Mittwoch, Juli 24, 2024

“Tagespresse” paniert FPÖ NÖ

Groß war der Wirbel am Dienstag über den Fake-FPÖ-Brief an Wirtshäuser, die unter anderem zu Gabalier-Fleischlaberln oder Andreas-Hofer-Schnitzel rieten, um die Wirthausprämie zu erhalten. Dahinter steckte „die Tagespresse“.

Wien | „Die Tagespresse“ wollte der FPÖ unter die Arme greifen: Die von ÖVP-FPÖ angekündigte und viel kritisierte Wirtshausprämie sei für das Satireportal nur ein Versprechen gewesen, aber noch nichts sei davon umgesetzt worden. Die FPÖ habe „damit die niederösterreichischen Gastronomen lediglich für ihren Wahlkampf missbraucht“.

Tagespresse nimmt Dinge selbst in die Hand

Deswegen packte „die Tagespresse“ selber an und versandte an niederösterreichische Gastwirte Briefe im Namen der FPÖ NÖ, die am Dienstag in den österreichischen Medien aufschlagen sollten. Im Fake-FPÖ-Brief schlug man unter anderem eine „Panierquote“ oder „Gabalier-Fleischlaberln“ vor, damit man die Prämie für die heimische Küche erhält. Die FPÖ war erbost und drohte mit Anzeige.

“Dünnhäutiger als Käsekrainer”

Am Mittwoch meldete sich die “Tagespresse” schließlich und verkündete, dass der Spaß von ihnen ausging. Beigefügt listete das Portal auf, wie es in der Osterzeit den Streich plante und durchführte. So habe man Chat GPT genutzt, um die Herold-Seite nach allen Niederösterreichischen Gasthäusern zu durchsuchen. An 500 Lokale sandte man die Schriften. Um „beim Verfassen des Briefs den Tonfall der FPÖ möglichst präzise zu imitieren“, konsumierte die Redaktion „lebensgefährliche Mengen Grüner Veltliner“.

Gegen die FPÖ schoss man am Mittwoch dann gleich noch einmal. Insbesondere darauf, dass diese „dünnhäutiger als eine Käsekrainer“ reagierte.

Titelbild: Screenshot/ Die Tagespresse

Autor

LESEN SIE AUCH

Liebe Forumsteilnehmer,

Bitte bleiben Sie anderen Teilnehmern gegenüber höflich und posten Sie nur Relevantes zum Thema.

Ihre Kommentare können sonst entfernt werden.

40 Kommentare

40 Kommentare
Meisten Bewertungen
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Jetzt: Die Ergebnisse der Pilnacek-Kommission

Nur so unterstützt du weitere Recherchen!