Donnerstag, November 30, 2023

Trotz Hochrisikogebiet: Nachfrage nach Skiurlaub laut Seilbahnkaiser »ungebrochen«

Trotz Hochrisikogebiet:

Es handle sich um ein “deutsch-österreichisches Problem”, das gelöst werden müsse. Trotz Reisewarnung sieht ÖVP-Seilbahnkaiser Franz Hörl die Wintersaison nicht in Gefahr. Die Nachfrage sei “ungebrochen”.

Wien, 13. November 2021 | Trotz der Tatsache, dass Deutschland Österreich ob der gestiegenen Infektionszahlen ab Sonntag wieder zum Hochrisikogebiet erklärt, bleiben die heimischen Seilbahn-Verantwortlichen für die anstehende Wintersaison offenbar optimistisch. Die Nachfrage von ausländischen Gästen nach Skiurlaub sei “ungebrochen”, sagte ÖVP-Nationalrat und Obmann des Fachverbands der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) Franz Hörl zur APA am Samstag.

Lust auf Skifahren “sehr groß”

Die Lust der Gäste auf Skifahren sei nach dem vergangenen Winter, in dem Corona-bedingt kein Skiurlaub möglich war, sehr groß, so Hörl. Das würden auch die derzeit stark frequentierten Gletscherskigebiete zeigen. Der Seilbahnkaiser zeigte sich überzeugt, dass sich Geimpfte oder Genesene, die keinen großen Einschränkungen unterliegen werden, wegen der Einstufung als Hochrisikogebiet großteils nicht von einem Skiurlaub in Österreich abhalten lassen werden. Zudem gebe es schließlich auch im Nachbarland Regionen mit entsprechend hohen Infektionszahlen.

Gespräche mit Deutschland laufen

Ein Dorn im Auge ist Hörl – wie auch anderen Touristikern – dass die deutsche Einreiseverordnung auch eine Quarantäneregelung für Kinder unter zwölf Jahren vorsieht. Dies sei ein “ziemlicher Schlag” – vor allem für Skigebiete und Betriebe mit einem starken Fokus auf Familien. Doch hier würden seines Wissens nach derzeit mehrere Gespräche auf “höchster politischer Ebene” mit Deutschland laufen – geführt von Bundeskanzler Alexander Schallenberg, Außenminister Michael Linhart und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (alle ÖVP). Hörl hoffte, dass dabei noch eine entsprechende Lösung gefunden werde. Es handle sich um ein “deutsch-österreichisches Problem”, das gelöst werden müsse.

Dass Hörl von Reisewarnungen nicht viel hält, hat er bereits im letzten Winter mit seinem “Rülpser-Sager” gezeigt.

(apa/mst)

Titelbild: APA Picturedesk

Markus Steurer
Markus Steurer
Hat eine Leidenschaft für Reportagen. Mit der Kamera ist er meistens dort, wo die spannendsten Geschichten geschrieben werden – draußen bei den Menschen.
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33 Kommentare

  1. Ja der Hörl. Der wollte doch an halben Berg weg sprengen. Mehr braucht man nicht sagen.

  2. Meiner Meinung nach hat der Hörl sich schon als Kind zu oft den Kopf angehaut und verbreitet daher nur Schwachsinn. Und die Steigerung dieser Aussagen habe ich heute gelesen : ich stehe zu Sebastian Kurz! Schön langsam sollten die Leute in Gerlos und im Zillertal aufstehen und diesen Schwachkopf aus Tirol jagen!

  3. Die Zwangsmitgliedschaft bri Kammern gehört endlich abgeschafft …. es ist ja ein echter Graus mit welcher Macht so Kämmerer die Politiker, vor allem Tiroler Landeshampelmänner, voführen … Missbrauch des Körperschaftstatus, mafiöse Strukturen, unkontrollierte Eigenverantwortung beim Verprasssen öffentlicher Gelder … eine Schande für einen Rechtsstaat.

  4. Es wäre einmal sehr interessant eine Rangfolge von “Derschlognfällen” über poltische Weisungen gegen Ermittlungsverfahren von Politikern einsehen zu können?

  5. Was soll er auch sonst sagen, als oberster Seilbahner in der Wirtschaftsjammer?

    Und mit Ehrlichkeit hammas ja sonst auch ned so.

  6. Darf man eigentlich allen, die die Schutzmassnahmen ablehnen und dadurch die Mitbürger einfach mal so in tödliche Gefahr brngen wollen, einen langen qualvollen Coronatod wünschen? Und zwar in den eigenen vier Wänden, um die Intensivbetten in den Spitälern freizuhalten.
    Corona ist für diese Leute ja immer noch so weit weg. Wo stände man denn heute ohne die getroffenen Schutzmassnahmen?

    • Nein, darf man nicht!
      Um genau zu sein, darf man NIEMANDEM den Tod wünschen, egal warum!
      Außer man will sich partout als ekligen, unanständigen, moralbefreiten, abgrundtief bösen und schlechten Zeitgenossen outen!

