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Redakteur. Studierte Philosophie an der Uni Wien. Schwerpunkte liegen in der Innen- und Europapolitik, sowie im Konsumentenschutz.
Wegen des Feiertags am Donnerstag fallen die Ausschusstage nächste Woche auf Dienstag und Mittwoch.
Besonders spannend wird es bei der Befragung von Chefinspektor Hannes Fellner am Dienstag. Am Nachmittag kommt dann eine Oberstaatsanwältin der WKStA. Am Mittwoch sind zwei Staatsanwältinnen der StA Krems geladen.
Danke fürs Dabeisein, wir tickern nächste Woche wieder wie immer live aus dem Parlament.

“Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die letzten 5 Jahre meines Lebens ein einziges Grauen waren und dass ich furchtbare Dinge erlebt habe”, sagt List abschließend und bedankt sich bei den Abgeordneten für die Schonung ihres Privatlebens bei der Befragung.
Die Befragung ist damit beendet.
Sie wollte wissen, warum Kurz von Suizid bei Pilnacek sprach. Es ging nicht darum, dass sie ihn nach dem frühen Zeitpunkt seiner Äußerung gefragt hatte.
Hintergrund: Kurz hat bereits in den Morgenstunden des 20. Oktober 2023 vom Suizid Pilnaceks gesprochen, noch bevor es öffentliche Medienberichte dazu gab.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Zum Verhältnis zwischen Pilnacek und Sobotka sagt List: “Das war mir nicht ganz klar.”
Sie selbst habe Sobotka einmal getroffen.
Das bestätigt List auf Nachfrage von Krainer.
fragt Krainer. “Das ist etwas privat, aber wenn Sie es wissen wollen, im Sommer”, antwortet List. Gemeint ist der Sommer 2023.
List fügt hinzu: “22 Jahre lang war er passwortgeschützt wie immer”.
Krainer ist überrascht, denn eine forensische Auswertung hat ergeben, dass der Laptop schon seit März 2023 nicht mehr passwortgesichert war.
Pilnacek hatte bis zu seiner Suspendierung nur einen Laptop, nämlich seinen Dienstlaptop. Nach seiner Suspendierung im BMJ hat er sich gleich einen privaten gekauft, gibt List auf Nachfrage von Jakob Grüner an. Das ist der Laptop, dessen Weg im U-Ausschuss bereits breit diskutiert wurde.
Sagt List über Inhalte auf Pilnaceks Notebook. “Er war passwortgesichert.”
Frühere Aussagen von Auskunftspersonen sprachen davon, dass er nicht passwortgeschützt war. Damit konfrontiert Thomas Spalt die Auskunftsperson.
“Das ist ziemlich klar – jemand hat ihn geknackt”, schlussfolgert List.
sagt die Grazer Gerichtspräsidentin über den Bericht der Kreutner-Kommission.
im Zuge seiner Suspendierung als Sektionschef im Justizministerium. “Das war so offensichtlich”, sagt List.
im Hauptakt zu Pilnaceks Todesfall. List hat keine Wahrnehmungen dazu, warum das so war, obwohl Wurm Opferstatus und damit Akteneinsicht zugesprochen wurde.
Und dass Standort und Bewegungsdaten ausgewertet werden sollten. Das war wohl im Jänner 2024.
Im Dezember, als die Polizei die Uhr vorerst einbehielt und nicht an List aushändigte, gab es keine entsprechende Kommunikation, so List.
Tomaselli will wissen, was Kurz ihr gesagt hat. Aber List kann sich nicht mehr erinnern.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.sagt List über die Übergabe von Pilnaceks Smartphone an sie. “Es interessiert nur hier”.
Wotschke fragt, von wem sie das Einvernahmeprotokoll bekommen hat, auf das sie sich scheinbar bezogen hat.
“Ich habe das Protokoll von einem Rechtsvertreter bekommen”, sagt List.
Hat P. verängstigt gewirkt oder eine zittrige Stimme gehabt? “Nein”, sagt List.
Das Gespräch wurde aufgezeichnet. Wusste List das, fragt Wotschke.
“Nein, natürlich nicht”, gibt List zur Antwort: “Aber mich wundert mittlerweile gar nichts mehr.”
Pilnacek hatte einige notierte Codes in seiner Brieftasche. Das bestätigt List auch auf Nachfrage von Wotschke.
Waren das PIN-Codes fürs Handy, fragt Wotschke?
Nein, so List. Zuvor hatte sie schon gesagt, dass sie keinen Zugriff auf die Daten des Handys hatte.
Waren es PUK-Codes, bohrt Wotschke weiter nach.
Aber auch hier gibt es von List ein “Nein.”
erkundigt sich Jan Krainer.
“Nein”, antwortet List.
