Ex-Gesundheits-minister Anschober veröffentlicht Buch »Pandemia«

»Fiktives Sachbuch«

Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich in Buchform mit der Coronapandemie auseinandergesetzt. Im März soll sein “fiktives Sachbuch” “Pandemia” erscheinen.

Wien, 10. September 2021 | Am 14. März 2022 erscheint im Zsolnay Verlag “Pandemia. Einblicke und Aussichten”, in dem der frühere Politiker anhand von fünf Personen zeigt, “welche Auswirkungen Covid-19 auf Einzelschicksale hatte und hat und was wir als Gesellschaft daraus lernen können”, wie es am Freitag in der Ankündigung heißt.

“Pandemia” ein “fiktives Sachbuch”

Anschober möchte damit “viel von den Kompetenzen und Erfahrungen weitergeben, die ich in fast 18 Jahren Arbeit in Regierungen gesammelt habe”, wird er zitiert. “Pandemia” sei ein “fiktives Sachbuch, das Einblicke in Entscheidungen geben wird und uns zeigen soll, was wir aus der Krise lernen können und wie ein Virus die ganze Welt verändert”.

Zsolnay Verlagsleiter Herbert Ohrlinger bezeichnete die Veröffentlichung als “Beginn einer langfristigen Kooperation”. Das Buch werde “vieles zeigen, differenziert und aus mehreren Perspektiven, vor allem aber wird es zeigen, was sich in entscheidenden Momenten abgespielt hat”.

(bf/apa)

Titelbild: APA Picturedesk

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18 Kommentare
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Buerger2021
12. 09. 2021 10:40

Schreibt er über über sein Totalversagen als Gesundheits- und Sozialminister? Über seinen Nachfolger, der noch chaotischer agiert als er? Dieses Buch würde ich nicht einmal geschenkt annehmen!

jakohand
11. 09. 2021 15:25

Das werde ich auf jeden Fall lesen. Bin gespannt!

Prokrastinator
11. 09. 2021 0:14

https://www.youtube.com/watch?v=xA4MidbE40U

Dipl.-Psych. Katy Pracher-Hilander

Huabngast
10. 09. 2021 19:10

Danke, nein. Er hatte seine Chance. Wir sahen, wie er sie nützte. Es ist nicht nötig, dass er sich jetzt wieder hervortut.

Prokrastinator
11. 09. 2021 0:15
Antworte auf  Kathreinerle

YMMD

Danke

EmergencyMedicalHologram
10. 09. 2021 15:18

Der soll erst einmal öffentlich erklären, welche Gottgleichheit er besaß um jahrzehntelange schulmedizinische Standards und Urteile des VerfGH zu ignorieren. Wer nach 18jähriger Regierungserfahrung nicht weiß, was in einer Verordnung drin stehen muss, braucht nachher auch keine Apologetiken zu schreiben. A. hat alte Menschen in Pflegeheimen isoliert und ist damit hier direkt verantwortlich für eine Übersterblichkeit z.Bsp. bei Demenzkranken. Klein mit Hut ist der Mann.

Martin50
10. 09. 2021 13:34

Der Typ nimmt sich wichtiger wie er ist! Hoffe das Buch ist ohne Rechtschreibfehler, nicht wie seine verfassungswidrigen Verordnungen, die Leuchte.

Zackig
10. 09. 2021 14:36
Antworte auf  Martin50

Als.

