Dienstag, Februar 27, 2024

Psychische Probleme durch Pandemie: Influencer setzen sich für mentale Gesundheit ein

Psychische Probleme durch Pandemie:

Die Pandemie stellt für Kinder und Jugendliche eine enorme psychische Belastung dar. Mit einer Kampagne will die ÖGK gemeinsam mit Influencern mehr Aufmerksamkeit auf das Problem lenken.

Wien, 11. August 2021 | Für Kinder und Jugendliche stellt die Corona-Pandemie teils eine sehr große psychische Belastung dar. Dabei haben Unsicherheiten, Isolation und Langeweile bestehende Probleme verstärkt oder neue entstehen lassen.

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) will jetzt mit Influencern wie leotokio, minusgold, sonnenflume oder dariadaria eine neue Kampagne zum Thema mentale Gesundheit, um die Zielgruppe zu erreichen und um Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.

Zusammen stark

Dies geschieht im Rahmen der Social Media-Kampagne “FIT & STRONG”, mit der die Sozialversicherung seit 2017 den Fokus auf Kinder- und Jugendgesundheit legt, wie es in einer Aussendung am Mittwoch hieß. Diese wird nun um den Hashtag #bettertogether erweitert, unter dem die Influencer Tips und Ideen für eine mentale und physische Gesundheit posten werden. Außerdem soll es einen Podcast von Ali Mahlodji geben, Co-Gründer der Berufsorientierungsplattform whatchado.com, wo er mit Experten und Expertinnen aus der Jugendarbeit zu Themen wie LGBTIAQ+ oder psychische Belastungen in und außerhalb der Schule sprechen wird.

“Klarer Handlungsauftrag an Politik und Gesellschaft”

“Wir sprechen”, so Kinder- und Jugendanwältin Dunja Gharwal, “zumindest von mehreren hunderttausend Kindern und Jugendlichen in Österreich, denen es schlechter geht als vor zwei Jahren. Das ist ein klarer Handlungsauftrag an Politik und Gesellschaft.” Sie forderte anlässlich des internationalen Tages der Jugend am 12. August, eine verantwortungsvolle, ökosoziale und solidarische Politik.

Auf der Webseite www.fit-and-strong.at finden Betroffene Informationen. Organisationen wie Rat auf Draht, sprungbrett für Mädchen, COURAGE, die möwe oder der Verein Multikulturelles Netzwerk unterstützen die Kampagne und bieten Hilfe an.

(apa/jz)

Titelbild: APA Picturedesk

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25 Kommentare

  1. Es braucht keine Influencer für die Kindergesundheit. Einzig und allein hilft aktuell, wenn alle Massnahmen aufgehoben werden. Dann werden sich die Kinder langsam wieder erholen. Doch der angerichtete Schaden ist bereits viel grösser, als die meisten sehen.

  2. Hat es da nicht bei Tik Tok einen Aufruf gegeben, für ein paar 100 Eier Doktor zu spielen und Werbung für das Genexperiment zu machen? Sieht man sich die Geschichte der Skandale um “Influenzer” an, gehört dieses Geschäft wohl längst auch zur Liste der übelsten Sorten, auch wenn der Titel zunächst ansprechend wirkt.

  3. In Zusammenhang mit den, erst kürzlich veröffentlichten Ergüssen von Bildungsminister Fassmann, besonders interessant zu lesen….

  4. Ich bin froh, wenn meine Kinder nicht von irgendwelchen selbsternannten Influencern mit Naheverhältnis zu einer bestimmten politischen Partei “ge-influenst” werden, sondern von Eltern, Geschwistern, Freunden, Sporttrainern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen.

    Wenn es den Kindern und Jugendlichen schlechter geht als vor zwei Jahren, werden die Influencer daran nix ändern können. Das kann nur die Politik, indem sie endlich diese menschen- und kinderrechtswidrige Situation aufhebt und die Jungen ihr Leben wieder frei und ohne den Druck, der sie krank macht, leben lässt!

  5. Ich nehme an, die “Influencer” werden hier angefüttert, damit sie sich demnächst willig bereit erklären, die Kinder zum Injizieren der Experimentalseren zu überreden und zwar ohne Wissen der Eltern.

    Ich könnte mir vorstellen, dass im Herbst entsprechende “Aufklärung” auch in den Schulen stattfindet.

  6. Kenne ich alle nicht, aber wenn es hilft.
    Was Gescheites wird bei dem Volk nicht mehr viel greifen.
    Die meisten sind Generation für Generation dumm gehalten worden.
    Aber auch als Erwachsener kann man sich über den zweiten Bildungsweg selbst formen.

