun dazu gebracht, etwas für meine psychische Hygiene zu tun“, mit diesen Worten beschreibt der ehemalige Leiter des Chronik-Ressorts der „Krone“ die Beweggründe für seinen Facebook-Beitrag.

Der nunmehrige Ghost-Writer und Autor hat dem Journalismus nach 26 Jahren den Rücken gekehrt. Vor acht Jahren, im Jahr 2014, hat er die “Krone” verlassen. Den Aufstieg von Kurz hat er hautnah miterlebt. Von dessen Zeit bei der JVP, als Integrationsstaatssekretär bis zum Aufstieg ins Außenministerium war er regelmäßiger Begleiter des aufstrebenden Politikers, bis er genug hatte vom alltäglichen „Wahnsinn“, wie er im Gespräch mit ZackZack zugibt.

Ein Kaffee in der “Krone”-Kantine

Am Mittwoch veröffentlicht Schrems auf Facebook einen persönlichen Brief an Kurz. Es ist der Tag, an dem der Kanzler durch neue veröffentlichte Chats mit Ex-ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid weiter unter Druck gerät.

Schrems schreibt unter anderem über seine erste Begegnung mit Kurz in der „Krone“-Kantine. Der Kanzler, damals noch frisch gebackener Integrationsstaatssekretär, sei gemeinsam mit seinem „Bullterrier“ (Gerald Fleischmann, Red.) von seiner „Chefin und Innenministerin“ (Johanna Mikl-Leitner, Red.) losgeschickt worden, um sich im Pressehaus in der Wiener Muthgasse, „dem wahrhaftigen Zentrum der Macht, anzudienen“. So sei es stets Usus gewesen, sich als neues Gesicht in der Bundesregierung bei der „Krone“ erstmal „vorzustellen“. Und so habe neben Herausgeber und Chefredakteur auch Schrems Bekanntschaft mit Kurz gemacht, es sei eine lange und durchaus persönliche Beziehung zwischen Journalist und Politiker entstanden.

Gemeinsame Reisen, regelmäßige Telefonate

Dass Kurz mit regelmäßigen Telefonaten seine Kontakte zu Journalisten pflegt und Meinungen einholt, ist bekannt. So hätten auch Schrems und der nunmehrige Kanzler damals das „Du“-Wort gepflegt. Der Ex-Journalist schreibt etwa über „jenen Sonntag“, an dem Kurz ihn angerufen habe, um ihn zu fragen, ob er den Job als Außenminister annehmen solle.

Auch von gemeinsamen Reisen in „aller Herren Länder“ ist im Facebook-Beitrag die Rede. Als Journalist begleitete Schrems Kurz und sein Team oft auf Dienstreisen. So auch nach New York, wo er von Kurz und seinem „Bullterrier“ in einer Rooftop-Bar beinahe in den Pool „zu den halbnackten Mädels“ geworfen wurde. Auch wenn „der Pöbel“ auf diesen Reisen nicht explizit zur Sprache gekommen sei, so sei untereinander (zwischen Journalisten und Politikern) „off-the-record“ schon mal ordentlich „geunkt” worden.

Hier der komplette Facebook-Beitrag:

“Geben und Nehmen”

Schrems bestätigt mit seinen Aussagen ein Bild der “Verhaberung” zwischen Politik und Medien, die unter Türkis ein neues Level erreicht habe. Dies wird vor allem seit Kurz’ Machtübernahme kritisiert, sei aber bei weitem kein neues Phänomen, wie Schrems im Gespräch mit ZackZack betont. Auch die “Roten” und die “Freiheitlichen” hätten stets den Kontakt zu Journalisten gesucht, sich jedoch “bei weitem nicht so geschickt angestellt” wie Kurz und Konsorten.

„Und so ging es eben Schlag auf Schlag. Mit dem systematischen Einlullen und Gefällig-Machen von Journalisten. Mit dem alten Spiel aus Geben und Nehmen (da eine exklusive Story, dort Publicity für den aufgehenden Politik-Stern).“,

beschreibt er im Beitrag das Zusammenspiel zwischen Kurz und der “Krone”.

