Auszubildende sehen Pflege-Beruf zunehmend negativ

Personalmangel, fehlende Anerkennung, erschwerte Arbeitsverhältnisse – Corona hat Österreichs Pflegerinnen und Pfleger mehr als nur auf die Probe gestellt. Viele von ihnen sehen den Beruf zunehmend negativ, wie eine neue Umfrage zeigt.

Wien, 14. Juni 2021 | Ein Bericht der ARGE Junge Pflege, dem eine umfassende Umfrage zugrunde liegt, liefert einen Einblick in die pflegerische Situation der Pflegepersonen, die sich während der COVID-19 Pandemie in ihrer praktischen Ausbildung befinden. „Die Covid-19 Pandemie ist eine anhaltende Krise, in der eine Adaptierung der klinischen/praktischen Lernumgebung für Pflegepersonen dringend notwendig ist“, sagt Hauptautorin Karin Hinterbuchner.

40 Prozent haben negative Sichtweise

Der Bedarf an Pflegepersonen wird bis zum Jahr 2030 stark ansteigen. In diesem Zusammenhang sei es alarmierend, dass fast 40 Prozent der Befragten eine negative Sichtweise auf den Pflegeberuf hatten. Als Gründe dafür wurden im offenen Teil der Umfrage Personalmangel, fehlende Anerkennung, erschwerte Arbeitsverhältnisse, mangelnder Patienten-Kontakt und physische sowie psychische Belastung angegeben.

„Diese Ergebnisse können bestimmende Faktoren dafür liefern, warum Pflegepersonal teilweise den Beruf nicht lange praktiziert oder Auszubildende die Ausbildung vorzeitig beenden“, sagt ÖGKV-Vizepräsidentin und Co-Autorin, Tamara Archan. Zudem äußerten Auszubildende den Wunsch nach Entlohnung, Sicherheitszulagen oder finanzieller Unterstützung im Praktikum.

Hoher Personalmangel

Die Auszubildenden berichteten außerdem von schlechteren Arbeitsbedingungen aufgrund des hohen Personalmangels. Es kam dadurch sowohl zu einer Beanspruchung durch Überstunden, als auch zu einer Überschreitung der Kompetenzen seitens der Auszubildenden.

Der praktische Lerneffekt litt in Zeiten der Pandemie enorm. Daher sei eine rasche Verbesserung von Forderungen wie Entgelt, gerechte Arbeitsbedingungen, erhöhter Personalschlüssel, gezielt eingesetzte Praxisanleiter als auch die Anerkennung und Wertschätzung der Auszubildenden notwendig und wünschenswert.

(mst)

Titelbild: APA Picturedesk

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52 Kommentare
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Urigubu
15. 06. 2021 10:26

Die Solidarwerkstatt (Zeitung 1/2021) weist auf eine Technical Note der EU-Kommission vom 1.9.2020 hin, die entgegen des Titels sich nicht mit der Behbung der Schwächen des sozialen und wirtschaftlichen Systems beschäftigt, sondern ausschließlich, wie soziale Sparprogramme (mit “good practice” Beispiele in der EU, Tipps und Tricks für eine starke Regierung) umgesetzt werden können.
Dh Einsparungen bei Arbeitslosenunterstützung, Wohlfahrt (wie Pflege, Gesundheit), Pensionsleistungen (Anpassung des Pensionsalter an die Lebenserwartung).

Umgekehrt weist sie indirekt hin, dass es sich gegen den Widerstand der organisierten Bevölkerung nur schwer durchsetzen lässt.

Ziel soll sein, dass dadurch nachhaltiges Wachstum entsteht ????

Understanding the political Economy of reforms: evidence from the EU, Technical note for the Eurogroup, 1.9.2020 (über Google)

Lojzek
15. 06. 2021 10:53
Antworte auf  Urigubu

‘ Ziel soll sein, dass dadurch nachhaltiges Wachstum entsteht ???? ‘

Vielleicht erhofft man sich aufgrund der gesetzten Maßnahmen, dass so, auf die eine oder andere Weise, Ressourcen frei werden.

