FPÖ-Strache-Schlammschlacht auf Twitter

Heftige Wortgefechte auf Twitter verteilten Strache und Norbert Hofer nach der Wahlschlappe der FPÖ im Burgenland untereinander. Der FPÖ-Tirol-Chef will Strache sogar einen Exorzisten vorbeischicken.

Wien, 27. Jänner 2020 / Im Schatten des Doskozil-Wahlerfolges erntete die FPÖ ein sattes Minus von fünf Prozent bei der Burgenland-Wahl. Grund genug für den ehemaligen Vizekanzler Heinz-Christian Strache, gegen seine Ex-Partei zu schießen. Für Strache steuere die FPÖ unter Norbert Hofer „in Richtung Irrelevanz“. Zudem stellte er der FPÖ die Frage, was zuerst ausgehen würde, „die Wähler oder die Ausreden“. Strache verteidigte hingegen den Noch-Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz. Tschürtz war einer der wenigen hochrangigen FPÖ-Politiker, die Strache nach seinem Abschied noch die Stange hielten.

Die Schlammschlacht zwischen Hofer und Strache. Screenshot Twitter.

Hofer schießt zurück

Norbert Hofer schoss postwendend gegen Strache zurück. Unter Straches Tweet postete Hofer ein Bild Straches aus dem Ibiza-Video mit der sichtlich sarkastischen Überschrift: „Besten Dank.“ Für Hofer war das Ergebnis der Burgenland-Wahl besonders schmerzhaft. In seiner Heimatgemeinde Pinkafeld stürzte die FPÖ, ebenso wie im gesamten Bundesland, ab.

FPÖ-Tirol-Chef steigt in den Ring. Screenshot Twitter.

Exorzist für Strache?

Neben Hofer stieg auch der freiheitliche Tirol-Chef Markus Abwerzger in die Debatte ein. Abwerzger meinte in Richtung Strache sogar, dass dieser einen „Exorzisten oder Psychiater“ benötige, „weniger hilft da nicht mehr“.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Aktuell

Archiv