Katerstimmung bei der FPÖ: Ihr Vorbild Viktor Orbán wurde kolossal abgewählt. Kurz zuvor beschimpfte Harald Vilimsky den neuen Regierungschef des Nachbarlandes als "politischen Falotten" und "Hampelmann".
Die TISZA-Partei von Peter Magyar hat am in Ungarn einen Erdrutschsieg gefeiert. Möglich wurde ein Sieg in dieser Deutlichkeit erst durch das von Orbán veränderte Wahlrecht und eine völlige Erosion des Parteiensystestem.
Die FPÖ wird 70 Jahre alt. Seit dreißig Jahren beherrscht sie den politischen Stil der Gegenwart: die Attacke auf den Konsens, Diskussion und inhaltliche Auseinandersetzung. Politisch erreicht hat die Partei nichts.
Der orange Alptraum hat schon wieder die Welt an den Rand des Abgrundes gebracht. Bis jetzt hatte die Welt dennoch Glück, der entscheidende letzte Schritt blieb uns allen erspart.
Karl Amon war 40 Jahre Journalist beim ORF, zuletzt ein Jahrzehnt als Radio-Direktor tätig. Er schildert seine jüngsten Betrugserfahrungen mit PayPal und die Wendung durch seine Hausbank.
Im Pilnacek-Untersuchungsausschuss ging es diese Woche um schlechte Polizeiarbeit, Pilnaceks Laptop, Interventionen in der Justiz und Wolfgang Sobotka.
Von Frankreich über Italien bis Deutschland wendet sich sogar Europas Rechte von Donald Trump ab. Nur von der FPÖ und ihrem Chef Herbert Kickl ist bislang kein kritisches Wort zum "Friedensstifter" im Weißen Haus zu hören.