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Norddeutschland:

Tornado reißt Menschen ins Wasser

Großeinsatz in Norddeutschland: Am Mittwochabend zog nach Angaben der Polizei gegen 18 Uhr ein Tornado über die Kieler Förde. Es gab mehrere Verletzte.

Kiel, 30. September 2021 | Tornados auf dem Wasser sind zu dieser Jahreszeit nach Darstellung eines Meteorologen nicht ungewöhnlich – auch nicht vor Kiel in Schleswig-Holstein. Nach Polizeiangaben waren am frühen Mittwochabend mehrere Menschen an der Kiellinie verletzt worden. “So etwas ist absolut nicht vorherzusagen”, sagte der Kieler Diplom-Meteorologe Sebastian Wache von “WetterWelt” der Deutschen Presse-Agentur. Entstanden sei der Tornado am Rande Kiels im Stadtteil Meimersdorf.

Vier Menschen schwer verletzt

Der Tornado war laut Behörden gegen 18.00 Uhr über die Kiellinie – eine beliebte Promenade am Ufer – gezogen. Vier Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr bei dem Ereignis schwer verletzt. Drei hätten zudem mittelschwere Verletzungen erlitten, mehrere Menschen seien leicht verletzt worden.

Bei dem Versuch, zwei Ruderboote aus dem Wasser zu ziehen, seien mehrere Ruderer auf einem Steg überrascht worden, teilte die Feuerwehr weiter mit. “Sie sind vollständig durcheinander gewirbelt worden.” Dabei seien auch Menschen ins Wasser gezogen wurden. Einige hätten umherfliegende Gegenstände an den Kopf bekommen. 60 Helfer waren vor Ort, der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden.

Windhose zerstörte Häuser

“Auf Grundlage von Bildern gehen wir davon aus, dass es sich um einen Tornado handelte”, sagte Meteorologe Michael Bauditz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) der Deutschen Presse-Agentur. Endgültig könne er es noch nicht sagen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden zudem in einem Neubaugebiet in Kiel-Meimersdorf mehrere Dächer abgedeckt. In Kiel-Gaarden seien Ziegel von Dächern gerissen worden. Im Netz waren zahlreiche Videos des Vorfalls zu sehen. “Das ist ja der Hammer”, hörte man eine Stimme beim Anblick des Wetterphänomens auf einem Twitter-Video.

Der Vorsitzende des Ersten Kieler Ruder-Clubs von 1862, Bernd Klose, sagte: “Es sind Menschen betroffen. Das ist traurig.” Rund um den Verein erinnerten am späten Abend ein umgestürzter Baum, abgerissene Äste oder ein umgekippter Müllbehälter an das heftige Ereignis. “Da ist viel durch die Gegend geflogen”, sagte ein Mitarbeiter eines nahen Lokals. “Das hat alle emotional mitgenommen.”

Tornados entstehen bei großen Temperaturunterschieden und treten in Mitteleuropa häufig zusammen mit Gewittern auf. Dabei reicht aus der Gewitterwolke ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis in Bodennähe.

(apa/jz)

Titelbild: Nina Heiser

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3 Kommentare
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Suppenkasper
30. 09. 2021 15:11

Ist das der Beitrag von zz um das Klimawandel Narrativ besser zu verkaufen? Bitte das Klima der letzten 1000 Jahre ansehen dann sieht man dass das Klima der Erde sich gerade einmal an ein „Normalklima“ annähert es wäre eigentlich noch immer etwas zu kalt. Wenn man 3000 Jahre als Bezugsgröße nimmt sieht es auch nicht viel besser aus und btw.? Was war zwischen 2006 und 2015 los, wo war der Temperaturanstieg der ja immer so propagiert wird? Kurz gesagt der ganze Klimaschwachsinn ist nur eine Ente von Reichen für Reiche und hier sind noch nicht einmal Bettler unter den Lesern.

gue
30. 09. 2021 12:46

Das ist sicher wegen dem Klimawandel, oder?

mayanard
30. 09. 2021 12:43

Norddeutschland: Tornado?
Schlicht und einfach Wasserhose genannt!