Es geht darum, dass List in einem Interview kritisiert hatte, dass die Kommission sie nicht befragt hatte. Es konnte sich aber jede Person selbst an die Kommission wenden, wirft Krainer ein. List wusste das, gibt sie an.
Die Staatsanwaltschaft meldete sich nicht bei List und diese nicht bei der Staatsanwaltschaft. Von ihrem Anwalt Mag. Schender wurde lediglich ein Antrag auf Akteneinsicht gestellt.
Krainer fragt jetzt nach Nachrichten am Abend des 19. Oktobers beziehungsweise den frühen Morgenstunden des 20. Oktobers. “Keine Wahrnehmungen”, so List.
Ja, sagt List. Sie weiß davon, dass die Kinder von Pilnacek sich auch bei der Polizei gemeldet haben.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Darin bat List P. darum, die restlichen in Rossatz verbliebenen Gegenstände Pilnaceks an sie auszuhändigen – inklusive Aktentasche und Laptop.
Die beiden machten sich nach Angabe von List dann einen Termin aus, der aber nicht zustande kam, weil P. sich am entsprechenden Tag krank meldete. So schildert es List.
Weil dieser auf ZackZack über Inhalte des Laptops berichtete. Das war im Mai 2024.
Mehr wusste List damals über den Laptop nicht, sagt sie.
Denn diese betreffen den höchstpersönlichen Lebensbereich und private Angelegenheiten – das ist die Linie des U-Ausschusses heute
Gab es vonseiten von Polizeibeamten eine solche Aufforderung, will Thomas Spalt (FPÖ) wissen.
“Nein”, antwortet List.
Wenn die Polizei das Mobiltelefon gebraucht hätte, hätte sie es herausgegeben, sagt List.
sagt List zur Übergabe des Handys von Pilnacek an sie.
Einem Mann, den seine langjährige Frau bis dahin nicht kannte. Das wundert Tomaselli. Denn die Polizei hatte Pilnaceks Nachricht an W. als Abschiedsnachricht im Gesamtbild eines Suizids interpretiert.
Tomaselli fragt sich, wie List dazu steht, dass Pilnacek angeblich nur W. geschrieben hätte.
Diese möchte die Frage aber nicht beantworten, das sei eine Einschätzungsfrage.
fragt Tomaselli.
Vor den Medienberichten in denen er erwähnt wurde nicht, gibt List zur Antwort.
Und gab es danach Kontakt, fragt Tomaselli weiter.
Er hat mich einmal angerufen und mir erklärt, dass er ein guter Freund von Pilnacek gewesen sei, aber ich habe ihn nicht gekannt.
Hintergrund: W. hatte am Abend des 19. Oktober scheinbar eine Verabredung mit Pilnacek, die aber nicht wahrgenommen werden konnte. Pilnacek schrieb ihm später eine Nachricht: “Bin fertig. Kann nicht mehr.”
Bis Ende 2023 haben sich keine ermittelnden Beamten bei ihr wegen des Smartphones gemeldet.
Erst im Jahr 2024 – (das war dann die WKStA)
betreffen unter Umständen den persönlichen Lebensbereich und sind dann nicht zulässig. Gerade findet eine Geschäftsordnungsdebatte darüber statt.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Die Initiative zur Ausfolgung der Gegenstände ging von der Polizei aus, sagte List in ihrer Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft.
Von mir ging sie nicht aus, deswegen wird sie von der Polizei ausgegangen sein, sagt sie jetzt im U-Ausschuss.
Zur Übergabe der Gegenstände sagt List: “Im Lauf des Tages ist mitgeteilt worden, dass persönliche Gegenstände meines Mannes auszuhändigen wären. Ich weiß aber nicht mehr wer mir das itgeteilt hat. Ich weiß noch, dass ich dazu selbst nicht in der Lage war.”
“Dazu muss es ein Gespräch mit Mag. Schender gegeben haben, der dann zugesagt hat, dass er die Gegenstände holen würde. Weil er war auf dem Weg in sein Wochenenddomizil in Oberösterreich und hat gesagt er könnte bei der Polizeiinspektion vorbeifahren und dort die Gegenstände abholen.”
will Wotschke wissen. Der Kaufpreis für das Haus in Rossatzbach lag bei 1,4 Millionen Euro. List hat dazu aber keine Wahrnehmungen.
Hintergrund: Mehrere Auskunftspersonen haben bereits ausgesagt, sie hätten Gerüchte über Geld aus Dubai gehört, konnten dieses Gerücht aber nicht konkretisieren.
Gab es so etwas?, fragt Wotschke und bezieht sich auf das Pilnacek-Tape, wo Pilnacek sagt, es wurde ihm von der ÖVP zum persönlichen Vorwurf gemacht, dass er nicht für sie aktiv geworden ist.
“Nein”, sagt List, die Wotschke mit einem eisigen Blick fixiert.