„als er ist“

😉

Andi_H
10. 09. 2021 13:22

Anschober hat schwerste Schuld auf sich geladen, er zeichnet für viele der verfassungswidrigen, menschenrechtswidrigen und grundrechtswidrigen Verordnungen mit perversen und übergriffigen Regeln wie Abstandsgebote, Umarmungsverbote und Maskenpflicht verantwortlich. Kein Staat der Welt hat das Recht gesunde Menschen in so einer Weise zu demütigen und einzuschränken, ganz abgesehen davon, dass diese Maßnahmen komplett absurd, medizinisch sinnlos und darüberhinaus sogar kontraproduktiv waren. Der psychische Druck dieses Staatsterrors hat weit mehr Leute Leute krank gemacht und geschädigt wie Corona.
Er gehört, wie auch der Rest dieser Bande, vor ein internationales Strafgericht und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Diese Pandemie hat unendlich viel Leid angerichtet und viele Menschenleben gekostet, etwa 80% davon durch überschießende, absurde und vor allem sinnlose Maßnahmen, die in erschreckender Weise von Größenwahn, Heuchlerei und Sadismus geprägt sind.

Prokrastinator
10. 09. 2021 13:41
Antworte auf  Andi_H

Voll und ganz Ihrer Meinung!

Die nächsten 2 Jahre werden entscheidend sein, wer aller an seiner Seite Platz auf der Anklagebank findet…..wird eine lange Bank….länger als die in Nürnberg. Denn diesmal geht es nicht “nur” um Politik und Medizin, sondern auch noch um die Rolle der Psychologen. Aus deren Federn stammen die perfiden Manipulationen und Spaltungen, die die Politik dann freudig umsetzte. Auch sie haben entscheidenden Anteil an der Angst-Strategie, die per se ein Verbrechen ist und auch juristisch so bewertet werden MUSS, ebenso wie in den Nürnberger Kodex einfließen, der seinerseits verschärft gehört.

Danilo
10. 09. 2021 16:12
Antworte auf  Prokrastinator

War der Zolnay Verlag dem fiktiven Schreiber noch etwas schuldig?

Zuletzt bearbeitet 8 Monate zuvor von Danilo
Wurzelbrunft
10. 09. 2021 11:52

die nächsten 2 Kapitel werden die entscheideneden sein.
jojo.

Danilo
10. 09. 2021 13:14
Antworte auf  Wurzelbrunft

Köstlich! Danke!
Ein Sachbuch des Versagens und Scheiterns.
Ein Buch und eine Erfahrung, die man sich getrost sparen kann.

Zuletzt bearbeitet 8 Monate zuvor von Danilo
wayandot
10. 09. 2021 11:24

“fiktives Sachbuch” “Pandemia”? Der Allmächtige wolle uns vor selbst ernannten Virologen verschonen.
Ale Gesundheitsminister hat er uns gezeigt, dass sein Metier woanders liegt. Der Gesundheitsbereich ist es jedenfalls nicht.

Sinclai
10. 09. 2021 11:22

Die Anschober-Nachlese. Wie nett. Für Leute die “nix kommen gesehen haben wollen”. Soll heißen, der Sack ist bis März 2022 zu oder?

Zuletzt bearbeitet 8 Monate zuvor von Sinclai
Prokrastinator
10. 09. 2021 11:12

“Fiktives Sachbuch” heißt also “vermeintliche Fakten”?

Grete
10. 09. 2021 16:02
Antworte auf  Prokrastinator

Um ganz sicher zu gehen, was Anschober meinen könnte, habe ich die Bedeutung von “fiktiv” nachgesehen. Da ist mir vor allem das Wort “bildungssprachlich” aufgefallen. Na, dann.

Fiktiv – Herkunft und Bedeutung Fiktiv ist ein Adjektiv und wird vor allem bildungssprachlich angewendet (also weniger im alltagssprachlichen Gebrauch). Das Fremdwort ist als Ableitung des Begriffs Fiktion im 20. Jahrhundert entstanden, seine Bedeutung ist gleichzusetzen mit „erdichtet, nur angenommen“.
https://www.helpster.de/fiktiv-bedeutung-und-gebrauch-des-fremdworts_124384#:~:text=Fiktiv%20-%20Herkunft%20und%20Bedeutung%20Fiktiv%20ist%20ein,seine%20Bedeutung%20ist%20gleichzusetzen%20mit%20„erdichtet%2C%20nur%20angenommen“.