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    ÖVP Steiermark: Drexler mit 98 Prozent Zustimmung neuer Parteiobmann

    ÖVP Steiermark:

    Christopher Drexler, enger Vertrauter und Wunschkandidat von Helmut Schützenhöfer, ist am Parteitag der steirischen ÖVP in Graz zum neuen Obmann gewählt worden. Er möchte mit Volksnähe und hartem Migrations-Kurs punkten.

    Graz, 17. September 2022 | Christopher Drexler ist am Samstag in Graz mit 98,03 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen Parteiobmann der steirischen ÖVP gewählt worden. Zuvor hatte sich Altlandeshauptmann Hermann Schützenhöfer für ihn ausgesprochen. Anschließend dürfte Drexler in einer verbindenden Rede die Delegierten überzeugt haben. Drexler bedankte sich für die “große Portion an Vertrauen”.

    Drexler erhielt von den 457 gültigen Stimmen 449. Insgesamt wurden 458 Stimmenzettel abgegeben, aber einer war ungültig. Schützenhöfer hatte 2013 übrigens 93,3 Prozent und 2017 sogar 99,5 Prozent der Stimmen erhalten.

    Langjähriger Vertrauter Schützenhöfers

    Schützenhöfer hatte am Morgen den Wahlvorschlag ans Rednerpult gebracht: “Christopher ist der Nachfolger, den ich mir lange gewünscht habe.” Er sei die neue Generation, “aber er arbeitet schon seit 30 Jahren an meiner Seite. Er stärkt den Geist des Fortschritts, ist gut vorbereitet und hat ein Netzwerk auch in Wien”, so Schützenhöfer. “Er wird mit euch das Land in eine gute Zukunft führen. Was er jetzt braucht, ist eure Unterstützung.”

    Drexler betont volksnah

    Danach war der Neue am Wort und holte sich für zahlreiche prägnante Formulierungen Applaus und johlende Zustimmung. Er gab sich betont in volksnaher Sprache. Der Bogen spannte sich von seinem Anruf als Jugendlicher mit dem Vierteltelefon der Eltern bei der ÖVP, um zu erfragen, wie alt man sein muss, um Mitglied zu werden, bis hin zu den Herausforderungen der Zeit wie Teuerung, Klimawandel und – hier vertrat er eine harte Linie – Migration.

    In den vergangenen zwei Monaten sei er als neuer LH im Land unterwegs gewesen und habe viel Wut bemerkt, “gegen die da oben”. “Die da oben – das dürfen wir als steirische Volkspartei niemals sein”, so Drexler. Leise Kritik gab es – in Anwesenheit von Kanzler Karl Nehammer – für die “fast jede Woche” geschnürten Pakete am Ballhausplatz. “Sobald sich die Situation normalisiert und die Märkte wieder ins Lot geraten, muss Schluss damit sein”, so Drexler.

    “Nummer eins” 2024 als Ziel

    Drexler kündigte an, das “Modell Steiermark” aus der Taufe zu heben: “Wir wollen mit Inhalten an die Spitze kommen – aber immer in Ruf- und Hörweite zu den Steirerinnen und Steirern.” Er will den Erfolg von Hermann Schützenhöfer fortschreiben und bei der nächsten Landtagswahl 2024 wieder als “stärkste Kraft, als Nummer eins, hervorgehen.”

    (apa/red)

    Titelbild: MANUELA SCHWARZL / APA / picturedesk.com

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