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Besuch in Wien:

Ukrainischer Parlamentspräsident wirbt für EU-Beitritt

Der ukrainische Parlamentspräsident wirbt derzeit in Wien für den EU-Beitritt seines Landes. Das ukrainische Volk gebe derzeit sein Leben für die europäischen Werte, betonte er vor dem Nationalrat.

Wien/EU-weit, 15. Juni 2022 | Der Präsident des ukrainischen Parlaments, Ruslan Stefantschuk, wirbt derzeit in der EU für einen Beitritt der Ukraine. Am Dienstag hielt er eine Rede vor dem österreichischen Nationalrat und plädierte einmal mehr für eine EU-Annäherung seines Landes. ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS sprachen ihre Solidarität für das Anliegen aus. Ob die Ukraine den Beitrittskandidatenstatus erhält, wird beim EU-Gipfel am 23. und 24. Juni entschieden werden.

Die FPÖ boykottierte Stefantschuks Auftritt. Sie hatte  diesen in einer Aussendung als „unglaublichen Tabubruch“ und „Schlag ins Gesicht unserer Neutralität“ bezeichnet. Stefantschuk sagte in seiner Rede: „Neutralität bietet keinen Schutz vor den imperialistischen Bestrebungen Russlands.”

Stefantschuk: „Ukrainer haben positive Entscheidung verdient“

Im „ZiB 2“-Interview mit Armin Wolf am Dienstagabend sagte Stefantschuk dann: „Das ukrainische Volk hat sich eine positive Entscheidung verdient, denn sie kämpfen für die europäischen Werte und zahlen dafür mit ihrem Leben.“ Fiele die Entscheidung negativ aus, wisse Putin, dass er ungestraft in Europa einmarschieren könne, so der ukrainische Parlaments-Präsident.

Den Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, eine eigene politische europäische Gemeinschaft mit möglichen zukünftigen Mitgliedern zu bilden, lehnte Stefantschuk ab mit dem Hinweis, dass das EU-Recht eine solche Gemeinschaft nicht vorsehe. Er sagte, die Ukraine wolle den „ehrlichen Weg“ gehen, ohne Sonderbehandlung. Die dafür notwendigen Reformen seien für die Ukraine selbst wichtig, damit sie gefestigte politische und rechtliche Institutionen bekäme, betonte Stefantschuk gegenüber Wolf.

Ukraine will „absoluten Sieg“

In der „ZiB 2“ legte Stefantschuk auch dar, welches Ziel die Ukraine im Krieg gegen Russland hat. Die Ukraine wolle einen „absoluten Sieg“. Dieser umfasse neben dem militärischen Sieg auch die Rückgabe aller international anerkannten ukrainischen Gebiete, die Anerkennung Russlands als Aggressor durch den Internationalen Gerichtshof und Reparationszahlungen Russlands an die Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt erklärt, auch die Krim zurückerobern zu wollen. Russland hatte die Halbinsel 2014 annektiert.

Dank an Österreich

In seiner Rede vor dem Nationalrat dankte Stefantschuk Österreich für die helfende Hand in Zeiten der Not und die Aufnahme von 70.000 Vertriebenen. “Wir werden das niemals vergessen”, sagte er und beschwor historische Beziehungen und emotionale Bande: „Tausende österreichische Familien haben nicht nur die Türen zu ihren Häusern und Wohnungen geöffnet, sondern auch die Türen zu ihren Herzen.” Österreich habe zudem eine wichtige Rolle bei der Verhängung von Sanktionen gegen den Aggressor Russland gespielt.

Er erinnerte daran, dass die Ukraine im Krieg mit Russland nicht nur die Grenzen seines Landes, sondern auch die des zivilisierten Europas verteidige. “Ich glaube, dass wir diesen Krieg gewinnen werden. Dazu muss man entschlossen und mutig sein”, unterstrich Stefantschuk.