Sowohl Pilnacek als auch List waren lange im Justizbereich tätig. Da wird man mit Beschwerden konfrontiert, sagt List auf die Frage nach Interventionen bei Pilnacek.
Keine Wahrnehmung, sagt List, die mit der Frage unzufrieden ist.
Hanger meldet sich und fragt sinngemäß was überhaupt eine Intervention ist. Jedes Bürgeranliegen könne ja keine Intervention sein, wird von manchen aber so interpretiert, so der ÖVP-Fraktionsführer.
fragt Wotschke.
“Das ist nicht Gegenstand des Untersuchungsausschusses”, entgegnet List.
“Doch”, stellt Wotschke klar.
Das sei “tägliches Leben”, dass “Leute kommen und Anliegen haben”, sagt List.
“Mein Mann hat viele Kontakte zu vielen Leuten gehabt – viele Gespräche. Ich rede hier nicht von unsachgemäßen Interventionen, sondern einfach von unserer Arbeit.”
sofort nachdem sie vom Tod Pilnaceks erfahren hat. Dieser sollte weitere Erkundigungen einholen. Das war demnach nach 14:00.
Was mit dem Handy war?, will Wotschke wissen. List wird energisch: “Das war mir sowas von egal. Mein Mann ist gestorben!”
Nicht aber mit hochrangigen politischen Persönlichkeiten wie Karl Nehammer, Wolfgang Sobotka, Sebastian Kurz oder Gerhard Karner, sagt List auf eine entsprechende Nachfrage von Krainer.
Im Dezember brachte List eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Krems ein. Wegen Unterschlagung und Hehlerei des Laptops. List zeigte den früheren Krone-Journalisten Erich Vogl und ZackZack-Herausgeber Peter Pilz an. Außerdem noch Karin Wurm.
Ist List zu dieser Thematik von der StA Krems befragt worden, fragt Krainer sie. „Ich glaube nicht“, sagt List.
Später habe sie von zahlreichen Einstellungsbegründungen erfahren.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Einmal in der Augustinerkirche und einmal, als er Pilnaceks Kleidung nach der Obduktion in die Kanzlei Schender gebracht hatte. Nach Anfang November hatte List keinen Kontakt mehr mit Chefinspektor Fellner, sagt sie.
Persönlich hat List dazu keine Wahrnehmungen – nur aus den Akten.
Das fragt Krainer. List sagt, sie hat dem Chefermittler mitgeteilt, dass sie wissen will, wo der Laptop ist, das war für sie eine Anzeige. Ihr war zu dem Zeitpunkt klar, dass der Computer noch in Rossatz sein muss.
bei Chefinspektor Fellner. Das sei am Abend des 23. Oktober gewesen. Da hatte sie zuvor das erste mal in der Wohnung Pilnaceks im 16ten Bezirk in Wien geschlafen.
Sie habe Fellner ersucht, nachzufragen, ob der Laptop noch in Rossatz sein konnte.
Das sagte sie Chefinspektor Fellner am Telefon. Dieser sagte, da müsse er die Staatsanwaltschaft fragen. Schließlich kam die Zusage und List fuhr dann zur Leiche, wo Fellner auf sie wartete.
Da war sie gerade in der Wohnung ihrer Töchter, gibt die Gerichtspräsidentin an.
Fellner hat ihr geraten Pilnaceks Auto von einem Parkplatz in Tulln abzuholen. Das ging aber nicht, weil sie keinen Autoschlüssel hatte.
Von diesem sei List erstmals von Behördenseite kontaktiert worden. Es habe deshalb so lange gedauert, weil Karin Wurm sich als L******** von Pilnacek ausgab, stellt List die Sachlage dar.
Er will wissen welchen Kontakt List zu Ermittlungsbehörden im Fall Pilnacek hatte
Bis 14:00 wurde List nicht von der Polizei über Pilnaceks Tod informiert
Er befragt List zum Verhältnis Pilnaceks zum Unternehmer Wolfgang Rauball. Nach einer Aussage von List habe Rauball sich an Pilnacek “angeheftet” und ihm im Cavalluccio immer die Getränke bezahlt. Rauball habe ihm auch einen Job angeboten. Das habe Pilnacek ihr erzählt, sagt List im U-Ausschuss. Sie selbst habe Rauball nie getroffen.
“Am 26. 10., einem Feiertag, fand die Obduktion statt. An diesem Abend informierte mich Chefinspektor Fellner, dass ein Fremdverschulden auszuschließen ist”, so List im Eingangsstatement.
Hintergrund: Zu diesem Zeitpunkt lag jedoch noch kein Obduktionsbericht vor.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.List sagt in ihrem Eingangsstatement, dass Pilnacek “sich entschlossen hatte, seinem Leben ein Ende zu bereiten, war für mich wie für die ermittelnden Beamten sofort und sehr klar ersichtlich.” Einzige Alternative sei ein möglicher Unfall gewesen, sagt List, aber jedenfalls kein Fremdverschulden.
