Überlebenskampf im Eis

Alligatoren lassen sich einfrieren

Der Winter hat in weiten Teilen der USA Einzug gehalten – Menschen und Tiere sind die ungewöhnlich kalten Temperaturen nicht gewöhnt. Insbesondere Alligatoren kämpfen ums Überleben und greifen zu einer außergewöhnlichen Methode: sie lassen sich einfrieren.

Wien, 20. Februar 2021 | Die Reptilien sind wortwörtlich vereist – doch die Szene sieht nur oberflächlich friedlich aus: Die Tiere kämpfen bei eisigen Temperaturen ums Überleben. Die Alligatoren befinden sich in einer Art Kältestarre, sie senken ihren Stoffwechsel auf ein Minimum, werden lethargisch und bewegen sich nicht mehr: so können sie kurze Frostperioden überstehen.

Ein Mitarbeiter des „Oklahoma Department of Wildlife Conservation” veröffentlichte diese Woche Bilder von in der Wasseroberfläche eingefrorenen Alligatoren-Mäulern:

“Die Alligatoren frieren nicht ein, wenn das Wasser flüssig bleibt”, sagte er in einem Kommentar. “Ihre Schnauzen sind nur Knorpel, so dass das Einfrieren ihre Schnauzen nicht verletzt … Sie können sich immer noch bewegen und sind bei Bewusstsein.”

Kaltblütige Reptilien sind bei der Temperaturregulierung auf die Temperatur ihrer Umgebung angewiesen, daher sind derart winterliche Verhältnisse für sie lebensbedrohlich.

(lb)

Titelbild: USDA Forest Service, David Arbour

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