Krisenmodus: Wo die Redaktion an 9/11 war

In der Redaktion von ZackZack ist immer etwas los. Der wöchentliche Einblick ist diesmal ein Rückblick.

 

Wien, 11. September 2021 | 20 Jahre 9/11, die Bilder hat wohl jeder noch im Kopf. Die ZackZack-Redaktion hat diesen Wendepunkt der Weltpolitik unterschiedlich erlebt. Manche waren zu jung, um sich zu erinnern, andere kamen vom Fußballplatz heim. Wir haben unsere (nicht urlaubenden) Redaktionsmitglieder gefragt, wo sie an 9/11 waren.

Opfer des Terroranschlags vom 11. September 2001. Bild: APA Picturedesk.

Steffi: „Am 11. September durfte ich die zweite Runde der Mathe-Matura absolvieren – zum Glück erfolgreich. Auf dem Heimweg habe ich es dann im Radio gehört. Wir waren alle schockiert. Was für ein Tag!“

Thomas: „Ich saß daheim auf der Couch und langweilte mich, als im Fernsehen die Meldung kam, dass ein Sportflugzeug gegen das WTC geprallt sei. Hätte ich mehr Fernsehsender als ORF 1 und 2 empfangen, ich hätte weggezappt. Doch dann kam Peter Fritz…“

Leah: „Ich war in der jüdischen Schule im Religionsunterricht. Es waren allen bewusst, dass sich die Stimmung jetzt nicht nur gegen Juden, sondern auch gegen Moslems drehen wird.“

Theresa: „Damals war ich fünf. Kann mich also gar nicht daran erinnern.“

Benni: „Ich war, wie jeden Nachmittag als Achtjähriger vor meinem Erziehungsberechtigten – dem Fernseher -, als mein Kinder-Fernsehmarathon jäh unterbrochen wurde. Natürlich musste ich gleich der Familie berichten, dass Confetti-TV plötzlich durch Hannelore Veith und Peter Fritz ersetzt wurde. ‚Mama, Mama da ist ein Flugzeug in ein Haus geflogen‘.“

Gabriel: „Gut kann ich mich nicht mehr erinnern, außer dass es damals – glaube ich – mein erster Schultag war.“

Walter: „Ich kam vom Fußballtraining heim. Meine Mutter sagte dann ‚Schau, was da Arges passiert ist‘.“

Daniel: „Eine französische Freundin von meiner Großmutter war zu Besuch. Bei uns lief den ganzen Abend CNN, so konnte jeder die Informationen verstehen.“

Ben: „Ich wartete als damals 11-Jähriger wie immer ungeduldig aufs Essen, als mein Vater von der Arbeit heimkam und zum Fernseher sprintete: ‚Da ist ein Flugzeug ins World Trade Center in New York gekracht. Unglaublich.‘“

Titelbild: APA Picturedesk

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