(pma/apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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53 Kommentare
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RLoecker
17. 06. 2022 6:49

Wenn die Ukraine der EU beitritt, dann brauchen wir eigentlich keine EU-Kommission mehr, Selenskji schafft an, was er braucht und wir liefern bereitwilligst. .

plot_in
17. 06. 2022 1:16

Beitrittskandidatenstatus: Die Aquis-Kriterien sind hart (wirtschaftlich, sozial und rechtlich), die Kopenhagener Kriterien verlangen einen radikalen Umbau der Staatstrukturen. Das ist gut, das ist richtig. Neben der Ukraine befürwortet D nun auch Moldawien und Georgien diesen Status zu geben, das heißt, dass auch die Balkanländer ihn in absehbarer Zeit kriegen.

Das bedeutet auch für die EU einen radikalen Umbau ihrer Verfasstheit. An Ungarn und Polen sehen wir, dass ein Land die Aquis-Kriterien wieder aufgeben kann, ohne die sie nie reingekommen wären. Dafür muss es einen Riegel geben. Der könnte durch intermittierende Überprüfungen durch den EuGH stattfinden. Die Kriterien für einen Beitritt müssen vor allem ökonomisch aufgeweicht werden bei gleichzeitiger Vorsorge, dass die westeuropäischen Firmen nicht alles leerkaufen. Denn ökonomisch mithalten wird noch lange nicht gehen.

Aufnahme- und Verbleibkriterien werden also neu verhandelt werden. Das ist gut so.

Rasputin Rasputin
16. 06. 2022 21:49

Das ukrainische “Volk” ist halt sehr heterogen. Ob er auch Minderheitenrechte gewähren will.
Jedenfalls kommen die in den 4 Freiheiten (wie freien Kapitalverkehr), die manche in der EU als zentrale Werte ansehen zB ESI mit G. Kraus – unterstützt von der Stiftung Mecator – , nicht vor.
Ad Familie Europa: Im übirgen beginnt Europa beim Ural.

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von Rasputin Rasputin
plot_in
17. 06. 2022 1:25
Antworte auf  Rasputin Rasputin

Es gibt nirgends ein homogenes Volk. Das müssten dann schon Klonkrieger sein. Das wäre homogen. Insofern meine ich, dass es gar kein Volk gibt.

Ja, bei Beitrittsverhandlungen muss ma selbstverständlich darauf achten, dass westliche Firmen dann bllig einkaufen können und die Chancen im Osten auf lange Zeit vernichten.

Die 4 Freiheiten sind mit dem Beitritt gegeben. Um diesen zu erreichen, müssen die Kopenhagener Kriterien erfüllt sein. Das wird nicht schnell gehen, darum denke ich, wird die EU sich eine neue Verfasstheit geben im Zuge der neuen Situation und des inneren Zustands wegen.

Wenn Ungarn nicht mitspielt, dann wird es alleine in der EU sein, weil alle anderen austreten und eine neue Union gründen. Auch dieser Prozess wird Jahre dauern, aber man wird alle Optionen vorbereiten. Sonst ist man erpressbar.

Die EU hat niemanden je zu einem Betritt gezwungen. Nie. Wer nicht rein will, muss nicht. Wer nicht reinwill, wird auch militärisch nicht niedergewalzt.

Pflichtfeld
16. 06. 2022 18:13

Geeintes Europa / geboren 1957 – gestorben 2022

Ergebnis des Ukrainebesuchs: Scholz und Macron für sofortige Aufnahme von Beitrittsverhandlungen.
Washington bestellt – Europa liefert —- Notfalls auch den eigenen Untergang.

Lehnt euch zurück und genießt die Show.
So etwas bekommt nicht jede Generation zu sehen.

plot_in
17. 06. 2022 1:18
Antworte auf  Pflichtfeld

Woraus schhließen Sie den Tod? Ich halte eine solche Behauptungsliste für gar nicht zielführend. Wissen Sie, ich kann genauso “glaubwürdig” das Gegenteil auflisten. Wer hat was von Ihrer Auflistung? Niemand. Das ist reine Zeitverschwendung.

Reini1118
16. 06. 2022 16:23

Einzig und allein werden die Gaspreise durch die EU Sanktionen explodieren!! Deshalb sollte die EU auch für die Differenz der Heizkosten gegenüber 2021 aufkommen !!!!!!! Die Spritzen funktionieren nicht mehr, also muss das Gas ,Sprit und Strom herhalten !!!!

