ZackZack braucht Spenden – und legt alles offen: wie teuer die Pilnacek-SLAPP-Klagen sind und warum sie uns ein ganzes Jahresbudget kosten. Schon am 1. Tag haben wir ein Viertel unseres Spendenziels erreicht – dank eurer Unterstützung.
76.652 Euro. So viel sammeln wir bei ZackZack aktuell, um wirtschaftlich überleben zu können. So viel haben uns Gerichte, Anwälte und Strafen der letzten SLAPP-Monate gekostet.
Frühere SLAPP-Angriffe durch Casinos-Chefin Bettina Glatz-Kremsner (Streitwert 900.000 Euro), Kurz-Gastronom Martin Ho (eine Million Euro) oder René Benko (2 Millionen Euro) konnten wir abwehren. Hätten die SLAPPER schon damals gewonnen, würde es ZackZack längst nicht mehr geben.
Rund um die BMI-Chats kosteten die Klagen von Sobotkas Kabinettschef Michael Kloibmüller ZackZack 50.000 Euro. Die BMI-Chats beschäftigten als Erste einen Untersuchungsausschuss.
Seit Pilnacek drohen Klagskosten in Höhe eines Jahresbudgets
Seit der Affäre Pilnacek hat der Druck massiv zugenommen – durch straf- und zivilrechtliche Mehrfachklagen von Spitzenpolizisten und das – nicht rechtskräftige – Pilnacek-Buchverbot.
Niemand bittet gerne um Spenden. Aber wir sind stolz darauf, dass wir wirtschaftlich nur von unseren Leserinnen und Lesern abhängig sind. Dafür verdienen sie eines: volle Transparenz.
Dazu haben wir alle Rechnungen aus unserer Buchhaltung ausgehoben, in den Gerichtsakten nachgesehen und alles ausgewertet.
Das sind die Zahlen:
- 76.652 Euro. In den vergangenen Monaten wurde dieser Betrag fällig: Straf- und Vergleichszahlungen in Höhe von 35.767 Euro sowie 40.885 Euro Anwalts- und Verfahrenskosten. Damit wir weiterarbeiten können, brauchen wir genau das als Spenden.
- 125.657 Euro. So hoch sind unsere gesamten Anwalts- und Gerichtskosten seit Beginn unserer Berichte zur Affäre Pilnacek im Frühjahr 2024.
- 120.000 Euro. Das kommt noch dazu, wenn das umstrittene Buchverbot im Herbst 2026 durch ein Urteil des Oberlandesgerichts Wien rechtskräftig werden sollte. 57.000 Euro sollen als Entschädigung an die Polizeichefs Michael Takacs, Franz Popp und Stefan Pfandler und an eine Postenkommandantin bezahlt werden. Dazu kommen Anwalts- und Verfahrenskosten sowie ein Inserat in der Kronen Zeitung um rund 20.000 Euro.
- 250.000 Euro. Das ist unser jährliches Budget, das vor allem aus euren Clubmitgliedschaften und Dauerspenden ermöglicht wird.
Am Ende könnten uns die Pilnacek-SLAPP-Klagen mindestens 245.657 Euro kosten. Bei einem jährlichen Budget von 250.000 Euro ist das ein ganzes Jahr ZackZack.
Das schaffen wir – mit euch.

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Schon jetzt, einen Tag nach unserer ersten Bitte um Unterstützung, haben wir ein Viertel unseres Spendenziels erreicht. Dafür vielen Dank.
Titelbild: Titelbild: Hans Punz, Georg Hochmuth, Robert Jäger, Erwin Scheriau, Hans Klaus Techt, Alle APA / APA Images

