Twitter malt FPÖ-Nepp ein Schilderl

Eine ungeschriebene Regel für Politiker lautet: Halte nie ein weißes Schild in die Kamera. Der Wiener FPÖ-Chef tat es dennoch. Die Quittung erhielt Nepp auf Social Media, denn zahlreiche Nutzer schrieben Nepp ein paar „Nettigkeiten“ auf sein Plakat.

Wien, 29. Juni 2020 |”Egal ob 1529, 1683 oder 2020: Wien darf nicht Istanbul werden”. Ein Spruch, der den HC Strache-Plakaten im Jahr 2005 doch sehr ähnelt. Mit diesem wirbt derzeit auch der Wiener FPÖ-Chef, Dominik Nepp, auf Social Media. Dabei unterlief ihm jedoch ein gravierender Fehler.

Merke: Weiße Schilder sollten Politiker aus Erfahrung besser nicht in die Kamera halten. Denn zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien bearbeiteten das Schild und schrieben Nepp allerlei Sprüche auf sein Plakat. Falter-Chefredakteur Florian Klenk rief dazu auf Twitter auf.

In der Vergangenheit mussten mehrere politische Parteien diese leidvolle Erfahrungen machen. Zum Beispiel die ÖVP 2015, als Sebastian Kurz, Reinhold Mitterlehner, Johanna Mikl-Leitner und Wolfgang Brandstetter ein Taferl in die Kamera hielten. Twitternutzer titulierten die bearbeiteten Bilder fortan unter dem Hashtag #taferlgate.

Das 2015 berühmt gewordene #taferlgate

Hier gibt es eine kleine Auswahl des Nepp’schen #taferlgate:

Das Original-Nepp-Taferl

Klenks Aufruf, das Taferl des Wiener FPÖ-Chefs zu bearbeiten.

(bf)

Titelbild: twitter/dominiknepp

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