Geig´ ma die grüne Kulturpartie unter die vier Prozent!

Lukas Resetarits-Wut-Video gegen Lunacek

Ein Wut-Video von Lukas Resetarits macht gerade die Runde durch die sozialen Medien. Der Kabarettist lässt seinen Ärger über die grüne Staatsekretärin Ulrike Lunacek freien Lauf. Den Grünen wünscht er im Video sogar das Ausscheiden aus dem Parlament.

Wien, 09. Mai 2020 | Die Kulturszene ist zum wiederholten Male erbost über die grüne Staatssekretärin Ulrike Lunacek. Der neueste Angriff gegenüber Lunacek kommt vom Kabarettisten Lukas Resetarits auf der Facebook-Seite von “OhneUnsDunkelUndStill”. „Finster wars, der Mond schien helle“. Mit diesem Oxymoron – eine Redewendung aus zwei widersprüchlichen Begriffen – beginnt Lukas Resetarits sein drei Minuten langes Wut-Video gegen Ulrike Lunacek.

„Wir leben auch derzeit in einem Oxymoron – nur unser Mond scheint nicht helle. Mond heißt Luna. Unser Mond ist dunkel. Drum heißt er Lunacek. Lunacek der schwarze Mond. Die schwarze Aussicht für alle Kulturschaffenden.“

“Die speiben sich gegenseitig an”

Resetarits zeigt sich erbost, dass Kulturschaffenden dermaßen viele Steine in den Weg gelegt werden. Keine Zuschauer, keine Mitarbeiter nur er auf der Bühne, als „wirkliches Solokabarett“.

Resetarits zieht zudem den Vergleich zu Fluglinien. Mit diesen dürfen Passagiere, solange der Mittelsitz frei bleibt, reisen. „Die stecken sich dort ned an, die speiben sich zwar gegenseitig an, aber da ist ja Säure dabei, dadurch bleiben sie gesund“, sagt Resetarits sarkastisch.

“Geig´ ma´s ham”

Besondere Kritik bekam Ulrike Lunacek für die Verhaltensregeln bei Liebes- und Kampfszenen, die zu unterlassen seien. „Nur wir, wir sind wie Gift, wir spucken unser Publikum an, hat der finstere Mond gesagt.“

Auch der Vorschlag Lunaceks, Balkonkonzerte zu veranstalten, gefällt Resetarits nicht. Stattdessen holt er zum Rundumschlag aus.

„Machen wir ihr doch den Gefallen und blasen ihr den Marsch, und zwar mit Mundschutz vor den Klarinetten und den Trompeten.“

Zum Finale des Videos wünscht Resetarits den Grünen das Ausscheiden aus dem Parlament:

„Geig ma die ganze Grüne Kulturpartie die vier Prozent! Geig´ ma´s ham!.“

(bf)

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Titelbild: APA Picturedesk

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