Samstag, Mai 18, 2024

Grüner Triumph in Salzburg

Die Grünen haben die Salzburger Wahl gewonnen. Die ÖVP verdankt ihr beeindruckendes Ergebnis dem „Nehammer-Effekt“. Und Kay-Michael Dankl wird Bürgermeister.

  1. Mit knapp 36 Prozent sind die Grünen Hauptgewinner der Wahl in der Stadt Salzburg. Nur leider haben Glawischnig und Kogler vor einiger Zeit Kay-Michael Dankl aus der Partei ausgeschlossen. Also hat der Grüne, der noch immer kein Kommunist ist und so wie es aussieht auch keiner wird, 23,12 Prozent gewonnen. 12,72 Prozent entfielen auf den grünen Rest.
  2. Ein Viertel der Salzburgerinnen und Salzburger hat einen Kandidaten gewählt, der die Mieten dorthin bringen will, wohin sie auch in Salzburg gehören: nach unten. Sie haben für ein soziales Salzburg gestimmt, trotz „KPÖ“.
  3. In der Stichwahl wird Dankl wahrscheinlich gegen den SPÖ-Kandidaten gewinnen, aus zwei einfachen Gründen: Der Kandidat der SPÖ schleppt den Ballast seiner Partei in die nächste Runde mit. Dankl tritt ohne Ballast an.
  4. Der zweite Grund heißt „ÖVP“. Dort steht auf der Hassliste die SPÖ noch immer ganz oben. Das reicht, um die Zähne zusammenzubeißen und Dankl zu wählen. Eine kleine Gruppe in der ÖVP wird später zugeben, dass Dankl ein guter Bürgermeister ist.
  5. Graz und Salzburg können ein Blick in die Zukunft von Innsbruck und Linz, vielleicht auch von Wien sein. Um auf Bundesebene aus dem 4 Prozent-Zitterbereich herauszukommen, muss die KPÖ ein letztes Hindernis überwinden: „KPÖ“. Der Name wird die Partei auch bei der Nationalratswahl wie ein Stalinorden aus Beton hinunterziehen.
  6. „KPÖ plus“ ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn jetzt noch das „KPÖ“ gestrichen wird, die, die das nicht ertragen, endlich gehen, und die Partei mit Leuten wie Dankl unter „Plus“ antritt, wird sie auch für mich wählbar.
  7. Vielleicht sollte man in Zukunft einen weiteren Unterschied betonen: Die Kandidatinnen von „Plus“ spenden eine großen Teil ihres Gehaltes. Die Kandidaten der FPÖ machen es von Vilimsky bis Kickl gerade umgekehrt.
  8. Zum Schluss noch der „Effekt“. Ich bin mir sicher, dass die ÖVP ihr beeindruckendes Ergebnis dem „Nehammer-Effekt“ verdankt. Wenn sie so weitermacht, kann am Ende alles noch gut werden.
  9. Aber da war doch noch etwas: Hallein. Dort hat Nehammer in einer Vinothek seine berühmte „Wutrede“ gehalten. Das Ergebnis ist beeindruckend: absolute Mehrheit für die SPÖ, Totalabsturz der ÖVP. Aus Hallein hört man „Go, Karli!“-Rufe.

Titelbild: BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com, MAX SLOVENCIK / APA / picturedesk.com, HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

Peter Pilz
Peter Pilz
Peter Pilz ist Herausgeber von ZackZack.
LESEN SIE AUCH

Liebe Forumsteilnehmer,

Bitte bleiben Sie anderen Teilnehmern gegenüber höflich und posten Sie nur Relevantes zum Thema.

Ihre Kommentare können sonst entfernt werden.

99 Kommentare

  1. Ein eher schwacher Artikel !
    Denn der Herr Dankl hat die Partei gewechsrlt – und ist somit halt kein Grüner mehr.
    Und so viele Schwarze gibt es gar nicht mehr in Salzburg-Stadt, und das gerade die eher Plus wählen als SP, ist nicht anzunehmen. Die 12% Grünen, ja die werden Dankl wählen. Blau wird gar nicht wählen gehen. Schwarz und Neos sind halt schwer einzuschätzen. Es bleibt spannend.

  2. Was irgendwie untergeht , bzw. wird so getan als hätte das keine Relevanz – die KPÖ war gegen die Impfpflicht.

    Ein Grund mehr …

  3. Die EVA hätte sich bei Puls 24 ohne weiteres für den Erfolg Dankl s bedanken können und ihren Fehler von damals zugeben können….egal unter welchen Namen er antritt , er hält sein Wort und bleibt für sein Ansinnen glaubwürdig…….

  4. Mit knapp 36 Prozent sind die Grünen Hauptgewinner der Wahl in der Stadt Salzburg. Nur leider haben Glawischnig und Kogler vor einiger Zeit Kay-Michael Dankl aus der Partei ausgeschlossen. Also hat der Grüne, der noch immer kein Kommunist ist und so wie es aussieht auch keiner wird, 23,12 Prozent gewonnen. 12,72 Prozent entfielen auf den grünen Rest.

    Die haben nicht grün gewählt weil die sind eh unwählbar geworden sondern eine Person….
    Wie damals hat niemand Jetzt gewählt sondern PP.

    • Der Milliardärsschwager, die Frau Glawischnig, aber auch der VdB waren aus meiner Sicht hauptverantwortlich dafür, dass die aktuellen Grünen mit den Gründungsgrünen absolut nichts mehr am Hut haben und haben hier kräftigst aus- und umgemistet.
      Schwer zu glauben, dass sie das ohne Eigentintersse gemacht haben? (Vermutlich war es bei diesen politischen Gruppierungen in ganz Europa ein Leichtes diese derart umzukrempeln und waren die vermutlichen Investitionen dafür sehr ertragreicht und vor allem nachhaltig?)

