Freitag, Mai 17, 2024

Ausgerechnet: Klimakrise – Reiche in die Verantwortung nehmen 

Ultrareiche sind Klimakiller: Die reichsten zehn Prozent aller Österreicher:innen verursachen mehr Treibhausgas-Emissionen als die gesamte ärmere Hälfte zusammen. Die Konsequenzen treffen die Ärmeren. Müssen klimaschädliche Exzesse verboten werden?

Wien | „Die Klimakrise ist wie eine Gruppenarbeit. Da muss jede:r seinen Teil leisten, das lernt man eigentlich in der ersten Klasse, würde man meinen.“ Dieser Satz stammt von der bekanntesten Klimaschützerin des deutschen Sprachraums: Luisa Neubauer. Sie war letzten Mittwoch gemeinsam mit der Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) bei der Puls 24-Diskussionssendung “Pro und Contra” eingeladen.

Mit der Aussage hat Luisa Neubauer darauf hingewiesen, dass auch kleine – dafür aber umso reichere – Länder, wie Österreich, einen Beitrag zur Eindämmung der Klimakatastrophe leisten müssen. Das gilt insbesondere deshalb, weil Österreich zwar vergleichsweise klein ist, aber trotzdem verhältnismäßig viele Emissionen verursacht. Österreicher:innen verursachen im Schnitt um rund ein Drittel mehr Treibhausgas-Emissionen pro Jahr als beispielsweise Menschen in China.  

Exzessiver Konsum von Ultrareichen als Klimakiller 

Die Betonung liegt dabei auf „im Schnitt“. Denn immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch die Emissionsungleichheit innerhalb von Staaten beträchtlich ist. Die einkommensstärksten zehn Prozent aller Österreicher:innen verursachen im Schnitt rund 42 Tonnen an Treibhausgas-Emissionen pro Jahr. Das reichste Prozent der Österreicher:innen verursacht sogar jährlich 150 Tonnen pro Person. Das ist über 40-mal mehr als die einkommensärmsten zehn Prozent im Schnitt pro Jahr verursachen.

Damit nicht genug: Die Emissionsungleichheit ist in den letzten Jahrzehnten sogar noch gestiegen. Während der Großteil der Österreicher:innen ihren Treibhausgas-Ausstoß seit 1990 reduzierten, haben die reichsten Haushalte in Saus und Braus gelebt und sogar um ein Viertel mehr Emissionen verursacht als noch vor 30 Jahren. Die reichsten zehn Prozent aller Österreicher:innen verursachen mehr Treibhausgas-Emissionen als die gesamte ärmere Hälfte Österreichs zusammen. Vor allem ärmere Österreicher:innen haben – trotz Klimapolitik mit angezogener Handbremse – damit begonnen, ihren Teil der Gruppenarbeit zu leisten.   

Ultrareiche in Österreich befeuern mit ihren exzessiven Treibhausgas-Ausstoß durch Privatjet-Flüge, beheizten Indoor-Pools, einem Fuhrpark aus SUVs und Sportwägen die Klimakatastrophe weiter. Und das, während vielen Menschen rund um den Globus das Wasser im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals steht. Die im Pazifik gelegenen Marshallinseln etwa, werden in 50 Jahren als Folge der Klimakatastrophe untergegangen sein. Während Ultrareiche unser aller Zukunft aufs Spiel setzen, leiden wir alle – vor allem aber die Ärmsten – immer mehr unter den Folgen der Klimakatastrophe.  

Zeit für eine klimasoziale Politik 

Geht es nach Claudia Plakolm, dann ist die Lösung dafür eine auf technologischen Innovationen basierte Klimapolitik. Eine „Verzichtsdebatte“ möchte sie nicht führen – dabei müssen wir alle bereits seit Jahren auf ein wirkungsvolles Klimaschutzgesetz verzichten. Dass sich Politiker:innen hier mit dem Verweis auf technologischen Fortschritt aus der Verantwortung stehlen wollen, ist auch aus sozialer Perspektive ein Problem. Denn Klimapolitik hat – genauso wie mangelnde Klimapolitik – soziale Auswirkungen. Ein Beispiel dafür ist der Verkehrssektor.

