Dienstag, November 28, 2023

Damit rechnet Drosten für den Herbst – Virologe über Impfquote und Einschränkungen

Virologe über Impfquote und Einschränkungen

In einem Interview wurde Christian Drosten zu seiner Einschätzung bezüglich Corona-Herbst gefragt. Der bekannte Virologe ließ dabei an der einen oder anderen Stelle aufhorchen.

Wien, 02. September 2021 | Der deutsche Chef-Virologe der Charité Berlin, Christian Drosten, geht davon aus, dass der herannahende Herbst wieder Kontaktbeschränkungen mit sich bringt – und zwar für alle, ob geimpft oder nicht. Das sagte er am Donnerstag im „Deutschlandfunk“-Interview mit Blick auf die Impfquote. Diese müsse unbedingt angehoben werden.

Neueste Daten: Auch Geimpfte übertragen Virus

Drosten rechnet für den Herbst jedenfalls mit „gesamtgesellschaftlichen Kontaktbeschränkungen“. Hintergrund dafür ist unter anderem der aktuelle Forschungsstand rund um das Virus und die Delta-Variante. Neueste Daten würden zeigen, dass auch Geimpfte „nach ein paar Monaten, nach vier, fünf, sechs Monaten deutlich den Übertragungsschutz verlieren“, so Drosten.

Geimpfte würden also über ein „isolierbares Virus in ihren Atemwegen verfügen“. Die Infektiosität im Hals würde „ein paar Monate nach der Impfung“ nicht mehr unterbunden, sondern nur verkürzt.

Über Maßnahmen und Impfquote

Angesprochen auf mögliche Kontaktbeschränkungen für alle, gab Drosten zunächst eine Beschreibung der Situation ab. „Ich kann Ihnen jetzt hier keine politischen Empfehlungen geben oder politische Leitlinien kommentieren oder kritisieren. Ich beschreibe nur die Situation“, erläuterte er. Doch die Journalistin blieb hartnäckig: „Es wird ja auch eine virologische Sicht darauf geben, ob es Sinn ergibt, Maßnahmen zu treffen, die Geimpfte dann einschränken.“ Drosten: „Wir werden nach Auffassung dieser Modellierung natürlich gesamtgesellschaftlich die Zahl der Kontakte wieder einschränken müssen. Das ist ganz klar. Die Infektionslast, die steigt im Herbst.“

Die Impfquote sieht Drosten als den entscheidenden Faktor an: „Ich will aber nicht so stark jetzt eigentlich sagen, wir brauchen Kontaktbeschränkungen für Geimpfte. Ich will eigentlich etwas ganz anderes sagen, und zwar: Wir müssen unbedingt gesamtgesellschaftlich an der Impfquote arbeiten.“

Hier kommen Sie zum Interview im Wortlaut.

(lb)

Titelbild: APA Picturedesk

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112 Kommentare

  1. Beim nächsten Lockdown macht halt keiner mehr mit….das wäre mal was Aktives!

  2. Drosten im Faktencheck (ja, “wir” können das auch)

    https://swprs.org/dr-drosten-im-faktencheck/

    Steigt nicht gut aus, aber war zu erwarten. Hat sich bei der Vogel- und Schweinegrippe auch meist um den Faktor 10 geirrt, so auch bei Corona (zB 15-20% Hospitalisierungsrate…..;)))

    Und ein Ioannidis, der bei beiden bisherigen “Pandemien” Recht behielt wird von selbsternannten “Qualitäts-Medien” als Schwurbler diffamiert und stigmatisiert.

    Also wettet d’rauf, dass Ioannidis auch diesmal wieder das richtige Näschen hat, und Drosten schon wieder das komplett falsche. Mehr Scheisse labern als Drosten schafft eigentlich fast nur noch der Panik-Karli.

    • Deutschlandfunk: Steigt die Impfquote in einem Land, dann steigt relativ gesehen auch die Zahl der Geimpften unter den Menschen, die sich trotzdem infizieren.

      Die einzige Schlussfolgerung bestünde doch darin, nicht zu impfen.

