EURO-Quali:

ÖFB-Ersatzmannschaft verliert in Lettland

Österreichs Fußball-Nationalteam hat sich am Dienstag mit einer enttäuschenden Leistung und einer blamablen Niederlage aus der EM-Qualifikation verabschiedet.

Wien/Riga, 19. November 2019 / Teamchef Franco Foda bot in Riga eine B-Elf auf, die sich dem bis dahin punktlosen Lettland mit 0:1 (0:0) geschlagen geben musste. Marcis Oss erzielte in der 65. Minute das Tor für die Balten, die davor 17 Spiele nicht gewonnen hatten.

Foda hatte nach fixierter Qualifikation am Samstag gegen Nordmazedonien (2:1) sieben Stammspieler von der Reise ins Baltikum befreit und nahm neun Veränderungen in der Startelf vor. Nur Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic blieben in der Mannschaft, für den Rest bot sich in erster Linie die Chance, sich für einen Platz im EM-Kader zu empfehlen. Wolfsburg-Torhüter Pavao Pervan und LASK-Offensivspieler Thomas Goiginger feierten ihr Teamdebüt. Foda bezeichnete seine Aufstellung als „Entgegenkommen für die Clubs“ seiner Stammelf.

Schwacher Beginn…

Die Österreicher kamen erst nach knapp einer Viertelstunde durch einen Goiginger-Vorstoß (14.) und einem abgeblockten Wöber-Schuss (17.) in den Strafraum. In der 39. Minute schoss Michael Gregoritsch drüber. Die Letten hielten aber auf Augenhöhe mit und hatten die größte Chance der ersten Halbzeit. Ein Kopfball von Abwehrchef Oss landete an der Latte (27.).

Enttäuschende Fortsetzung…

Nach dem Seitenwechsel hatten die Österreicher das Spiel zunächst besser im Griff. Gregoritsch kam zu seiner nächsten Chance (54.), ehe die Heimischen in Führung gingen. Nach einem Eckball kam Oss an den Ball und traf aus kurzer Distanz. Die Bemühungen von Grillitsch und Co., die Niederlage doch noch abzuwenden, blieben danach erfolglos, weil Gregoritsch nur die Latte traf (83.) und ein Posch-Kopfball knapp daneben ging (89.).

Macht aber nichts

Im neunten Duell mit Lettland setzte es damit die zweite Niederlage nach jener vom August 1995 ebenfalls in Riga (2:3). Österreich beendete die Gruppe G mit sechs Siegen, einem Remis und drei Niederlagen auf Platz zwei. Spannend wird es für Foda und sein Team am 30. November, wenn in Bukarest die Gruppen der EURO 2020 von 12. Juni bis 12. Juli ausgelost werden.

(APA)

Titelbild: APA Picturedesk

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