“Wegsehen und schweigen”

Schrems bleibt jedoch selbstkritisch, schließlich habe er „dieses Spiel des Gebens und Nehmens“ selbst jahrelang mitgespielt:

„Bloß, weil sie dich plötzlich am Handy anrufen. Bloß, weil sie dir (rein dienstlich natürlich) die tollsten Reisen anbieten, die besten Exklusivgeschichten, dich in die teuersten Restaurants entführen und so weiter. Und da kann es dann auch passieren, dass man (wenn auch leicht beschämt und mit reichlich Alkohol kompensiert) wegsieht und schweigt …“

Heute, wo er trotz mehreren Angeboten nicht mehr in die Medienlandschaft zurückgekehrt ist, ist Schrems froh, bei dem Spiel nicht mehr mitmachen zu müssen. Er ist aber auch wütend, mit ansehen zu müssen, wie Kurz und “seine Spezis dieses Land untereinander aufteilen, in den Sumpf ziehen und bis zum Erbrechen der Lächerlichkeit preisgeben.”

Hier der gesamte Text des Facebook-Beitrags:

DER LUFTBALLON GEHT SO LANGE ZUR NADEL … BIS ES “PUFF!” MACHT
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
lieber Sebastian!
Weißt du noch, damals … du meine Güte, lang ist’s her.
DU, der gerade erst aus dem Geilomobil gekletterte, vermeintlich „kleine“, frisch gebackene Staatssekretär für Integration (was ist bloß aus deiner Haltung von damals geworden – oder war das auch bereits alles knallhartes Kalkül auf deinem steilen Weg an die Macht?) …
… und ICH, der vermeintlich „mächtige“ Chronik-Chef beim Kleinformat. Unser erstes Mal sozusagen – an dem kleinen Ecktisch in der „Krone“-Kantine. Und neben dir dein eisern aufstrebender Adlatus, der sich bald schon zum Bullterrier in Sachen Message-Control der türkisen Familie mausern sollte. Wobei ja Familie ein Begriff ist, der – wie ich meine – nicht durch eure Umtriebe entehrt werde sollte.
Sei´s drum.
DU also, damals losgeschickt von deiner Chefin & Innenministerin, um dich im Pressehaus anzudienen, um dich in diesem wahrhaftigen Zentrum der Macht, wie es heißt, vorzustellen (kein Scherz! So war das damals Usus, auch bei Ministern und Konsorten, auch sie mussten allesamt antanzen) …
… dich vorzustellen also in der Höhle des Medienzaren und freundliche Nasenlöcher zu machen. Im Dreierpack quasi. Zuallererst natürlich ganz oben, im 16. Stockwerk, beim alten Herrn, wie wir ihn nannten, Hans Dichand sel. Dann beim Chefredakteur. Und hinterher bei mir.
Ja, ja, ich gebe es unumwunden zu: Ein klein wenig gebauchpinselt gefühlt hab ich mich schon. Und ein klein wenig ins Fliegen geraten vor lauter „Einfluss“ und so weiter war ich damals wohl auch schon. So viel Selbstkritik muss sein.
Und dann erst jener Sonntag (ich weiß es noch wie gestern), als DU mich in der Redaktion anriefst und fragtest, ob du den Job des Außenministers annehmen sollst? – Nein, nein, dass hier bloß kein falscher Eindruck entsteht. Bestimmt hast du dir von Dutzenden eine Meinung eingeholt. Weil dir ein breites Spektrum an Meinung, insbesondere, was dich selbst, deine Außenwirkung etc. betrifft, seit jeher wichtig war.
Lustig war das aber schon. Damals. Die vielen gemeinsamen Reisen in aller Herren Länder. Nicht zu vergessen jene, als DU und dein späterer Bullterrier in nachmitternächtlicher Laune mich, den Schreiberling, in einer Rooftop-Bar in New York in den Pool zu den halbnackten Mädels werfen wolltet – es dann aber doch bleiben ließet.
Du meine Güte, und was da nicht auch alles off-the-record geunkt wurde auf diesen Reisen. Der „Pöbel“ kam, soweit ich mich erinnere, allerdings nicht explizit zur Sprache (na ja, das Thema hat der Thomas jetzt eh ausreichend abgedeckt). Aber sonst allerlei. Doch das ist eine andere Geschichte und gehört nicht hierher.
