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StartMeldungZackZack am Montagmorgen – 28. November 2022

ZackZack am Montagmorgen – 28. November 2022

Streikfreigabe für Handel, auch belgische Bahn streikt, große Proteste gegen Chinas Corona-Politik und “Seifenblasen-Onkel” will Weltrekord knacken.

Wien, 28.November 2022 | Was am Montag wichitig ist:

Streikfreigabe für Handel

Wien | Während die Eisenbahner am Sonntag an einer Einigung im dortigen KV-Streit scheiterten und es daher am Montag zu einem ganztägigen, österreichweiten Bahnstreik kommt, hat sich auch der Tarifkonflikt im Handel weiter zugespitzt. So hat der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) seiner Teilgewerkschaft GPA eine Streikfreigabe für den Handel erteilt. Dort drohen ein Ausstände am kommenden Freitag und Samstag – bei großen Händlern, auch im Lebensmittelbereich.

Beim Feilschen um den Handels-KV geht es um höhere Gehälter für rund 430.000 Angestellte und Lehrlinge im Einzel-, Groß- und Kfz-Handel. Am Dienstag könnte es nochmals Gespräche geben, die die Ausstände noch abwenden könnten – der Termin ist vorerst laut GPA aber noch nicht fixiert worden.

Auch belgische Bahn streikt

Brüssel | Bahnkunden müssen sich nicht nur in Österreich auf Streiks einstellen: In Belgien sind von Dienstag bis Donnerstag ebenfalls Streiks geplant. Am Dienstag wird im Schnitt nur jeder vierte Zug fahren, wie die belgische Bahngesellschaft SNCB am Sonntag mitteilte. Der Streik soll demnach am Montag um 21.00 Uhr beginnen. Die Eisenbahngewerkschaften haben zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um die Regierung zu mehr Investitionen in das Schienennetz zu drängen.

Große Protestwelle gegen Chinas Corona-Politik

Shanghai | Die größte Protestwelle seit Jahrzehnten in China hält an. Die Demonstrationen vom Wochenende in vielen Städten setzten sich auch in der Nacht zum Montag fort. Sie richten sich gegen die strikte Null-Covid-Politik mit Lockdowns, Massentests und Zwangsquarantäne. Eine unbekannte Zahl von Demonstranten wurde festgenommen. In den frühen Morgenstunden ging ein Großaufgebot der Polizei in der Hauptstadt Peking gegen Hunderte protestierende Menschen nahe dem Diplomatenviertel vor.

“Seifenblasen-Onkel” will Weltrekord knacken

Tokio | Ein Japaner will sich mit Seifenblasen im Guiness Buch der Rekorde verewigen. “Onkel Seifenblase”, wie ihn lokale Medien nennen, bastelte zu diesem Zweck eine Art Girlandenseil mit 70 daran befestigten Schlaufen, die er in einem Park seiner Heimatstadt Tokushima auf Japans kleinster Hauptinsel Shikoku mit Seifenwasser befüllte.

Die Girlande habe eine Länge von genau 14,31 Metern und sei damit fast zwei Meter länger als die des gegenwärtigen Weltrekordhalters aus Großbritannien, berichtete die Lokalzeitung “Tokushima Shimbun” stolz. Beim Anheben der langen Girlande mit Hilfe von Stangen traten zur Freude der Schaulustigen große Seifenblasen aus den Schlaufen und flogen über den Rasen. Nun, so hieß es in dem Bericht, blicke “Onkel Seifenblase” freudig der offiziellen Bestätigung seines Weltrekords entgegen.

(bf/apa)

Titelbild: HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

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Benedikt Faast
Benedikt Faast
Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.
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40 Kommentare

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Peer
28. 11. 2022 12:57

Die Niederschlagung dieser Proteste ist vorprogrammiert. Die Kommunistische Partei Chinas sieht sich als wohlsorgende Mutter. Diese Fassade duldet keine Risse.

vitus
28. 11. 2022 12:51

Belgische Bahnkunden müssen sich nicht nur in Belgien auf Streiks einstellen, österreichische Bahnkunden hingegen nur nur in Österreich?

Sig
28. 11. 2022 11:02

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/oesterreich/2169489-Mineraloel-aufs-Brot.html

Wer schützt unsere Ressourcen?

Vor 2 1/2 Jahren haben die Grünen damit geworben, dass sie unsere lebensnotwendigen Ressourcen auch verfassungsrechtlich absichern wollen,Qualitätsstandards festlegen, Gesetze zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen….. So wurden wir geködert.