DaSchauHer
16. 06. 2022 11:45

MMn sind manche Kommentare hier zu dieser leidig humanistischen Katastrophen-Thematik schon wieder “so schlecht verfasst, dass sie nicht einmal mehr als unzureichend qualifiziert, oder vielmehr als falsch bezeichnet werden könn(t)en”. (© Wolfang Pauli)
Sie nähren den Eindruck, dass sich einige Verfasser:innen hier weniger in Anspruch genommener “freien Meinungsäußerung” wegen tummeln, sondern schlichtweg einer intendierten Niveau-Sabotage dieses Forums wegen… Null(!) hintergründig zusammenhängende Koinzidenzen in ihren “profunden diplomatischen Einschätzungen” berücksichtigen; bleibt ihnen offenbar und augenscheinlich nur die persönlich (intellektuell sehr eingeschränkte) Möglichkeit, destruktiv programmiertes Mindsetting im fatalistisch, ideologisch getrimmten Obrigkeitsdenken hier preiszugeben…
In other words: “Der Schwache wird vom Starken eben gefressen” -> solange es meine Lebensqualität in meinem (geistig sozialen) Mikrokosmos nicht tangiert, ist’s kein Problem!

Zuletzt bearbeitet 1 Monat zuvor von DaSchauHer
plot_in
17. 06. 2022 2:11
Antworte auf  DaSchauHer

Gebe Ihnen recht. Das ist ätzend. Und wenn einfach nur Parolen abgelassen werden, muss man sich auch fragen, inwieweit die, die diese Parolen ablassen, nicht schon Feindpropaganda betreiben.

RU setzt im Jahr zwischen 1,1 Milliarden € und 2 Milliarden € ein, um die Meinungsbildung in der EU zu manipulieren. Die EU hat seit 2018 ein Budget zur Propagandaabwehr von 180 Millionen € jährlich genehmigt.

Es wird also mit ungleichen Mitteln kommunikativ gekämpft. Die Aufklärung woher Hackerattacken oder Kommunikationsattacken kommen, ist Aufgabe der Nachrichtendienste. Das tun sie mangelhaft. So erleiden wir die Kommunikationsattacken in den Foren und auf Plattformen. Wir können Attacken erkennen, denn sie gehen davon aus, dass “der Starke den Schwachen frisst”. Ihre Waffe ist das konzertierte Auftreten, die aggressive Herangehensweise und das rasche Überführen von Inhalten auf die persönliche Ebene.

In St. Petersburg werden den Kommunikationskriegern täglich 5 Begriffe übergeben, die sie in Texte als Forenbeiträge verarbeiten müssen. An einem 12-Stunden-Tag müssen 135 Posts abgesetzt werden. Foren, Plattformen und Verlinkungen werden vorgegeben. Meist werden 3er-Teams losgeschickt auf eine Plattform. Sie können einander durchaus widersprechen in den Aussagen, auch aggressiv gegeneinander (eine aufgeheizte Stimmung, die Angst macht, ist nämlich wichtig für Propaganda), und der Dritte findet dann eine “Einigung”, die RU wünscht. Wer in Fremsprachen posten kann, wird wirklich gut bezahlt dafür.

Wenn also zur gleichen Zeit mehrere in die selbe Kerbe schlagen, ähnlich aggressives Verhalten an den Tag legen und bei inhaltlichem Widerspruch auf die persönliche Ebene steigen, dann liegt der Verdacht nahe, das es sich um Feindpropaganda handelt. Das heißt noch nicht, dass diese rus sind. Durch parteiliche Unterwanderungen haben sich auch europäische Parteien diese Kommunikationsattacken angeeignet. Wissend oder unwissend übernehmen sie die rus Propaganda, denn diese Kommunikationsattacken zerrütten den Diskurs und damit die demokratische, inhaltliche Auseinandersetzung.