  3. Viel wichtiger wäre die Frage: womit rechnen die Menschen, nachdem sie jetzt 2 Jahre großteils “Zuschauer” oder passiver Passagier waren?
    Spielen sie das Spiel auch diesen Herbst und Winter wieder brav mit weil es ihnen so gefällt?

    Womit der der eingenständig denkende Mensch rechnet, danach darf man gar nicht fragen, dann hätte sich die erste Frage wahrscheinlich erübrigt – falls es mehr eigenständig denkende Menschen wie Herdentiere geben würde.

  4. Empfehle, die gestrige Markus Lanz Show anzusehen. Nicht nur wegen der Ausführungen des Virologen A. Kekule, sondern vor allem wegen der nachfolgenden Bemerkung der Journalistin. Die sagte, auch in Anbetracht, dass Geimpfte und Ungeimpfte gleichermassen ansteckend sein können, müsse man Geimpften Vorteile im Alltagsleben gewähren, weil die ja belohnt werden müssen. Apartheid sozusagen als Dankeschön für die Impfwilligkeit. Aus “pädagogischen Gründen”, wie die Journalistin zugab.

    • Vielleicht sollte man dieser “Journalistin” sagen, dass eine Regierung kein Lehrkörper und ein Staatsvolk keine Schulklasse sei.

      • Ich habe das schon früher als “Erziehungsjournalismus” bezeichnet.

        • guter Begriff, nehme ich in mein Vokabular auf und füge “schwarzer” hinzu, danke!

    • Als Geimpfter bin ich besser gegen einen schweren Verlauf geschützt als Ungeimpfte. Das reicht mir um sich für die Impfung zu entscheiden. Masken tragen und Abstand halten sind für beide Gruppen sinnvoll. Wo ist das Problem? Immer das Gejammere mit den “Maulkörben”…

      • Ich kenne nur zwei Menschen, die einen schweren Verlauf hatten bzw haben.
        Einer, männlich sportlich gesund 40 lag 12 Tage im Spital.
        Eine Frau, 50 Diabetikerin, Adipositas, liegt auf dem Bauch beatmet auf der Intensivstation.
        BEIDE sind im Juni das 2. Mal geimpft worden.
        Alle anderen die ich kenne haben/hatten milde Verläufe bis gar keine Symptome.

        • Ich kenne 2…… ungeimpft verstorben an Corona…. im Intesivbett
          Ohne Vorerkrankungen….hatten das ” Pech” sich anzustecken.
          Nur bringt halt das gegenseitige Aufzählen gar nichts. Nur der Spalt in der Gesellschaft wird immer grösser.
          Wer nicht impfen mag soll das. Ist ok. Aber jetzt auf Geimpfte ” hinzuschlagen” ist eher erbärmlich.

          • Wollen Sie jetzt Name und Adresse?
            Gehen Sie in diverse Statistiken….ich hab kein Helfer Syndrom.
            Na sicher in Österreich….in Wien

          • Nein, ich kann mich nur erinnern, dass am Anfang der Pandemie in der Intensivmedizin ganz viel falsch gemacht worden ist, aus meiner Sicht gibt es jetzt schon mehr Erfahrungswerte, wie man Menschen mit schweren Covidsymptomen besser behandeln kann.

          • Das AGES Dashboard zeigt für 45-54-Jährige eine CFR von 0,2 (m) und 0,1 (w) Prozent. Das entspricht einer IFR von 0,02 bzw. 0,01 Prozent. Da bleibt nicht viel Platz für Verstorbene, die gesund waren.

          • Ich erspare mir jetzt eine Antwort.
            Bleiben Sie gesund. Raunzen Sie weiter.
            Wenns Ihnen gut tut……. mir eigentlich komplett wurscht.

          • Das tut doch e fast niemand … “hingeschlagen” wird zumeist auf Impfpflichtforderer, insbesondere wenns um Kinder geht … nicht ?

          • Das habe ich auch nicht behauptet.
            Aber immerhin direkt erfahren und nicht aus einem Medium gelesen und ohne es zu hinterfragen einfach geglaubt.

        • Eine Bekannte von mir solls gehabt haben inkl. positiv Test, 3 Wochen Bett mit normalen Grippesymptomen, 3 Wochen noch etwas schief drauf und dann war alles wieder gut. In einer normalen Grippesaison, hats wesentlich mehr Ausfälle in meinem (Arbeits)Umfeld und nicht wenige brauchen gut ein zwei Monate um wieder völlig fit zu sein.

