China-Virus:

WHO beruhigt

Angesichts der zugespitzten Lage in Wuhan, beruhigt die WHO. Sie sieht keine Notlage, nimmt die Situation dennoch ernst. Sie lobt die Maßnahmen der chinesischen Regierung und beruhigt.

Peking, 24. Jänner 2020 / Rund um das ausgebrochene Corona-Virus beruhigt die WHO: Sie sieht aktuell keine Notlage und sei bestens auf die Situation vorbereitet. Man sei im Kontakt mit der chinesischen, koreanischen, japanischen und thailändischen Regierung.

Keine Notlage

Es sei keine gesundheitliche Notlage gegeben, auch wenn gestern weitere Fälle identifiziert wurden. Im gestrigen Bericht sprach die WHO von 581 bestätigten Fällen. 571 davon in China. Sie bestätigte allerdings auch die 17 Todesfälle aus der Provinz Hubei.

Das Risiko einer weiteren Verbreitung schätzt die WHO dennoch realistisch ein. Regional ist das Risiko hoch, doch eine globale Epidemie gilt nicht als hoch wahrscheinlich. Deshalb sperrte China die Stadt Wuhan, gleichzeitig werden Versorge- und Behandlungsstellen vorbereitet. Der öffentliche Verkehr raus aus der Stadt wurde eingestellt, so soll sich die Verbreitung des Virus in Grenzen halten.

Komplexe Situation

Diese Maßnahme wurde von der WHO auch gelobt. Sie sei notwendig und zu unterstützen. Doch da die Situation komplex sei und mit hoher Dynamik, sei das sehr vernünftig, so WHO-Chef Ghebreyesus.

Als Quelle vermutet man den Wildtier- und Fischmarkt von Wuhan. Dort soll das Virus von Tier zu Mensch übertragen worden sein. Erst dann kam es zur Übertragung von Mensch zu Mensch. Aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes, das die Menschen viel reisen lässt, zeigt sich die chinesische Regierung besorgt, dass sich das Virus weiter ausbereitet. Trotzdem will die WHO sich etwa keine Panik verbreiten.

(ot)

Titelbild: APA Picturedesk

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