Die Nachrichtendienste müssten die Kommunikationsattacken erkennen, nachverfolgen und danach klären, ob direkt betrieben oder wissend oder unwissend die rus Propaganda übernommen wurde. Rechtlich sind dies drei unterschiedliche Bewertungen. Direkte rus Propganda (aus St. Petersburg z.b.) ist immo ein direkter kommunikativer Angriff auf unsere staatliche Souveränität. Eine Organisation oder Partei, die sich ihre Einsatzbefehle (Begriffe und Ziele des Einsatzes) vom Feind holt, begeht Landesverrat. Die unbewusste Übernahme von Kommunikationsattacken ohne direkten Bezug (einfach, weil es wirkt ^^) ist schlicht demokratiezerstörend und entsprechend zu ahnden. Wenn Einzelpersonen das tun, dann kommt kein konzertiertes Auftreten zustande. Man kann also über die Quantität filtern, um dann weiter vorgehen zu können.

Da ich diesbezüglich kein großes Vertrauen in unsere Nachrichtendienste habe, auch nicht in unsere Politik, denn beide glauben immer noch, dass es ausschließlich um das Hacken von Informationen geht, werden wir diese Kommunikationsattacken noch lange zu erleiden haben. Ja, geleakte Informationen (siehe Kärnten) werden zu einem späteren Zeitpunkt dann eingesetzt (vor Wahlen), um die Wähler:innen zu beeinflussen und in eine Richtung zu drängen/manipulieren.

An diesen Ausführungen sieht man, was uns einzelnen Bürger:innen in diesem Kommunikationskrieg auferlegt ist. Das ist harte Arbeit. Leicht gerät man in den Sog und macht mit, oder wendet sich vollkommen ab von der Plattform oder versucht mit ähnlichen Methoden (aber geringen Mitteln) dagegen zu halten. In ALLEN drei Fällen hätte die feindliche Kommunikationsattacke Erfolg gehabt. Bei (1) kriegt man neue Kommunikatationskrieger dazu, die Soldaten (anders werden Menschen nicht wahrgenommen) haben die Front gewechselt. Bei (2) bleibt dann ausschließlich die Meinungshoheit der feindlichen Propaganda über und wer das liest, denkt sich, die denken ja alle so. Bei (3) verausgaben sich die einzelnen, ihre Energie wird gebunden, sie wehren sich auch nur, sind defensiv, müssen dabei aber die Methoden übernehmen (selbst aggressiv werden, auf die persönliche Ebene steigen etc.) womit der Effekt einen demokratieuntauglichen Diskurs installiert zu haben auch erreicht wäre.

Kommunikationskrieger müssen aus den Foren entfernt werden. Wir müssen sie als solche kennzeichnen. Und wir müssen einen demokratietauglichen Diskurs aufrecht erhalten, indem wir uns inhaltlich auseinandersetzen und diskutieren. Jede:r aus ihrer Perspektive und Profession. Mit einem Kommunikationskrieger hat Auseinandersetzung keinen Sinn. Darum die Kennzeichnung.

Wenn wir unsere Politiker:innen in ihre Kommunikationsstilen ansehen, dann erkennen wir schnell, ob sie Kommunikationskrieger sind oder nicht. Auch bei ihnen kann eine der drei Rechtskategorien zutreffen. Da nun offiziell Krieg herrscht, wird man nicht herumkommen, sich Unterwanderungen als denkmöglich zu erachten und Untersuchungen einzuleiten. In D wurde dies in Bezug auf die AfD bereits gemacht. In D ist aber auch die LINKE in derselben fragwürdigen Situation. Ebenso wie Teile aus der CDU/CSU. In Ö ist diesbezüglich keine Ermittlung im Gange.

DaSchauHer
16. 06. 2022 11:54
Antworte auf  DaSchauHer

… dies unter dem Motto: “Rock’n Troll” … wie es scheint… 😉

Peer
16. 06. 2022 10:58

Es ist klar das es keine Wunderwaffe gegen Russland gibt. Allerdings verbrennt Russland pro Woche eine halbe Jahresproduktion ihrer Panzer im Krieg. Das wird auf Dauer nicht gut gehen.
Die Ukraine hat heute mehr Panzer als zum Kriegsbeginn. Russland wird also totgerüstet.

Kritiker123
16. 06. 2022 10:51

Es ist bezeichnend, dass die Kickl-Marionetten der FPÖ sich im Parlament nicht einmal die Argumente des NR Präsidenten eines überfallenen souveränen Staates anhören.