      • Das mit dem besseren Schutz vor schweren Verläufen ist zumindest nach aktueller Datenlage plausibel. Für eine gewisse Zeit zumindest, nicht für sehr lange. Daher musst du in recht kurzen Abständen nachimpfen, was die Gefahr der Nebenwirkungen ziemlich ansteigen lässt. Beim Maskentragen muss ich widersprechen, dafür gibt es keine Evidenz. Auch hierbei geben Entscheidungsträger immer öfter zu, dass das auch aus pädagogischen Gründen verordnet wird. Abstand halten, ja und nein, ja bei grossen Menschenansammlungen, nein beim normalen Kontakt mit anderen. Da ist Kontaktreduktion erwiesenermassen schädlich, wir brauchen auch körperliche Kontakte um gesund zu bleiben. A hug a day keeps the doctor away.

        • Dem letzten Technical Briefing Report aus UK kann man tatsächlich entnehmen, dass bei über 50-jährigen (leider wird es nicht genauer angegeben, wahrscheinlich liegts eher bei über 65) tatsächlich ein gewisser, messbarer Schutz vor schweren Verläufen vorhanden ist. Unter diesen 50 hat es messbar, einen umgekehrten Effekt.

      • Die Skeptiker bejammern sich pausenlos selbst. Manchmal wirds schon echt langweilig. Immer die gleichen ” Argumente” immer die gleichen absurden Links.
        Traurig

        • Langweilig triffts gut. Es führt auch zu nichts mit ihnen zu reden. Manchmal ist es ganz witzig, aber jeden Tag brauche ich das nicht 😉
          Ich frage mich nur, was sich ZZ dabei denkt.
          Wie auch immer, schön, zumindest einen Vernünftigen hier zu lesen. Ich denke ich klinke mich jetzt aus, es bringt einfach nichts.

        • Die Freiwilligen Teilnehmer an einer Phase II Studie mit einem Gentherapeutikum ohne jeglichen Schadenersatzanspruch muss man sich’*s schönreden.

      • Ich bin vermutlich einer der 20% Symptomlosen (Einschaetzung Drosten und Allerberger), deswegen lasse ich mich mit den aktuell notfallzugelassenen Stoffen nicht impfen. Das Risiko ist aufgrund intransparenter Daten der offiziellen Stellen schwer einschaetzbar, der Nutzen fuer mich persoenlich waere nur der, dass ich in der Firma nicht auf Abstand und Kontaktzeit achten muesste, um nicht als K1 eingestuft werden zu koennen.

    • Die Jasager, die Konformisten sollen also belohnt werden, die Neinsager, die Skeptiker sollen bestraft werden….das nennt sich in der Wissenschaft “schwarze Pädagogik”.
      UND: es geht offensichtlich gar nicht um das Eindämmen eines Virus…

        • Das selbstständige Denken ist erlaubt. Vielleicht hilft es, Maria Montessori zu lesen?

          • Dafür bin ich als Impfschaf leider zu blöd. Vielleicht können sie mir auf die Sprünge helfen?

          • Ojeoje. Ich stelle mir gerade vor wie jemand Hilfe sucht und bei ihr landet …

          • Es ist auf jeden Fall besser diese Person „landet“ dann bei einer eigenständig denkenden Person wie wuwei als bei 2 Typen deren Lieblingshobby zu nahe an der Hauswand schaukeln + die tägliche Indoktrinationsimpfung ist, das wäre nämlich gefährlich wenn man in einer exponierten Situation an solche Gestalten gerät

        • Es geht einigen wenigen um viel Geld und Macht, wobei ich letzteres an dieser Stelle nicht werten will. Vielen, die denen vertrauen, geht es um die Volksgesundheit. Den meisten geht es darum, dass es wieder so wird wie frueher. Und nicht mehr ganz so vielen geht es um die freie Entscheidung im Umgang mit ihrer Gesundheit und generell um ihre Grundrechte, sowie um Transparenz, wahrheitsgemaesse, nicht regierungsbezahlte Berichterstattung … wahrscheinlich noch einiges mehr.
          Worum geht es Ihnen ?