Und so ging es eben Schlag auf Schlag. Mit dem systematischen Einlullen und Gefällig-Machen von Journalisten. Mit dem alten Spiel aus Geben und Nehmen (da eine exklusive Story, dort Publicity für den aufgehenden Politik-Stern). Diese Art von Verhaberung, deren Früchte heute ebenfalls unter der Message-Control durch Euresgleichen firmieren.
Irgendwie verlief das Spiel stets auf einer leicht schiefen Ebene – doch dazu gehören bekanntlich zwei. Einer, der mehr nimmt, und einer, der naiv genug ist, mehr zu geben. Also: Schwamm drüber, lieber Sebastian. Immerhin bin ich ja selber schuld. In der Rückbeschau.
ABER:
Ich habe abgeschworen. Dem Blatt und auch gleich dem Tagesjournalismus als solchem. Vor Jahren schon und aus vielerlei Gründen. Allen voran natürlich das Nest selbst, in dem ich wohlbestallt saß und werkte. Die Zentrifuge des Wahnsinns, wie wir die Redaktion nannten. Aber auch: die eigentliche Zentrifuge der Macht. Dort, wo der Bartel den Most her – und so mancher Bundeskanzler sich seine Watschen abholt.
Dort auch, wo dieses Spiel des Gebens und Nehmens bis zur Perversion perfektioniert wird. Wenn der Eine (nennen wir ihn: DU und deinesgleichen) schaut, was so an manipulativem Dreck reingeht und ob er damit durchkommt – und der Andere (nennen wir ihn: ICH und meinesgleichen) denkt: „Na, wird schon passen.“
Und so kommt es bisweilen, dass ICH und meinesgleichen dabei den Blick fürs Wesentliche verlieren. Weil wir aus einem sich mehr und mehr verselbständigenden Reflex heraus agieren. Eine Art „Adabei-Reflex“, der die ursprünglichen Aufgaben des Journalisten (das kritische Hinterfragen, Berichten etc.) mehr und mehr zurückdrängt – und im Gegenzug dem Promi-Faktor zu seinem „Recht“ verhilft. Weil doch Licht und Glanz der „großen Namen“ ringsum so sehr hereinstrahlen, dass man fast nicht anders kann als …?
Genau. Nichts. Mitstrahlen. Wegsehen. Schweigen.
Bloß, weil sie dich plötzlich am Handy anrufen. Bloß, weil sie dir (rein dienstlich natürlich) die tollsten Reisen anbieten, die besten Exklusivgeschichten, dich in die teuersten Restaurants entführen und so weiter. Und da kann es dann auch passieren, dass man (wenn auch leicht beschämt und mit reichlich Alkohol kompensiert) wegsieht und schweigt …
Kleines Beispiel gefällig? Auch wenn dieses eine nicht DICH persönlich betrifft, sehr wohl aber deine Partie (oder sagt man Partei)?
Wenn also zum Beispiel bei einer Pressereise nach Fernost (Thema: Kampf gegen die Produktpiraterie) die Delegationsleitung auf dem Rückflug sechs nigelnagelneue Golfpacks dabei hat. Für die Freunde daheim. Spottbillig (weil gefaked). Aber man könnte natürlich argumentieren: Gut, dass WIR die gefälschten Taschen gekauft haben. So sind sie wenigstens vom Markt und keine Gefahr. Oder?
Wurde je eine Zeile darüber oder über dergleichen geschrieben? – Nicht dass ich wüsste. Vielmehr hat es sich auch hier – einmal mehr – bezahlt gemacht, dass nur sorgfältig ausgewählte KollegInnen ausgewählter Medien (auf Regimentskosten, versteht sich) mit an Bord waren.
Ja, und so wächst und wächst sie, die kontrollierte Nähe. Ganz hin und weg ist unsereiner vor lauter blendender Macht-Mitspielerei. Und übersieht, dass die Handschellen dieser Nähe nach „oben“ längst um die Fesseln gelegt sind.
Ja, und so häufen sie sich – die Geschichten, die stets ungeschrieben geblieben sind. DIE Storys schlechthin, die ICH und meinesgleichen dann lieber doch nicht schreibt und sie stattdessen im Herzen trägt, um sie eines schönen Tages den Enkelkindern als eine von unzähligen Schnurren aus einem bewegten Leben zum Besten zu geben.
Natürlich wissen DU und deinesgleichen um diese Mechanismen. Ihr seid wahrhaftige Meister dieses Wissens. Und so klicken die Handschellen des Einlullens und wechselseitigen Emporhebens und Begünstigens, dass es eine wahre Freude ist.
