Grotesker Stenzel-Auftritt

Ein neuer Auftritt von FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel bei oe24.tv sorgt für Spott und Kopfschütteln. Von angemessenen Vergleichen, bis hin zu schlicht falsche Aussagen zum Klimawandel, war alles vorhanden.

Wien, 6. Dezember 2019 / Es war wieder einmal ein Auftritt von Ursula Stenzel, an den man noch lange denken wird. Zwar dauerte das Interview in der Sendung „Fellner Live“ bei oe24.tv nur knapp 22 Minuten. Die hatten es aber in sich.

„Greta Thunberg ist PR-Konstrukt“

Gleich zu Beginn bezeichnet Ursula Stenzen Greta Thunberg als PR-Konstrukt, dessen eigentlicher Sinn nur ist, die Geldtaschen ihrer Eltern und von ihrem „Entdecker“ Ingmar Renzogs zu füllen. In einem nächsten Schritt setzte sie „Fridays for Future“ mit der „Extinction Rebellion“-Bewegung gleich. „Fridays for Future“ erinnere sie an die RAF-Terroristen. Die Klimahysterie nehme laut ihr schon demokratiegefährdende Ausmaße an. „Man müsse auf mögliche Gefahren hinweisen“, so Stenzel.

Gigatonne mit Gigabyte verwechselt

Stenzel sagt in dem Interview, dass es „38 Gigabyte CO2-Ausstoß pro Jahr“ gebe und davon würde ein Teil „in den Kosmos verstrahlen“. Man könnte meinen, Stenzel habe sich versprochen. Korrekt wären Gigatonnen. Darin wird nämlich der CO2-Ausstoß gemessen. Gibatytes und Gigatonnen haben nichts miteinander zu tun. Laut Stenzl würden nun auch „Gigabyte“ CO2 von der EU ausgestoßen. Laut ihrer Berechnung bleiben „30 Gigabyte über, die in den Kosmos verstrahlen.“ Es gebe viele Wissenschaftler, die behaupten, „Klimagefährdungen seien Menschengemacht, aber auch das könne man laut Stenzel bestreiten.

(fr)

Titelbild: APA Picturedesk

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