Sig
28. 11. 2022 11:00

https://www.derstandard.at/story/2000141257527/erste-ernte-von-umstrittenem-gentechnik-reis-mit-20-jahren-verspaetung

Ultrafies, ein weiteres mal den Welthunger als Grund vorzuschieben um eine Technik einzuführen, mit der die Agrarkonzerne Zig Milliarden verdienen….Düngemittel und Pestizide wurden ebenfalls mit dem Argument eingeführt um “den Welthunger zu besiegen”. Jetzt haben die unfassbare Vermögen angehäuft und es sterben jährlich 40 Millionen Menschen an Fehl- und Unterernährung.

Wir müssen aufhören uns verarschen zu lassen.

Wer schützt unsere Ressourcen????

Danilo
28. 11. 2022 10:49

Seifenblasenonkel?
Es gäbe einige wichtigere Themen hier zu erwähnen, anstatt diesen Unsinn zu verbreiten! ZackZack schrammt schon sehr nahe an der Presseförderung, aber bitte mit Fakten und sinnvollem Inhalt erreichen!

dieWahrheitistvielmehr..
28. 11. 2022 10:27

Streik – Die öffentliche Hand hat zu wenig Geld, weil aufgrund der geopolitischen Wirtschaftskrise zu wenig Steueraufkommen und zu hohe Sozialausgaben vorhanden sind. Ein Streik belastet die Wirtschaft noch mehr. Das ist ungefähr so, als wenn ein Bauer seine Milchkuh totschlagen würde, damit sie mehr Milch gibt.
Allerdings, die lockdownerprobte Bevölkerung wird auch diesen Stillstand locker wegstecken.

baer
28. 11. 2022 10:50

Zu wenig Steuereinnahmen? Der Finanzminister hat noch nie so viel kassiert wie jetzt aufgrund der Teuerung. Fallen bei ihnen die “Förderungen” für Unternehmen auch unter “Sozialausgaben” oder nur die Unterstützungsleistungen für die Arbeitnehmer?

28. 11. 2022 10:01

Vollstes Verständnis Wenn es um Förderungen für die Firmen geht dann ist koste es was es wolle wenn es um die Arbeiter geht ist kein Geld mehr da muss die ÖVP den Unternehmern halt klar machen das sie sich den Streik nur einbilden wie die Bürger die Teuerung.

baer
28. 11. 2022 9:27

Ich bin ja gespannt, wann die ersten Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit anfangen zu wehklagen weil sie am Wochenende nicht wie gewohnt einkaufen können und die Züge heute still stehen. Die vergangenen Jahre haben sehr deutlich gezeigt wie schnell Schluss ist mit der vielgepriesenen Einigkeit und Solidarität, nämlich sehr schnell wenns für den einzelnen ungemütlich wird.

Lojzek
28. 11. 2022 9:28
Antworte auf  baer

#zweitekassabitte

baer
28. 11. 2022 9:29
Antworte auf  Lojzek

👍 Selbstbedienungskassa

Lojzek
28. 11. 2022 9:31
Antworte auf  baer

ErklärnS ma bitte wie die funktioniert

#ausdertraumvonderselbstbedienung

baer
28. 11. 2022 9:35
Antworte auf  Lojzek

Keine Ahnung, hab so was noch nie ausprobiert. Wenn ich einkaufen gehe will ich ein menschliches Gesicht sehen das mit einen schönen Tag wünscht und keinen Automaten.

Lojzek
28. 11. 2022 9:42
Antworte auf  baer

Die Automaten sind aber im Vormarsch …
Digital statt Personal.
Digitale Preistaferl, Kassautomaten (die Leit san so, es wird darauf gesetzt, dass sich die Leit das selbst erledigen, doch die Leit schreien trotzdem ungeniert nach Unterstützung, bled wenn eines Tages der letzte Mitarbeiter die Arbeitskleidung abgelegt hat, die Leit hättens wissen müssen dass der letzte Mitarbeiter eines Tages is Gebäude verlassen wird, spätestens dann werdn sa si mim Automaten arrangieren müssen …) etc. Freigemachtes Personal/menschliche Ressource im Überfluss …
Die kannst dann einlagern (im Gfrierfachl) bis man sie wieder für irgendwelche Schadtaten brauchen könnt … oder ma lossts dort afoch vergammeln, ah scho wurscht.