Klick. Klick. Klick.
Ja, so war das. Ja, so ist das. Und keiner, lieber Sebastian, beherrscht dieses Spiel gekonnter und gewiefter als DU.
Und so war einer meiner vielen Gründe, dem Tagesgeschäft bei der Zeitung zu entsagen, letztlich auch dieser unsägliche Ekel, der mich damals bereits erfasst hatte angesichts der viel zu tiefen Einblicke, die mir gewährt wurden in euer Reich, in die so genannte „hohe Politik“ und ihre geistbefreit-schmutzigen Mechanismen.
Jener würgende Ekel auch, der mir angesichts des dich damals schon umschwirrenden Klüngels die Luft für ein sauberes Atmen nahm (ja, der Thomas „Jetzt-wieder-reisen-wie-der-Pöbel“ S. war auch schon munter mit von der Partie und einige andere mehr).
Und, ja, ferne Boten dieses würgenden Ekels steigen mir heute noch die Kehle empor, wenn ich sehe, wie DU und deine Spezis dieses Land untereinander aufteilen, in den Sumpf ziehen und bis zum Erbrechen der Lächerlichkeit preisgeben.
ABER ABER:
Ich habe ja abgeschworen, und ich bin der Versuchung, in den Ring zurückzukehren, nicht eine Sekunde lang erlegen. Das letzte Mal war erst vor ein paar Monaten, und ich hätte abermals in leitender Position arbeiten sollen für ein neues Medium – ausgerechnet! –, dessen Geldgeber dir und den Deinen eng verbunden sind. Bestimmt wäre das Salär ganz ordentlich gewesen (doch ich habe nicht einmal danach gefragt). Wie stolz und froh ich doch bin, nicht gezögert zu haben. Als hätte mir das Schicksal eine allerletzte Prüfung der Standhaftigkeit auferlegt – und gleich Luzifer persönlich auf mich losgehetzt.
Brrrr!
Oh nein, sehr geehrter Herr Bundeskanzler und lieber Sebastian: Besser ist´s, kleinere, bedeutend bescheidenere Brötchen zu backen. Ganz pöbelhaft. Besser ist´s, die Bodenhaftung nicht zu verlieren (oder zurückzugewinnen). Besser ist´s, ein freischaffender Buchstaben-Hin-und-Her-Schieber zu sein, der für sein Auskommen viel und hart arbeiten muss, so rechtschaffen wie die allermeisten Menschen in diesem Lande auch. Menschen, die alles Mögliche haben – bloß nicht euch verdient. Besser so … und dafür Mensch sein, Mensch bleiben.
Ach ja: Das Foto ist natürlich kein Fake (und unterscheidet sich darein maßgeblich von vielem, was aus euren Kreisen zu uns Plebs herabdringt). Nein, ich habe es seinerzeit klammheimlich (und mehr zum Spaß als aus dem Kalkül heraus, es irgendwann öffentlich zu machen) mit einem Fischauge aufgenommen, als wir beim Patriarchen von Konstantinopel waren …
… damals, als du noch der vermeintlich „kleine“ Staatssekretär für Integration mit den vermeintlich ehrlichen Ideen warst und für ein besseres, integratives und in diesem Sinne keinesfalls ausgrenzendes Miteinander der Menschen in diesem Land eingetreten bist (oder so getan hast, als würdest du) …
… damals also, als ich tatsächlich noch so blöd und verblendet war zu glauben, einer wie DU könnte, nein, wollte um jeden Preis etwas zum Besseren bewegen. Und ich dir die mediale Plattform (mit)geboten habe.
Tja.
Ich habe dieses Foto, dieses Abbild des artifiziellen Aufgeblasen-Seins, bisher streng unter Verschluss gehalten. Nun aber, in Anbetracht des miefigen Morastes, durch den DU und deine aufgeblasenen Getreuen systematisch waten, könnte die Aufnahme sinnbildlicher nicht sein.
Große, prall gespannte Hülle. Doch was steckt dahinter?
Bleibt nur noch diese Frage:
Wie viele Nadeln, wie viele Lögers und Schmids und Blümels und wie sie alle heißen mögen, braucht es noch, bis es endlich „PUFF!“ macht? Bis ein tosender Schwall türkiser heißer Luft auch dich vom Parkett fegt – und mit dir alles, was uns die längste Zeit so dreist auf der Nase herumtanzt?
Wie sagen die Kommentatoren (und Luftballon-Experten) so gerne?
Man darf gespannt sein.

