Samstag, Juni 15, 2024

Beamtengehälter – 2,3 Prozent Erhöhung beschlossen

2,3 Prozent Erhöhung beschlossen

Die (Beamten-)Regierung mit Finanzminister Müller als Chefverhandler einigte sich mit der Beamtengewerkschaft auf einen Lohnabschluss. Die Erhöhung beträgt zwischen 2,25 und 3,05 Prozent, mindestens um 50 Euro. Den Staat kostet das 320 Millionen.

Wien, 21. November 2019 / Die Beamten-Gehälter steigen mit 1. Jänner im Schnitt um 2,3 Prozent. Die Erhöhung liegt zwischen 2,25 Prozent für die hohen und 3,05 Prozent für die niedrigen Einkommen, beträgt jedoch mindestens 50 Euro. Darauf haben sich die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und der zuständige Finanzminister Eduard Müller Mittwochabend in der vierten Verhandlungsrunde nach mehr als fünf Stunden geeinigt.

2018 – der zuständige Minister hieß damals Heinz-Christian Strache – war der Abschluss noch höher gelegen. Müller und Schnedl verwiesen als Erklärung auf das gesunkene Wirtschaftswachstum und die niedrigere Inflation im vergangenen Jahr.

Parlament muss zustimmen: beide Seiten zuversichtlich

Die Kosten für das Budget gab Müller mit 320 Millionen Euro an. Sowohl der Finanzminister als auch GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl gehen davon aus, dass diese Einigung im Parlament auch beschlossen wird, obwohl die Übergangsregierung keine gesicherte Mehrheit im Nationalrat hat. Beide Seiten zeigten sich mit dem Abschluss zufireden. Sowohl Müller als auch Schnedl verwiesen darauf, dass der Abschluss über der Inflation von 1,7 Prozent und auch über dem Wirtschaftswachstum von 1,5 bis 1,7 Prozent liegt.

Von der Anpassung profitieren 227.000 Beamte und Vertragsbedienstete beim Bund und Landeslehrer direkt sowie rund 300.000 Bedienstete bei Ländern und Gemeinden indirekt, weil für sie der Bundesabschluss meist von den Ländern übernommen wird.

(APA)

Titelbild: APA Picturedesk

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