Krokodilstränen

Die Verkehrsemissionen sind seit 1990 so stark gestiegen, dass die Fortschritte in allen anderen Sektoren zunichte gemacht wurden. Wenn Regierungs-Politiker:innen dieser Tage also Krokodilstränen vergießen, weil in ländlichen Gebieten öffentliche Verkehrsmittel fehlen, dann muss man dem entschlossen entgegenhalten, dass sie dafür tatsächlich selbst verantwortlich sind. Wer das Schienennetz kontinuierlich rückbaut und dann ‘im Gegenzug’ das Straßennetz immer weiter ausbaut, braucht sich nicht wundern. Unter dieser Entwicklung leiden übrigens wiederum die Ärmsten. Das liegt nicht nur an gestiegenen Treibstoffpreisen, sondern auch daran, dass Besitz und Betrieb eines Autos generell teuer sind. Wer am Land lebt ist aber häufig auf ein Auto angewiesen. Gerade die Ärmsten können sich aber oft keines leisten. Wer denkt, dass E-Autos dieses Problem lösen können, ist auf dem Holzweg, sie lösen das Kostenproblem nämlich nicht.  

Vielfliegerei muss unleistbar werden

Was wir brauchen, ist eine aktive, soziale Klimapolitik. Die Politik muss ihrer Verantwortung nachkommen und zur Eindämmung der Klimakrise in den gesamten Werkzeugkasten greifen. Exzessiver klimaschädlicher Konsum, der damit uns allen schadet, muss abgestellt werden. Privatjet-Flüge gehören verboten. Vielfliegerei muss unleistbar werden. Denkbar wären hier etwa Flugticket-Abgaben, die mit jedem Flug drastisch ansteigen. Autos sollten gesetzlich so weit wie möglich aus den Städten verbannt werden. Gewichts- und größenabhängige Parkgebühren könnten dabei helfen, den Trend zu immer größeren Autos gerade bei reichen Menschen umzukehren.

Auf der anderen Seite muss ein klimafreundliches Leben für alle möglich werden. Öffentliche Verkehrsmittel müssen möglichst flächendeckend und leistbar verfügbar sein, genauso wie günstiger klimafreundlicher Wohnraum. Die Politik muss dafür sorgen, dass unser Energiesystem nachhaltiger wird und gleichzeitig leistbar bleibt. Statt auf die technologische Innovation zu warten, muss die Politik soziale Innovation anschieben.  

________________

Joel Tölgyes ist Klima-Ökonom am Momentum Institut. Er hat Public Economics an der Freien Universität Berlin studiert. Er beschäftigt er sich mit den Verteilungsaspekten der Klimakrise und mit der Frage, wie wir unser Wirtschaftssystem ökologischer und nachhaltiger gestalten können.

Titelbild: ZackZack/Miriam Mone

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61 Kommentare

  1. Und bald wird Deutschland an Klimageschädigte Staaten Reparationszahlungen leisten (denen traue ich es zu)

    • Wieviele haben Staatshilfe bekommen, und nicht als Kredit ? Alles nur verarsche!

      verarschen (Deutsch)
      Wortart: Verb
      Bedeutung/Definition

      1) transitiv; salopp: jemandem zu seinem eigenen Vorteil beziehungsweise zur allgemeinen Belustigung eine Unwahrheit erzählen, sich über jemanden lustig machen

      Silbentrennung

      ver|ar|schen, Präteritum: ver|arsch|te, Partizip II: ver|arscht

      Aussprache/Betonung

      IPA: [fɛɐ̯ˈʔaʁʃn̩], [fɛɐ̯ˈʔaːɐ̯ʃn̩]

      Begriffsursprung

      Derivation (Ableitung) des Verbs arschen mit dem Präfix ver-; seit dem 19. Jahrhundert bezeugt; entstammt der Soldatensprache; das Übertragungsmotiv bleibt unklar

      Synonyme

      1) foppen, hereinlegen, narren, täuschen, veräppeln, veralbern, vergackeiern, verhohnepipeln, verkohlen, verulken, jemanden auf den Arm nehmen, jemandem einen Bären aufbinden, jemandem ein X für ein U vormachen, jemanden hinters Licht führen, jemanden zum Narren halten, jemanden für dumm verkaufen

      Gegensatzwörter

      1) ehrlich sein

      • So einen Scheiss den Sie hier zum Besten geben ist echt eine Rarität.
        Wer bezahlt Sie?

  2. ‘Ich bin ein Negerant, Madame
    Einst war ich Fabrikant, Madame
    Dann hob ich mich verplant, Madame
    Und jetzt bin ich am Sand’

    Soo, kiss my Feinstaub …
    … can you dig that, sucka?!!