      • Die grünen, egal wo sie “regieren” sind sie nicht regierungsfähig, das problem die sind weder sozial noch Umweltbewusst und denken auch nur an ihre Vorteile. Sind prinzipiell verlogen und falsch, leider ist es so. Sie reden seit Jahr-jehnte von Umweltschutz, Tierschutz ist für sie nicht existenz, nur bis heute ausser gefasel nichts dahinter, keine langfristige Projekte oder Vorschläge die umsetzbar sind. Sie könnens und wollen gar nicht.
        Siehe Gewessler, nur PR schiebt dem ex grünen Millionen in den Arsch und echte realistische Projekte….und dann gehen sie wie immer Richtung Wirtschaft, wo ihre Futtertröge und zukünftige Jobs winken.

  5. SPÖ-Kandidat Auinger im Stichwahlmodus: Die KPÖ verspreche “das Blaue vom Himmel”

    Ganz Ehrlich….die roten Luschen piseln wie Schwürkisgrün gegen andere….statt die Chance zu nutzen und mit denen zu regieren wo die Lahmärsche vieles lernen können piseln sie ihnen an die Beine….

    Dosko und Co färben sichtlich ab… Jetzt kannst nicht mal mehr grüne Lulus noch rote Pfeifen wählen….langsam wirds echt dünn die Politsuppe der Lulus und Huren…

    • Das frag ich mich auch.

      Abgesehen davon…. Ich hab nicht den Eindruck, dass sich die Salzburger von der Bezeichnung “KPÖ” abschrecken haben lassen. Warum sollte es dann bei der Nationalratswahl der Rest der Bürger/innen tun?

      Das einzige Problem könnte im Herbst in der Zuständigkeit des Innenministeriums bei der Durchführung der Wahl liegen… Meine Einschätzung.

  6. Der Dankl wurde von den Medien sehr wohlwollend behandelt. Die Absicht dahinter war klar. Man wollte die links gerichteten Wähler von der in sich zerstrittenen SPÖ hin zur KPÖ dirigieren um der ÖVP einen gesicherten Wahlgewinn zu ermöglichen. Das ist gründlich daneben gegangen. Wie auch in Graz sind anstatt von der SPÖ die ÖVP Wähler massenweise zur KPÖ übergelaufen. Anders als in Graz, wo wirklich Kommunisten am Werke sind und kürzlich den Jahrestag vom Lenin abgefeiert haben, ist der Dankl kein Kommunist. Nur waren die Grünen wieder einmal zu dämlich um in ihm eine Zukunftshoffnung zu erkennen und die SPÖ braucht ohnehin keine klugen Köpfe. Die hat man selbst zur Genüge. Angefangen vom Doskozil, dem Dornauer, dem Luger, dem Ludwig bis hin zum Muchitsch, dem seine Position in der europäischen Gewerkschaft irgendwie in den Kopf gestiegen ist.

  7. Ich sehe keinen Sinn dahinter, wenn man auf ein Gehalt verzichtet, außer man will damit dokumentieren, dass “man Nichts gearbeitet hat”. Ich persönlich bin sogar der Ansicht, dass Politiker mehr verdienen sollten, damit sich wieder qualifizierte Leute der staatlichen Angelegenheiten widmen wollen.

    • Ureinwohner 11.3.2024 Um 13:20

      Man kann nicht auf sein Gehalt verzichten, er wird wie alle anderen auch das volle Gehalt auf sein Konto bekommen. Und dann wird er eben einen Betrag X davon spenden. Also was das mit ich habe nichts gearbeitet zu tun hat, verstehe ich nicht.

      Jeder kann mit seinem Geld, daß er am Konto hat machen was er will, sparen, spenden, verschwenden, was und wie jeder mag.

      Und wenn jemand was spendet, hat das nichts damit zu tun, daß er dokumentieren will, ich habe nichts gearbeitet, sondern sowas nennt man ganz einfach Empathie gegenüber denjenigen die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

      • Antwort auf 14.32- Meinens dass ma bisher nu a Glück ghabt haben dass sich bis jetzt nur Vollpfosten und dubiose Gestalten die Demokratie so hindrehen wollten wie sie es brauchen? So was ähnliches hab ich mir auch schon öfter gedacht. Besonders beim Strache. (Geheimtip – HC bei Chez Krömer auf YouTube 😉). Aber wissens sie es noch? Beim Jörgl hats auch immer gheißn dass er so intelligent ist und wenns jetzt vermuten dass Kickl mit so viel gefährlicher Denkfähigkeit ausgestattet ist dass er Österreich in einem Aufwischen an sich reißt und umkrempelt, vertrau ich doch noch auf meine Erfahrung, die mir sagt dass die Partei es nie schaffen wird dass sie die Disziplin und Souveränität aufbringt dass sie mal längere Zeit frei von Skandalen und Zerreissproben bleibt. Ich hoffe dass dies möglichst bald dem Babler in die Karten spielt.

        • Dein Wort in wessen Gehörgang auch immer…..

          Aber der Volkaki ist meiner Meinung nach, der gefährlichste Blaune derzeit.
          Der ist nicht unbedingt beliebt in seiner Partei, aber keiner muckt auf.
          Das war beim Bärentaler und beim Bumsti anders.

          • Samui 11.3.2024 Um 17:57

            sehe es genauso wie Du. Beliebt ist er nicht in der FPÖ, aber da traut sich keiner aufmucken, und die, die jetzt schon von den tollen Posten träumen nach der Wahl, die gleich 2 x nicht.