Zur Einordnung: Bis heute bleibt der offizielle Gerichtsmediziner Christian Matzenauer dabei, dass Fremdverschulden nicht völlig ausgeschlossen werden konnte.
“Niemals hätte ich mit einem Menschen zusammenleben können, der nicht die aufrichtigste
Hingabe zum Dienst an dieser Republik im Herzen trägt. Nicht zuletzt war es immer die absolute Treue meines Mannes zu seinen Aufgaben, die mich so an ihn hat glauben lassen”, so List in ihrem Eingangsstatement.
Weil sie in einem Schock- und Trauerzustand war kann sie sich nicht an alles verlässlich erinnern, was zu dieser Zeit geschehen ist.
Gleich geht es los, List wird gerade über ihre Rechte und Pflichten belehrt.
Im Vorfeld verschickte die Vertrauensperson von List eine schriftliche Stellungnahme an Medien.
Noch gibt es Unklarheiten im Vorfeld der Befragung. Im Ausschusslokal wird debattiert.
Weiter geht es mit Auskunftsperson Caroline List um 14:30.
Polizist P. sagte laut Darmann gestern, sein Vorgesetzter Pfandler habe am Tag des Auffindens der Leiche mehrere Male mit der Staatsanwaltschaft bezüglich der Gegenstände Pilnaceks telefoniert. Jetzt sagt Pfandler, das stimmt nicht, er habe diesbezüglich nicht mit der Staatsanwaltschaft telefoniert.
Ganz klar ist die Sache nicht. Der konkrete Wortlaut gestern: “Es wurde sicher mit dem Pfandler Stefan und auch mit der Staatsanwaltschaft telefoniert”.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Gab es Hinweise auf bereits vorhandene Nachrichten, die gelöscht worden sind?, fragt Tomaselli. Darauf hatte Pfandler nämlich in einem Interview angespielt.
Dort sagte er, dass es nur eine „Abschiedsnachricht“, nämlich an Herrn W., von Pilnacek gegeben hatte.
Jetzt sagt Pfandler, es gebe keine Hinweise auf gelöschte Nachrichten auf der Smartwatch.
Für die Feststellung, es habe nur eine Abschiedsnachricht Pilnaceks gegeben, gibt Pfandler zu, dass eine Handy-Auswertung notwendig gewesen wäre.
Warum hat man bei der Weitergabe der persönlichen Gegenstände Pilnaceks die Witwe vor der Tochter bevorzugt, fragt Wotschke.
Das habe man nicht getan, sagt Pfandler. Man habe die Gegenstände an die Familie weitergegeben. Alles Weitere muss der Gerichtskommissär klären. “Es ist nicht Aufgabe der Polizei Erbforschung zu betreiben”.
hat Pfandler nicht über die Einstellung des Pilnacek-Verfahrens berichtet, sagt er.
Warum hat Pfandler auf den Polizeiakt zugegriffen, als die Ermittlungen schon abgeschlossen waren?
Das ist nichts Außergewöhnliches, sagt Pfandler und verweist auf Anfragen von Medien und der Volksanwaltschaft.
Will Wotschke wissen. “Im Laufe des Tages haben sich immer mehr Puzzlestücke zusammengefügt. Keines hat darauf hingedeutet, dass es Fremdverschulden gegeben hätte”, sagt Pfandler.
Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes war nie eine tiefgründige Auswertung der Daten auf der Smartwatch angedacht, verteidigt Pfandler die Ermittlungen des LKA, die am 8. Jänner 2024 keine relevanten Gesundheitsdaten auf der Smartwatch festgestellt hatten.
Dazu muss man wissen: Als das geschrieben wurde, gab es keine inhaltliche Auswertung der Watch.
Eine erneute Durchsicht des Datensatzes der Smartwatch im Juni 2025 durch das LKA selbst hat ergeben, dass es Schwimmbewegungen in den frühen Morgenstunden bei Pilnacek gegeben hatte. Es war aber nicht notwendig den Bericht der Staatsanwaltschaft Eisenstadt vorzulegen, sagt Pfandler.
Sondern stattdessen eine Rede halten. Er bedankt sich bei Pfandler, dass er gegen das Buch von Peter Pilz rechtlich vorgegangen ist.
Einmal mehr betont Hanger die gute Polizeiarbeit.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.will Darmann wissen. Man hat das diskutiert, falls wir etwas von ihr brauchen, so Pfandler.