KarinLindorfer
15. 06. 2021 10:47
Antworte auf  Urigubu

Solidarwerkstatt ist super. War schon mal auf einer Demo von denen in Linz wg. der zwangseingebauten smart meter. 👍

EndeGelaende
15. 06. 2021 9:58

leider ist das eine der Auswirkungen von Corona, die anscheinend kein Politiker am Schirm hat, dass seit letztem Herbst massive Selbstkündigungen im Pflegesektor waren, nicht nur das Pflegepersonal im Krankenhaus das auch eine riesige Lücke hinterlässt jetzt, sondern auch in den Heimen, hat sich das Personal ziemlich ausgedünnt ….. verständlicherweise!!!

wenn die Arbeitszeiten an die Leistung angepasst werden, sprich kürzere Wochenarbeitszeiten, weil man eben innerhalb von 1 Stunde bereits mehr leistet als 1 Politiker im ganzen Jahr, und die Gehälter mit Politikergehältern getauscht werden (PflegerInnen erhalten Politikergehälter, Politiker erhalten Gehälter der Pflegekräfte), würde man event. wieder Leute dafür gewinnen können

Lojzek
15. 06. 2021 9:29

Über das gesamte Frondienst-Segment lässt sich nur eines sagen, nämlich, dass man gar ned so viel fressen kann, was man gern speibm würd.

PS: da liest man heute schon wieder wie dringend die Bäckereien Personal suchen, trotz 375k Arbeitssuchenden, mit der gleichzeitigen und unverblümelten Ansage, ned mehr zu zahlen, weil sonst alles teurer werden müsste. Da kriagst afoch nur die Kabeln.

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von Lojzek
KarinLindorfer
15. 06. 2021 8:57

Hatte so große Hoffnungen als die Grünen das Sozialministerium übernahmen, dass sich was ändert. Und was ist jetzt, nix. Die Grünen sind damit beschäftigt sich selbst zu beweihräuchern während die Türkisen tun was sie immer tun. 🙄

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von KarinLindorfer
ManFromEarth
15. 06. 2021 1:11

…. so sollte es wohl sein.
„Geben Sie dem Arbeiter das Recht auf Arbeit, solange er gesund ist, sichern Sie ihm Pflege, wenn er krank ist, sichern Sie ihm Versorgung, wenn er alt ist.“
―Otto von Bismarck

Grete
15. 06. 2021 9:51
Antworte auf  ManFromEarth

Auch eine Unfallversicherung führte der Reichskanzler ein. Nicht so sehr aus sozialem Gewissen, als vor Angst vor einer Revolution durch unzufriedene Arbeiter. Immerhin haben Kanzler und Kaiser die Zusammenhänge erkannt. Und heute?

ManFromEarth
15. 06. 2021 11:36
Antworte auf  Grete

… Sie sagen es, heute ist Bildung in diesen Kreisen verpönt, Sozialgedanken auch.
Von Bismark war beileibe kein (sozialistischer) Engel, ein paar Sachen hat er aber gut erkannt…, er hat es auch bis zum (Ehren) Doktor gebracht…
Allerdings war er auch ein “Burschenschafter”, was aber in seiner Zeit für den (studentischen) Selbstschutz nötig war. heute ist das was ziemlich anderes…

Lojzek
15. 06. 2021 10:02
Antworte auf  Grete

Und heute macht man das so indem man die Sozialversicherungen madig macht und behauptet sie wären defizitär.
In Wahrheit is bestimmt ausreichend, wenn ned so sogar, mehr als genug da. Deswegen geht man her, plündert völlig ungeniert die Kassen aus, um eines Tages auch völlig unverfroren hergehen zu können, um die Beiträge saftig anzuheben bzw. Selbstbehalte einzuführen.

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von Lojzek
Lojzek
15. 06. 2021 9:36
Antworte auf  ManFromEarth

So können wir getrost, eins nach dem anderen, der Katze in den Scheitel schmieren …

ManFromEarth
15. 06. 2021 11:37
Antworte auf  Lojzek

…. das Kreisky Zimmer wirkt nicht (mehr)!

diinzs
14. 06. 2021 23:56

Für die genannten Pflegeberufe ist wohl der Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zuständig. Ist ja logisch, dass Nichts besser geworden ist. Das war ja Rudi und der war ja völlig überlastet. Ich vermute, dass Rudi auch ohne Covid 19 überlastet gewesen wäre. Er war ja nicht vom Fach, soweit ich weiß, und das macht den Job schon SCHWER.

Also liebe Pflegekräfte, ihr seid den Grünen Verantwortlichen eher nicht so wichtig, wie ihr das gerne hättet. Wenigstens vermute ich das mal.