            Er ist auch nicht wirklich so beliebt beim Volk, aber er schafft es, daß er bei vielen so ankommt, wie der starke Mann, nach dem sich ja soviele sehnen. Weil er ist ja nur gegen die Anderen, was es für sie selber heisst, kapieren viele nicht, leider.

            Hoffen wir, daß wir zwei uns täuschen, aber wir sind nicht alleine mit der Ansicht.

        • hr.lehmann 11.3.2024 Um 17:35

          Ich kann jetzt mal nur von mir reden, wenn ich mich mit Menschen in meinem Umfeld unterhalten habe und die gesagt haben, sie fürchten sich vorm Haider, hab ich immer gesagt, keine Angst, der reisst mit dem Arsch wieder alles ein, was er mit den Händen aufgebaut hat.

          Wie sie gesagt haben, ich fürchte mich vorm Strache, war meine Antwort, keine Angst, der ist ein Nullerl, das wird nix.

          Und jetzt? Jetzt bin ich die, die sagt, ich fürchte mich vor dem Kickl, warum? Weil er eiskalt ist, und die Partei im Griff hat, und für mich ein Mensch ohne Gefühle ist, und der sicher nicht den bin schon weg, bin wieder da noch ich bin so toll, ich flieg nach Ibiza usw. bringt.

          Ein kühler Mensch ohne Empathie, dem alles egal ist, er hat ein Ziel vor Augen, er will Vokaki werden, und nicht Beiwagerl der Schwarzen, nicht bin schon weg, bin da, auch nicht einer der dann wenn alle sagen, na ja, mit der FPÖ nicht, aber ohne Kickl ginge es doch, sicher niemals sagen wird, Dagmar geh Du voran……….

          Ist meine Meinung, die Skandale der FPÖ sind ihm nicht egal, klar, aber er schaut, daß sie nicht hochkommen, wenn was hochkommt, dann ist der eben weg,er dafür verantwortlich ist, er lässt sich nicht abbringen von seinem Plan, ich werde BK und egal ,wem es wen in der FPÖ nicht gefällt, dann soll er gehen.

          Er ist total vorgeführt worden von den Schwarzen, ein Haider hätte sowas weg gelächelt, ein Strache, ach egal, ich hau mir noch schnell einen hinter die Binde, ein Kickl vergißt das nie und er hat Zeit, gelingt es ihm im Herbst nicht, na es kommen die nächsten Wahlen, sein Atem ist lang, sehr lang. Und er ist gefährlich, und ja, mir macht er Angst und ich kann zu niemanden so locker, flockig wie früher sagen, keine Angst, das wird nix, nein, ich sag nur, ich fürchte mich selber.

          Ist meine Ansicht, ob ich recht habe, wir werden es sehen, aber er ist von allen, die vor ihm waren, der vor dem man sich wirklich fürchten muß, oder sagen wir besser, ich mich wirklich fürchte.

          Und was ihm in die Hände spielt ist die Zeit in der wir Momentan leben. Er braucht gar nicht viel tun, zurück lehnen und abwarten, und so macht er es auch.

          Aber ich täusche mich gerne, wenn alles ganz anders kommt als ich befürchte.

          • Danielle Durand 11.3.2024 Um 20:53

            zum Glück, daß Sie immer falsch liegen…

            falls Sie mich meinen, dann muß ich sagen, ich liege leider sehr oft richtig.

            Aber schaun ma mal, was noch kommt, in diesem Fall, würde ich sogar sehr gerne falsch liegen.

          • @soschautsaus

            Ich teile Ihre Einschätzung. Für Kickl spielt es keine Rolle, ober 2024 oder 2029 Kanzler wird. Er ist in einer komfortablen Situation, gewiss im Parlament, er kann warten, hat einen strategischen Weitblick und wird jede Situation nutzen um sich und die FPÖ positiv im Gespräch zu halten und die anderen niedermachen, wo sich die Gelegenheit bietet. Ob früher oder später ist Kickl egal. Aber wenn, dann gibt es den Totalumbau der Gesellschaft.

          • plot_in 11.3.2024 Um 23:49

            danke, daß Sie mich verstehen und meine Angst ernst nehmen.

            Sie haben es kurz und bündig auf den Punkt gebracht, wofür ich länger gebraucht habe um meine Ansicht erklären zu können.

            Und wenn, ja, dann gibt es einen totalen Umbau von der Gesellschaft und bei so manchen Dingen, verspürt man es halt leider jetzt schon.

  8. Ein beruhigendes Ergebnis, zeigt es doch, dass die Protestwähler nicht zwangsläufig nach Rechts laufen müssen. Die Sozialpolitik der Grünen war noch nie besonders berühmt. Zu abgehoben und weltfremd, das ist schon lange der Vorwurf. Das scheint einer begriffen zu haben und der holt sich jetzt den Sieg, während die Grünen bundesweit zurückfallen. Dabei ist Rauch ein prima Sozialminister. Fehlt den Grünen der Populismus, die Verkaufsstrategie? Schon zu Beginn der Regierungsbeteiligung ist man ja mit der Abschaffung der “Hacklerregelung” ins Fettnäpfchen getreten. Statt einer sinnvollen Reform hat man Menschen vor den Kopf gestoßen. Man glaubt es den Grünen schlicht nicht, dass sie über die Lebensrealität der Menschen Bescheid wissen, dem Herrn Dankl offensichtlich schon. Während die Grünen irgendwann Richtung Realpolitik also Neoliberalismus abgebogen sind, besinnt sich der Ex -Grüne auf die Wurzeln, in dem Fall die der Sozialdemokratie. Wenn die SPÖ schlau ist, dann tut sie das auch, stopft den Babler Kritikern den Mund und lässt ihn endlich ran, damit er seine Ideen unters Volk bringen kann.