Pfandler hat auch eine Mail an Fellner geschrieben, wonach dieser wegen einer möglichen Einvernahme von List kontaktiert werden sollte. Bei seiner Einvernahme bei der WKStA sagte Schender aber später aus, dass mit ihm nie über eine Zeugeneinvernahme von List gesprochen worden ist. Vielmehr waren die Gegenstände Pilnaceks und die Übergabe Thema.
Pfandler sagt darauf, dass sich Schender vielleicht nicht mehr daran erinnern kann, dass mit ihm über eine mögliche Zeugeneinvernahme Lists gesprochen worden ist.
waren schon früh über die Geisterfahrt Pilnaceks und dessen Todesfall informiert, sagt Pfandler und verliest aus einem polizeiinternen Dokument (aus dem Lagezentrum im BMI?)
“Ich würde jetzt gerne die unterbrochene Sitzung wieder aufnehmen. Und das mach ich jetzt auch!”
Damit geht es wieder weiter.
Wieder geht es um Probleme mit Dokumenten
Pfandler telefonierte mit Landespolizeidirektor Popp wegen Pilnaceks Tod. Darmann (FPÖ) sagt jetzt: Takacs und Popp haben schon miteinander gesprochen und Takacs hatte die Informationen über Pilnaceks Gegenstände von Anna P. gehabt.
Pfandler weiß darüber aber nichts.
Zuvor sagte Pfandler, eine Handysicherstellung sei nicht möglich gewesen. Tomaselli hält ihm jetzt ein von ihm verfasstes Dokument vor, wonach die Sicherstellung schon möglich ist.
Hat sich seine rechtliche Einschätzung der Lage geändert, fragt Tomaselli?
Pfandler verneint das.
Tomaselli bringt das Datum des Nachtragsberichts mit den Ermittlungen gegen Fellner und P. in Verbindung, die am 28. März 2024 eingeleitet wurden. Am nächsten Tag schreibt Pfandler laut seiner Aussage “eigeninitiativ” seinen Nachtragsbericht laut dem die StA Krems von der Übergabe von Gegenstände informiert gewesen sei.
Pfandler verneint einen kausalen Zusammenhang.
Schriftlich wurde die Handyübergabe am 29. März 2024 der StA berichtet. Pfandler stellt jetzt in den Raum, dass es mündliche Absprachen zwischen Ermittlern des LKA und den Staatsanwältinnen in Krems gegeben haben könnte. Dazu müsse man laut Pfandler aber die entsprechenden Personen befragen um das zu eruieren.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Denn der LKA-Chef sagt, die StA Krems war von der geplanten Handyübergabe informiert. Aus den Akten geht aber hervor, dass die StA zum Zeitpunkt der Übergabe nicht informiert war. Pfandler sagt, man müsse die Staatsanwältinnen der StA Krems dazu befragen.
Die Staatsanwaltschaft hätte das Handy sicherstellen lassen können, sagt Pfandler sinngemäß.
Wotschke, die immer noch mit der Befragung dran ist, sagt, die StA Krems hätte das Handy aber in diesem Fall garnicht erhalten, weil List es mit einem Bunsenbrenner vernichtet hatte.
Es ist mehr eine Feststellung als eine Frage.
Im durch die OStA überarbeiteten Dokument ist von einem potentiellen Beweismittel die Rede. Pfandler sagt, es gibt nur Beweismittel oder keine Beweismittel, aber keine potentiellen Beweismittel. Das Handy Pilanceks sei für ihn garkein Beweismittel gewesen.
Laut Wotschke hat Pfandler in der Beantwortung zur Frage des Beweiswerts des Handys unsauber zitiert, da er nur einen halben Satz vorgelesen hat, der, berücksichtigt man die gesamte Länge, eine andere Bedeutung hat als ursprünglich dargestellt.
Pfandler sagt sinngemäß, er wurde nicht von der Auskunftsperon beeinflusst in der Zitation des Dokuments, da er das Dokument schon sehr lange kenne. Die Rede ist von der Einstellungsbegründung der WKStA und dem Beweiswert des Mobiltelefons.
Noch wird aber nicht darüber abgestimmt, sondern nur über diese Möglichkeit debattiert.
Denn ihre Frage nach der Bewertung vom Handy als nicht geringfügiges Beweismittel wurde schon gestern bei der Befragung von P. mit der selben Stelle in der Einstellungsbegründung der WKStA (per Weisung von der OStA überarbeitet) beantwortet. Auch gestern war Poppenwimmer Vertrauensperson. Pfandler verwies laut Wotschke genau wie P. auf eine Stelle in dem Schreiben wonach es sich beim Mobiltelefon um einen “geringfügigen Effekt” handelte.
Es herrscht aber Unklarheit, ob dieses Dokument dem U-Ausschuss in den Akten vorliegt. Nach einer Diskussion darüber findet die erste “Stehung” statt – dabei treten die Fraktionsführer zusammen und besprechen mit dem Vorsitzenden Fragen zur Geschäftsordnung.