  5. Prof. Alexander Kekule hat es gestern in der Markus-Lanz-Talkshow besser auf den Punkt gebracht:, indem er sagte, wir haben nun auch eine “Pandemie der Geimpften”. Er erklärte das so: Ungeimpfte wie Geimpfte können gleichermassen das C-Virus an andere übertragen. Geimpfte, v. a. doppelt Geimpfte verhalten sich jedoch viel unvorsichtiger im Alltag, weil sie denken, sie seien ja geschützt. Nebenbemerkung von mir: Beispiel Israel – weltweit die höchste Durchimpfungsrate – weltweit die höchsten Fallenzahlen gleichzeitig. Drosten weiss das alles natürlich auch, er ist halt anderen Leuten verpflichtet. Das war er immer schon. Drosten tanzt am Faden des Kapitals.

  6. Drosten propagiert die Durchimpfung des Staatsvolks mit einem Impfstoff, dem er eingestandenermaßen nicht viel zutraut. Damit erweist er sich zweifelsfrei als Experte. Als Experte im Geldmachen…

    • Drosten ist nicht nur über die Virologie, sondern auch über seinen Einsitz in verschiedenen “public health” Gremien international eng mit dem Pharma-Kapital und noch enger mit William Gates verbandelt. Mit den PCR Tests und den davon profitierenden Leuten, die er schon lange zu seinen Bekannten zählt, bewegt er sich nach Ansicht einiger deutschen Juristen so ziemlich am Rande der Legalität. Von seiner wissenschaftlichen Expertise her geniesst er in der Fachwelt insbesondere hohes Ansehen – das ist jetzt kein Scherz – als Spezialist für Fledermausviren. Auf diesem Gebiet der Forschung zu Fledermausviren darf man ihn zu den weltweit führenden Forschern zählen.

  7. Drosten widerspricht sich; erst postuliert er den drastisch nachlassenden Impfschutz, dann möchte er die Impfquote gesteigert sehen. Es macht doch weder medizinisch noch volkswirtschaftlich einen Sinn, einen teuren Impfstoff, der nur eine mangelhafte weil schnell nachlassende Immunität induziert, noch einmal zu verimpfen. Das Spiel wiederholt sich dann alle sechs Monate. Das führt zu einer einseitigen Überforderung jedes Gesundheitssystems. Es ist doch grundsätzlich zu überdenken, ob diese vorschnell und mit horrenden Kosten eingeführten Impfstoffe überhaupt geeignet sind. Früher hätte es erst einmal einen lokal begrenzten Feldversuch gegeben, da hätten sich all diese Nachteile früher oder später gezeigt.
    Drosten spricht auch leider überhaupt nicht an, dass es mittlerweile Millionen Genesene gibt, die aus jeder Gleichung herauszunehmen sind.

    • Drosten spricht vom Übertragungsschutz und nicht dem individuellen Schutz vor einer Covid-Erkrankung.

      • Die Skeptiker hören und lesen nur die Sachen heraus , die Ihnen zurecht kommen.

        • Nö, eigentlich nicht. Siehe meine Antwort auf Humanist. Außerdem – vielleicht kapieren Sie das endlich einmal – gibt es nicht “die Skeptiker”. Wenn Sie an MEINEM Posting etwas auszusetzen haben, adressieren Sie mich persönlich. Ich stecke Sie auch in keine Schublade.

          • Ersetzen Sie “gläubig ” durch ” vernünftig” und Sie haben die Antwort.
            Die lassen sich impfen.

      • Richtig. Aber auch dann macht es ja keinen Sinn. Die Impfungen wurden zum Selbstschutz entwickelt. Auch der scheint bereits mangelhaft, wenn jetzt bereits Drittimpfungen empfohlen und angeboten werden. Von Anfang an wurde mehrfach gemahnt, dass die Impfungen aufgrund ihrer Einbringung ins Muskelgewebe keine Virusabwehr in den oberen Atemwegen induzieren. Das hat sich jetzt bestätigt. Warum also behauptet man immer noch Fremdschutz?

