Montag, Februar 6, 2023
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So exotisch versuchten Autofahrer die Polizei auszutricksen

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Am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren originellen Täuschungsversuchen bei Verkehrskontrollen. Von Sich-Tot-Stellen bis Als-Zwilling-Ausgeben war alles dabei.

Erfurt/Coburg, 23. Jänner 2023 | Um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, haben sich in Erfurt im deutschen Bundesland Thüringen zwei 42-Jährige tot gestellt – jedoch ohne Erfolg. Wie die Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt am Sonntagabend mitteilte, flüchteten die beiden mit ihrem Auto in der Früh vor einer Kontrolle im Ortsteil Azmannsdorf. Die Beamten entdeckten das Fahrzeug jedoch kurz darauf – von innen verriegelt.

Unter Drogen totgestellt

Die beiden 42-Jährigen lagen dabei bäuchlings im hinteren Teil des Autos und stellten sich tot. Erst nachdem ihnen die Polizisten mehrmals die gewaltsame Fahrzeugöffnung angedroht hatten, schlossen die beiden von innen auf und ließen sich kontrollieren. Die laut Polizei “amtsbekannten Erfurter” standen unter Drogeneinfluss und hatten keine gültige Fahrerlaubnis.

Beide leugneten den Angaben zufolge, das Auto gefahren zu sein, weshalb sie auf ein Polizeirevier gebracht wurden, wo ihnen Blut abgenommen wurde. Im Fahrzeug der beiden fanden die Beamten zudem einen gestohlenen E-Scooter einer Verleihfirma. Die 42-Jährigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen “mit einem Konglomerat aus diversen Anzeigen” wieder entlassen.

“Bin nur der Zwillingsbruder”

Ein Mann hat sich bei einer Verkehrskontrolle im bayerischen Landkreis Coburg als sein Zwillingsbruder ausgegeben, da er selbst keinen Führerschein besitzt. Der 26-Jährige aus dem Landkreis Lichtenfels geriet in der Nacht auf Montag mit einem auf ihn zugelassenem Auto in eine zufällige Verkehrskontrolle. Wie die Polizei am Montag mitteilte, gab der Mann, der weder Führerschein noch Ausweis dabei hatte, sich als sein Zwilling aus. Die Beamten durchschauten den Trick.

Die Polizisten stellten fest, dass von den Brüdern nur einer eine Fahrerlaubnis besaß. Den Mann, gegen den schon zuvor wegen anderer Delikte ermittelt worden war, erwartet sowohl eine Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis als auch wegen falscher Namensangabe.

(red/apa)

Titelbild:  SEBASTIEN BOZON / AFP / picturedesk.com

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