Mittwoch, Februar 8, 2023
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Trumps Mauer fällt nach Mexiko um

Ein heftiger Windstoß hat am Mittwoch dafür gesorgt, dass das Prestige-Projekt Trumps, die Grenzmauer zu Mexiko, regelrecht umkippte.

Wien, 30. Jänner 2020 / Neu installierte Elemente der Mauer an der Grenze zwischen USA und Mexiko wurden gestern von einem Sturm schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ein großer Teil der Mauer kippte auf angrenzende Bäume auf der mexikanischen Seite.

Laut einem Polizisten für Grenzschutz war der Beton des neu errichteten Mauerabschnitts noch nicht gefestigt, deshalb hielt die Mauer dem Wind mit fast 60 km/h nicht statt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Mauer stößt an ihre Grenzen

Es ist nicht das erste Mal, dass Trumps primäres Wahlversprechen an seine Grenzen stößt. Immer wieder sieht sich das Vorhaben mit rechtlichen, finanziellen, als auch logistischen Problemen konfrontiert. Besondere Schwierigkeiten bereiten Trump Privatgrundbesitzer, über deren Gelände sich die Mauer erstrecken soll. Zudem musste immer wieder Budget aus anderen Bereichen gekürzt werden, um das teure Unterfangen zu finanzieren.

Im Vorfeld der im November stattfindenden US-Präsidentschaftswahlen will Donald Trump noch mehr als 700 Kilometer an Mauer errichten. Bis jetzt wurden ungefähr 160 Kilometer Grenzwall laut Angaben des Weißen Hauses errichtet.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

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