Alaska:

Heftige Erdbeben lösten Tsunami-Warnung aus

Auf der Alaska-Halbinsel hat sich ein heftiges Erdbeben mit einer Stärke von 8,2 ereignet. Tsunami-Sirenen versetzten die Menschen in Panik, die Warnung wurde jedoch wieder zurückgezogen.

 

Kodiak, 29. Juli 2021 | Die Küstenregion Alaskas wurden am Mittwochabend (Ortszeit) von Erdbeben mit einer Stärke von 8,2 erschüttert, wie die US-Erdbebenwarte „USGS“ angab. Das Beben habe um 22.15 Uhr und in einer Tiefe von 35 Kilometern stattgefunden. Darauffolgend wurden für mehrere Gebiete Tsunami-Warnungen ausgesprochen, die jedoch wieder zurückgenommen wurden. Die Warnung löste Panik aus – Sirenen alarmierten in mehreren Gebieten, Menschen flohen auf höher gelegene Orte, wie die “New York Times” berichtet.

Tsunami-Fehlalarm für Alaska

Das Erdbeben sei bereits etwa 120 Kilometer südöstlich von Chignik in Alaska entdeckt worden, teilte das National Tsunami Warning Center mit, das die Warnung herausgab.

Die Warnung galt für Südalaska, die Alaska-Halbinsel und die Aleuten, sagte der Wetterdienst in Palmer, der auf der Grundlage der vorläufigen Parameter des Bebens warnte, dass “weit verbreitete gefährliche Tsunami-Wellen möglich sind”. In Alaska maß eine Boje in der Nähe von Sand Point kurz vor Mitternacht einen Anstieg des Wasserspiegels.

Lokalen Medienberichten zufolge wurde die Warnung wieder zurückgenommen. Dennoch bleibt die Region um Alaska unter Beobachtung.

Falscher Alarm auch für Hawaii

Auch für Hawaii wurde kurzzeitig eine Tsunami-Uhr ausgegeben, schrieb der Gouverneur David Ige auf Twitter. Diese wurde glücklicherweise ebenfalls wieder storniert.

Der Ort Perryville in Alaska mit 113-Einwohner, liegt etwa 90 Kilometer nordwestlich vom Epizentrum des Bebens entfernt, teilte der United States Geological Survey mit. Anchorage, mit einer Bevölkerung von fast 300.000, liegt etwa 800 nordöstlich.

Zudem werde geprüft, ob für andere Küstengebiete in den USA und in Kanada eine Tsunami-Gefahr bestehe. Auch in Japan erörtern die Behörden dem Sender “NHK” zufolge, ob eine Tsunami-Warnung für sein Territorium nötig ist.

(jz)

Titelbild: APA Picturedesk

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