Freitag, April 12, 2024

Wut-Uli ruft beim “Doppelpass” an – Scheidender Hoeneß gibt nochmal Senf dazu

„Der hat ja gar keine Ahnung“. Gestern gefror den Teilnehmern der “Doppelpass”-Runde vor laufender Kamera auf “Sport 1” der Atem. Noch-Bayernpräsident Uli Hoeneß ließ sich live zur Fußballdiskussionsrunde zuschalten, um seine Meinung kundzutun. Dabei bekamen die Experten ihr Fett vom bayrischen Wurstfabrikanten ab. In gewohnter “Basta”-Manier teilte er munter gegen alles und jeden aus. Am 15. November wird sich die Münchner Ikone als Präsident des FC Bayern verabschieden.

Wien/München, 11. November 2019 /Die gestrige “Doppelpass”-Runde dürfte so einigen in Erinnerung bleiben. Der Bayern-Boss, der seine letzte Woche als Präsident antrat, schaltete sich live zur Diskussionsrunde per Telefon zu. Grund des Anrufes waren Aussagen über Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidžić. Die anwesenden Journalisten durften sich anhören, dass sie sowieso „gar keine Ahnung haben“ und nach erfolgreichen Spielen, wie etwa dem 4:0 gegen Dortmund, würden sie Salihamidžić stehts außen vor lassen. Auch die Transferpolitik des Bosniers lobte Hoeneß mit den Verpflichtungen von Davies, Hernandez und Pavard, die allesamt auf „Brazzos Mist gewachsen seien.“

„Sind ein ziemlich demokratischer Verein“

Ob Brazzo neuer Sportvorstand des FC Bayern wird, ließ sich Uli Hoeneß nicht in die Karten schauen. Die Bayern seien ein „ziemlich demokratischer Verein“ und würden bei der Aufsichtsratssitzung darüber entscheiden. Da Hoeneß ab nächsten Freitag seinen Platz auf dem Bayern-Thron freimachte, lud Moderator Thomas Helmer ihn für die nächste “Doppelpass”-Runde spontan ein. Der schlagfertige Uli wollte sich jedoch auf die Einladung nicht festlegen und hielt sich mit den Worten „da muss man sehen, welche Qualität noch eingeladen ist“ bedeckt. Ebenfalls ließ sich Hoeneß nicht in die Karten sehen, wie es mit Interimslösung Hansi Flick weitergehen sollen. Der Übergangs-Bayerntrainer feierte bisher in zwei Spielen zwei Siege – mit einem Torverhältnis 6:0. Nachdem der Bayern-Präsident noch einmal betonte, dass Teile der Mannschaft gegen Ex-Trainer Niko Kovac waren, war der Schrecken für die anwesenden Journalisten auch wieder vorbei. Mit einem „Alles Gute“ verabschiedete er sich für Hoeneß-Verhältnisse überaus freundlich. Der wohl letzte denkwürdige Anruf von Uli als Bayern-Präsident ist somit reif für die Geschichtsbücher.

Hier finden Sie den Link zur denkwürdigen Sendung.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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