Vier-Tage-Woche im Trend

Nächstes Unternehmen stellt um

Das nächste große Unternehmen folgt einer „Vision der neuen Arbeitswelt“ und führt ab 2021 die Vier-Tage-Woche für alle Mitarbeiter ein.

Wien, 23. Dezember 2020 | Das Unternehmen Awin, der weltweit größte Anbieter für Affiliate-Marketing, machte seinen über 1.000 Mitarbeitern ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und gab bekannt, dass ab 2021 die Vier-Tage-Woche für alle Mitarbeiter startet – bei vollem Lohnausgleich.

Nach erfolgreichem Pilotversuch: „Vision der neuen Arbeitswelt“

Vorangegangen ist dieser Veränderung ein erfolgreicher Pilotversuch mit einer 4,5-Tage-Woche im vergangenen halben Jahr, in dem Awin mit einem Award für Performance Marketing ausgezeichnet wurde. Mit der Einführung einer Vier-Tage-Woche sieht das Unternehmen eine Antwort auf die Erfordernisse der modernen Arbeitswelt: man beschleunige so die Umsetzung der „auf die Mitarbeiter ausgerichteten Vision der neuen Arbeitswelt“.

Weniger Arbeitszeit, gleiche Leistung, gleicher Lohn

Trotz Arbeitszeitverkürzung würden die „hohen Servicestandards und eine 5-tägige Erreichbarkeit für alle Partner“ weiterhin gewährleistet, so das Unternehmen. Gleiche Arbeitsleistung bei weniger Arbeitszeit also, wie Kritiker der Vier-Tage-Woche immer wieder befürchten? Laut Awin würde dies durch eine verbesserte abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, durch effizientere Prozesse und einen „verstärkten agilen Ansatz“ möglich.

„Die 4-Tage-Woche ist der Höhepunkt unserer Überlegungen und bietet unseren Teams die Möglichkeit, mehr Zeit mit ihren Familien zu verbringen, einem Hobby nachzugehen oder zusätzliche Dinge zu lernen, damit sie ihre Arbeitszeit so effizient wie möglich gestalten“,

so Awin-COO Adam Ross in einer Aussendung.

Awin gehört zu Axel Springer

Das Affiliate-Netzwerk Awin gehört zu Axel Springer und United Internet und besteht zusammen mit ShareASale und Commission Factory aus über 15 Niederlassungen mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitern.

Affiliate Marketing ist ein internetbasiertes Provisionssystem: Firmen, die beispielsweise Produkte in einem Onlineshop verkaufen, bezahlen Provisionen an Website-Betreiber, die Besucher zu ihrem Shop „schicken“, wenn diese dann auch etwas kaufen. Amazon wäre ein Beispiel für ein derartiges Affiliate Marketing, was auf Deutsch auch gerne als „Partnerprogramm“ bezeichnet wird.

(lb)

Titelbild: Pixabay

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