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Nachtclub: Russland – richtig verstehen?!

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Am Donnerstag sprach Thomas Nasswetter mit der Journalistin und Autorin Susanne Scholl.

Wien, 24. März 2022 | „Er (Anmerkung: Putin) fürchtet, und das fürchtet er wohl zu Recht, dass eine erfolgreiche Ukraine ein Beispiel wäre für das russische Volk. Es ist eine Sache, wenn es demokratische Länder wie Deutschland oder Großbritannien gibt – die sind weit weg. Aber wenn ein Volk direkt an deiner Grenze viel besser lebt als du, ist das eine ganz andere Sache.“

Das sagt Michail Chodorkowski, ein bei Putin in Ungnade gefallener Oligarch, der zehn Jahre in Lagerhaft verbracht hat und jetzt in London lebt, in einem Interview. Doch wie konnte es im 21. Jahrhundert es soweit kommen? Wie stellt sich die Entwicklung für jemand dar, der 20 Jahre in diesem Land gelebt hat und Putin persönlich getroffen hat?

Zu Gast im ZackZack-Studio ist die Autorin und Journalistin Susanne Scholl. Bekannt geworden ist sie als eine der ganz großen Osteuropa-Expertinnen in Österreich und weit darüber hinaus. Sie hat Slawistik studiert, sehr lange als ORF-Korrespondentin in Moskau gelebt, hat mit Paul Lendvai die Osteuroparedaktion im ORF aufgebaut, viele Bücher über Russland geschrieben.

(tn)

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26. 03. 2022 14:29

“Putin) fürchtet, und das fürchtet er wohl zu Recht, dass eine erfolgreiche Ukraine ein Beispiel wäre für das russische Volk.”

Es ist interessant wie viele “Experten/Journalisten/Politiker” in der EU zur Zeit zu wissen glauben was Putin fürchtet/tun will usw.

Viel interessanter wäre zu wissen, warum unsere Politiker allen voran Nehammer und BP, sich nicht an den Willen des Volkes orientieren und für deren “Sicherheit” Sorge tragen, sondern ins Horn der EU/Deutschland tröten. Vor allem wenn es um die Neutralität des Landes geht!

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