      • Öllinger? An den kann nicht mal ich mich richtig erinnern. Ein nicht Grün Wähler kennt den vermutlich gar nicht. Und PP wird weniger mit Sozialpolitik in Verbindung gebracht sondern mit Korruptionsbekämpfung, aber zumindest war der ein Zugpferd ( bis man ihn für einen no name geopfert hat).

  9. “Grüner Triumphzug in Salzbug” 😅 Im ersten Moment dachte ich, jetzt isser durchgedreht. Ich hab so gelacht. 😂😂 Aber man kanns natürlich so betrachten. Der Zynismus, der dem innewohnt, hat neben der Bitterkeit, die auch zum Ausdruck kommt, doch Wahrheitsgehalt.

    Was bei den Grünen “damals” “passiert” ist und sich bis heute fortsetzt, scheint zwischen den Zeilen immer wieder durch. Zwischen den Zeilen ist der Beginn der Parteihistorie. Zwischen den Zeilen erfahren wir, worum es beim damaligen Schisma ging. Das ist ist auch erhellend.

    Mit dem Baby um den Bauch geschnallt zur Wahlurne, das ist das Bild, das haften bleibt. Das einzige Bild von allen Kandidat:innen, das haften bleibt. Darum kann ich mir gut vorstellen, dass Dankl es gewinnen wird. Der andere Stichwahlkandidat war business as usal, more of the same, nur spritziger als die anderen dieser Fraktion.

    Der ORF machte aus der Wahl eine Sportberichterstattung. Jedesmal wenn “hat das Rennen gewonnen”, “als erster die Ziellinie überschritten” etc. gefallen ist, habe ich gefragt: Sind wir jetzt beim Sport? Das hatte mit Politik überhaupt nichts mehr zu tun, eine rein sportliche Berichterstattung, die ganz und gar ohne Inhalte auskam. Bei der Stichwahl, die eine Richtungsentscheidung sein wird, kann man schon jetzt prophezeihen, dass von einem Boxkampf die Rede sein wird. So wird Politik, die dafür verantwortlich ist, die Zukunft jeder einzelnen Bürger:in zu gestalten, zu einem Event stilisiert, von dem man weggeht zum “Alles wie gehabt”. Wen solche Berichterstattung unterstützt, ist klar.

      • 😁Ich hatte gerade den gleichen Gedanken. Lt. Wiki hat der sich ca. ein halbes Jahr nachdem der Stichwahl gegen PP aus der Politik verabschiedet. Scheint also doch nicht sein Traum gewesen zu sein, dabei hatte er scheints doch die wichtigste Voraussetzung mitgebracht, den Kadergehorsam…..

      • @samui

        Den Namen nie gehört. Aber wikipedia gab Auskunft. Eine Schachfigur, die nicht mehr am Spielfeld ist. Bei machtpolitischen Spielchen sind tatsächlich nur Spiel-Metaphern möglich.

    • Ich hab’s mir gestern 1 Std. im Fö’na Kanal gegeben, wie die sich gegenseitig ihr Entsetzen versicherten… Die zogen dann auch noch den Kasperl-Joker Grosz aus dem Ärmel, der sich adäquat in Rage aus seinem Trachten-Wolljanker poltern durfte… Ein Heidenspaß war’s!! 😎

        • Die frühen Abspaltungen der Grünen – Komlosy Linksabspaltung, Tollmann Rechtsabspaltung, Buchner Rechtsabspaltung (kein Anspruch auf Vollständigkeit). Nicht vergessen werden soll, daß oftmals auf lokaler Ebene, die ja für dir frühen Grünen wichtig war, abgehalfterte Politiker aus der 2. Reihe der etablierten Parteien, handwerklich geschult, daß Ruder bei grünen BL an sich zu reißen wußten.

  10. gerade in österreich halte ich die angst vor dem “kommunismus” für völlig unangebracht.
    erstens, weil es halt “österreichischer” kommunismus ist – ich glaub, das muss ich nicht extra erklären.
    und
    zweitens, weil es gerade die kommunisten waren, die im 3. reich den grössten und wesentlichsten anteil am widerstand geleistet haben.

    Von den vor dem Volksgerichtshof angeklagten WiderstandskämpferInnen sind fast 50 % dem kommunistischen Widerstand zuzuordnen, Auch der wichtige bewaffnete Widerstand wurde meist auf Initiative von Kommunisten gebildet. (Quelle: DÖW)

    https://www.hagerhard.at/blog/2020/05/am-8-mai-1945-hat-das-3-reich-kapituliert-aber-nicht-der-faschismus/

    • Habe vorige Woche eine alphabetische Liste im Net gefunden von Sozialdemokraten und Kommunisten, die von dem Nazixindl hingerichtet wurden, ins KZ gebracht wurden, dort ermordet wurden.
      Wenige haben überlebt, der kalte Schauer ist mir den Rücken hinuntergelaufen.
      Die Nazis wollten sämtliche politischen Gegner umbringen.
      Supi der Salzburger Ffw, der keinen Kommunisten als Bgm will.

