Freitag, Juli 12, 2024

Killer-Mikroorganismen: Fast 300 seltene Meeresschildkröten tot aufgefunden

Fast 300 seltene Meeresschildkröten tot aufgefunden

Knapp 300 Meeresschildkröten bedrohter Arten sind in Mexiko nach einem Massenauftreten giftiger Mikroorganismen verendet.

Wien, 10. Jänner 2020 / Die sogenannten Dinoflagellaten wurden von quallenähnlichen Salpen aufgenommen, die jedoch nicht daran starben. Salpen aber sind eine Beute von Meeresschildkröten, die mit ihnen die Nervengifte gefressen hatten. Das teilte ein Biologe vom Centro Mexicano de la Tortuga (Mexikanischen Schildkrötenzentrum) in Mazunte mit.

Bisher 292 seltene Exemplare in roter Flut verendet

In den vergangenen Wochen waren an verschiedenen Stränden des südlichen Bundesstaates Oaxaca Meeresschildkröten tot aufgefunden worden. Zu Weihnachten war es demnach an der dortigen Pazifikküste zu einem erhöhten Vorkommen von Phytoplankton gekommen – einer sogenannten Roten Flut, bei der sich das Wasser rot verfärbt. Insgesamt verendeten demnach 292 Exemplare der Arten Schwarze Meeresschildkröte und Oliv-Bastardschildkröte. Weitere 27 Tiere seien gerettet worden.

(APA)

Titelbild: APA Picturedesk

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