Krisenmodus

Superspreader der anderen Art

In der Redaktion von ZackZack ist immer etwas los. Den wöchentlichen Einblick gibt diesmal Larissa Breitenegger.

Wien, 31. Juli 2021 | Das sogenannte Sommerloch macht die Runde. Weniger Leute sind im Land, das Leben soll „ruhiger“ sein. Das macht sich vielleicht beim Verkehr in der Stadt bemerkbar, bei ZackZack ist davon nichts zu merken. So geht es im gewohnt rasanten Tempo stetig vorwärts, selbst wenn mal hier, mal da ein Teammitglied oder auch mehrere auf Urlaub sind – die Woche hatte es in sich.

Danke!

Rasant ging auch unsere Spenden-Aktion von statten: Innerhalb weniger Tage erreichten wir Dank unserer Leser das 25.000 Euro – Ziel. An dieser Stelle ein großes Danke!! an alle, die uns so tatkräftig unterstützen – durch ihre Spende oder auch einfach durch wohltuende Worte und wertvolles Feedback!

Unterstützung erhielten wir in den vergangenen zwei Wochen auch von unserem ersten Praktikanten, Mati. Der konnte einen Einblick ins journalistische Arbeiten gewinnen und machte sich dabei richtig gut. Wir wünschen ihm alles Gute!

Rückblick: Große und kleine Geschichten

Die Woche startete mit einem Rekordtag – und gleich mehreren Geschichten, die sich an Leserzahlen nur so überschlugen. Insbesondere Sebastian Kurz‘ Vergleich von Staatsanwälten mit pädophilen Priestern regte die Leute so richtig auf. Neben den großen Skandalen, über die wir nicht müde werden zu berichten, verdienen auch die auf den ersten Blick unscheinbareren Geschichten Aufmerksamkeit: Wir versuchen, da die Balance hinzubekommen.

Eier zur Unverblümtheit

Sich kein Blatt vor den Mund nehmen, die Dinge beim Namen nennen: das schreiben wir auch bei ZackZack groß. Dazu braucht es nicht nur unseren Herausgeber samt Team sondern auch die vielen anderen, die die Eier dazu haben: Die sich hinstellen, exponieren, und sagen, was sie denken. Zwei davon sind mir diese Woche besonders aufgefallen.

„Scheiß“-ehrliche Superspreader

„Ganz ehrlich – jeder, der die als Argument anführt, soll scheißen gehen.“: Verena Altenberger. Unser Chefredakteur hat ein neues Format aus dem Ärmel geschüttelt: „Wochenstart mit…“ – und sie machte den Anfang. Die Schauspielerin erzählte sehr einprägsam von ihren Dreh-Erfahrungen auf Lesbos für den Film „ME-WE“ und gab einen hemmungslos ehrlichen, berührenden Einblick in die  traumatisierende Realität Geflüchteter.

„Was ist das für eine Scheiße?“: fragte Christian Frantal im ZackZack-Interview und legte dabei seinen Finger so richtig in die Wunde: Er ist einer jener, die sich hinstellen und reden trauen, aber vor allem auch tun – und viel bewegen für echte Veränderungen hin zu einem guten Leben für alle.

„Bitte, mehr davon!“ – bekommen wir zu hören. Ungefilterte Ehrlichkeit macht Lust auf mehr – und ist ansteckend. In Virus-Sprache: Das sind die Superspreader, die wir brauchen. Und der wir auch gerne selbst sind.

Titelbild: APA Picturedesk

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