So viel zu einer “demokratischen” Partei! Die Fpö ist in der Realität zu einem Vehikel eines einzelnen Schlagzeilendichters verkommen!

plot_in
17. 06. 2022 2:33
Antworte auf  Kritiker123

Die rus Propaganda stützt sich bei allen Kommunikationsattacken auf mehrere Pfeiler, die einzuhalten sind. Diese Pfeiler sind die Leuchttürme, die die Kommunikationskrieger zu leiten haben. Darauf müssen die Kommunikationsattacken zusteuern:

1) Die USA ist böse, gefährlich, aggressiv. Die NATO ist böse, gefährlich, aggressiv.
2) Die EU ist schwach, gefährlich, ein Handlanger der USA oder der NATO.
3) “Der Westen” ist dekadent, verkommen, nur aufs Geld aus, hat keine Werte, ist also wert(e)los.
4) Die Menschen im “Westen” sind charakterlos, opportunistisch und somit (willkommen) käuflich.
5) Eigenständiges Handeln gibt es nicht, jeder ist von irgendwem “gesteuert”.

Man kann sich die Erklärungen der Politiker:innen durchsehen und ihre Statements anschauen. Es ist gar nicht so schwer herauszufiltern, wer auf wessen Seite steht.

Mambo0815
16. 06. 2022 8:46

Indien kauft billiges russisches Öl, um es teuer an die Europäer zu verkaufen.
Die europäischen Eliten sind echt Super.
Von den Medien werden wir schon darauf vorbereitet, dass wir ärmer werden müssen, weil sonst geht sich der Profit der Konzerne nicht mehr aus.
Was befähigt die Ukraine für einen EU beitritt?
Große Agrar Flächen für die westlichen Agrar Konzerne?
Siehe Rumänien, Polen.
Billige Pflegekräfte, Facharbeiter….
Es geht wie immer nur um Geld und Macht, Wohlstand für Alle, ist kein Ziel des Kapitalismus.
Für immer Gewaltfrei
MFG

Reini1118
15. 06. 2022 20:15

Klaro, wir sollen brennen,damit noch mehr verschleiert und verschoben werden kann. Eine Häfenpartie sonst nicht !!

15. 06. 2022 20:09

Österreichische Polit-Marionetten eines neutralen Landes lassen einen Vertreter einer Kriegspartei im hohen Haus sprechen. Haltungsjournalisten jubeln. Finde den Fehler.

rhizomatic
16. 06. 2022 16:37
Antworte auf 

Der Fehler ist das Wort Kriegspartei.
Wenn kein Krieg ist, gibts auch keine Kriegspartei.
Oder wollen Sie die russischen Haltungsmedien auch noch erschrecken?

wolfi
15. 06. 2022 19:24

Was ziehen sich die Ukrainer rein?
In einem Fernsehinterview, das heute von der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zitiert wurde, sagte Jenin, er könne keine Einzelheiten bekannt geben. Aber er sagt, dass «es möglich sein wird, nach dem Sieg» im Krieg mit Russland wesentlich detaillierter darüber zu berichten.

Surfer
16. 06. 2022 13:07
Antworte auf  wolfi

Siegesrausch…wie damals der Adi….

Amberg
15. 06. 2022 17:16

https://www.dolomitenstadt.at/2022/06/12/georg-kaser-wie-es-heute-ist-wird-es-nicht-mehr-sein/
…Ob dieser Autobus auf einen Abgrund zurast und ob wir als Passagiere in der Lage sind, auf diese Höllenfahrt noch Einfluss zu nehmen, erklärt der Experte in unserem Gespräch ebenso, wie seinen ganz persönlichen Umgang mit der Angst vor einem Szenario, das schneller eintreten könnte, als wir glauben. Steigt die globale Erderwärmung nämlich auf 2,7 Grad oder mehr, dann kippt das thermodynamische System der Erde durch kaskadenartige Verstärkereffekte und es kommt unkontrollierbar zu einer völligen Reorganisation des Klimas. Was dann passiert, fasst Georg Kaser so zusammen: „Der Mensch wird das nicht überleben. Das wird das Ende unserer Kultur sein.“

wolfi
15. 06. 2022 19:30
Antworte auf  Amberg

Die höchste jemals in einem Juni in NRW gemessene Temperatur liegt bei 37,9 Grad. Gemessen wurde sie am 27. Juni 1947 an Stationen in Köln und Königswinter.
(ja wir verbrennen alle……)