    • Vor dem Mut und der Kompromisslosigkeit der österreichischen Kommunisten im Kampf gegen den Faschismus muss man wirklich den Hut ziehen. Leider haben sich deren Nachfolger unter Stalin, Chruschtschow und Breschnew zu moskauhörigen Marionetten gewandelt. Die Wahlerfolge gingen dann – abgesehen von regionalen Einzelerfolgen – praktisch gegen Null. Die Niederschlagung des Prager Frühlings im August 1968 ließ dann auch Hardcore-Kommunisten wie Ernst Fischer verzweifeln und austreten. Die österreichische KPÖ war zwar reich, aber politisch unbedeutend. Nach der deutschen Wiedervereinigung musste die KPÖ – sehr gegen den Willen der Partei und der “Tante Fini” – große Summen (verschobene DDR – Gelder) an Deutschland zurückzahlen. Otto Normalverbraucher wurde auf die KPÖ erst wieder aufmerksam, als ein idealistischer Einzelkämpfer namens Ernest Kaltenegger in der Grazer Stadtpolitik (wohl)tätig wurde. Ohne das Grazer Politmärchen (Bürgermeisterin in der 2. größten Stadt Österreichs) wäre das jetzig Ergebnis in Salzburg vermutlich undenkbar. Dass Herr Dankl kein klassischer Kommunist ist, liegt wohl auf der Hand. Dass er vom grünen Novomatic – Schneewittchen aus der Partei ausgeschlossen wurde, gereicht ihm zur Ehre. Vielleicht schließt die neue KPÖ (mit oder ohne Plus) wieder zu den Vorbildern aus der Zwischenkriegszeit auf kümmert sich um die Belange der “kleinen und unterrepräsentierten” Menschen. Deren Belange kümmern die anderen Parteien fast ausschließlich nur in Wahlreden. “An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!”

  11. “Graz und Salzburg können ein Blick in die Zukunft von Innsbruck und Linz, vielleicht auch von Wien sein.”

    Insbesondere für Ludwig ein wichtiges Signal.

    Was mir Sorgen macht, ist dass die Nationalratswahlen vom Innenministerium abgewickelt werden….und immer noch niemand Anstalten macht ein zusätzliche Kontrollauszählung vorzunehmen. Das Innenministerium hat nun schon seit Jahren eine mehr als zweifelhafte Glaubwürdigkeit. Der Innenminister verehrt den Austrofaschisten Dollfuss als Helden….. Also wie argumentiert man da, dass eine zusätzliche Kontrolle nicht notwendig sei???

  12. “Der Name wird die Partei auch bei der Nationalratswahl wie ein Stalinorden aus Beton hinunterziehen.”

    Anstatt auf Inhalt wird einfach auf Ästhetik verwiesen die substanziell wenig in der KPÖ gestaltet und anstatt die Realität zu beschreiben wird “Gegenwartsrevisionismus” betrieben indem man den Sieg der KPÖ in eine Sieg der Grünen umdichtet – das sind also die Argumente derer die sogar SPÖ+FPÖ (Pilz’s Doskozil Huldigungen) in kauf nehmen würden nur um die KPÖ zu verhindern.

    • Alles bitte noch einmal lesen – diesmal sinnerfassend: Ich habe mich über die Grünen etwas lustig gemacht, aber eigentlich darauf hingewiesen, dass sie Talente wie Dankl vertrieben haben.

      • Ich habe ihren Seitenhieb in Richtung “dieGrünen” auch als solchen Verstanden, für mich gibt es aber auch einen Kontext indem dieser Seitenhieb stattfindet.
        Dieser Kontext ist eben zum einen der das die mediale Abarbeitung der KPÖ in Österreich einen ganz klaren Duktus/eine ganz klare Symptomatik hat.
        Zum einen wird die Berichterstattung über die KPÖ prinzipiell sehr spärlich gehalten. Schafft es dann die KPÖ trotzdem in die Medien dann fast ausschließlich mit einem Negativ-Spinn, der vor dem Hintergrund des sonstigen “Weglassens”, sehr selektiv und einseitig ist und auch bei dem Fall dass die KPÖ quasi zwangsläufig aufgrund eines Wahlerfolges absolut oder in Relation zum Wählerzustrom in die Medien kommt wird auch immer ein Negatives Gegengewicht beigefügt – im Fall ihres Kommentars hab ich diesen Umstand zum einen in dem Seitenhieb wahrgenommen – quasi anstatt einfach zu schreiben: “Tolle Leistung von Dankl & KPÖ+” schreibt man: “Da ist den Grünen was entgangen” – zwar nicht negativ und auch lustig da überraschender Spinn aber eben im Kontext der sonstigen negativen Abhandlung der KPÖ gesamtheitlich auch schade dass es nicht einmal bei so einem Wahlerfolg möglich ist diesen »direkt positiv« zu beschreiben.
        Dann natürlich auch der scheinbar obligatorische Seitenhieb auf den Konnex Kommunismus & Verbrechen unter dem Banner des Kommunismus der aber zb. bei den NEOs, ÖVP stehts übersprungen wird.
        Zum Beispiel
        Neos stehen für ein neoliberales bzw. Kapitalistisches Wirtschaftssystem. Was aber Gesellschaftslich nicht aufgearbeitet wird ist der Umstand dass dieses noch immer auf dem Rücken eines Neokollonialen/Neoimperalialistischen System besteht – oder wie sonst erklären sie sich dass 70% des Kakaos durch Sklaven/Kindersklavenarbeit produziert wird – in Ghana und Elfenbeinküste rund 2.100.000 Millionen Kinder – hab noch NIE gehört dass unsere Zeitungen im Kontext eines ÖVP/Neos Wahlsieg/Ergebniss so konsequent Prinzipien einfordern.

        Die Einseitigkeit und Undifferenziertheit gegenüber der KPÖ ist jedenfalls sehr klar ausformuliert und diese Einseitigkeit nehme ich auch in ihrem Kommentar, mal indirekt, mal direkt, war & darin liegt auch meine Kritik.

        • Da haben Sie schon Recht. Die Krone titelte: “KPÖ in Salzburg: Toxische Mischung der Unzufriedenheit” Die KPÖ wird in die Nähe eines Giftcocktails gerückt. Dabei wird ausgespart, dass die KPÖ immo als einzige Partei in Österreich die Frage stellt und damit aufwirft, wie das Gemeinwohl in Zukunft organisiert werden soll. Das sind unangenehme Fragen, die auch das, was bisher geschah, in Frage stellt.