Die Türkis-Grüne Regierung hat z.B. bei der aktuellen showreichen Witzanerkennung von 500,- Euro den Samariterbund und die Zivildiener “vergessen”. Aber die Grünen haben ja sowieso Alles vergessen, wofür sie irgendwann mal gestanden sind. Sie sind also nur konsequent, dass ihnen jetzt diese Menschen egal sind, die in der Covid 19 Krise anderen Menschen geholfen haben.
https://www.spoe.at/2021/06/14/wir-fordern-corona-bonus-fuer-alle-gesundheitsberufe/

Tony
14. 06. 2021 18:33

Pflegeberuf wird negativ gesehen ? Wen wundert’s ? Zuerst werden sie ohne ausreichende Schutzmassnahmen mit Hunderten Patienten konfrontiert, dann beklatscht, aber lohnmässig weiter klein gehalten, und jetzt, wo die Pandemie langsam vorbei ist, zwingt man sie zur Impfung mit einem experimentellen Impfstoff, wo kein Mensch die Langzeitfolgen kennt. Öfter als diese Berufsgruppe wurde keine andere vergewaltigt. Drum hören sie auf oder fangen erst gar nicht an.

Strongsafety
15. 06. 2021 8:27
Antworte auf  Tony

Na bei denen muß man einsparen, damit der 2500 Pics-Schädl Schmidt 200.000 für das illegale Erlangen eines ÄBAG-Jobs nachgeschmissen kriegt. 99 % der ÖVP Spitzenjobs (siehe Mahrer) kann man einsparen.

Schoerky
14. 06. 2021 23:17
Antworte auf  Tony

Ich bin der Meinung, daß Problem ist sehr vielfältig und ist nicht einfach zu lösen und jeder sieht es nur aus seiner Sicht, was völlig verständlich ist.
Für meine Familie (drei Kinder) war es Usus, dass die Gattin arbeiten geht.
Anschließend haben wir die Pflege unserer ehrenwerten Eltern übernommen.
Bin nur ein kleiner Arbeiter und trotzdem sind meine Kinder ethnische gefestigt und brave Steuerzahler geworden und dankbar für die Erziehung.
Urlaub und sonstig Vergünstigungen gab es halt nicht.
Pension für meine Frau gibt es auch nur in geringen Maße.
Was solls, mehr als essen, trinken und ein Dach über dem Kopf brauche ich nicht.

accurate_pineapple
14. 06. 2021 20:01
Antworte auf  Tony

Sie sprechen mir aus der Seele. Danke von einer Diplomierten ( 30 Jahre Berufserfahrung). Es war zu meiner Zeit in der Ausbildung nichts anderes.
Es wurde die ganzen Jahre gekürzt. Reserve Personal (20%) wurde 2016 abgeschafft …….

Amberg
14. 06. 2021 19:59
Antworte auf  Tony

Entschuldigung, nur es ist nicht alles so leicht wie sich mancher denkt. Ich habe meinen Job, als mobile Heimhelferin geliebt, nur irgendwann habe ich mir das Auto nicht mehr leisten können…..

KarinLindorfer
14. 06. 2021 20:14
Antworte auf  Amberg

Ist eh ein Witz. Wenn du einem Handwerker sagen würdest er muss sein Werkzeug ins Privatauto laden und damit zu den Baustellen fahren würde der sagen ihr seid wohl verrückt. Kein Mensch muss in seinem Job mit dem Privatauto fahren.

Amberg
14. 06. 2021 20:19
Antworte auf  KarinLindorfer

Im sozialen Bereich sind nur Dienstautos im gehoben Dienst üblich, und nicht für ähnlich der Feldarbeiter auf Ösel-Feldfrucht, dienenden In- und Ausländer, Sklaven!?

KarinLindorfer
14. 06. 2021 20:22
Antworte auf  Amberg

Die “Sozialdiener” kommen gleich nach den Feldarbeitern…..

Amberg
14. 06. 2021 20:29
Antworte auf  KarinLindorfer

…ja und nein. Die 24 Stunden-Betreuerinnen sind sicher die Ärmsten, für das was sie leisten müssen.
Sie sind den “alten Ösel” ausgeliefert, und ich habe es nicht nur einmal erlebt.

KarinLindorfer
14. 06. 2021 20:34
Antworte auf  Amberg

Ja die sind 24 Stunden an eine alte, pflegebedürftige und oft demente Person gefesselt und das wochenlang.

Amberg
14. 06. 2021 20:41
Antworte auf  KarinLindorfer

ja, für einen Lohn, der einige viele auf die Beine bringen müsste.
Nur, vor vier Jahren haben die den Job gemacht, ohne einer fundierten Grundausbildung, ohne, wie koche ich, wenn wer Diabetes hat.
…mag nimmer.

Amberg
14. 06. 2021 19:47
Antworte auf  Tony

Eben, pflegt eure hilfsbedürftigen von der Familie selbst. Die Reichen können sich sowieso alles leisten. Eine Pflege geht denen am Arsch vorbei.

