Krisenmodus

In der Redaktion von ZackZack ist immer etwas los. Den wöchentlichen Einblick gibt diesmal Julia Zander.

Wien, 04. September 2021 | Die Ferienzeit neigt sich so langsam dem Ende zu, einige unserer Redakteure sind noch abwechselnd auf Urlaub, bis sich dann jeder nach dem mehr-oder-weniger-Sommerloch wieder mit voller Kraft zurück in den politischen Wahnsinn stürzen kann. Um im Kopf mal so richtig abschalten zu können, hat Kollege Walter sogar sein schlaues Telefon zuhause gelassen und nur für den Fall der Fälle so ein altes, kleines Telefon mit in den Urlaub genommen, das „nur“ telefonieren oder SMS schreiben kann. Ich habe mir für meinen Trip nach Italien alle Apps gelöscht, die mit Nachrichten zu tun haben – ich habe also wortwörtlich nichts mitbekommen, was so in der Welt während meiner Abwesenheit geschah. Unser Innenpolitk-Nerd Benni würde sich das sicher nicht trauen (ich wette drum).

Also – da kommt man nach einer Woche wieder zurück, öffnet die ZackZack-App und tada: Eine ziemlich arge Investigativgeschichte über die sogenannte „Ho-Kain Affäre“. Und da soll jemand mal von „Sommerloch“ sprechen – wir bekommen alles mit. Auch organisierten Drogenhandel in Martin Ho’s Club.

Liebe und Zuneigung

Zurück im Büro dann die Überraschung: Unsere neuen, schwimmenden Kollegen sind gewachsen und angeblich „zu dick“ geworden. Wer hätte das gedacht. Vor einigen Wochen beschrieb ich noch meine subtile Angst vor den ZackZack-Piranhas, jetzt müssen sie vor lauter Liebe und Zuneigung des restlichen Teams auf Diät gesetzt werden. Tina bat uns am Mittwoch darum, die Fische erstmal nicht zu füttern. „Aber die haben zuletzt am Montag gegessen“, dachte Walter laut, während er besorgt vor dem Aquarium stand und die anscheinend zu dicken Piranhas beobachtete. „Hier, nimm mal so ein kleines Stück Piranha-Futter und halt deinen Finger rein“, sagte er grinsend in meine Richtung. „Mach du doch!“ antwortete Larissa. Walter guckte in Richtung Piranhas. „Na, ich trau mich nicht“. Letztendlich konnte Walter nicht widerstehen und hat die Fische wieder gefüttert – die freuten sich sehr und sprangen ihm fast entgegen. Vielleicht ist es bei Piranhas wie mit Hunden: wenn du ihnen einen Leckerli gibst, vergöttern sie dich. Wahrscheinlich ist der Walter jetzt angehimmelter Piranha-König.

Keine Angst vor Feinden

Ich wusste nicht mal, dass Fische zu dick werden können. Aber Piranhas sind irgendwie anders. Sie besitzen auch ein ausgeprägtes Schwarmverhalten. Bei Einzeltieren konnten Panikreaktionen und Stress nachgewiesen werden, während Piranhas in der Gruppe diese Phänomene auch bei der Nähe eines Feindes nur in geringem Maße zeigen. Das erinnert mich irgendwie an unser Team von ZackZack.

Titelbild: pixabay

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