    • Diese Hirnbefreite Wortmeldung, gehört normal gelöscht!
      Unfaßbar, in einem solchen Medium sowas ungeahndet zu lassen. Sie sind eine Schmachbild für unsere Gesellschaftliche Entwicklung. Also, rein in die Stiefel.

    • Dürfen Sie.
      Sogar in einem moderierten Forum mit “Haltung”……

      Geht’s noch?

  7. Nachfrage ungebrochen bei den Hörls? Na, dann ist ja alles gut. Aus dem Bregenzerwald höre ich aber ganz andere Meldungen. Die sind schockiert über die Stornierungen bis weit über Weihnachten hinaus. Oder kriegen die Tiroler Seilbahner an klanen Zustupf vom Gernot? Egal. Viele Deutsche und Holländer buchen inzwischen um auf die Schweizer Schigebiete. Die haben gerade in einer Pressekonferenz unsisono und ohne Gegenstimme erklärt, dass sie für alle Schigibiete der Schweiz die 2 oder 3 G Regeln ablehnen. Und wie reagiert der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz? Er sagt, ok, ich verstehe euch, wir machen da keinen Zwang. Völlig unaufgeregt. Es gab ja auch letzten Winter in keinem Schweizer Schigebiet irgendein Infektionsproblem. Und während in Österreich angeblich die “Zahlen durch die Decke schiessen”, wie uns martialisch eingetrichtert wird. bleiben sie in der Schweiz zwar leicht ansteigend, was jeden Winter so ist, aber immer noch auf etwa 1/3 der österreichischen Zahlen.

    • In einem Nachbardorf hat vorgestern ein Restaurantbesitzer Selbstmord begangen. (Er ruhe in Frieden!)
      Er hat viel in das Gasthaus investiert, und jetzt nehmen ihm diese Unverantwortungsträger die wirtschaftlichen Grundlagen weg, indem sie 2G, Lockdown für GETESTETE (ungefährliche) Ungeimpfte und anderen Blödsinn verordnen.
      Es gibt Unzählige, die über Stornierungen klagen, nicht nur in der Gastronomie. Friseure und andere.
      Hauptsache dem Hörl geht es gut.
      btw: Das ist kein Seilbahnkaiser, das ist ein ….. (Bitte ausdrucken und in Blockbuchstaben ausfüllen)

    • Das selbe höre ich aus unseren Schigebieten. Eigenartig. Ist der Herr ein Schwarzer?

  8. Gespräche auf höchster Ebene macht schon Unbehagen,weil nur die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen !!!!!! Der Mensch ist Wurst so schaut’s aus .

  9. Den Hörl werden seine Seilbahn Kollegen bald zum Teufel jagen mit der Aussage. Den Typen kannst nicht ernst nehmen

  10. Diese Hörls oder Schröcksnadels oder Haslauers oder wie sie alle heißen schauen doch alle gleich aus: Präpotentes Auftreten, Realitätsverweigerung, Beschwichtigung mit brutalem Drüberfahren bei Fragen von Journalisten, despotisches Verhalten oder gleich ins Lächerliche ziehen. Schröcksnadel hat die jahrelangen MIssbrauchsfälle und Dopingserien verleugnet bzw. kleingeredet, Hörl behauptet allen Ernstes, die Wintersaison ist unter Dach und Fach, Haslauer stellt sich freiwillig auf die intellektuelle Stufe eines Radieschens. Ich hoffe, der frische politische Wind in D zieht auch nach Österreich zu unserem kaputten System, wir haben eine bessere Zukunft verdient als diesen Mist hier.

  11. Scheixx auf die Ärzte und Pfleger in den Spitälern! Wir H.rnkinder der Tourismusbranche MÜSSEN doch wieder Golfen fliegen und eine Mutation einschleppen. Wen interssieren zig Tote? Ihr seid die größten Ungusteln der Nation. Ich gönne euch so einen Bauchfleck heuer und händeringend kein Personal zu finden.

    • Genau alles wegen 1% Kranke….zum Lachen ,wenn’s nicht so traurig wäre.
      Zum Reden hat der auch nix.Gegen die Schnöseltruppe die nicht Rechnen kann hat er keine Chance !

    • Geht es nicht um ein Virus?
      Die bauen neben der Show den Staat um.
      Es gilt die Unschuldsvermutung.

  12. Wie kann mir ein einzelner Mensch nur so derartig unsympathisch sein? Bei uns gibts den Spruch: “Wenn ein kleiner Dreck groß wird…..” Das heißt, dass Jemand schon ungut war als er noch keine Macht hatte und immer unangenehmer wird je mehr Macht er hat.

  13. Liebes ZackZack Team. Bitte bei den Schlagzeilen nicht auf Krone-Niveau hinabgleiten. Hörl ist kein LiftKAISER. Hörl ist irgendwie in die Position gekommen, aber Kaiser ist er nicht, nicht einmal König oder ähnliches. Ein Großunternehmer, der ins Parlament gehievt wurde.

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