Lebendige Ratte gebraten

Drei Jahre Haft

Ein Tierquäler wurde in Bayern zu drei Jahren Haft verurteilt. Er hatte Ratten grausam gequält.

Weiden in der Oberpfalz, 15. November 2021 | Ein Tierquäler ist vor dem Landgericht Weiden in der Oberpfalz in Bayern in zweiter Instanz zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Die Richter hatten den 31-Jährigen vergangene Woche zu drei Jahren Haft wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Außerdem erhielt er ein Tierhaltungsverbot. Der Mann hatte im Frühjahr 2020 auf sadistische Weise Ratten gequält und getötet und von seinen Taten Handyvideos gedreht.

Ratten gequält

So briet er eine lebende Ratte in der Pfanne und kommentierte dies mit “Knuspi Steak, frischer geht nicht”, wie der “Neue Tag” berichtete. Vier Ratten steckte er in eine Mikrowelle, wo sie panisch herumsprangen, ehe sie nach etwa 20 Sekunden qualvoll verendeten. Laut Staatsanwältin quälte der Mann die Tiere aus einer abartigen Gesinnung heraus, seine Fantasie habe keine Grenzen gekannt. Eine Ratte übergoss er mit Feuerzeugbenzin und zündete sie an. Das Tier rannte brennend davon, ehe es starb.

Die Strafe fiel in zweiter Instanz um drei Monate länger aus als im ersten Urteil. Gegen dieses hatten der Angeklagte und auch die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel eingelegt. Auch gegen das Urteil in zweiter Instanz legte der 31-Jährige erneut Revision ein, wie ein Justizsprecher am Montag sagte. Über die erneute Revision des Mannes muss nun das Oberlandesgericht in Nürnberg entscheiden.

(apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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4 Kommentare
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KarinLindorfer
15. 11. 2021 18:51

ist das der heutige Tierartikel? 🙄

ManFromEarth
15. 11. 2021 19:26
Antworte auf  KarinLindorfer
der Beobachter
15. 11. 2021 17:13

Diese kranke Kreatur soll bei lebendigem Leibe verfaulen. Was passiert in weiterer Folge, wenn ihm diese “Kicks” nicht mehr ausreichen-die nächsten Opfer sind dann Menschen. Hier sollte die Justiz mit einer (nach der offiziellen Haftstrafe) Einweisung in eine psychiatrische Anstalt reagieren.
Trotzdem muß es heller werden Österreich!

Zappadoing
15. 11. 2021 16:49

Krank, verachtenswert!

Aber bitte nicht vergessen, schreddern von lebendigen männlich Hühnerkücken ist noch immer nicht verboten, die Tierhaltung auf Spaltböden ist noch immer absolut in Ordnung, Lebend-Tiertransporte unter unvorstellbaren Zuständen werden täglich zu tausenden durchgeführt…