          Es bleibt der “Makel” kommunistisch, den PP ansprach, und der Begriff “kommunistisch” wird journalistisch in die Nähe von Gift gerückt (siehe Krone). Ja, das ist eine Vergangenheitsantipathie, die ausgespielt wird, um den entscheidenden Fragen aus dem Weg gehen zu können. Dennoch könnte man auch den PP-Beitrag positiv umformulieren: Wenn aufgrund des Wegfalls des Begriffs “kommunistisch” keine solche journalistische Front mehr möglich wäre, wie erfolgreich könnte die “+PÖ” dann sein. Der Begriff “kommunistisch” ist eine Bürde, die runterzieht. Er verhindert vielleicht auch, dass man sich ernsthafter (vor allem von journalistischer Seite) und ausdauernder mit der Zukunft des Gemeinwohls beschäftigt. Für Wähler:innen ist das nicht so relevant, weil in der Altersgruppe 20 bis 45 niemand mehr eine Vorstellung hat, was der “Kommunismus” als Gesellschaft wirklich war. Dieses Schreckgespenst gibt es nur für die “alte Garde”.

          • “Wenn aufgrund des Wegfalls des Begriffs “kommunistisch” keine solche journalistische Front mehr möglich wäre, wie erfolgreich könnte die “+PÖ” dann sein.”
            Also wenn die journalistische Front nicht da wäre dann wäre die KPÖ sicherlich erfolgreicher. Ich glaube aber dass die journalistische Front nicht aufgrund des Namens besteht sondern aufgrund des Inhalts. Peter Pilz hat ja zb. in der Vergangenheit von rechten aber AUCH vom linken “Dammbruch” gewarnt.

            Mich hat auch schon die Frage beschäftigt ob die KPÖ ohne »K« nicht besser dran wär, aber die mediale Hetzkampagne würde sich dann halt einfach vom Narrativ her verlagern bzw. könnte man dann immer noch sagen: “Sie haben zwar den Namen geändert, aber macht euch nix vor – dass sind Kommunisten & die Kommunisten finden alle den Stalin toll.” (Was natürlich absoluter Blödsinn ist.)
            Auch würde dadurch die KPÖ nach außen hin indirekt ein Veränderung in Richtung “mehr Bedacht auf Ästhetik” signalisieren was ja auch in Richtung “weniger Inhalt” gedeutet werden könnte -> kann man vom Narrativ auch wieder weiter spinnen – die Journaillisten schaffen das! 😉

            Ich glaube mittlerweile die KPÖ würde sich durch eine Namensänderung jedenfalls blos selbst schaden & diesem Narrativ-Spiel der Zeitungen in die Falle gehen. (der Mainstream davon in Österreich zu 0% unabhängig) – ein Spiel bei dem sie sowieso von vornherein verlieren würden, weil das Verhältnis mMn nach nicht auf “good faith” beruht. Ich denke für die KPÖ ist es besser sich weiterhin auf den Heimvorteil “Politik mit Inhalt. Politik für die Bürger.” zu konzentrieren – den Medien fällt eh nix Neues ein und dieses ständige KPÖ-Bashing wird eh mit der Zeit immer offensichtlicher & das Wahlergebniss in Salzburg zeigt ja auch dass die Wähler nicht so doof sind wie die Zeitungen das gerne hätten.

            “Er verhindert vielleicht auch, dass man sich ernsthafter (vor allem von journalistischer Seite) und ausdauernder mit der Zukunft des Gemeinwohls beschäftigt.”
            – Da würde ich aber einwenden dass die journalistische Seite sich hier sich ja irgendwo selbst behindert weil sie könnten es ja eh tun – die KPÖ hindert sie ja nicht dran.
            + ich denke es wäre aber auch falsch das historische Erbe des Kommunismus beiseite zu legen – die Geschichte ich äußerst lehrreich. Sie zeigt wie “Kommunistische Ideen” mißbraucht werden können (Mao, Stalin) aber auch wie die Oberschicht und die oberer Mittelschicht bereit waren die Faschisten an die Macht zu bringen (historisch eindeutig belegt!) um die Kommunisten, um eine faire Umverteilung nach Unten zu verhindern. Diese Geschichte würde ich jedenfalls nicht einfach so ad acta legen!

  13. Man kann sich alles schön saufen Pilz. Die Grünen waren schon immer ein Problem. Gut dass Dankl da weg ist. Soll der grüne Mist doch auf dem Komposthaufen verrotten.

        • leider wird es das im herbst im Bund nicht spielen, wir bekommen eine türkis/blau kombi, also eine nehammer-regierung von VOKAKIS gnaden ( also schüssel/haider 2.0 )

          • Ich glaub die 08/15 Prognosen vom »derStandard« haben eine direkte Leitung in ihren Prognosen-Verarbeitungs-Apparat.
            Das die KPÖ die ganze Zeit klein geredet wird hat jedenfalls eh System & Tradition, zum Glück richtet sich die Realität nicht danach wie man jetzt in Salzburg schon wieder gesehen hat.

            Die KPÖ wird im Herbst auf gut 38% kommen.

          • @bmtwins 11.3.2024 Um 11:07

            “wir bekommen eine türkis/blau kombi” – kann nicht sagen ob sie sich nicht tatsächlich eigentlich schon darauf freuen.

            Diejenigen die die Hoffnungs aufgeben haben sich selbst aufgegeben. Übrig bleibt nix als Zynismus und Blindheit – in diesem Sinne: Warum kennzeichnen Sie nicht Ihre Postings als “Hülle ohne Inhalt”.
            Gute Nacht!