Huabngast
14. 06. 2021 18:28

Der Beruf ist weiblich. Noch Fragen?

Strongsafety
15. 06. 2021 8:28
Antworte auf  Huabngast

Ob sich der Schmidt dort auch über die “scheixx Quote” aufregt?

Huabngast
15. 06. 2021 12:00
Antworte auf  Strongsafety

In der Urologie?

siegmund.berghammer
14. 06. 2021 17:45

Die Diskussion über “fehlende Pflegekräfte” ist genau so scheinheilig wie die heutige Meldung vom türkisen Multifunktionär und Postensammler Mahrer, betreffend die “arbeitsunwilligen Gastro-Mitarbeiter”, welchen man zukünftig “das Hoserl anspannen” will. Will heißen Gastro-Zwangsarbeiter sollten (evtl. wenn nötig per Gesetz) von Wien nach z.Bsp. Tirol oder Vorarlberg auspendeln bzw. übersiedeln müssen, zu einem Hungerlohn versteht sich. Auf die Idee, für fehlende Arbeitskräfte für was und wo auch immer, die Arbeitsbedingungen und Lohnzahlungen massiv zu verbessern, ist von den Herrschaften offenbar noch niemand gekommen. Oder haben wir da etwas nicht mitgekriegt? Vielleicht könnt`s ja auch helfen, allen Öst. Gastro – und Hotelbetrieben etwas öfter die Steuerfahnder ins Haus zu schicken, es scheint als existierten möglicherweise noch mehr solcher Schwarzgeld-Bunker. Vielleicht sollte man doch die Mitarbeiter besser bezahlen, als das Schwarzgeld in Schränken und Taschen zu horten…..

Schoerky
14. 06. 2021 23:44
Antworte auf  siegmund.berghammer

Mein Erlebnis dürfte zu Ihrem Post passen.
Ich arbeite derzeit am Dach meines Elternhauses.
Es dauerte keine 14 Tage und die Finanzpolizei stand vor der Tür.
Der Finazrahmen für das Bauvorhaben beträgt ca. 7000.– €.
Nachdem ich nur selbst und mit Firmen arbeite, ging der Aufwand mit 4 Personen ins Leere.
Dank an die Vernaderer und an die, welche die die möglichen grossen Steuerhinterzieher nicht von den eventuell kleinen Unterscheiden können.
Passt zu dieser Regierung.

O_ungido
14. 06. 2021 18:24
Antworte auf  siegmund.berghammer

Mahrer, du verschissener Bonze!

KarinLindorfer
14. 06. 2021 20:15
Antworte auf  O_ungido

👍👍👍👍👍👍👍👍👍 Ich hasse den Typen…..

KarinLindorfer
14. 06. 2021 18:20
Antworte auf  siegmund.berghammer

Mahrer ist das letzte für mich. Ein Sklaventreiber sondergleichen der sich die Taschen mit unserem Steuergeld füllt.

Lojzek
14. 06. 2021 18:48
Antworte auf  KarinLindorfer

Und das nicht nur mit Hilfe eines Postens, sondern gleich mit mehreren.
Auf der anderen Seite hast so viele die working poor – oder goa ka Hackn haben – betreiben dürfen, was wieder Typen wie den Mahrer in die Karten spielt.

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von Lojzek
Unbekannt
14. 06. 2021 17:29

Ich kenne einige, die ausgestiegen sind, weil für sie, die Verpflichtung an einem Genexperiment teilzunhemen, nur um den Arbeitsplatz zu sichern, völlig inakzeptabel war.

Schoerky
14. 06. 2021 23:47
Antworte auf  Unbekannt

Ich danke jenen von Herzen, die so gehandelt haben.

Tony
14. 06. 2021 18:36
Antworte auf  Unbekannt

Was ja logisch ist. Eine Krankenschwester vom Spital hat zu meinem Mechaniker gesagt, sie lasse sich nicht impfen, worauf dieser verwundert fragte, warum denn. Sie sagte, weil auf ihrer Station andauernd neue Leute mit schweren Impfnebenwirkungen eingeliefert werden. Das ist die Praxis im Spital. Und nicht das, was der ORF verbreitet unter Hinzunahme von Virenexperten von der Tieruniversität.

hagerhard
14. 06. 2021 17:20

bei den bedingungen im pflegeberuf darf man sich über die negatve sichtweise nicht wundern.
und es wird auch nichts getan um das zu verbessern.
das wird für unsere gesellschaft zu einem riesen problem werden.

https://www.hagerhard.at/blog/2018/07/pflege/

Schoerky
14. 06. 2021 23:48
Antworte auf  hagerhard

So ist es.

