Fellner:

Kurz wegen ZackZack-Bericht fuchsteufelswild, droht mit Klage

Bundeskanzler Sebastian Kurz ist „fuchsteufelswild“ auf ZackZack. „Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner zitierte den wutentbrannten Kanzler am Dienstagmorgen, nachdem Details zu den “Frühstückstreffen” mit Ex-Novomatic-Chef Neumann publik wurden. Kurz drohe jetzt „allen mit Klage“.

Wien, 16. Februar 2021 | Der am Montag veröffentlichte ZackZack-Bericht über die Treffen von Ex-Novomatic-Chef Harald Neumann und Bundeskanzler Sebastian Kurz im Hotel Sacher schlug ein. PR-Beraterin Gabi Spiegelfeld, die, die Frühstücks-Treffen im Hotel Sacher organisierte, bestätigte diese gegenüber ZackZack am Montag: „Neumann war bei einigen Frühstücksterminen mit Kurz.“

Kanzler “fuchsteufelswild”

Bereits am Montag reagierte Kurz auf die veröffentlichten Details aus seinem Treffen bei der Corona-Pressekonferenz. Am Dienstagmorgen gab „Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner Einblicke über die Stimmungslage des Kanzlers. Dieser sei „fuchsteufelswild“ nach dem ZackZack-Bericht. Der Kanzler bestätigte laut Fellner, dass die Treffen mit Neumann im Hotel Sacher stattfanden. Laut Fellner sei dies „nur die halbe Wahrheit“.

Die Treffen fanden „im Rahmen einer größeren Frühstücksrunde“ statt. Dies sei „kein Vier-Augen-Gespräch“ gewesen. Dass es sich um Vier-Augen-Gespräche gehandelt haben soll, steht allerdings nicht im Bericht. Der Kanzler wehrt sich somit gegen etwas, das gar nicht im Artikel zu lesen ist.

Weil der Kanzler nun „fuchsteufelswild“ ist, „droht er nun allen mit Klage, die ihm unterstellen, er hätte mit Neumann über Spenden gesprochen“, gab Fellner bekannt.

(red)

Titelbild: APA Picturedesk

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