Candy Crush statt Joe Biden?

Kurz während UN-Debatte mit Handy beschäftigt

Für negative Schlagzeilen sorgte Bundeskanzler Sebastian Kurz bei der UN-Generaldebatte am Dienstag. Währen der Rede von Joe Biden beschäftigte sich Kurz ausgiebig mit seinem Smartphone.

 

Wien/New York, 22. September 2021 | Ein peinliches Verhalten von Sebastian Kurz dokumentierte die Chefreporterin von „Voice of America“ während der Rede von US-Präsident Joe Biden bei der UN-Generaldebatte. Patsy Wisakuswara bemerkte die geistige Abwesenheit des Kanzlers während der Biden-Rede. Anstatt zuzuhören, vertiefte sich Kurz in sein Handy. Ein Verhalten, das man von seinen Auftritten im Nationalrat kennt.

Der Tweet sorgte für jede Menge Aufregung. Ein User schrieb etwa: „Nehmen Sie das nicht persönlich, er fühlt sich in demokratischen Umgebungen nicht wohl“. Polit-Entertainer Rudi Fußi schrieb: „Wir entschuldigen uns zutiefst. Kurz ist wie Orban oder Trump. Vergessen Sie ihn.“

Schlechtes Benehmen

Andere User machten die Reporterin darauf aufmerksam, dass dieses Verhalten von Kurz sehr typisch für ihn sei. Es sei deshalb „nichts persönliches.“ Bekanntlich sorgt der Kanzler seit Jahren für Irritationen unter den Abgeordneten, weil er, anstatt Reden zu hören, auf seinem Handy spiele.

Jörg Leichtfried (SPÖ) ärgerte sich einst über Kurz, dass er während des Plenums mit  „Candy Crush“ beschäftigt sei . Später sagte Leichtfried: „Kurz widmet sich demonstrativ seinem Handy.“ In New York lief es für Kurz besser, der US-Präsident ermahnte Kurz nicht. Sympathiepunkte dürfte er aber nicht gesammelt haben.

(ot)

Während der Biden-Rede vor der UNO wischte Kurz am Handy. Was tat er?

Titelbild: APA Picturedesk

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