  3. Zu den Ultrareichen gehört auch die Familie der deutschen Greta, Luisa Neubauaer, die gehören zum Reemtsma-Clan (der lustigerweise Milliarden mit dem Verbrennen und dem Ausstoss von CO2 – halt mit Zigaretten – erwirtschaftet hat).
    Der Autor des Artikels, Joel, hat völlig Recht, die Ultrareichen sind die Klimakiller und ihr CO2-Ausstoss ist von der EU sogar begünstigt: Privatjets und Luxusjachten sind von der CO2-Abgabe ausgenommen, während die Tankfüllung für den Roller vom Hans und den Subaru Justy von Berta auf dem Weg zum Diskonter CO2-abgabenpflichtig ist. So läuft Umverteilung in der EU.
    Und eines sag ich gleich voraus: Werden die Reichen, die Superreichen und erst recht die Ultrareichen für ihre Klimaschädigung zur Kasse gebeten (was nie passieren wird), dann wäre die Klimakrise morgen vorbei und es würde nicht mehr auf den Strassen geklebt – auch diesen Verein bezahlen die Superreichen.

    • Wen interessiert was die Person ist, um die Aussagen und Ansichten geht es, typischer Versuch der Ablenkung und Diskreditierung.

      • Mich zum Beispiel interessiert das schon, wer was sagt. Wenn die Multimillionärsenkelin Luisa sagt, wir müssen alle mit weniger leben, dann sag ich, fang doch mal mit gutem Beispiel an, Mädchen. Dass ein grüner Troll wie du das noch verteidigt, was die Kinder der Reichen und Schönen da aufführen, verwundert dagegen nicht wirklich. Du findest das ja auch noch toll, wenn die herumfliegen, solange sie nur bei der Demo rufen, fliegen ist scheisse. Ein grüner Mitläufer halt, ein ewig Gestriger.

        • Ja, es interessiert Sie vorgeblich nur das Persönliche. Denn dann ist Auseinandersetzung mit den Inhalten nicht mehr notwendig. Ihre Botschaft: Lasst euch noch 1000x mehr ausbeuten, damit es den Reichen noch besser geht. SIe gehören da nicht zu den Nutznießern, aber man wird sie nicht gar so arg ausbeuten wie die anderen. Dann können Sie sich besser fühlen.

        • Mich als ewig gestrig zu bezeichnen ist amüsant, denn das würde bedeuten ich würde gerne am aktuellen Status Quo festhalten, was ich aber nicht will, ich will Veränderung, im Gegensatz zu VP oder FP Anhängern die auch gerne in 50 Jahren noch so leben möchten wie vor 30 Jahren.

          Was sagens dann der Engelhorn die gerne eine Erbschafts- und Vermögenssteuer hätte?

          Mir ist eigentlich egal welche Partei vernünftige Vorschläge oder Politik für alle Menschen macht, würde die FP vorschlagen das die Lst. um 10% sinkt und das ganze ordentlich gegenfinanziert ist, bitte gerne.

          Da ich mit Ihnen sicher kein Bier trinken gehe, bleiben Sie bitte förmlich.

  4. Mal eine Frage: Wie ist denn die Luisa zu dieser Sendung gakommen, sie war ja wohl persönlich dort? Hat sie etwa gar das Flugzeug genommen? Warum konnte sie sich nicht per Videoschaltung einblenden lassen, das hätte viel CO2 gespart.
    Nicht nur die Superreichen sind das Problem, auch die Politiker, die jede Woche ins Flugzeug steigen und oft noch einen Tross an Journalisten und Beratern mitschleppen. Die einzige Lösung: ein generelles Verbot von Dienstreisen per Flugzeug oder Dienstauto. Da könnte man wirklich viel CO2 einsparen.

    • Die gleiche Frage hat der Reporter von rebel news an Greta Thunberg in Davos gestellt. “Greta”, hat er gefragt, “wie finden Sie das, dass hier lauter Leute vom Klimaschutz am WEF diskutieren, die alle mit dem Privatjet angeflogen kamen und enorm viel CO2 ausgestossen haben auf dieser Reise?” Greta hat nur gelacht und ist weiter gegangen.

      • Natürlich kostet sie das bloß ein müdes Lächeln, schließlich reist sie mit der U-Bahn an – die Kabelkanäle fürs world wide web machens möglich Übersee unter Wasser zu reisen, ja ja …

    • Sie wurde von ihrem Freund dem ZDF- Klamroth mit dem Lastenfahrrad hingefahren.

  5. 10 Prozent der CO2 Emmitenten auf der ganzen Welt machen mit hoher Wahrscheinlichkeit ca. 70 Prozent des Gesamtausstoßes aus.
    Nur wenn man dieses Thema so angeht, dann wird man hier rasch zu einem entsprechenden Erfolg kommen können.
    Alles andere ist künstliche Thatralik und pure Wichtigtuerei.
    Vermutlich aber auch andere Menschen unter Druck zu bringen und vor allem endlich einmal sinnvoll seinen Neid öffentlich herauslassen zu können, ist und bleibt zu dieser Thematik zumindest weiter meine Meinung.
    Aber so wird auch hier auch noch weiter und zusätzlich das Kohärenzgefühl der Menschen vorsätzlich zerstört und damit auch ihre psychische Gesundheit, ihre Lebenszeit und vor allem ihre Lebensqualität in diesem ohnehin viel zu kurzem Leben.

