Brände in Griechenland und Türkei spitzen sich zu

Die Waldbrände in der Türkei und in Griechenland wüten unvermindert weiter. Mittlerweile geraten sie außer Kontrolle. Die Eindrücke zeichnen ein dramatisches Bild ab.

Wien, 6. August 2021 | In der Türkei und in Griechenland kämpfen die Menschen verzweifelt und mit allen Mitteln gegen die verheerenden Waldbrände. Die griechische Feuerwehr meldete landesweit 86 neue Brände innerhalb von 24 Stunden.

Stromausfälle in Athen

Es brennt unter anderem nahe der Hauptstadt Athen, wo es mittlerweile auch zu Stromausfällen gekommen ist. Starke Westwinde fachten seit den Morgenstunden die Brände an. „Wir haben mit Dutzenden Waldbränden zu kämpfen. Drei davon – in Athen, auf dem Peloponnes und auf Euböa – sind von gewaltigem Ausmaß.”, sagte Mitsotakis am Donnerstagabend bei einer Ansprache im Staatsfernsehen. Bis mindestens Montag ist es den Bewohnern deshalb untersagt, in Wälder zu gehen. Arbeit, die Funken oder Flammen erzeugen könnte ist ebenso untersagt.

Große Teile in Schutt und Asche

In der Türkei wird den zehnten Tag in Folge gegen die schwersten Waldbrände seit Jahren gekämpft. Nach offiziellen Angaben waren am Donnerstagabend 13 Brände in sechs Provinzen nicht unter Kontrolle. Besonders betroffen sind die Urlaubsregionen Antalya, Marmaris und Bodrum.

Tausende Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen und wurden teils in Schulen und Sportstadien untergebracht. Das Feuer hat bereits weite Landstriche verwüstet. Acht Menschen kamen ums Leben, Schätzungen zufolge sind mindestens 100.000 Hektar Wald und Felder den Flammen zum Opfer gefallen. Es sind die schwersten Waldbrände seit mehr als 13 Jahren in der Türkei mit immensen Zerstörungen.

(Bilder: APA)

(nb/apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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