In der Einstellungsbegründung der WKStA (und auch in der von der OStA überarbeiteten Version) ist beim Handy nicht immer von geringfügigem Beweiswert die Rede.
Pfandler sieht das anders: Er zitiert einen anderen Teil der Einstellungsbegründung, die von der OStA per Weisung bearbeitet wurde. Darin heißt es, dass das Handy von geringem Beweiswert war.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.sagt Pfandler über die “gängige polizeiliche Praxis” und den Beweiswert von Handys – vor allem wenn sie nicht neu sind.
kam von den Ermittlern des LKA. Pfandler war darüber informiert, musste aber keine Genehmigung dazu erteilen. Die Beamten seien da frei in ihrer Entscheidung, so Pfandler, der betont, dass die beiden Frauen Karin Wurm und Anna P. das Handy freiwillig übergeben wollten.
“Nach einem Telefonat mit Hannes Fellner nach der Vernehmung von Anna P. und Karin Wurm, da es dort das erste Mal ein Thema gewesen ist”, sagt er.
“Da stehen wir drüber”, sagt Pfandler.
Grund für seine Äußerung sind die frühen Medienberichte am Todestag Pilnaceks.
Im Normalfall berichtet man dem Landespolizeidirektor, in dem Fall Franz Popp. Wohin dieser dann Informationen weitergibt, weiß Pfandler nicht. Grundsätzlich ist aber auch das Bundeskriminalamt oder der Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit den Landeskriminalämtern übergeordnet, erklärt der LKA-Chef Wotschke.
Sie hat eine Qualitätssicherung durchgeführt, so Pfandler
Grund sind technische Probleme bei der elektronischen Dokumenten-Einspielung im Ausschusslokal
Hat laut Pfandler den Erfordernissen nicht entsprochen. Deshalb habe er die Kollegen vom Bundeskriminalamt “weggeschickt”.
Das Bundeskriminalamt wollte mit einem Amtshilfeersuchen nämlich eine Sicherungskopie der Smartwatch. Aber Pfandler sagt, das Amtshilfeersuchen sei nicht gut begründet gewesen, deswegen hätte er es ablehnen müssen. Ein “Dreizeiler” ohne Hinweise auf konkrete Ermittlungen würde ihm nicht reichen.
Grund dafür ist laut Pfandler, dass die Smartwatch am Körper des verstorbenen Pilnacek war, das Handy hingegen nicht. Alle Gegenstände am Körper werden bei einer Obduktion sichergestellt, erklärt der LKA-Chef.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.sagt Pfandler. Weil sich herausgestellt hatte, dass Schender wegen einer Autofahrt gerade in der Nähe war, organisierte man eine Übergabe noch am selben Tag.
sagt Pfandler. Della Rossa fügt hinzu: zeitlich ginge sich das aus, weil Fellner zum Zeitpunkt des Gesprächs mit Schender schon von den persönlichen Gegenständen Pilnaceks wusste.
Hintergrund: Schender wurde von Fellner am 20. Oktober um 15.48 kontaktiert und sprach mit ihm über die Gegenstände Pilnaceks. Er hatte den Auftrag der Kontaktaufnahme von seinen Vorgesetzten erhalten.
Denn Della Rossa wundert, dass es in der Vernehmung von Herrn Schender überhaupt nicht um eine Vernehmung von Frau List geht, sondern nur um Gegenstände Pilnaceks.
Er bekam dafür den Auftrag von Franz Popp. Gesprächsinhalt war eine etwaige Vernehmung der Mandantin von Mag. Schender, Caroline List, wie Pfandler angibt.
Deshalb ist das LKA auf den Plan getreten. Bei einer nicht öffentlich bekannten Person wäre das möglicherweise gar nicht der Fall gewesen.
Er beginnt mit der Frage, wann Pfandler und das Landeskriminalamt Niederösterreich die Ermittlungen übernommen haben. Das war kurz nachdem er die Bestätigung hatte, dass es tatsächlich Pilnacek ist, der tot aufgefunden wurde. Ein entsprechender Anruf hatte wohl am späten Vormittag stattgefunden – gegen 11:00 Uhr.
will Hanger von Pfandler wissen. Pfandler habe das auch gewundert.
betont Pfandler – zu keinem Zeitpunkt. Daraus leitet der Leiter des LKA ab, dass eine Handysicherstellung “nicht möglich” war.
Das habe er im Gespräch mit Popp erfahren. Schender, der Anwalt von Witwe Caroline List, habe sich demnach beklagt, dass es schon Medienberichte über den Tod von Pilnacke gab. Diese frühen Medienberichte wunderten auch Pfandler, sagt er.
telefonierte Pfandler mit Popp, der bereits von der Auffindung Pilnaceks wusste. Ob da schon die Kontaktaufnahme mit Lists Anwalt Schender Thema war, kann Pfandler heute nicht mehr genau sagen. Gegen 13:00 ist er in St. Pölten eingetroffen und hat dann versucht, Schender zu kontaktieren. Erfolglos.