    Warum gibt es keine Liste für die 10 Prozent der größen Verbraucher und warum noch immer kein klares poltisches Konzept?
    Wo findet man diese Fakten ganz konkret in einem Klimaschutzgesetz?

    • Wenn man das nicht endlich mit der notwendigen Pofessionalität angeht, dann werden viele und wohl auch immer mehr Menschen sich vermutlich von diesen vorgetäuschten nur politisch gewünschten und auch noch so negativ ausgeschlachteten Vorgängen abwenden?

    • Vom superreichen Standpunkt aus, ist das willkommen, dass nichts getan wird. Die haben sich oder werden sich in den nächsten 50 Jahren ihr Elysium (im Orbit) geschaffen haben und warten dann 5 Generationen lang, bis die Erde wieder habitabel wird. So stellen sie sich das vor. Oder wie im Film 2012. Da wartet eine Arche Noah, die die Superreichen retten soll.

      Und darum scheren sie sich um nichts. Möglicherweise wurde einem Kurz oder Nehammer auch versprochen, dass sie und ihre Familien da einen Platz kriegten, wenn sie sich nur für die Sache der Reichen einsetzten. Aber diese Millionen, die sich dafür hergeben, für die wäre dann ohnehin kein Platz.

      Wie auch immer: Sie hoffen, es ist ihnen wurscht, weil eh nur die Armen dabei draufgehen. So sind sie einfach.

        • Bei der Enterprise nannte sich dieses Elysium ‘Wolkenstadt Stratos’ …
          Aber was willst sonst mit die Armen machen, außer dass si jeder Superreiche zwa schnappt (an fia vurn, an fia hintn) und umbindet als eine Art Schutzweste …

        • Nimmst Du da Deine Weisheiten her….von der Enterprise?
          Geht’s noch peinlicher?

          • Dass es noch peinlicher geht, beweist du mit deinem “Beitrag”, bei dem man sieht, dass du das vorige, nicht schwer verständliche Post nicht auf die Reihe kriegst. Wieder einmal Erheiterung, danke, wie wärs mit einer Zugabe ?

      • Ich hatte nicht gesagt, dass nichts getant wird oder werden soll.
        Auch wenn das CO2 vielleicht nicht diese Wirkung haben sollte, wie sie prophezeit ist, dann ist der Feinstaub, welcher vermutlich sehr eng mit dem CO2 korreliert allemal ein guter und wichtiger Grund den CO2 Ausstoß zu verringern. Hier aber ist auch das Weiterbestehen, des Verbrennermotors dann mit dieser fehlenden Wirkung nicht zu unterschätzen.

        Aber wenn, dann eben die richtigen Dinge tun und die richtig tun. (Ich glaube das sagte Steven Jobs, um kein Zitierregeln zu verletzen?) Alles andere ist einfach nur menschenverletzender und unütz beschäftigender Bürgerkrieg.
        Aber auch pure Heuchelei, vor allem wenn man auch den Krieg in der Ukraine betrachtet und es was den CO2 Ausstoß anbetrifft egal ist (ganz zu Schweigen noch von den Menschenleben), dass er ohne Ende bleiben soll und man sich gleichzeitig in Österreich sich anklebt und sich das auch noch von amerikanischen Milliardären zahlen läßt.
        Ist eben zumindest meine Meinung.

    • Als Macron in den USA war, hat man in einem riesigen Tank 200 lebende Hummer eingeflogen, damit die armen Gäste was zu essen haben. Nun ist Charles in Deutschland und hat seinen 3,4 Tonnen schweren Bentley einfliegen lassen. Wann immer VDB im Zug verreist, fährt sein Dienstwagen nebenher, damit er vor Ort zur Verfügung steht. Offenbar ist es der Plan, dass dem Pöbel bewusst gemacht werden muss, dass es einfach 2 oder 3 Klassen von Menschen gibt und dass gerade jene, die von den anderen am lautesten Verzicht verlangen, selbst keinen Beitrag leisten brauchen.

      • Und beim riesengrossen Klimagipfel in Ägypten wurde ein eigenes Restaurant gebaut für die erleuchteten Klimaschützer aus aller Welt, die natürlich auch per Jet oder Privatjet angefolgen kamen. Die Spezialität im Restaurant, die extra beworben wurde, war ein Menü mit Angus-Rindsfilet aus den USA eingeflogen, zum Preis von gut 100 $, was auf Steuerzahlerkosten genossen wurde. Mit Getränken nach freier Wahl wars etwas mehr.