Surfer
16. 06. 2022 13:10
Antworte auf  wolfi

Es geht nicht um einmal gemesseme Temperaturen…es geht un ständig zu hohe Temperaturen, wir hatten im Frühling über 10 Grad zu hohe Temperaturen im schnitt…
Im April mit T-Shirt und Sonnenbrand…und jetzt Hitzewelle mit knapp unter 40 Grad…
Jefes Jahr wird es heisser. .

Hubs
15. 06. 2022 21:37
Antworte auf  wolfi

In den 1970 Jahren wurde uns eine Eiszeit vorausgesagt, dann das Ozonloch, der saure Regen, das Waldsterben, usw. Ich bin wirklich neugierig was den “Eliten” noch alles einfällt.

wolfi
15. 06. 2022 15:44

Und jetzt auch noch Stehung im Nationalrat-

wolfi
15. 06. 2022 15:29

Wer derzeit die Dringliche Anfrage im Parlament verfolgt, erkennt den Zustand der ÖVP!
Sobotka sagt zur Staatssekretärin Plakolm Frau Abgeordnete und Gerstl kennt den Vornamen der anderen neuen Staatssekretärin nicht!

wolfi
15. 06. 2022 13:50

Macron hat es geschnallt: “Wir Europäer teilen denselben Kontinent und die Geografie ist hartnäckig und Russland wird bleiben, wo es ist, wo es gestern war und wo es morgen sein wird”, so Macron weiter. Russland sei eine gefürchtete Macht, niemand wolle einen Krieg mit dem russischen Volk führen. Daher müsse die Ukraine irgendwann mit Russland verhandeln. “

Amberg
15. 06. 2022 15:29
Antworte auf  wolfi

Na dann, als überzeugter Macron-Anhänger sind sie sicher nicht dagegen das Putin in NÖ einmarschiert.

Surfer
16. 06. 2022 13:13
Antworte auf  Amberg

Glaubst wirklich die marschieren in Ö ein…
Und die rhetorik von der UKR ist auf Krieg gestimmt, Endsieg…Solange sie von den USA Waffen kriegen …und die USA Will nur RU in die Knie zwingen…
Das wird ein länger Krieg….und schmutzig, den könnte UKR beenden aber …Solange sie mit dem “Präsidenten” Milliarden ausser Land schaffen….die wollen gar keinen Frieden.

wolfi
15. 06. 2022 15:43
Antworte auf  Amberg

Amberg: ja Putin steht angeblich schon kurz vor St.Pölten

Surfer
16. 06. 2022 13:14
Antworte auf  wolfi

Hoffentlich verfahren sie sich nicht im Kreisverkehr….und landen dann aus versehen in Spanien….

Hubs
15. 06. 2022 18:42
Antworte auf  wolfi

Der Putin traut sich sicher nicht nach St. Pölten, da sitzt die HanniTant, und vor der fürchtet sich der Hr. Putin.

Amberg
15. 06. 2022 16:18
Antworte auf  wolfi

voll arg!

dieWahrheitistvielmehr..
15. 06. 2022 13:40

Wer andauernd nivelliert, hat am Ende selbst kein Niveau.

Die EU hat Prinzipien, die die Demokratie, den Rechtsstaat und das soziale Niveau der Gemeinschaft schützen sollen. Aus geopolitischen Gründen – Zurückdrängung Russlands, Erweiterung der Absatzmärkte, speziell ein deutsches Anliegen – hat man zuletzt die Aufnahmekriterien abgesenkt bzw. bewusst falsche Angaben akzeptiert. Die Folge davon sind die ganze Gemeinschaft belastende Demokratieunterschiede und Finanzhilfen ohne Ende. Jetzt soll aus den gleichen Gründen, garniert mit einer ordentlichen Portion US-gewollter Ideologie, die Ukraine in die EU augenommen werden. Ein Land wo abseits aller Kriegsverherrlichung die Demokratie, der Rechtsstaat und die wirtschaftliche Entwicklung höchst notleidsend sind, dafür aber die Korruption einen Weltspitzenplatz innehat. Und das wird sich auch bei einem zugesicherten EU-Beitritt nicht so schnell ändern. Wollen wir wirklich die EU damit belasten bzw. kontaminieren?