Pfandler hat dann Hannes Fellner, den leitenden Chefinspektor, gebeten, Kontakt mit Schender aufzunehmen.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.war Pfandler auf einer Dienstreise in Oberösterreich. Der Leiter des Bundeskriminalamts, Andreas Holzer, fragte ihn ob es stimmt, dass Pilnacek gestorben sei. Zu diesem Zeitpunkt wusste er nichts und musste sich erst erkundigen.
Einer seiner Mitarbeiter informierte ihn dann am Vormittag darüber, dass Pilnacek tatsächlich tot in Rossatz aufgefunden wurde.
sind auf Landesebene Franz Popp und auf Bundesebene Polizeidirektor Michael Takacs und der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Franz Ruf.
Zuvor gab es aber eine Beschwerde von Wotschke wegen der Rolle von Poppenwimmer. Diese mische sich ein und berate Pfandler manchmal vor dessen Antworten, so der Vorwurf der NEOS-Abgeordneten.
Einige Monate nach der vollzogenen Handy-Übergabe verfasste Pfandler einen Nachtragsbericht über die erfolgte Übergabe von Pilnaceks Handy an dessen Witwe Caroline List.
So wurde etwa eine Erfassung der Rufdaten der relevanten Polizisten von Abgeordneten des Parlaments gefordert.
Am Ende seines Statements hält Pfandler fest, dass er keine Wahrnehmung zu politischer Einflussnahme auf Ermittlungen habe.
betont Pfandler. Und daran haben sie sich auch gehalten, ist sich der LKA-Chef sicher.
Was bisher oft nicht beachtet wurde:
Im Sommer 2025 versuchte das LKA mit einem Forensiker eine eigene Auswertung der Smartwatch (also nicht unter Mithilfe des Bundeskriminalamts). Dabei wurden zwar Daten gefunden – die Interpretation dieser Daten bezeichnet Pfandler jedoch als “höchst spekulativ”.
“Aufgrund fehlender Vergleichswerte” ergab die Auswertung der Smartwatch keine relevanten Gesundheitsdaten und konnten somit keine für die Ermittlungen wichtigen Erkenntnisse gewonnen werden, so Pfandler.
Weil das gesamte Ermittlungsverfahren keine wesentlichen Neuigkeiten ergab, stellte die Staatsanwaltschaft Krems die Ermittlungen am 1. März 2024 ein, wie Pfandler zusammenfasst.
Darin verweist er anfangs auf seine langjährige Berufserfahrung als Polizist. Dann kommt er schnell auf die von Peter Pilz erhobenen Vorwürfe im Buch “Pilnacek – Der Tod des Sektionschefs” zu sprechen, gegen die er rechtlich vorging. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, ZackZack hat gegen die erstinstanzliche Verurteilung Berufung eingelegt.
Am Vormittag des 20. Oktober 2023 telefonierte Pfandler mit Franz Popp um ihn wegen des Ablebens von Pilnacek zu informieren. Der war aber bereits informiert. Außerdem telefonierte Pfandler später mit Lists Anwalt Rüdiger Schender, der wiederum bereits mit Popp gesprochen hatte. Man sprach das weitere Vorgehen ab.
“Bereits im Laufe des 20. Oktobers verfestigte sich das Gesamtbild der Todesumstände Christian Pilnaceks – keine Fremdverschuldung, sodass die Sicherstellung des Mobiltelefons mangels gesetzlicher Grundlagen nicht möglich war”, sagt Pfandler und fügt hinzu:
“Das Gerät wurde dann im Wege der Rechtsvertretung von Christian Pilnacek” einer nahen Angehörigen ausgehändigt.
Wie gestern bei Kontrollinspektor P. vom LKA Niederösterreich setzt auch Stefan Pfandler auf Vertrauensperson Linda Poppenwimmer. Die Anwältin verfügt durch ihre Rolle im Medienprozess gegen ZackZack über reiche Kenntnisse im Fall Pilnacek.
Unterstütze diesen Liveticker mit einem Förderabo ab 12 € /Monat - monatlich kündbar.Auskunftsperson Stefan Pfandler ist schon da.
Wotschke verweist wie die anderen Fraktionen (außer der ÖVP) ebenfalls auf die mangelnde Kooperation zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft bei der schnellen Rückgabe des Handys an Pilnaceks Witwe. Erst Monate später teilten Polizisten der Staatsanwaltschaft mit, dass das Handy an Caroline List übergeben wurde.