        • Wo ist denn das Problem mit Drittimpfungen? Es gibt einige Impfstoffe die zu Beginn drei mal verimpft werden. Vor allem Ältere haben kein so gutes Immunsystem mehr und müssen öfter geimpft werden um eine stabile Immunantwort auszulösen.
          Geimpfte haben den Vorteil, dass sie weniger lang ansteckend sind und die ausgeschiedenen Viren sind auch viel öfter “tot”.

          • Das Problem mit den Drittimpfungen bei diesen Impfstoffen ist, dass das überhaupt nicht erforscht ist. Es ist ja nicht gesagt, dass Menschen mit schwächerem Immunsystem dann aus dem Schneider sind. Vielleicht brauchen sie eine vierte, fünfte usw. Impfung. Wir wissen das derzeit einfach nicht. Damit steigt jedesmal das Risiko einer Nebenwirkung. So etwas muss – wie es früher üblich war – in einem lokal begrenzten Feldversuch erst einmal erforscht werden, bevor ich daraus eine allgemein gültige Empfehlung für Milliarden Menschen mache, die ja auch nicht wenig kostet.
            Von den Influenza-Impstoffen ist bekannt, dass sie gerade bei den gefährdetetn Dicken und Geschwächten sehr wenig wirksam sind, ungeachtet wie oft man injiziert. Ich muss also vorsichtigerweise davon ausgehen, dass Impfstoffe generell in der Wirksamkeit sehr stark differieren.

          • Die Impfung ist trotzdem viel ungefährlicher als der Virus. Und wenn sie mit den ersten beiden Stichen keine Probleme gehabt haben, dann werden die weiteren sie auch nicht umbringen.

          • Für wen soll die Impfung ungefährlicher sein als das Virus? AZ hat in seinem roten Hand-Brief von bis zu 10% Autoimmunerkrankungen geschrieben. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass dies bei Impfstoffen mit ähnlichem Mechanismus anders sein sollte.Gehen Sie aufs AGES Dashboard und suchen Sie die Verstorbenen unter 65-jährigen.

          • Es gibt relativ kleine Grupeen, bei denen eine Impfung (u. U. auch mit einem Notfallpräparat) vertretbar scheint (mit Vorbehalt). Das sind schwer Vorerkrankte mit reduzierter Immunantwort aufgrund ihrer Krankheit oder der Behandlung. Es gibt sogar seltene Fälle von Jungen, die keine Immunantwort auf Erreger haben. Die sind alle, auch die sehr Alten mit Vorerkrankungen, anfällig auf alle Infektionen, auch Grippe, Pneumokokken etc.. Da scheint eine Impfung vertretbar, obwohl es m. E. auch sehr gute Möglichkeiten der Bandlung gäbe, z. B. mittels Transfusionen von Antikörpern. Ansonsten muss man wirklich sagen: Hände weg.

          • Dort, wo der Nutzen das Risiko überwiegt, macht das ja durchaus Sinn. Gerade bei alten Menschen, spielen auch Langzeitfolgen kaum eine Rolle, rein sachlich gesehen. Aber für die breite Bevölkerung, für die so ein Coronavirus keine Gefahr darstellt, fällt die Nutzen-Risiko-Bewertung ziemlich schlecht aus.

          • Ob die Impfung ungefährlicher als das Virus ist, hängt von der individuellen Gefährdung ab. Bei den Wiederholungsimpfungen liegen Sie falsch. Bei jeder Wiederholung mit den mrna oder vector Impfstoffen ist das Nebenwirkungsrisiko ansteigend. Man versucht nun mit den sog. Kreuzimpfungen dieses Risiko bei Wiederholungsimpfungen zu reduzieren, es wird sich zeigen, wie erfolgreich diese Strategie ist. Ich bin da skeptisch.

          • Da hätte man nur den Beipackzettel lesen müssen. Aber selbst das ist zu kompliziert. Da bleibt man lieber bei Krone und dem Pharma-Partner Standard.

        • Fremdschutz wir behauptet, damit man möglichst viele derer zum Impfen bringt, die selbst keinen Schutz wollen oder nicht brauchen. Da sagt man, ok, aber tu es trotzdem aus Solidarität, tu es für die anderen. Das hat bei vielen gezogen. War natürlich Marketing-Strategie.