Surfer
16. 06. 2022 13:16

Gerade jetzt wo die Korruption blüht und der “Präsident” hunderte Millionen ausser Landes schafft…und die USA weiter Waffen liefern…
Der Geldhahn ist eröffnet….

plot_in
17. 06. 2022 2:47
Antworte auf  Surfer

Putin hat 1 Billion $ außer Landes gebracht. Auf eine weitere Billion in RU hat er Zugriff.

Und nun?

John Wick
15. 06. 2022 17:41

Logische Argumentation mit trefflicher Formulierung. Chapeau!

Nightwolf
15. 06. 2022 13:55

Bin voll bei Ihnen.

Hubs
15. 06. 2022 18:47
Antworte auf  Nightwolf

Es ist schon seit sehr vielen Jahren bekannt, daß die Amis und gewisse “Herrschaften” gegen eine Zusammenarbeit von Europa mit den Russen ist. Schlieslich wären doch Europa und Russland zusammen wirtschaftlich und Bevölkerungsmäßig stärker als die “Weltpolizei” USA..

dieWahrheitistvielmehr..
15. 06. 2022 20:08
Antworte auf  Hubs

Es geht nicht nur um die Weltpolizei. Es geht vor allem um den USD als Weltreservewährung. Ein EU-Russland hätte zunehmend den Euro ins Spiel gebracht und die USA hätten zunehmend die Möglichkeit verloren, zur Finanzierung ihres chronischen Defizits dem Rest der Welt ihre Schuldscheine zwangsweise aufs Aug´ zu drücken. Was aber aktuell trotzdem passiert und die Amis ganz desperat macht.

Hubs
15. 06. 2022 21:41

Wenn man sich das Ganze genauer anschaut, sieht man daß es der Grund für die 2 Weltkriege sowie für die ganzen Kriege, Umstürze, Revolutionen usw. seit über 100 Jahren war und ist. Aber ich habe das nur erfunden.

wolfi
15. 06. 2022 13:27

Liest man darüber auch in den Medien?
Sprecher des UN-Generalsekretärs verurteilt Beschuss Donezker Entbindungsklinik durch ukrainische Streitkräfte
Berichte über den Beschuss einer Entbindungsklinik in Donezk seien beunruhigend und jeder Angriff auf zivile Infrastrukturen verstoße gegen das Völkerrecht, so Stéphane Dujarric, der Sprecher des UN-Generalsekretärs, am Montag vor Reportern.

plot_in
17. 06. 2022 2:46
Antworte auf  wolfi

LOL diese Behauptungen der rus Propaganda gibt es seit 2015, als die rus Armee im Donbas rumzuwühlen begann. Das glaubt jetzt niemand mehr. 2018 hat man uns das noch einreden können. Aber nach den Flächenbombardements der rus Armee, die alles zerstören, was da ist, dem Erdboden gleich machen, aus grünem Land graue, verödete Landstriche zaubern, totes Gelände, braucht man sich, wenn es auch einmal so vorgekommen sein sollte, nicht mehr darüber unterhalten.

Stéphane Dujarric ist nicht UN-Generalsekretär.

Hubs
15. 06. 2022 18:47
Antworte auf  wolfi

Sicher nur gelogen? Ironie aus.

