Sonntag, Juni 16, 2024

Stadt Linz sucht bereits Impfpflicht-Kontrolleure

Noch ein bisschen mehr als ein Monat, dann soll die Impfpflicht, laut Bundesregierung, in Kraft treten. Die Stadt Linz sucht bereits Mitarbeiter zur Erstellung von Strafverfügungen und Veranlassung der Exekution. Dafür gibt es 2.774 Euro brutto.

 

Wien/Linz, 21. Dezember 2021 | „Sie haben Freude an der Arbeit mit Rechtsvorschriften und Verwaltungsverfahren?“, die Stadt Linz wendet sich bereits jetzt an Personen, die die Strafen für die kommende Impfpflicht bearbeiten sollen. Die “heute”-Zeitung berichtete zuerst über das Jobangebot. Wer sich nämlich nicht impfen lässt, dem drohen Strafen von 600 Euro alle drei Monate, beziehungsweise im Höchstausmaß 3.600 Euro pro Jahr.

2.774 Euro brutto

Als Aufgaben des Jobs beim Magistrat Linz zählen: „Erstellung von Strafverfügungen aufgrund des Bundesgesetzes über die Impfpflicht gegen COVID-19“, „Bearbeitung von Einsprüchen gegen die Strafverfügungen und Erstellung der Straferkenntnisse“, „administrative Aufgaben“ und „Exekutionen veranlassen (bei nicht erfolgter Zahlung der Verwaltungsstrafen)“. Die Entlohnung beträgt 2.774 Euro pro Monat, 14-mal im Jahr. Voraussetzung sind die abgeschlossene Matura, „Belastbarkeit“ und „Bereitschaft zur Mehrdienstleistung“. Zudem muss man entweder geimpft oder genesen sein. Für eine Anstellung gilt 2-G, wenig überraschend, als Bedingung. Auch eine österreichische Staatsbürgerschaft ist erforderlich. Bewerbungsende ist der 27. Dezember 2021.

(bf)

Titelbild: APA Picturedesk

Autor

  • Benedikt Faast

    Redakteur für Innenpolitik. Verfolgt so gut wie jedes Interview in der österreichischen Politlandschaft.

LESEN SIE AUCH

Liebe Forumsteilnehmer,

Bitte bleiben Sie anderen Teilnehmern gegenüber höflich und posten Sie nur Relevantes zum Thema.

Ihre Kommentare können sonst entfernt werden.

60 Kommentare

60 Kommentare
Meisten Bewertungen
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
Zeige alle Kommentare

Jetzt: Die Klagenwelle gegen ZackZack!

Denn: ZackZack bist auch DU!