Zuletzt bearbeitet 2 Monate zuvor von Lojzek
Unbekannt
28. 11. 2022 10:19
Antworte auf  Lojzek

Auch die Selbstbedienungskassa wird bald ausgedient haben. Gibts ja schon, den Supermarkt, der beobachtet, was aus dem Regal genommen wird. Identifiziert und abgebucht wird mittels Chip im Handgelenk. Schön dabei, wer sich nicht gefällig verhält, dem wird einfach das Konto gesperrt. Hats ja auch schon. Diese Schlinge kann man dann immer enger ziehen. Kennt man aus China, und so manch Politiker schwärmt davon.

Senhorita pedreiro
28. 11. 2022 8:31

Mann der Arbeit, aufgewacht, und erkenne deine Macht
Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!

Lojzek
28. 11. 2022 8:32
Antworte auf  Senhorita pedreiro

#projectilevomit

Danielle Durand
28. 11. 2022 9:09
Antworte auf  Lojzek

Sie meinen den Kommentar Ungerböcks im Standard? https://www.derstandard.at/story/2000141262330/ein-streik-ohne-rechtfertigung

Lojzek
28. 11. 2022 9:20
Antworte auf  Danielle Durand

Nein meine ich nicht.
Wenn heute alle Räder still stehen und der Holzhammer auch keine Wirkung zeigt, dann wird das Werkl einfach ausgetauscht und die Gewerkschaften vermögen da auch nur tatenlos zuzusehen.
Da kommt mir bei so veralteten ‘Weisheiten’ der blanke Kotzstrahl, der sogar präzise etwas in zwei Teile schneiden könnte …

Zuletzt bearbeitet 2 Monate zuvor von Lojzek
baer
28. 11. 2022 9:18
Antworte auf  Danielle Durand

Manche Schmutzfinken schaffen es doch immer wieder die Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen.

baer
28. 11. 2022 10:23
Antworte auf  baer

Apropos Schmutzfinken…habe dazu noch was gefunden https://www.heute.at/s/linker-kampf-kohlbauer-wuetet-ueber-oeffi-streik-100240976 Was für die ÖVP der Fleischmann erledigt das macht bei der FPÖ traditionell das “Fußvolk” aus Wien.

Unbekannt
28. 11. 2022 8:24

Sind diese Chinesen auf den Straßen jetzt auch alle böse Rechtsradikale und Verschwörungstheoretiker?

Toni
28. 11. 2022 11:22
Antworte auf  Unbekannt

Coronaleugner. =)

Republikaner
28. 11. 2022 9:25
Antworte auf  Unbekannt

Wer hinter Küssel bei Demos nachläuft ist für mich ein Sympatisant von Rechtsradikalen.
Und jetzt ganz Undemokratisch von mir an sie darüber diskutiere nicht.
Es gibt Linien im rechten bzw. im linken Bereich die sind nicht zu überschreiten.

Unbekannt
28. 11. 2022 13:58
Antworte auf  Republikaner

Sie meinen, der Küssel stellt sich vor 40.000 Leuten hin und sagt, hier bin ich, folgt mir, oder der trägt ein Schild, wo drauf steht, ich bins, der Küssel?

Toni
28. 11. 2022 16:18
Antworte auf  Unbekannt

Der Republikaner sucht doch nur einen Grund um die Demonstranten zu diffamieren, das ist alles. Inzwischen hat sich eh schon fast alles als wahr herausgestellt, was die diffamierten “Leugner” befürchtet haben. So Leute wie Republikaner vebleiben dennoch im ewig gestrigen Gesumse. Es ist wurscht. Wir müssen nicht auch noch den letzten Deppen vom Ofen weglocken. Die werden automatisch immer weniger.

hr.lehmann
28. 11. 2022 8:34
Antworte auf  Unbekannt

So lange sie nicht den Herren Küssel und Sellner hinterherlaufen und zwielichtige Scharlatane mit irgendeinem Doktortitel zu Gesundheitsexperten erklären, sicher nicht.

Unbekannt
28. 11. 2022 8:52
Antworte auf  hr.lehmann

Es gibt ein Gerücht, man hätte dort den Küssel gesehen. Auch soll Küssel schon mal in Wien Straßenbahn gefahren sein. Halten Sie sich also von Straßenbahnen und China fern.
“Scharlatane mit Doktortitel”, meinen Sie da Tierärtze und Gesundheitsökonomen? Made my day.

baer
28. 11. 2022 9:22
Antworte auf  Unbekannt

….und immer wieder die selbe Laier die da gespielt wird bei dem Thema….wir sind keine Nazis wir laufen nur hinter ihnen her…wir sind das (geknechtete) Volk….die Ärzte sind alle Dummköpfe und recht haben nur jene die behauptet haben das Virus sein harmlos und die Impfung schädlich…und überhaupt hat man uns unsere Grundrechte geraubt indem man verhindert hat, dass wir uns und andere ungehemmt anstecken….

