Freitag, April 19, 2024

Gesamtes NEOS-Salzburg-Landesteam zurückgetreten

Nach der NEOS-Schlappe am Sonntag bei der Salzburg-Wahl kommt es nun zu Konsequenzen.

Salzburg | Nach der Niederlage der NEOS bei der Salzburger Landtagswahl, die am Sonntag mit 4,2 Prozent (minus 3,1 Prozentpunkte) sowohl aus der Landesregierung als auch aus dem Landtag geflogen sind, wird sich die Partei nun neu formieren. Nach einer Sitzung des erweiterten Landesteams erklärte ein NEOS-Mitglied am Dienstag gegenüber der APA, dass Landessprecherin Andrea Klambauer und das gesamte Salzburger Landesteam zurückgetreten sind.

Bei einer Pressekonferenz werden heute weitere Details bekanntgegeben. Bereits am Wahlabend hatte Spitzenkandidatin Klambauer gegenüber der APA erklärt, sie überlasse dem Team die Entscheidung, ob sie als Landessprecherin weitermachen soll.

Lehrgeld für fehlende Strukturen

Die Landessprecherin hatte nach der Wahl von einem Erdrutsch zugunsten der Populisten gesprochen. Die NEOS hätten Lehrgeld für fehlende Strukturen und fehlende Kommunikation bezahlt. Klambauer war Landesrätin in der 2018 geschmiedeten “Dirndlkoalition” aus ÖVP, Grünen und NEOS. Sie war erst im Juni 2021 als Frontfrau eingesprungen, weil den NEOS mit dem Rücktritt Sepp Schellhorns ihr Zugpferd abhanden kam.

Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen 2024 in Stadt und Land Salzburg müssten die NEOS in Salzburg nun schnell in die Gänge kommen, lautete der Tenor auf der Wahlparty am Sonntagabend.

Titelbild: FRANZ NEUMAYR / APA / picturedesk.com

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7 Kommentare

  1. Das hat ihnen eindeutig die Wiener Parteichefin versaut, eigentlich hätte sie zurücktreten sollen. Gegen die Neutralität wettern und dann auch noch das billige Gas aus Russland verdammen, wo alles unter den ausufernden Energiekosten stöhnt, da darf man sich einfach nicht wundern. Hat wohl zu viel mit Expertinnen und Journalistinnen gesprochen in letzter Zeit, dass sie glaubt, so was wollen die Menschen hören ….

  2. Die Bilderberger-Nato- Meinlwasweissich rauswerfen und gut ists.
    Den Neosschreihals braucht niemand. Selbst die Schwürkisen sind froh dass sie diese Person nicht mehr ertragen müssen.

  3. Das Bekenntnis der NEOS zu den Corona Massnahmen hat sie vermutlich für immer auf ein kleines Maximum zerstört.
    Dazu kommen noch solche Aussagen von Sepp Schellhorn, dass man nicht allen Menschen in diesem Lande helfen könnte, nach dem ihm anscheinend aber gleichzeitig noch immer egal ist, wie seine eigene Branche hier ohne Evalutaion dazu daraus abgezockt hat?
    Die Menschen aber vergessen das Gott sei Dank nicht.
    Aber ist diese Partei vermutlich ohnehin nur ein Ableger der ÖVP und von einem privaten Sponsor für beide Parteien gewesen, dem österr Aspaltiererkönig, dem vor allem der Markus Wilhelm schon ganz schön zugesetzt hat…

  4. Ich habe die NEOS in Salzburg schon lange nicht mehr verfolgt, aber was ich noch weiss, sie haben gleich nach der letzten Wahl die Frauenhäuser in Slbg privatisiert. War glaube ich keine gute Idee, steht aber wohl für ihre wahre politische Linie.
    Warum treten sie jetzt alle zurück? Na jetzt gibt es keinen Landesratbezug mehr.

  5. Ich weiß nicht, ob ich Hrn Babler richtig interpretiere, wo eine Beteiligung unter einem bestimmten Prozentsatz liegt, bleibt das Ergebnis offen. Auffällig ist, dass Personen wie Hr Marco Pogo und nun die KPÖ, die sich von den klassischen Parteien abheben, den merklichen Zugewinn machen, überraschend, indem sie mehr auf Soziales setzen. und insgesamt (M Pogo) noch immer von Politologen erwähnt werden als Chance. Dass Corona jetzt so die Wahlen beeinflusst, hätte ich mir damals zu Corona-Zeiten nicht gedacht. Lerneffekt wird aber dadurch keiner erreicht werden. NEOS – das liegt nicht nur an der Vorsitzenden der Szbg. Partei sondern am gesamten Auftreten der NEOS, für die hätte es ein Selbstläufer der vergangenen 5 Jahre sein können.
    Das Ganze System wirkt auf mich wie ein Riesenkonzern, die Personen-Gruppen wollen ihre Macht, ihr Insider-Wissen nicht aufgeben, keine /kaum Zusammenarbeit aber dafür Seitenhiebe.. ohne Ende, aber der große Wandel vollzieht sich nicht.
    Was eint Marco Pogo, KPÖ Salzburg und Fr Kahr (KPÖ Graz), Fr Rendi-Wagner und ja, auch Hrn Babler – die politischen Phrasen, wie sie bisher genutzt wurden, sind weniger oder fallen weg. Es fällt merklich der Bezug zur Bevölkerung weg, vielleicht hat das S.Kurz, Schmid-Chats und Prätorianer deutlich aufgezeigt. Bürger sind eh zu .. , als es zu kapieren
    was ist Alternative zu SP – VP (Türkis) – Grün – Blau .. eher nicht zu wählen, das Kästchen (keiner ) fehlt (noch)

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