  7. Auf Influencer ist gesch…… Jemand, der von Beruf “Beeinflusser” ist, gehört eigentlich geteert und gefedert.

    • Wird sich auch von selber regeln. Die “Beeinflusser” sind auch bereits dabei an Einfluss zu verlieren. Und kurioserweise hat Corona und der Umgang damit einen großen Einfluss (wieder mal) darauf.

  8. Die Eltern sollten auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Denn sie sind hauptverantwortlich für ihre Kinder. Die Beziehung zu den Eltern sollte gestärkt werden und nicht irgendwelche “Influencer” deren Rolle übernehmen. Ich finde diese Idee abartig und irgendwie pervers weil ich mich frage ob den mittlerweile alles aus der Familie “ausgelagert” wird. Ah so, die Eltern haben ja keine Zeit weil sie nonstop hackeln müssen damit sie ordentlich zum Bruttosozialprodukt beitragen. Wie gesagt einfach pervers.

    • Naja das peergroup-phenomen lässt sich nicht ganz aus der Welt wünschen, aber solche Digitalsöldner braucht echt keiner.

  9. Schon wieder so eine Kampagne von genau den ”Richtigen”, den “Machern von Baby Lass dich Impfen”, jetzt mit Influenzer Herumgeblödle.

    • Sehr gut. Wenn erste Meldungen dazu schon jetzt auftauchen, dann dauert es nur noch Monate, bis darauf reagiert wird……denn in meinem Worst Case Scenario wäre das viel schleichender passiert und hätte so die Diskussionen über die Ursache erschwert und verzögert. Vlt geht es sich ja nun sogar bis Herbst aus, und “dämpft” so etwas die Chuzpe der Verantwortlichen, den Impfdruck weiter zu erhöhen…..

  10. Nachtrag:
    Könnte bitte nur einer der zahlreichen Experten da draußen eine für alle verständliche, grafische Gegenüberstellung der “Depressions-Schübe” unter Kindern & Jugendlichen zwischen Schweden und Österreich machen? Also zwischen Ländern mit geschlossenen Schulen und offenen?

    Man wusste es längst von Schweden. Die restlichen skandinavischen Länder haben nach den Erfahrungen Schwedens ihre Schulen ebenfalls seit dem ersten Schock offen gelassen, so wie Florida. Weder da noch dort wurden mehr kranke Kinder & Jugendliche verzeichnet als in restriktiven Ländern.

    So lange weiß man das schon:
    https://www.foreigner.fi/articulo/coronavirus/closing-schools-did-not-make-finland-have-lower-contagion-rates-than-sweden/20200713114104006918.html

  11. Das ist mir heute Vormittag schon aufgefallen, aber leider habe ich keinen direkten Kontakt gefunden….

    Dann sage ich diesen Damen und Herren auf diesem Wege, was ich davon halte:

    NICHTS

    Was für eine Doppelmoral.

    Nein, nicht das Virus hat diese Kinder und Jugendlichen geschädigt, es WAR & IST Eure Politik!
    Punkt!

    PS
    (Siehste, Grete?….;))) Unter sowas darf man amS nicht nur einen Punkt setzen, sondern man muss. Der Punkt zeigt die rote Linie auf, nur eben quasi punktuell.
    Für alle anderen Anwendungen senke ich mein Haupt und folge Ihrem Rat, es kann auch ein Unding sein…..

  12. Die sollen besser ihre Klappe halten!
    Andersrum, Faßmann sagt “…die Hänselein auf Schulen gegenüber Ungeimpften Kindern und Jugendlichen müsse man akzeptieren!” Da frage ich mal: “Noch alle Lattem am Zaun?”
    Ein Freibrief für schlechte Charaktere, ihre Mitschüler zu diffamieren?
    Un Faßbar der Mensch!

  13. Wir lenken die Aufmerksamkeit auf die psychischen Probleme (mit unseren Steuergeldern werden diese Rotzpipen von Influencern bezahlt) und gleichzeitig findet unser Bildungsminister (von unseren Steuergeldern wird sein fürstliches Gehalt bezahlt) es angebracht in der Schule “hänseleien zu akzeptieren”.

    Könnte mir jemans sagen wann dieser 3. Teil vom Film “Dumm und Dümmer” ins Netflix kommt – weil ins Kino darf ich ja ohne Ausweis nicht.

    • Absurdität kennt keine Grenzen (:-D), und es wird noch wesentlich abstruser werden.

      • wenn du glaubst es geht nicht mehr…
        kommt die türkise Leuchte her…

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