Unbekannt
28. 11. 2022 10:12
Antworte auf  baer

Es sind nicht alle Ärzte Dummköpfe. Wer selbst immer die selbe “Laier” abspult, sollte in seinem Glashaus nicht mit Steinen werfen. Selbstreflexion wäre angebracht.

Toni
28. 11. 2022 16:31
Antworte auf  Unbekannt

Es ist eh nur lächerlich. Wegen die 10, 20 Leute, die hinter den Nazis gelaufen sind, haben die Zeugen Coronas wie baer Hundertausende Menschen auf dreckigste verunglimpft. Haben hirnlos nachgeplappert, was korrupte Mediziner, Tierärzte oder Modellierer im ORF vorgeplappert haben. Diese Coronajünger haben weder Hirn noch Herz und schon gar nicht Charakter.

baer
28. 11. 2022 10:15
Antworte auf  Unbekannt

Auch das immer die selbe Laier, von anderen einfordern wozu man selber nicht und nicht im Stande ist.

Lojzek
28. 11. 2022 8:31
Antworte auf  Unbekannt

San des ned schlicht weg Verbrecher …
I glaub ned dass die so herumeiern.

Unbekannt
28. 11. 2022 8:54
Antworte auf  Lojzek

Wahrscheinlihch, dass diverse “Stürme” dort nicht von gekauften Medien und hysterischen Politikerdarstellern erfunden werden.

Lojzek
28. 11. 2022 9:01
Antworte auf  Unbekannt

Dort weiß man wenigstens von Haus aus woran man ist, sofern man aufzumucken gedenkt.
Verbrecher ist, wer von der Maschinerie ein Ei an die Backe genagelt bekommt.

Franz Monz II
28. 11. 2022 7:59

Hoffentlich streikt der Handel noch vor Weihnachten! Beim Arbeitskampf geht es schlicht ums Überleben. 100% Unterstützung auch für den Streik der ÖBB-Angestellten.
Würden wir endlich eine Expertenregierung haben und die ganzen Taugenichtse samt Klavier aus dem Parlament werfen, wäre zumindest die Lohnerhöhung bei staatlichen Betrieben/ Einrichtungen drinnen.
So viel Geld wie diese Nerds allein mit PR vernichten – siehe Gewessler, Rauch, Raab, …….

Republikaner
28. 11. 2022 8:32
Antworte auf  Franz Monz II

Bitte was hat die Expertenregierung gemacht nicht’s. Sie konnte nur verwalten mehr nicht. Und das ist gut so. Das Parlament haben wir gewählt, so ist die Bundesregierung zustandegekommen, das nennt man Demokratie auch wen ich mit dieser Bundesregierung am verzweifeln bin.

Hubs
28. 11. 2022 8:17
Antworte auf  Franz Monz II

Am besten wäre es,wenn niemand im Verkauf am 8.Dezember arbeiten geht. Das würde sicher sehr vielen “Konsumfanatikern” auffallen, aber das wird leider nicht passieren. Und die Profiteure dieser Feiertagsöffnung können weiterhin dem F.J.Hartlauer ein “Gedenkkerzerl” anzünden.

Republikaner
28. 11. 2022 9:16
Antworte auf  Hubs

Dallinger war Sozialminister der LH von Sbg war Haslauer Senior,
8.Dezember es ging um das öffnen der Geschäfte. Haslauer hat sich geweigert die Geschäfte zu schließen. Ich war damals Bewohner der Stadt, ich hab nie wieder so viele Menschen in der Stadt gesehen wie damals. Mamon Geld zieht immer. Und das war natürlich der beste 8. Dezember verkaufstechnisch aller Zeiten.

Lojzek
28. 11. 2022 8:25
Antworte auf  Hubs

Wie wenns as grochn hättn …
Viele Lebensmittelhändler halten am 08.12. ihre Läden geschlossen.
Für die Arbeitnehmer gilt weiterhin sich sukzessive das Euterfett vom Brot nehmen zu lassen – muss heite (damals natürlich auch) mocken olles fir Orbajt.

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