(mst)

Titelbild: APA Picturedesk

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93 Kommentare
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Suppenkasper
10. 06. 2021 21:05

A Naserl voll Schnee Juchhee! Der Nowak, die Dichand der Wrabetz und wie sie alle heißen von den freien, unabhängigen Medien werden schön langsam mit dem Dreck in Berührung gebracht bis sie selbst bis zum Hals im Schlamm stecken, und wohlgemerkt ich spreche nicht von Willi Dungls Moorbad. Es ist wie beim Frosch der im Topf sitzen bleibt bis das Wasser kocht er merkt es nicht wenn es immer wärmer wird. Bei den Medien die werden immer schmutziger, auch junge Politiker mit Idealen die werden auch langsam mit der Suhle bekannt gemacht oder aussortiert. Darum ist es ja dass im Parlament nur der Abschaum der Nation sitzt. Bei allen Parteien

LeoBrux
10. 06. 2021 20:37

Was die WKStA dank der Abschirmung durch das Justizministerium vial Chat-Zugriff alles ans Tageslicht befördert hat, gewinnt allmählich die Dimension des IBIZA-Videos.

Wie bei diesem Strache & Gudenus straffrei bleiben, so voraussichtlich jetzt auch die türkisen Ungustl .(Ich hoffe, es GIBT strafrechtliche Sanktion, vermute aber, dass es dafür nicht reichen wird.)

Der eigentliche Effekt des IBIZA-Videos war kein justizieller, sondern ein moralischer und ästhetischer. Strache ist “hässlich” rübergekommen, unsauber innen wie außen. So ist das jetzt bei den Türkisen und ihren Helfershelfern auch – Österreich sieht, wie schmutzig sie sind.

Und nimmt angewidert Abstand.
Schrems ist dafür ein Beispiel. Es werden hoffentlich noch mehr.

Die WKStA wird dank Zadic noch eine Weile weiter ermitteln und aufdecken können. Ich hätte nicht gedacht, dass die Grünen ausgerechnet über das Justizministerium am deutlichsten zeigen würden, wie wertvoll sie da oben sind.

Hermann_Geyer
10. 06. 2021 21:14
Antworte auf  LeoBrux

Für mich hat die grüne Regierungsbeteiligung ja zunächst lange praktisch chancenlos ausgesehen, kann mich aber nicht mehr genau an die zeitliche Abfolge der Ereignisse erinnern. War die “Halbierung” Pilnaceks der einzige Lichtblick für lange Zeit? Und Kurz stand auch danach noch lang als Strahlemann da?

Irgendwann ist dann sozusagen der Damm gebrochen – Fehler von Kurz häuften sich…..
Ist Zadic mit Pilnaceks Teilentmachtung der entscheidende Schachzug gelungen, der dann alles erst ins Rollen gebracht hat??

LeoBrux
11. 06. 2021 13:29
Antworte auf  Hermann_Geyer

Ich nehme an, dass das Justizministerium immer noch so manchen unbedingten ÖVPler in wichtigen Positionen hat. Dass auch von daher Zadic gut daran tut, vorsichtig zu operieren. Aber die beiden entscheidenden Schritte waren wohl die, Pilnacek zu entmachten und die WKStA voll arbeiten zu lassen. Mit dem ersten Schritt hätte sich die ÖVP vielleicht noch arrangieren können – die WKStA hingegen wurde gefährlich … Da kam dann etwas ins Rollen – und dieses Zugreifen auf die Chats von Schmid war politisch entscheidend.

Aber Vorsicht. Ich habe juristische Stimmen (die nicht türkis-nah sind) gehört, die meinen: Noch habe die WKStA nichts vorlegen können, was wirklich schon strafrechtlich eindeutig genug sei, um Anklage zu erheben. Ich kann das als juristischer Laie nicht gut genug einschätzen.

Hinzu kommt auch noch, dass diese Vorgänge in den Köpfen der allermeisten Österreicher nicht ganz so dramatisch sind, wie ZackZack es sieht – und schon gar nicht so überdreht, wie es ziemlich vielen der Foristen hier passiert. (Einige spielen in der Trump-Liga.)

Hermann_Geyer
11. 06. 2021 13:57
Antworte auf  LeoBrux

Und was für konkrete Maßnahmen von Zadic waren das, die der WKStA erst ermöglichten, voll zu arbeiten? (Ich kann mich so konkret nicht erinnern.)

LeoBrux
11. 06. 2021 17:20
Antworte auf  Hermann_Geyer

Als Laie und Beobachter von außen kommen mir zwei Hauptpunkte in den Blick: Die Entfernung von Pilnacek aus der Schlüsselstelle. Die Weisungen an die WKStA.
Das, so denke ich, steht im Mittelpunkt. So auf die Chats von Schmid zuzugreifen, wie die WKStA es gemacht hat, ging sicher nur mit spezieller Erlaubnis der Ministerin. Denn das ist schon ein Grenzfall. Ein ÖVP-Justizminister hätte da nicht nur anders entschieden, sondern hätte auch plausibel klingende Gründe gehabt, nicht so weit zu gehen.

Mit den juristischen Details hab ich mich immer nur kursorisch beschäftigt, wenn überhaupt.

Das wiederum könnte einen Grund darin haben, dass man in Österreich g’schlamperterweise nicht so recht trennt zwischen Privat- und Diensthandy. Überhaupt nicht so klar das Private vom Öffentlichen trennt wie in Deutschland.

