Mehr Schweine in Österreich als letztes Jahr

Rinder stabil

Die Zahl der Schweine in Österreich ist im Vergleich zum letzten Jahr leicht gestiegen. Der Rinderbestand ist indes stabil.

Wien, 03. September 2021 | Der Rinderbestand bleibt 2021 im Jahresvergleich in Österreich stabil. Laut Statistik Austria wurden mit Stichtag 1. Juni 1,85 Millionen Rinder österreichweit gehalten, das sind um 0,1 Prozent bzw. 2.100 Tiere mehr als noch vor einem Jahr. Der Schweinebestand stieg indes im gleichen Zeitraum um 1,5 Prozent bzw. 39.300 Tiere auf 2,73 Mio. Tiere.

Die Anzahl an Jungvieh unter einem Jahr stieg um 1,4 Prozent auf 596.000 Tiere. Die Zahl der ein bis unter zwei Jahre alten Rinder ging im Vergleich zum 1. Juni 2020 um 0,7 Prozent auf 413.000 Tiere zurück. Der Bestand an zumindest zwei Jahre alten Rindern verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent auf 838.000 Tiere.

Bis auf Milchkühe, deren Anzahl um 1,6 Prozent auf 531.000 anstieg, wurden in allen weiteren Kategorien Bestandsrückgänge verzeichnet. Insgesamt gab es in Österreich am Stichtag 54.400 Rinder haltenden Betriebe, ein Rückgang von 2,5 Prozent im Jahresabstand. Die durchschnittliche Bestandsdichte lag bei 34 Tieren je Betrieb.

Deutlich mehr Mastschweine

Ein deutliches Plus wurde indes bei Mastschweinen verzeichnet. Zum Stichtag stieg der Bestand an Ferkeln und Jungschweinen um 0,5 Prozent auf 1,42 Mio. Tiere. Zeitgleich legten Zuchtschweine um 0,1 Prozent auf 234.000 und Mastschweine um 3,1 Prozent auf 1,08 Mio. Tiere zu. 93,7 Prozent der Schweine in Österreich werden laut Statistik Austria in den Bundesländern Ober- und Niederösterreich sowie der Steiermark gehalten.

(bf/apa)

Titelbild: pixabay

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16 Kommentare
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Grete
4. 09. 2021 10:01

Das Bild ist wieder einmal Manipulation pur.

nikita
4. 09. 2021 20:06
Antworte auf  Grete

Jedes Bild ist Manipulation, wenn man sich manipulieren lässt.

brm
4. 09. 2021 8:57

Hmmm….bei der Überschrift muss ich unweigerlich an unsere Politiker denken…

Luftblaserl
5. 09. 2021 8:28
Antworte auf  brm

Politiker… und Wahlvieh war bei mir der erste Gedanke.

Roland
3. 09. 2021 22:52

Zum Bild: Laut Statistik Austria haben 11% der Österreichischen Schweine Zugang zu Stroh, während 60% der Schweine auf Vollspaltenboden dahinvegetieren müssen. Einem 85kg Schwein stehen in Österreich 0,55m2, also 55cmx100cm, Platz zur Verfügung. 92% der Schweine auf Vollspaltenboden haben schmerzhaft geschwollene Gelenke. Weitere häufige Krankheiten, die durch Vollspaltenboden entstehen sind Spulwürmer in der Leber, Lungenentzündungen, Magenentzündungen, Depressionen, Psychosen, Aggressionen… alle 45 Sekunden stirbt in Österreich ein Schwein an den brutalen Haltungsbdingungen auf Vollspaltenboden.

nikita
4. 09. 2021 12:17
Antworte auf  Roland

Ich finde es ganz toll, dass sie sich so stark für Tiere bzw. für die Schweine einsetzen. Danke!
Chapeau!

Zuletzt bearbeitet 8 Monate zuvor von nikita
Roland
5. 09. 2021 14:02
Antworte auf  nikita

Wenn ich sozial schwach bin, meine Bedürfnisse missachtet, meine Stimme nicht gehört, dann wünsche ich mir auch, wenn gesellschaftlich Privilegiertere sich für mich stark machen.

nikita
5. 09. 2021 14:18
Antworte auf  Roland

👍

Gonzo
3. 09. 2021 20:38

Wöche Foab haums? Blau oda türkis?

KarinLindorfer
3. 09. 2021 19:07

Durchschnittliche Bestandsdichte von 34 Rindern/Betrieb? Das halte ich für ein Gerücht. Ich kenn keinen Bauern der weniger als 100 Rinder im Stall stehen hat. Will man uns hier wieder die Idylle vom bäuerlichen Familienbetrieb vorgaukeln? 93% der Schweine sind in OÖ, NÖ und der Stmk. das kann ich allerdings nur bestätigen.

samhain
3. 09. 2021 18:29

alleine 59 in der PR-Abteilung!

Luftblaserl
5. 09. 2021 8:29
Antworte auf  samhain

👍👍👍

Oarscherkoarl
3. 09. 2021 16:23

Korrekt. Die schweinereien werden tatsächlich immer mehr. Kommt davon das Rindsviecher regieren.

Gonzo
3. 09. 2021 21:19
Antworte auf  Oarscherkoarl

Stimmt ned gaunds. Die Schweine wean meah, weu Rindviecha woihberächtigt san.

Luftblaserl
5. 09. 2021 8:30
Antworte auf  Gonzo

Ich lasse beides gelten!

Prokrastinator
3. 09. 2021 16:22

Ja, kommt mir auch so vor.

Immer mehr Schweine setzen ihre Mitmenschen unter Druck, damit ja alle Menschen das Gleiche tun und sich an einem Gen-Experiment beteiligen.

Die Rindviecher, die das alles gutheißen, sind immer stabil an Zahl, Mitläufer gab es immer schon ausreichend.