  6. Die EU hat Staubsauger über 900 Watt verboten um Strom zu sparen- nun sollen alle nur mehr E-Autos fahren……….
    Euch von Corona- zu Klimaexperten gewandelten Ideologen ist nichts zu blöd!

  7. “Between 2021 and 2030, fifteen European countries are planning to provide nearly 65 billion euros in subsidies to companies that use a lot of electricity, such as chemical companies and metal producers. This is a tremendous increase compared to the eight preceding years, in which only 7.5 billion euros in public funds were earmarked for industry for this purpose.” ftm.eu

  8. Kommunismus über die Klima-Hintertüre
    Natürlich verursacht mehr Wohlstand auch mehr Emissionen. Nicht nur durch das Fliegen mit dem Privatjet. Sondern auch durch den Besitz von bei der Produktion emissionsintensiver Güter. Somit ist schon ein grösserer Wohnraum als der Durchschnitt bereits asozial, Genauso wie mehr Kleidung, mehr Einrichtung, mehr Elektronik, mehr Reisen, usw. Auch mehr öffentliche Infrastruktur als der globale Durchschnitt, mehr Strassen, mehr Schulen, mehr Krankenhäuser, … belasten die Umwelt zu Lasten der unterdurchschnittlich Versorgten. Wo ziehen wir die Grenze? Sollen wir uns an den globalen Durchschnitt anpassen? Oder leben wir einfach weiter wie bisher und verbieten als populäres Feigenblatt einfach ein paar Privatjets? Das Problem ist, wir sind bereits zu viele Menschen für eine gerechte Welt.

    • Man muss gar nicht das Schreckgespenst des Kommunismus herauf beschwören.
      Eine ordentliche Vermögens und Erbschaftssteuer sehe ich nicht als kommunistisch an.
      Privatjets würden dadurch ordentlich besteuert.
      Warum sind wir zuviele Menschen?
      Es würde genug Ressourcen geben um die Welt zu ernähren. Aber da kommt der Kapitalismus ins Spiel der dies wegen Gewinnmaximierung verhindert.

    • Nein. Kommuniskus is was ganz anderes. Und Stalinismus erst. Und dann noch Kriegswirtschaft. Und dann noch Faschismus mit seinen Kalorienrationen: 700 Kalorien pro Tag reichen nach Naziprogramm ja für einen Menschen aus.

      Sie glauben wirklich, dass Sie unbeschadet davon kommen. Aber es ist ausgemachte Sache, dass sich das nicht ausgeht. Wer machte das aus? Die Erdölkonzerne und ihre Vasallen. Seit 50 Jahren wissen sie, was kommt, aber sie haben alle Energie und ihre Erlöse dafür verwendet, um den Planeten unbewohnbar zu machen und für ihre egostische Nachzucht (ja, die glauben, dass das in den Genen liegt, was Besseres zu sein) eine technologische “Lösung” zu finden, die freilich nur eine Endlösung für alle Non-Milliardäre sein kann.

  9. Herr Tölgyes hätte besser auch ein bisschen Deutsch gelernt: denn wieso schreibt er, die Emissionen fänden “innen” statt, sogar in den Österreichern? Beispiel: “Die reichsten zehn Prozent aller Österreicher:innen verursachen mehr Treibhausgas-Emissionen als die gesamte ärmere Hälfte Österreichs zusammen.” So ein Schwachsinn! Wenn es darum geht, Frauen sichtbar zu machen, dann sollte einem das die Nennung von Österreicherinnen und Österreichern wert sein – zumal das heute ein Programm in Sekundenbruchteilen selbst machen kann. Sozusagen als Notlösung für alle, die das generische Maskulinum nicht verstehen und Sexualisierung der Sprache vorantreiben, indem grammatikalisches Geschlecht durch natürliches ersetzt wird, und die sich dann über die Richtung empören, in die sich die Gesellschaft entwickelt. Die Aussage dieses Artikels wäre ja wichtig, aber ich schalte innerlich ab, wenn die Form schon nicht stimmt. Wenn Wissen vermittelt werden soll, dann bitte, bitte verständlich. Danke!

    • Ich schalte innerlich ab wenn Staatssekretärin Plakolm als Quelle für irgendwas genannt wird. Von der ist noch kein vernünftiges Wort veröffentlicht worden. Ansonsten ein schöner Schulaufsatz zum Thema: wie können wir die Welt retten

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