          • “kann nicht sagen ob sie sich nicht tatsächlich eigentlich schon darauf freuen.”
            sowas von weit gefehlt, aber macht nix

          • bmtwins 11.3.2024 Um 10:51

            Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Vokaki so ein Vollgacki ist wie seine Vorgänger, Haider war eine Lachnummer, ein Kasperl, der gerne bin schon weg, bin wieder da, gespielt hat.

            Strache, na ja, das sag ich mal besser so, der konnte nix anderes als Bardei und hat sich da wo es geschneit hat sehr wohl gefühlt, so a richtiger Schnee, mocht des Lebn erst so richtig scheeeeeeee.

            Der Vokaki, der will Erster sein, der ist kein Kasperltheater für Große, von wegen, bin schon weg, bin wieder da, Schifoarn interessiert ihn auch nicht, also ist ihm Schnee auch sowas von egal.

            Der will oben, ganz oben sitzen, und wenn er den Schwarzen die Ministerien gibt, die ihm nicht wirklich weh tun, aber denen feuchte Träume bereitet, werden sie ihm wie einst Maria Magdalena die Füsse trocknen mit ihren Haaren und gerne unter ihm dienen.

            Also meiner Meinung nach, gibt es blau/schwarz, oder die Anderen sind so blöd und legen sich mit den schwarzen in ein Betterl, und verlängern das ganze eben dann um ein paar Jahre, der Vokaki hat Zeit, der wird wenn sich alle gegen ihn verschwören dann halt das Opfer geben und allen erklären schaut, ihr habt gewählt die waren ALLE gegen UNS, und mit UNS meint er nicht, sich und seine …………..such Dir bitte einen Namen aus, mir fällt keiner ein, der nett wäre. Sondern mit UNS meint er die Wähler, die ihn und seine……. gewählt haben, aber sie durften diesmal nicht mitspielen, na was meinst, wenn nichts grobes passiert, in der kurzen Zeit, wo sich die Gruppe der wir gegen…. zusammen tun, dann kann er bei der nächsten Wahl nicht mal mehr einen Koalitionspartner brauchen, befürchte ich.
            Egal, wie es kommt, es wird grauslich.

            Und zur KPÖ allgemein, ich denke, die sollen ihren Namen bei behalten, bringt doch nichts, wenn die den ändern, die Medien werden immer sagen, Partei X ehemals die KPÖ, den Dreck kriegen sie auch mit einem neuen Namen nicht von den Schuhen. Nein, den Namen beibehalten und zeigen was sie können, dann kommen auch die Wähler.

            Vergleiche es gerne mit der Umbennung der Krankenhäuser in Linz, die seit Jahren, Campus irgendwas heißen, was schreiben die Ärzte immer noch auf die Überweisung z.b. AKH, also die älteren, sogar mittelälteren und als Patient musst Dir dann dort sagen lassen, wir heissen Unimed Campus, na ist mir das egal?

            Ja ist es und das AKH wird noch lange AKH genannt werden, und die KPÖ, KPÖ und wenn sie sich “umtaufen”.
            Namen sind Schall und Rauch, zählen werden die Taten und mal schauen, ich bin auf alle Fälle froh über das Ergebnis in Salzburg und wünsche ihm viel Glück für die Stichwahl und am schönsten, die Schwarzen und die blaunen sind nicht mal mehr der Rede wert zumindest in Salzburg, das ist schön, zumindest mal ein wenig was wo man sagen kann, passt. Und ein roter Vize passt dann auch.

        • Revisonistischer Austro-Faschismus (MKV und CV) und “interessante” identitäre NGO-Projekte in schlagenden deutschnationalen Burschenschaften aufgehängt… “Russlandfreundliche Politik”, Mietenwucher, gesteuerte Inflation zum Nachteil minderkapitalisierter Mehrheit, Vermögenszuwachs im Immo- und Grundstücksbusiness mit solcherart evozierter Resourcenverknappung, der Rest wird mit bis vor kurzem noch billigen (niedrig verziensten) Geldzuwendungen – nur punktuell nicht strukturell intendiert – abgespeist, über eine Regierungsperiode hin milliardenschwer korrumpierte Medienfördung, volksverblödende Bildungspolitik, ruinöse Gesundheitspolitik … -> Noch Fragen?

          • Alter, was sie da immer Schwurbeln – welcher Schwa*z will sich denn eigentlich so ein Worte-WirrWarr durchlesen.

            Die Frage war was sie mit “rechter Reichshälfte” GENAU meinen. Das wird ja nicht so schwierig sein so zu beantworten dass es auch normal-sterbliche verstehen, oder?

            Wenn sies nicht schaffen zu beantworten muss ich halt selber interpretieren und da mir bei Ihnen der Geduldsfaden schon lange gerissen ist, halt dann leider nicht »wohlwollend interpretiert«.

            “Bitch of the Rich” scheint Dankl jedenfalls positiv gegenüber zu stehen was bedeuten kann dass sie ihn dann quasi “von rechts” auf Schippe nehmen & wenn ein potentiell Rechter im Kontext KPÖ von der “rechten Reichshälfte” redet dann ist die Interpretation, dass dabei eventuell die DDR gemeint ist nicht ganz weit hergeholt.

            Samui AntonYm Reichsbürger?! Sicher ausschließen würd ichs nicht.