Dass das Handy herausgegeben wurde, hatte rechtlich keine Basis. Das hat auch die Befragung des Oberstaatsanwaltes R. gestern Vormittag ergeben. Die Aktion wurde im Einstellungsbericht der WKStA sogar als „missbräuchlich“ qualifiziert.
Wotschke ruft in Erinnerung, dass Pilnacek beim steirischen Landeshauptmann für seine Frau Caroline List intervenierte, damit sie einen Posten in der Justiz bekam. Zur Erinnerung: Heute ist List Gerichtspräsidenten des Grazer Landesgerichts.
Zentrale Thematik der gestrigen Befragungen und auch der ersten Befragung von Stefan Pfandler heute ist die Frage, was mit dem Handy passiert ist. „Warum wurde es weggeschafft, obwohl evident war, dass es ein Beweismittel ist?“, fragt der SPÖ-Fraktionsführer.
Was für ihn eigenartig ist, ist auch der Eindruck, dass die Polizei offenbar nicht für die Staatsanwaltschaft Krems gearbeitet hat, sondern offenbar für die Frau List.
Dass die zweite Auskunftsperson des heutigen Tages, Caroline List, mit ihrem Vorhaben, die Öffentlichkeit vom U-Ausschuss auszuschließen abblitzen wird, ist für Krainer eine gute Sache.
Einleitend hält Hafenecker fest, dass jedoch nicht der Untersuchungsausschuss Geldverschwendung, sondern das Hanger-Pressestatement Zeitverschwendung ist.
Das atemberaubende Tempo der Handy-Rückgabe an Pilnaceks Witwe ist für ihn ein ungewöhnlicher Vorgang, den man hinsichtlich der Frage untersuchen müsse, ob es eine “Zwei-Klassen Polizei” gebe.
Die erste Auskunftsperson Stefan Pfandler könne hier zur Klärung dieser Frage beitragen.
Von der zweiten Auskunftsperson Caroline List erwarte man sich beispielsweise Details über die Vernichtung des Handys mit einem Bunsenbrenner.
Der heutige Befragungstag ist “bestimmt nur ein Anfang und nicht das Ende”, beendet Hafenecker sein Statement.
“Wie das Handy in Rekordzeit zur Witwe verschoben worden ist, all das kann man hinterfragen. Zweifellos geklärt ist, dass die Beamten Pilnaceks Handy in Gewahrsam hätten nehmen können.”
Für Tomaselli war der Beweiswert am Tag des Todes von Pilnacek evident, das geht auch aus der Einstellungsbegründung im Verfahren gegen Fellner und dessen Kollegen P. der WKStA hervor.
Die Staatsanwaltschaft in Krems hat erst im März 2024 erfahren, dass die Smartphone-Übergabe an den Anwalt von Pilnaceks Witwe.
“Wir haben eine Polizei NÖ kennengelernt, die doch eine interessante Einstellung hat. Aber das Smartphone musste just an die Witwe übergeben werden.” Dass das Telefon an Angehörige übergeben werden musste, wurde Karin Wurm und Anna P. von der Polizei mitgeteilt, ruft Tomaselli in Erinnerung. Die Geschwindigkeit der Handyweitergabe macht sie stutzig.
Nicht alltäglich ist für die Grüne Abgeordnete zudem das Verhalten der zweiten Auskunftsperson heute, Pilnaceks-Witwe Caroline List. Sie wollte die Öffentlichkeit ausschließen und den Abgeordneten einen Maulkorb bei den Pressestatements erteilen.
Er zieht anfangs ein Zwischenresumée. Was hier in den letzten Wochen und Monaten passiert ist, nennt Hanger einen “FPÖ-Geldverschwendungs-Ausschuss”.
Die meisten Entwicklungen im Fall Pilnacek sind Folge von der Berichterstattung von ZackZack und der Anzeige von Karin Wurm. In zwei Verfahren wurde ZackZack rechtskräftig vor Gericht verurteilt, sagt Hanger. Zur Erinnerung: ZackZack hat im Medienverfahren gegen einige Polizisten Berufung eingelegt – das Urteil ist also nicht rechtskräftig.
Hanger weist daraufhin, dass viele Institutionen wie der Weisungsrat, das Justizministerium und das LKA Niederösterreich und deren Beamte das Handy Pilnaceks nicht als Beweismittel betrachteten. Dass die WKStA keine Sicherstellung des Mobiltelefons vornahm, mutet Hanger seltsam an.
“Mein Bild hat sich verfestigt, dass wir Gott sei Dank hervorragende Polizisten haben”, fasst Hanger seinen Eindruck des U-Ausschusses zusammen.
Das Auditorium ist heute mit vielen Medienvertretern gefüllt.
Heute geht es um 9 Uhr mit LKA-Chef Stefan Pfandler los. Davor, wie immer, die ersten Pressestatements


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