EndeGelaende
10. 06. 2021 20:28

Und was ist mit den aktuellen Journalisten*? Die spielen brav weiter mit oder wie?
Weil sie schon zu tief drinnen stecken, und sonst Schneefotos auftauchen?

*ausgenommen ZackZack

LeoBrux
10. 06. 2021 20:39
Antworte auf  EndeGelaende

Man gehört immer zu einer “Familie”, EndeGelaende.
Das kennen Sie doch auch – vom Forum.
Da hält man zusammen.
Es ist eben “Familie”.
Diese “Familien” ähneln sich.
Könnten Sie sich denn gegen die “Familie” stellen?

mrsmokie
10. 06. 2021 19:23

Danke Herr Schrems, leider hat es der Narzisst aber wohl nicht überrissen und denkt sich:” Wen meint den der Schrems jetzt da eigentlich?”

Sessa40
10. 06. 2021 19:21

Mir ist es zu still um den Basti, was ist da blos im Busch?
Tickt da im Hintergrund ein Zeitzünder?

O_ungido
11. 06. 2021 6:21
Antworte auf  Sessa40

Hot si da Kurz scho ang’schiss’n, jo, jo?

Urigubu
10. 06. 2021 20:16
Antworte auf  Sessa40

Ich glaub er gibt keine Interviews weil er durch das Stellen der aktuellen Fragen automatisch angepatzt wird, auch wenn er dementiert.
Ob er durchtauchen kann?

Geschobelt
10. 06. 2021 19:12

Sehr geehrter Herr Schrems, es ist erfreulich und bedauerlich zugleich, den Ekel gegen diese elende Regierung mit ihnen zu teilen.

Helmut1971
10. 06. 2021 19:00

Mein homosexueller Nachbar meint, egal was der daher lügt, er find den süß. Er glaubt nicht, das der bald heiratet..????

Newlife12
10. 06. 2021 21:37
Antworte auf  Helmut1971

Wenn er heiratet, dann ist das eine Scheinhochzeit um abzulenken! Ist seine Alibi Freundin, vertraglich geregelt….

plot_in
10. 06. 2021 18:39

Da ist eine Liebe zerbrochen. Bist du deppat…

hagerhard
10. 06. 2021 18:09

Die österreichische Presse ist entweder „verhabert“ oder fndet derartige “G`schichten” grindig.

es gibt da ein paar nette fotos

https://www.hagerhard.at/blog/2021/04/sex-drugs-politics/

Strongsafety
10. 06. 2021 18:05

Genau wegen solche erbärmliche Mitläufern ist Österreich im Argen. Ordentlich abgecasht und dann ein reudiges Facebook Posting. Um keinen deut besser als die schwarze Mafia. Hat dich der Basti fallengelassen wie er dich nicht mehr gebraucht hat? Armer Millionär.

Zuletzt bearbeitet 7 Monate zuvor von Strongsafety
Urigubu
10. 06. 2021 20:18
Antworte auf  Strongsafety

Sie sagen es doch selbst. Es ist die Abhängigkeit, die die Leute/Journaisten korrumpiert. Die hat er nicht mehr nötig. Daher kann er auspacken.

LeoBrux
10. 06. 2021 20:42
Antworte auf  Urigubu

Wer gut bezahlter Journalist eines Mediums ist, IST abhängig vom Eigentümer – vom Kurs, den dieser seinem Medium geben will und von der Länge der Leine, die er seinen Journalisten zu geben bereit ist.

Grete
10. 06. 2021 19:56
Antworte auf  Strongsafety

“Vor acht Jahren, im Jahr 2014, hat er die “Krone” verlassen. ”
Vor acht Jahren, da war noch nichts zu merken vom sinkenden Schiff (siehe wuwei). Ich glaube ihm den Ekel vor sich selbst, dass er da eine Zeit lang mitgemacht hat. Ich glaub ihm, dass er froh ist, ausgestiegen zu sein. Es ist mutig, dass sich jemand nicht scheut, das alles zu schreiben, aufzuklären, obwohl er selbst nicht gut weg kommt dabei. Er hätte auch schweigen können.

Strongsafety
11. 06. 2021 6:29
Antworte auf  Grete

Dann hat er seinen Beruf verfehlt. Es gibt viele junge Journalisteninnen, die trotz des guten Gehalts nicht zu Krone und Österreich gehen, genau weil jeder weiss, wie es dort läuft. Darum hätte der Millionär schweigen sollen. Weiss doch eh jeder wie der Kurz operiert. Normalerweise muss die ganze ÖVP mit den Spenden hochgenommen werden. Dann fallen auch reihenweise die Mittäter.