KarinLindorfer
14. 06. 2021 20:19
Antworte auf  hagerhard

Es ist schon ein riesen Problem. Viele alte Leute würden gerne ins Altenheim und können nicht weil Pflegestufe zu niedrig. Weil Aufnahmebedingungen ins Heim hochgeschraubt wurden weil kein Personal da ist. Bei vielen alten Leuten ist es schon fahrlässig sie alleine zu Hause zu lassen. Da wird Insulin gespritzt und dann ist keiner da der schaut, dass die Leute auch was essen……

Zuletzt bearbeitet 1 Jahr zuvor von KarinLindorfer
Amberg
14. 06. 2021 21:24
Antworte auf  KarinLindorfer

Nö, Dipl. Krankenschwestern dürfen nur die Einheiten für die BE spritzen, die auf den Plan stehen. Und jeder HA würde einen Alten in eine sichere Umgebung verfrachten, wenn der Alte nicht mehr isst.

Also, ich denke, und danke, sind die Menschen in der mobilen Betreuung gut aufgehoben.

Amberg
14. 06. 2021 21:29
Antworte auf  Amberg

—wir schauen Unauffällig vorbei, ob eh “das mit dem essen”

Amberg
14. 06. 2021 21:46
Antworte auf  Amberg

oder ein kurzer Anruf, wie hat dir heute dein Germknödel geschmeckt!? Obwohl es keinen Germknödel gab, heute in der Krankenhausküche (was man weiß, als mobile Betreuung), und, und, und….Kontrollanrufe, und Ausreden wegen dem Germknödel, sind Respekt gegenüber den Alten.

Amberg
14. 06. 2021 21:06
Antworte auf  KarinLindorfer

viele, so wie ich es in Erinnerung habe, gab es Angehörige wo wir im Dialog waren, und ob jetzt Demenz oder einfach alt, war kein Problem.

accurate_pineapple
14. 06. 2021 20:03
Antworte auf  hagerhard

Ein hausgemachtes Problem. Und trotzdem wird weiter gespart.

Tony
14. 06. 2021 18:39
Antworte auf  hagerhard

Das ist es bereits. Viele Tote der Pandemie sind darauf zurückzuführen. Angelernte Pflegekräfte im Pflegeheim völlig überfordert mit infektiösen Patienten, dann wurden die auf das Spital abserviert, dort wusste man mit denen in der Normalstation auch nicht viel anzufangen, also rein in die Intensiv und den Schlauch in den Rachen. Viele alte “Covid-Tote” sind darauf zurückzuführen, gar nicht zu reden von denen, die sich dort erst angesteckt haben. Oder, eh schon geschwächt, dort an den multiresistenten Krankenhauskeimen gestorben sind. Mit PCR-Test waren das nätürlich Corona-Tote.

Prokrastinator
14. 06. 2021 19:40
Antworte auf  Tony

Aus meiner Sicht wurden so viele Fehler gemacht, dass man es fast schon für einen Plan halten könnte….. Ivermectin ist teilweise immer noch verboten, die EMA rät davon ab – obwohl es sich zigfach bewiesen hat, siehe Indien oder Mexiko, und all die klinischen Studien……aber nein, es ist patentfrei und keiner verdient Geld damit. Scheiße aber auch, dass die beste Lösung eines Problems billig ist. Das tut der (Pharma-)Wirtschaft nicht gut……Menschenleben und Gesundheit zählen nichts!

Wie soll man da nicht kotzen?

KarinLindorfer
14. 06. 2021 18:48
Antworte auf  Tony

Alte Menschen sollten grundsätzlich wenn möglich einen Bogen um Spitäler machen das raten sogar manche Hausärzte.

DonCamillo
14. 06. 2021 17:17

Personalmangel, fehlende Anerkennung, erschwerte Arbeitsverhältnisse – UND ZWANGSIMPFUNG(EN)!

Schoerky
14. 06. 2021 23:49
Antworte auf  DonCamillo

Unvorstellbar was da abgeht.

Grete
14. 06. 2021 17:50
Antworte auf  DonCamillo

Dafür Klatschen! Das muss doch wohl genügen!

Lojzek
15. 06. 2021 10:09
Antworte auf  Grete

Die die geklatscht haben, haben doch von Anfang an keinen Dunst gehabt.
Aber der Applaus war der Politik mit Sicherheit willkommen.