  8. Die sogenannten Kollateralschäden durch Kontaktbeschränkung, Schulschließung, medizinische Mangelversorgung, Isolation und Einsamkeit von Kranken und Alten, Arbeitslosigkeit, explodierenden Staatsschulden und Errosion der Ressourcen des Gesundheitswesen wegen einer einzigen Erkrankung überschreiten bei weitem den Schaden durch Covid-19. Drosten kann und will das nicht wahr nehmen. Vielleicht weil seine Sichtweise nur die des Virologen sein kann, der auf Pathogenität, Virulenz und irgendwelche Verweildauern fixiert ist. Er ignoriert, dass aus vielen Staaten der Welt auch ohne Masken, Durchimpfung und Kontaktbeschränkungen keine schlechteren Zahlen vorliegen.
    Der Hauptfaktor für einen schlechten Verlauf ist Übergewicht. Dieses ist auch Hauptfaktor für Diabetes, Herz-, Kreislauferkrankungen, Demenz und Schlaganfälle. Weder Impfungen noch Masken noch Tests verkleinern diesen Risikofaktor. Er hat sich durch die Lockdowns und das Einsperren der Menschen sogar noch verschärft.

    • Die Schäden durch die Massnahmen, die eindeutig wesentlich höher einzustufen sind (vgl. John Ioannidis), werden kaum mehr thematisiert. Jeder einzelne Covid-Fall ist eine Schlagzeile auf Seite 1 wert, kommt in die ZIB, während depressive und suizidale Kinder vergessen werden, ebenso wie in Einsamkeit und Isolation sterbende Sernior*innen in den Heimen. Der Hauptfaktor für schwere Verläufe ist, wenn man unter die Oberfläche schaut, eindeutig die Armut. Armut ist auch der Motor für die von dir angegebenen Risikofaktoren Diabetes und HK-Probleme und Schlaganfälle. Bei Demenz weiss ich es momentan nicht. Bei uns wirkt sich die Armut eher indirekt auf die Gesundheit aus, in armen Ländern verhungern die Leute einfach, v. a. die Kinder verhungern und sterben. Nur interessiert das hierzulange relativ wenige Leute, ob woanders Kinder verhungern. UNO schätzt aufgrund der C-Massnahmen auf zusätzlich (!!) 7 Millionen Hungertote.

  9. Drosten – der professionellste Fehlprognostiker der letzten 20 Jahre !!!

    • Jetzt haben sie ihren Kommentar so genial gefunden, dass sie ihn gleich zwei mal posten müssen?

      • Das ist aus der Volksschule…..
        ” und jetzt wiederholen wir das Ganze 5x “

    • Man könnte auch zynisch werden und sagen: Drosten – der ökonomisch erfolgreichste und angesehenste Fehlprognostiker. Spielt in der Liga mit Karl Lauterbach (Spitzname “Danger”).

  10. Er sagt es ja, es geht einzig und alleine um: „Kontaktbeschränkungen, Kontakte wieder einschränken…“

    Die Leute haben wieder viel zu viel miteinander Kontakt gehabt und kommuniziert, und sind dabei draufgekommen, hoppla irgendwas kann da nicht stimmen … und das müssen sie jetzt natürlich wieder unterbinden … sonst lassen sich die Leute plötzlich nicht mehr so leicht manipulieren, wo kämen wir denn da hin …!

    • Genau! Ich habe gehört, demnächst soll REDEN verboten werden, aber nicht weiter sagen, streng geheim! 🤫

        • Tacker? Superkleber? Ich weiß nur eines, “die da oben” schrecken vor nichts zurück 😱

        • Das machen gerade die Australier vor. Wer mit seinem Nachbarn redet, soll verpetzt werden und dann kommt die Polizei.Das kostet dann einige tausend Dollar.Beim Verpetzen sind auch die Österreicher Spitze.

          • 😃😃😃😃 Sie sind ja heute richtig zum Scherzen aufgelegt. So kenne ich Sie gar nicht.
            Gefällt mir.