          • @standwithpeace

            Wir beide sind schon wieder beim “Interpretieren”? Merken’S es auch?? 😉 -> Was immer Sie auch daraus “zimmern” möchten in ihrem argumentativen Hamsterrad… (is mir net amoi wuascht) Lesen müssen’S schon selber, auch wenn Ihnen Antworten zuweilen nicht gefallen mögen. Bin hier nicht in einem Deutschförderkurs für kulturfremde Migrant*innen…

          • @AntonYm 11.3.2024 Um 11:35

            “…Deutschförderkurs für kulturfremde Migrant*innen…” – die scheint AntonYm also auch nicht zu mögen.

            Liebes Forum – ihr wisst jetzt bescheid!

          • 😂 Sie bekommen von mir jetzt keine “helping-hand” gereicht, wenn’S wieder mal argumentativ absaufen – ganz egal wohin sie unseren kleinen Exkurs nun spinnen möchten … 😂 (zawutzl mi, wie infantil Sie hier aufteten…)

          • @AntonYm 11.3.2024 Um 12:09

            “Helping Hand”?! Die können sie sich sonstwohin….

            Ich habe eine simple Frage gestellt – sie haben sie nicht beantwort. Dann hab ich sie selbst »nicht-wohlwollend interpretiert«. Das hab ich so ausgewiesen & habs auch so gemacht.

        • @stand mit was auch immer alias Putinversteher
          Um 11:25

          Nachdem Sie ja schon ” Gute Nacht” gewünscht haben, bleiben Sie ruhig im Bett. Hoffe Sie haben schöne Träume.

          • …..wie immer keine Argumente & nur ausweichen.

            Daher wahrscheinlich auch genau so wie ichs gelesen habe:

            AntonYm redet von “rechter REICHshälfte”, meint allem Anschein nach die DDR, Samui plichtet bei.

            Liebes Forum,
            zum Mitschreiben: AntonYm & Samui gehören also eventuell dem Reichsbürgermileu an….nota bene!!!

          • 😆 Vorschlag zur Güte: Weniger “schreiben” (ausschließlich sendungsbewusst), mehr sinnerfassend “lesen” – auch zwischen den Zeilen, dann müssen’S auch keine Stereotypen bemühen, um sich in ein günstigeres Licht zu stellen…

            Daniel Kahnemans’ “Schnelles Denken, langsames Denken” sei Ihnen gernstens dazu auch empfohlen 👆

          • @AntonYm 11.3.2024 Um 12:18

            sinnerfassend lesen – ja das geht vorallem an sie.

            Ich hab dezitiert geschrieben dass ich einfach KEINEN BOCK HABE ihren Kommentar zu lesen weil mir bei ihrem “Schreibstil” das kotzen kommt.

            Also nochmal für SIE, ganz persönlich, sinnerfassend:

            Ich habe gesagt ich habe einfach keinen Bock ihr Wirr-Warr zu lesen. Das bedeutet nicht “Ich habs gelesen und nicht verstanden”, sondern einfach nur: “Ich hab mir nicht die Mühe gemacht es zu lesen.”

            xD xD xD

          • Alles gut 😎 bin nicht beleidigt (schreib ja nicht für Sie, falls es da ein Mißverständnis geben sollte)

          • @AntonYm 11.3.2024 Um 12:49

            Schon wieder. Was zum Teufel schreiben sie?! xD xD xD

            “Alles gut”
            – ja eh logisch xD

            “bin nicht beleidigt”
            – gut für dich, hab ja auch nix versucht

            “(schreib ja nicht für Sie, falls es da ein Mißverständnis geben sollte)”
            – na dann, warum antworten sie mir dann? xD

            -….wie er jetzt aufeinmal das Schw*nzi einzieht der Hörr AntonYm. xD

            Sie! (gesagt in Breitfuß manier), brauchen mich da jetzt gar nicht versuchen zu “high-roaden”. Hätten sie am rhetorischen Watschenbaum gerüttelt dann wär die Sonnenbrille »😎« sicher nicht mehr auf der Nase. Aber daran erkennt man rechte Poster – sie erkennen schnell “Hierarchie” an. Mir brauchens jedenfall nicht die Friedenspfeife reichen die kommt nämlich dorthin wo ihre “helping hand” (siehe oben) auch schon ist.

            Bussi 😘

          • Wissen’S, es gehört zum Vor-Recht der Jugend, Recht be-(er)halten zu wollen. Das ist gut und rechtens so auf ihrem Weg zur identitätsstiftenden Selbstbestimmung. Ich wär’ ein anmaßend ignoranter, egozentrierter Dummkopf, Sie vom Gegenteil überzeugen zu wollen. Lernen müssen’S das schon selbst – werden das auch – spätestens dann, wenn’s draufkommen, das Recht haben (wollen) nicht im Recht sein bedeutet (darum gibt’s ja auch Gesetze, aber auch da waren wir beide schon einmal). Bauen Sie sich Ihre Hirarchien, Ihre Interpretation im Sinn des Seins, den Rest macht dann die Zeit, die bekanntlich eine Tochter der Wahrheit ist. Harmonischer kann ich’s Ihnen jetzt nicht herschreiben. Nehmen’S es mit, Sie werden es sicher einmal brauchen können… 😉

          • Und einen letzten Satz an SIE höchstselbst persönlich schreibe ich hier jetzt noch her.

            “Der wahre Lohn für unser Bemühen, der liegt nicht darin, was wir dafür bekommen, sondern darin, was wir damit werden.” ©John Ruskin

          • @AntonYm 11.3.2024 Um 12:18

            Sie meinen ich bin übers Ziel hinausgeschossen?!
            Nun gut. Vielleicht ein bisschen. Sie hätten aber auch einfach Frage beantworten können.

            No individual rain drop ever considers itself responsible for the flood. ©John Ruskin

            😉😉

Kommentarfunktion ist geschlossen.

Jetzt: der Pilnacek Laptop!

Denn: ZackZack bist auch DU!