Donnerstag, Mai 23, 2024

Nächster Halt: Frauengasse

Wer am Weltfrauentag mit der U3 in Wien fährt, wird eine umgetaufte Station passieren. Aus “Herrengasse” wird “Frauengasse”, die “Wiener Linien” heißen heute “Wienerinnen Linien”.

Wien | In der Nacht auf den 8. März wurden in der U3-Station am Innenministerium im 1. Wiener Gemeindebezirk die Schilder überklebt: Die Wiener Linien setzen anlässlich des internationalen Frauentags ein Zeichen und taufen die “Herrengasse” in “Frauengasse” um. Weil ein Großteil der Wiener Verkehrsflächen, Straßen und Plätze noch immer neutral oder männlich benannt sind, gebe es im Wiener U-Bahn-Netz keine weiblich besetzten Stationsnamen, heißt es von den Wiener Linien.

Das will man heute ändern. Das Unternehmen selbst nennt sich heute übrigens “Wienerinnen Linien” – und postete ein Beweisfoto ihrer Autobusse auf Instagram.

Positive Reaktionen

Bei den Passagieren und Usern kommt die Aktion gut an. Einige schreiben in den sozialen Netzwerken, dass sie zuerst irritiert, dann aber erfreut gewesen seien.

Ein paar wenige User sorgen sich um Touristen, die an diesem Mittwoch möglicherweise ratlos vor dem U-Bahn-Plan stehen.

Nicht nur auf Autobussen und in der U3, sondern auch im Netz will das Unternehmen den Frauentag sichtbar machen. Auf ihrer Website holen die Wiener Linien deshalb fünf Mitarbeiterinnen vor den Vorhang.

Titelbild: Twitter/Michi Reichelt

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11 Kommentare

  1. Also das ist Schwachsinn, der nur noch weh tut!
    Aber wir alle, die in Wien arbeiten, zahlen dafür.
    Und bald wird niemand mehr richtig Deutsch können.

    • Rezept für eine blaue Bot-Meldung:
      Zuerst aufregen
      Dann irgendwas mit arbeiten und “wir zahlen” und Steuern
      Dann noch irgendwie mit Ausländern in Verbindung bringen

      Fertig ist das Gebräu
      Wohl bekomms
      Wir werden alle dran ersticken

      • Rezept für Mobbing und Diffamieren im Forum:
        Eine unerwünschte Ansicht als “blau” und als “Bot-Meldung” bezeichnen.
        Dem so Diffamierten absprechen, dass er seine Steuern sinnvoll verwendet sehen will.
        Und als Totschlag”argument” dem Diffamierten Ausländerfeindlichkeit unterstellen.
        Genau so bringt man Demokratie um, indem nur noch eine erwünschte Meinung zugelassen wird und andere Meldungen verächtlich gemacht werden. Damit zeigt man dann auch noch gleichzeitig, dass man selber bei den Guten ist und sich den hippen Narrativen bereitwillig unterwirft.
        Ob das gut geht ?

        • Nun ja,die wählen wohl einen neuen Oberhetzer,da müssen die Kandidaten schon liefern,von nix kommt nix.

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