Grete
11. 06. 2021 9:34
Antworte auf  Strongsafety

Sind Presse und Standard wirklich besser? Ö1, das von Fuchur jetzt gelobt wird, bringt doch auch erst jetzt, wo es gar nicht mehr anders kann, kritische Berichte. Bei Corona bleibt es allerdings auch ohne jede Infrage-Stellung streng auf Regierungslinie. Auch das so gepriesene ZackZack hält sich bei den verfassungswidrigen Verordnungen bezüglich Corona sehr zurück.
Schrems gibt zu: Es war Eitelkeit.
Bei vielen ist es Existenzangst.
Wie ist das mit Brandstätter? Er war immerhin von 2010 bis 2018 Chefredakteur des Kuriers und von 2013 bis 2019 der Herausgeber, also lange nachdem Schrems ausgestiegen ist. War der Kurier um so viel besser? Ich weiß es nicht. Ich lese den Kurier nicht.
Ich glaube auch nicht, dass man Schrems geglaubt hätte, wäre er schon 2014 mit diesen Geschichten an die Öffentlichkeit gegangen.

Strongsafety
11. 06. 2021 11:18
Antworte auf  Grete

OMG, Kurier und Presse usw. sind genauso schlimm. Wenn man es zu studieren beginnt, dann gibt es halt nur wenige Stellen, die wirklich den Namen verdient haben. Aber jeder Arbeitnehmer hat das Problem, für geldgeile steuerschonende Ellbogenunternehmen zu arbeiten oder nicht. Wenn man schweigt, dann wird es weiterhin so bleiben.

Grete
11. 06. 2021 13:50
Antworte auf  Strongsafety

Ja, eben. Und Herr Schrems hat zumindest jetzt geredet. Hätte er geschwiegen, er hätte sich diese Anwürfe nun erspart. Wieso geht man denn mit Herrn Brandstätter, der länger ausgeharrt hat, nicht genauso zu Gericht?
2013 war Kurz doch noch “Integrationsminister” (oder irre ich mich?) und hat für mehr Willkommenskultur geworben. Da wäre ein Bericht von Schrems sicherlich nicht gut angekommen. 2014 hat Schrems die Krone verlassen und war auch für andere lukrative Posten nicht mehr zu haben.
Dass sich Schrems außerdem geschämt hat, kann ich mir gut vorstellen. Sooo gerne gibt man sein eigenes Fehlverhalten nicht öffentlich bekannt.

wuwei
11. 06. 2021 1:11
Antworte auf  Grete

Hätt er uns vor 8 Jahren erzählen sollen…

Samui
10. 06. 2021 18:47
Antworte auf  Strongsafety

👍

wuwei
10. 06. 2021 18:06
Antworte auf  Strongsafety

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff…

Nordicman
10. 06. 2021 17:13

Ich zitiere was mir oft gelöscht wurde, aber hier um so deutlicher dessen Wahrheitsgehalt aufzeigt:

Zitat vom einstigen Journalisten John Swinton:
 „Wir Medienleute sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

Ich, bin zutiefst erschüttert wie sich diese Riege gebärdet. Vieles war mir schon bekannt, aber ich erkenne trotz zunehmenden Alters, …”ein bisserl erbärmlicher gehts immer noch.”

Zuletzt bearbeitet 7 Monate zuvor von Nordicman
Antiparteiisch
10. 06. 2021 22:19
Antworte auf  Nordicman

Das gilt eh für uns alle.

EndeGelaende
10. 06. 2021 19:39
Antworte auf  Nordicman

Ein ehemaliger Politiker hat auf einer Insel einmal fast das gleiche gesagt: „Journalisten sind die größten H….“*

*ergänzen muss ich: ausgenommen ZackZack natürlich

Prof63
10. 06. 2021 16:58

Wir sind in einer guten Zeit, auf dem richtigen Weg.
Ich bin dankbar für diese Unmaß an Dreistigkeiten unserer Regierung und wünsche mir, dass sie es so weit treiben, dass der treueste Wähler endlich wach wird und sie mit nassen Fetzen davonjagt. Ich bin aber auch dankbar, dass es so mutige Menschen wie Herrn Schrems gibt, der ganz richtig feststellt, dass es gesünder ist, kleinere Brötchen zu backen, denn der nächste Spiegel ist nicht weit.

1.Mai
10. 06. 2021 21:52
Antworte auf  Prof63

Die Kronenzeitung lebt weiter..

Antiagingwoman
10. 06. 2021 18:12
Antworte auf  Prof63

Bravo

ManFromEarth
10. 06. 2021 16:49

…. danke Thomas Schrems für die Einblicke!
…. danke ZackZack für’s in die Welt Tragen!

