Schweres U-Bahn-Unglück in Mexiko

Beim Einsturz eines Teils einer U-Bahnbrücke in Mexiko-Stadt sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Zumindest 49 weitere Menschen wurden verletzt, einige davon schwer, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Unfallort.

Wien, 04. Mai 2021 | Mindestens sieben Menschen wurden demnach in Krankenhäusern operiert. Unter den Toten seien auch Kinder, sagte Sheinbaum. Mehrere Waggons einer Bahn der Metro-Linie 12 waren am späten Montagabend einige Meter in die Tiefe gestürzt.

Korruptionsvorwürfe bei U-Bahnbau

Ein Teil der Brücke hatte Sheinbaum zufolge nach ersten Erkenntnissen nachgegeben. Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung am Bahnhof Olivos am südöstlichen Rand der Metropole waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere zunächst mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons. Wegen der instabilen Lage des Zugs mussten die Rettungsarbeiten laut Sheinbaum unterbrochen werden.

Anrainer hatten Berichten zufolge bereits vor Jahren Schäden an Pfeilern entlang der Strecke der U-Bahnlinie 12 angeprangert. Es hatte demnach auch Vorwürfe der Korruption beim Bau der Strecke gegeben. Im Jahr 2014, nicht lange nach der Einweihung der Linie 12, war der Betrieb für Reparaturen monatelang unterbrochen worden.

(apa/bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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