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ZackZack am Mittwochmorgen – 24. August 2022

24. August 2022

Was am Mittwoch wichtig ist: Kickl ist als Auskunftsperson zum ÖVP-Untersuchungsausschuss geladen, Trump entwendete 700 vertrauliche Dokumente, eine weitere Verschlechterung der Lage für Frauen in Afghanistan und ein Umzug bei den Royals.

Wien, 24. August 2022 | Am Mittwoch gibt es Untersuchungsausschuss-Neuigkeiten sowohl in der Causa FPÖ als auch in der Causa Trump, wir werfen außerdem einen Blick nach Afghanistan und schauen bei den Royals vorbei.

Kickl als Auskunftsperson in U-Ausschuss geladen

Wien | Die ÖVP lädt FPÖ-Chef Herbert Kickl in den ÖVP-U-Ausschuss wegen der Jenewein-Causa. Das kündigte ÖVP-Fraktionsführer Andreas Hanger in der “Krone” (Mittwochausgabe) an. Der ehemalige Nationalratsabgeordnete und spätere Klubmitarbeiter Hans-Jörg Jenewein, der auch als Vertrauter Kickls gilt, soll eine Anzeige gegen die Wiener FPÖ verfasst haben, in der es um mutmaßlichen Fördermissbrauch geht. Jenewein trat nach Bekanntwerden dieser Anzeige aus der Partei aus, auch dienstrechtliche Maßnahmen wurden gesetzt. Einige Tage später wurde ein Suizidversuch Jeneweins bekannt. In diesem Zusammenhang will Hanger Kickl auch zum FPÖ-nahen Vereine Austria in Motion neuerlich befragen. Ein heimlich aufgenommenes Telefonat zwischen Jenewein und den früheren Parteikollegen Markus Tschank und Markus Braun legen unter anderem den Verdacht nahe, dass Kickl in die Architektur der parteinahen Vereine involviert war.

Trump nahm 700 Seiten vertrauliche Dokumente mit

Washington | Nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump dem amerikanischen Nationalarchiv zufolge mindestens 700 Seiten geheimer Dokumente mitgenommen. Einige davon seien den höchsten Geheimhaltungsstufen zugeordnet, wie aus einem Brief an einen Anwalt Trumps hervorgeht, den das Archiv in der Nacht zum Dienstag veröffentlichte. Es handelt sich um Dokumente, die in Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida lagerten und im Jänner übergeben wurden.

Taliban ignorieren Frauenrechte

Kabul | Die Bedingungen für Frauen und für die Religionsfreiheit in Afghanistan haben sich den USA zufolge seit der Machtübernahme der Taliban im vergangenen Jahr “drastisch verschlechtert”. Die radikalen Islamisten haben eine Sittenpolizei eingerichtet, um bei Frauen einen strengen Kleidungs- und Verhaltenskodex durchzusetzen, einschließlich der Verhüllung ihres Gesichts, schrieb die US-Kommission für internationale religiöse Freiheit am Dienstag in ihrem Bericht. Vor rund einem Jahr, am 15. August 2021, haben die Taliban nach dem überstürzten Abzug der internationalen Truppen die Herrschaft in Afghanistan wieder übernommen. Die Regierung wird international nicht anerkannt.

Die Royals ziehen um

Windsor/London | Der Umzug von Queen-Enkel Prinz William und seiner Familie nach Windsor zementiert nach Ansicht eines Experten den Status von Schloss Windsor als neuem Machtzentrum der königlichen Familie. Die Königin verlasse sich in Fragen der Monarchie und der Royal Family zunehmend auf Thronfolger Prinz Charles und dessen Sohn William. Kate und William hatten am Montag angekündigt, dass sie von September an im Adelaide Cottage unweit von Schloss Windsor wohnen und die Kinder die private Lambrook School bei Ascot besuchen würden.

(apa/red)

Titelbild: MICHAEL GRUBER / APA / picturedesk.com

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