„Wer dem Verbrechen Nachsicht übt, wird sein Komplize.“
―Voltaire

Antiagingwoman
10. 06. 2021 18:13
Antworte auf  ManFromEarth

Danke an zackzack, die das alles möglich machen, danke an den Mut und das rueckrad.

Unbekannt
10. 06. 2021 16:30

Gibts den Pressekodex eigentlich auf Klopapier? Schade, dass man nicht dafür eingesperrt werden kann, wenn man sich damit den Hinteren auswischt. Die gekauften Medienhäuser wären mit gähnender Leere gefüllt.

Samui
10. 06. 2021 16:12

Hätte niemals gedacht den HC zu zitieren.
Alle Journalisten sind H…… Dienstleister

Samui
10. 06. 2021 16:10

Der nächste wird der Nowak ( Presse) sein.
Wetten?

O_ungido
10. 06. 2021 18:42
Antworte auf  Samui

Da könntest Du nicht so falsch liegen…
Dreckiges türkises Xindl, elendiches!

Antiagingwoman
10. 06. 2021 18:14
Antworte auf  Samui

Hoffentlich, gibt ja auch schöne Fotos wo er nicht mehr ganz nüchtern aussieht

hagerhard
10. 06. 2021 18:07
Antworte auf  Samui

der nowak steckt so tief drinnen – der geht mit unter

Uncoolsvermutung
10. 06. 2021 20:50
Antworte auf  hagerhard

oder eben nicht, ein Lebenswandel wird es keiner werden.

Samui
10. 06. 2021 19:32
Antworte auf  hagerhard

I hope so

Bastelfan
10. 06. 2021 17:43
Antworte auf  Samui

Inwiefern?

Prokrastinator
10. 06. 2021 17:08
Antworte auf  Samui

Niemals. Der hat sich im Dunkeln des Lochs längst verirrt, in das er vor Jahren gekrochen ist.

Samui
10. 06. 2021 16:06

Späte Einsicht……
Oder böse gesagt: die Ratten verlassen das sinkende türkise Schiff.
Jahrelang hat’s ihm offensichtlich gepasst.

Erbärmlich

Antiagingwoman
10. 06. 2021 18:15
Antworte auf  Samui

Es kann einen niemand daran hindern, über Nacht gescheiter zu werden

Amberg
10. 06. 2021 16:44
Antworte auf  Samui

Na ja, als Mit-Player solche Worte zu tun…gut, kann späte Erkenntnis sein, oder “die Ratten verlassen das sinkende Schiff” sein.

“Doch das ist eine andere Geschichte und gehört nicht hierher.”…lässt viele Fragen offen für das Pöbel…Kurz kennt die Antworten!

wuwei
10. 06. 2021 18:09
Antworte auf  Amberg

Oh…den Gedanken gabs schon…das sieht man jetzt nicht mehr, weil die Antworten versteckt sind!

Amberg
10. 06. 2021 15:58

Tja, das ist harter Stoff…immer klarer wird das Bild, auch für den Pöbel…Puff!
Letztendlich gibt es nur einen Zeugen für jeden Menschen, und der ist man selbst.

DonCamillo
10. 06. 2021 15:32

Zwei Sachen gefallen mir :Schrems bleibt jedoch selbstkritisch, schließlich habe er „dieses Spiel des Gebens und Nehmens“ selbst jahrelang mitgespielt: So ist es—grauslich Herr Schrems–grauslich!

„Bullterrier“ (Gerald Fleischmann, Red.) -Bullterrier passt perfekt.

Ich bitte zackzack die Mikl Leitner auch etwas zu überprüfen. Ich denke da wäre auch viel zu “erforschen”…..sehr viel sogar-denke ich.

Antiagingwoman
10. 06. 2021 18:16
Antworte auf  DonCamillo

Die Hanni, ja schaut einfach mal hin bei der sauberfrau

Newlife12
10. 06. 2021 15:57
Antworte auf  DonCamillo

Jaja, schwarze Witwe und so 😉

O_ungido
10. 06. 2021 15:27

Chapeau fuer den Mut!
Hoffentlich folgen noch viele seinem Beispiel!
Tuerkises Xindl widerliches!

Samui
10. 06. 2021 16:08
Antworte auf  O_ungido

Da werden noch einige folgen… aber erst jetzt und das ist eher erbärmlich

ManFromEarth
10. 06. 2021 17:12
Antworte auf  Samui

… der Hofer hatte recht mir den “Bomben”, er hatte die zwar nicht, aber platzen tun die trotzdem… ⏳ 💣💥 🔥

„Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.“
―Sully Prudhomme