Rasputin Rasputin
15. 06. 2022 18:38
Antworte auf  wolfi

Liest man in der Zeitung, dass die UN Beauftrage die diversen internationalen Gremien, ua. auch das italienische Parlament mit erfundenen Greueltaten der russischen Soldaten angelogen hat? Dass sie – als es nicht mehr haltbar war- zurücktreten musste. Eine Regierung, die lügt. Hatten wir schon. Griechenland hat mit den Staatsschulden gelogen, die Kosten haben dann wir getragen.
https://asiatimes.com/2022/06/ukraine-the-situation-june-11/

wolfi
15. 06. 2022 12:50

ND Journalismus von Links damals: Durch die korrupten Strukturen der ukrainischen Oligarchie fehlten der Ukraine ohnehin enorme Summen an Steuereinnahmen. Die gesamte Verschuldung der Ukraine (Stand 2020) belief sich auf 129 Milliarden US-Dollar. Die Gesamtverschuldung Landes entspricht etwa 78,8 Prozent das gesamte Bruttoinlandsprodukt. Allein im laufenden Jahr müssen davon voraussichtlich 6 bis 14 Milliarden US-Dollar zurückgezahlt werden.
(passt-die gehören sofort in die EU- Gratuliere!)

Surfer
15. 06. 2022 12:39

Das ukrainische Volk gebe derzeit sein Leben für die europäischen Werte, betonte er vor dem Nationalrat.

Ukraine will „absoluten Sieg“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt erklärt, auch die Krim zurückerobern zu wollen. Russland hatte die Halbinsel 2014 annektiert.

Der ist im Kriegsrausch und die rhetorik hört sich eher nach Wahnsinnigen an…

Der Krieg könnte vorbei sein wenn die Ukraine neutral wird was der Kriegstreiber Selenskyi verhindert weil er Natomitgliedschaft in der Ferfassung haben will und wie er sagt, mit Terroristen (RU) verhandelt er nicht…

Aber hunderte Millionen ausser Land schaffen…

Der, vor dem Krieg verhasste Präsident will UKR zur EU…um dort weiter seine korrupten spielen zu treiben…

Die sind so weit von der EU entfernt wie ein Afrikanisches Land im Kriegszustand…

plot_in
17. 06. 2022 2:38
Antworte auf  Surfer

Nein, der Krieg wäre nicht vorbei, wenn die Ukraine neutral wird. Hat Putin das zugesagt? Dass er alle Truppen abzieht, wenn die Ukraine neutral wird? Nein, das hat er nicht gesagt. Er hat gesagt, er will 21 Jahre Krieg führen, wenn es sein muss, um seine Gebiete zurückzuholen. Das nenne ich Kriegsrausch und Kriegsrhetorik.

Und die Ukrainer:innen werden es einstens entscheiden, welches Gesellschaftssystem sie möchten. Sie wollten zuvor eine richtige Demokratie und einen Rechtsstaat ohne Korruption. Nur dafür lohnt es sich zu kämpfen.

wolfi
15. 06. 2022 12:52
Antworte auf  Surfer

Richtig! Als nächstes will Selensky den Mond zurückerobern….alles nur mehr irre wie sich Europa zerstört!

Peer
15. 06. 2022 12:34

Man muss der Ukraine auch schwere Waffen liefern, damit Russland das bekommt was es verdient.
Dieser Krieg darf von Russland nicht gewonnen werden.
Alles zurück an die Ukraine, einschliesslich der Krim.
Bei der kommenden Weltordnung darf Russland keine Rolle mehr spielen. Die Sanktionen können auch nach Kriegsende noch ein etwas weiterlaufen, damit jene, die V. Putin unterstützen, noch etwas länger leiden.

Hubs
15. 06. 2022 18:52
Antworte auf  Peer

Könnten Sie sich mit ein paar doppelläufigen Steinschleudern und ein paar spitzen taschentüchern auf den Weg machen und die bösen Russen aus der Ukraine jagen?

dieWahrheitistvielmehr..
15. 06. 2022 13:43
Antworte auf  Peer

Niemals aufgeben! Wir werden bei Kerzenschein in eiiner Höhle sitzen und den Sieg bejubeln …

wolfi
15. 06. 2022 12:58
Antworte auf  Peer

Peer: Die NATO kann keine schweren Waffen liefern, da aufgrund der Sanktionen das russische Titan zum Bau solcher fehlt!

plot_in
17. 06. 2022 2:40
Antworte auf  wolfi

RU kann keine schweren Waffen mehr bauen, weil die Ventile ausgehen.

Wer hätte gedacht, dass die Ukraine das größte Abrüstungsprojekt in der Geschichte der Menschheit wird!