  11. Neueste Daten würden zeigen, dass auch Geimpfte „nach ein paar Monaten, nach vier, fünf, sechs Monaten deutlich den Übertragungsschutz verlieren“, so Drosten.
    vs.
    Das Nationale Impf-Gremium in Österreich empfiehlt den Drittstich für Risikogruppen in einem Zeitraum von frühestens 6 bis spätestens 9 Monaten nach dem zweiten, für alle anderen Erwachsenen nach neun bis 12 Monaten nach der Vollimmunisierung.
    und
    Chef-Virologe Christian Drosten hatte noch vor wenigen Tagen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass er eine Auffrischungsimpfung gegen SARS-CoV-2 im Herbst für den „Großteil der Geimpften“ nicht für nötig halte. “Die Schutzwirkung der Corona-Vakzinen ist viel besser als beispielsweise bei den Influenza-Impfstoffen”, so Drosten.

    -> Jetzt kenn ich mich aus

    • Ja, sie gehen schon wieder steil. Und schon wieder ist der Artikel zu Corona von lb. Zufall? Ich stelle nur Fragen 😁

      • Das größte Futter sind die Impfempfehlungen für Jugendliche, Kinder und bald sogar Säuglinge. Mir ist es total wurscht, ob mündige Erwachsene, die sich schützen möchten, sich impfen lassen – dreimal, fünfmal, aller sechs Monate. Ich zahle das gern mit meinen Steuern mit. Kein Problem. Die werden von mir auch nicht verarscht, in eine Schublade gepackt oder beleidigt. Privatsache und gut ist. Aber wenn offizielle Ärztevertreter empfehlen, komplett ungefährdete Gruppen zu impfen und sogar Zwang und Ausgrenzung an den Start bringen, hört der Spaß auf. Insofern finde ich Ihren Hohn unangebracht.
        Im übrigen ist Skepsis eine in der Geschichte der Menschheit immer wieder hochgelobte und unabdingbare Eigenschaft, damit Weiterentwicklung und das Aufdecken von Fehlentwicklung überhaupt möglich ist. Skepsis war niemals nirgendwo negativ belegt.

        • naja, im Sektenwesen ist und war Skepsis schon negativ belegt, da gehts nur ums Glauben…
          Ich erlebe sowohl Türkis als auch den Coronismus als Sekte.

  12. Warum darf der eigentlich noch Interviews geben?
    Man/Frau weiß bereits, dass 22 Wissenschaftler seinen pcr-Test verrissen haben.
    Wen bitte schön interessiert das Geschwubbel von einem Drosten?
    Gibt es wirklich nichts anderes zu berichten als diese Konjunktive Nullaussage?

    • Den Golden Standard?

      Quelle wäre nett. Dann sind alle Tests nur minimal sinnvoll zu verwenden… Somit eher Geld Vernichtung

      • PCR-Test und Antigen-Tests sind sinnvoll bei Erkrankten, kombiniert mit Antikörperüberwachung. Bei Gesunden sind sie sinnlos. Besser als hier einzelne Studien zu verlinken (schwer lesbar für Läien, idR englisch) ist der Besuch des Schweizer Internetportals swiss policy research. Oder in deutscher Sprache empehle ich das Dossier des online-Mediums http://www.infosperber.ch Da gibt es eine ganze Reihe von kommentierten Artikeln zu Studien in einem eigenen Dossier, so dass es auch Laien verstehen können.

  13. Ok, also unterm Strich sagt er “die Impfung wirkt nicht, deshalb müssen wir mehr und öfter impfen”.
    Herrin lass es Hirn regnen!

    • Ob diejenigen, denen man Vollimmunisierung versprochen hat, drauf kommen, dass sie eigentlich in eine Abofalle getappt sind?

  14. seine Aussagen haben im Endeffekt den gleichen “Informationsgewinn”,
    wie wenn ein “Experte” und “Wissensgschaftler” davor warnt oder darauf hinweist, dass jetzt in der kälteren Jahreszeit aufgrund kälterer Temperaturen wieder öfter mit weißem Pulver = Schnee auf der Erdoberfläche zu rechnen ist…

    • Er is also eine Art überqualifizierter Techniker, der einem sagen kann wann man die Winterreifen am Auto anbringen sollte und wo man die Schneeketten dabei haben sollte…

  15. ‘[…] Neueste Daten würden zeigen, dass auch Geimpfte „nach ein paar Monaten, nach vier, fünf, sechs Monaten deutlich den Übertragungsschutz verlieren“, so Drosten. […]’

    Des schreit bereits nach einer Auffrischung nach 3 Monaten statt alle 6 Monate.

  16. Ja, im Herbst kommen wieder die Atemwegsinfektionen. Dazu braucht man den umstrittenen Drosten aber nicht.Ich brauche allerdings auch keinen totalitären, paternalistischen, übergriffigen Staat, um mich von erkrankten, fremden Menschen fern zu halten.
    Genaugenommen, habe ich das Grundrecht auf Ansteckung, um mein Immunsystem zu stärken. Da hat sich der Staat aber überhaupt nicht einzumischen. Das ist ja schließlich nicht Ebola.

      • Ja stellen Sie sich vor, wenn Sie nicht dauernd mit Viren und Bakterien bombardiert werden, legt sie der nächste Schnupfen komplett flach und zwar für immer. Das, was da gegen hält, nennt sich Immunsystem. Ohne dieses wären Sie nicht mehr da und das wäre sehr schade.

          • Ja, auch das gibt es sozusagen. In der medizinischen Ethik gibt es die Verpflichtung jedem Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten, egal wie die moralische oder emotionale Einstellung des Arztes zu diesem Patienten sein mag. Also egal, ob sich ein Raser beim Unfall schwer verletzt oder ein Raucher einen COPD-Schub hat oder ein Passant angefahren wurde oder jemand beim Decke Weißeln von der Leiter gefallen ist, alle haben das Anrecht auf die bestmögliche Behandlung. Auch ein COVID-19-Patient der eine Beatmung braucht. Im übrigen ist Isolation und Kontaktbeschränkung der beste Weg, sein Immunsystem nachhaltig zu schwächen, da es nicht mehr trainiert wird. Das ist medizinisches Allgemeinwissen. Insofern ist das “Grundrecht auf Ansteckung” kein so falsches Postulat.

          • Einfach nach draußen gehen ist wichtig, reicht aber nicht aus. Gerade Kinder trainieren ihr Immunsystem durch viel Kontakt mit anderen Kindern. Deswegen haben sie auch mehr Kreuzimmunität gegen SARS-CoV-II. Viele Kindergärtnerinnen sind im ersten Berufsjahr erstmal ordenlich krank, weil sie sich viel bei den Kindern anstecken.

          • Dafür zahl ich jährlich ganz ordentlich Kohle, dass in Österreich Menschen hoffentlich richtig behandlet werden. Bei COVID hats da begründete Zweifel, weils nämlich um viel Geld geht, mehr als sonst.

  17. “Geimpfte würden also über ein „isolierbares Virus in ihren Atemwegen verfügen“.

    ist es nicht so, lt Medienberichten und wissenschaftlichen Publikationen,
    dass eben GENAU DAS DZT NICHT DER FALL IST durch die Impfungen:
    – dass die Infektionen in den Atemwegen eben nicht unterbunden werden können, sonst würde sich ja niemand mehr anstecken (außer über Schmierinfektionen/über die Schleimhäute, diese sind aber anscheinend fast vernachlässigbar)
    – und es ua. deshalb auch keine sterile Immunität gibt, und Geimpfte genau deshalb auch andere anstecken können, eben weil die Viren in den Atemwegen selbst freies Spiel haben?

    • Das wird in Deutschland und Österreich völlig ignoriert, da ja nur 1,6% der Geimpften Impf-Durchbrüche haben….

      Die Daten aus Israel müssen soetwas von falsch sein und sich die 16.600 pro Tag – das 10 fache von Österreich – ist sicher auch falsch.
      Und Israel hat weit über 2 Mio bereits den 3ten Stich verpasst….
      Irgendetwas stimmt nicht und wer lügt hier?

      • Es gibt bei uns auch keine Nebenwirkungen, obwohl die Menschen auf der Straße ganz anderes erzählen. Wir sind die Weltmeister im Vertuschen. Hände falten, Goschn halten.

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