Freitag, Mai 17, 2024

Für Orbán, gegen Soziales: Wie die FPÖ im EU-Parlament abstimmt

Seit der letzten EU-Wahl 2019, bei der die FPÖ 17,2 Prozent erreichte, sitzen drei Abgeordnete der Freiheitlichen im EU-Parlament. ZackZack hat sich angesehen, wie Vilimsky und Co. im EU-Parlament abstimmen und wie sie erklärten EU-Feinden wie Viktor Orbán die Stange halten.

Brüssel/Straßburg | Einmal im Monat kommen die Abgeordneten des EU-Parlaments zur Plenarsitzung zusammen, um über vorgeschlagene Gesetze der EU-Kommission abzustimmen. Ins Blickfeld hat ZackZack das Abstimmungsverhalten der Freiheitlichen Abgeordneten Harald Vilimsky, Georg Mayer und Roman Haider genommen. Ablehnung von Frauen- und Sozialthemen stehen dabei ebenso im Vordergrund wie ein Bündnis mit Orbán und Kaczyński.

Europas Feinde  – Vilimskys Freunde

Immer wieder stimmte das EU-Parlament seit 2022 über eine gemeinsame Haltung betreffend Demokratiedefizite in Ungarn und Polen ab. Gegenüber Polen wurden wegen der umstrittenen Justizreform, die die unabhängige Arbeit von Richtern unterbinden sollte, Milliarden an EU-Geldern zurückgehalten. Auch Ungarn musste aufgrund von Mängeln bei Rechtsstaatlichkeit und Korruption zuletzt auf Milliarden an EU-Geldern verzichten.

Unterstützer haben die beiden Staaten, in denen kontinuierlich an der Rechtsstaatlichkeit gesägt wird wenige. Einzig rechtspopulistische Fraktionen wie die FPÖ unterstützen Ungarn und Polen. Einige Beispiele:

In der Plenarsitzung des Parlaments vom 21. bis zum 24. November 2022 wurde über das Einfrieren von EU-Geldern für Ungarn abgestimmt. Während alle anderen österreichischen Delegationen einstimmig für die Sanktionierung stimmten, waren die Abgeordneten der FPÖ geschlossen dagegen.

Schon im September hatten sich die FPÖ-Abgeordneten schützend vor Orbáns Regierung gestellt. Damals entschied das Parlament über den Zerfall der Demokratie und kam zu dem Schluss, dass Ungarn nunmehr eine „Wahlautokratie“ sei. Die FPÖ unterstützte als einige politische Vertretung Österreich die Entschließung nicht.  

Zu einer Verflechtung von sozialen Fragen mit der ungarischen EU-Politik kam es im Juli 2022. Damals forderte das Parlament Ungarn in einer gemeinsamen Entschließung dazu auf, dessen Veto gegen die Besteuerung von multinationalen Konzernen zu beenden. Abermals stimmte unter den österreichischen Delegationen nur die FPÖ gegen die Entschließung.

Im Juni 2022 stellte sich die FPÖ-Delegation hingegen schützend vor Polens Abschaffung der unabhängigen Justiz. Sie wollte, anders als die anderen Fraktionen, die polnische Regierung nicht zur Umsetzung von EU-Forderungen zwingen ehe 35 zurückgehaltene Milliarden von der EU an Polen fließen. Auch im Mai stimmte die FPÖ gegen eine Entschließung zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn und Polen. Die Liste ließe sich erweitern.

Die Solidarität der FPÖ mit den autokratischen Regierungen in Ungarn und Polen zeigt, dass Vilimsky und Co. Verstöße gegen demokratische Grundsäulen wie Medienfreiheit und unabhängige Gerichte indirekt unterstützen. Wichtiger als funktionierende europäische Rechtsstaaten scheint das Wachsen des rechten Blocks in der EU zu sein.

Lohntransparenz, LGBTQ+ und Mindestlohn

Nicht mittragen will die FPÖ-Delegation auch Entschließungen des Parlaments zu den Themen Frauenrechte, Minderheitenschutz und Mindestlohn.

Im April 2022 wurde mit den Stimmen der anderen Fraktionen ein Gesetz zur Lohntransparenz in Unternehmen mit 50 oder mehr Mitarbeitern durchgewunken. Dieses sah vor, die oftmals diskriminierende Bezahlung von Frauen zu unterbinden, indem Löhne in Zukunft einsehbar und vergleichbar gemacht werden. Die FPÖ unterstützte die Entschließung, genauso wie die Mehrheit der ÖVP, nicht.  

Im Februar 2023 forderte das EU-Parlament die Kommission auf, die Istanbul-Konvention zu ratifizieren. Diese sieht einen stärkeren Gewaltschutz für Frauen vor. Die FPÖ enthielt sich als einzige österreichische Delegation der Stimme.

Während die FPÖ hierzulande oft vom Frauenbild muslimischer Einwanderer warnt, gleichzeitig aber auf EU-Ebene Gesetze zur Stärkung von Frauen nicht mitträgt, offenbart, wie ernst es die Freiheitlichen mit der Sorge um Frauen nehmen.

Ähnliches lässt sich beim Schutz von sexuellen Minderheiten beobachten. Anlässlich eines Mordes in Bratislava an zwei Homosexuellen brachte das Parlament im Oktober 2022 eine Entschließung zur Bekämpfung von Hassverbrechen gegen LGBTQ+-Personen ein. Allein die FPÖ scherte aus und stimmte mit Nein.

Die gesetzliche Stärkung von angemessenen Mindestlöhnen in den Mitgliedsländern wurde von der Arbeiterkammer hierzulande als „historisch“ und als „Paradigmenwechsel hin zu einem sozialen Europa“ gefeiert. Die Richtlinie, die Arbeitnehmer auch auf kollektivvertraglicher Ebene in ihrer Position stärkt, wurde von der FPÖ abgelehnt.

Das untergraben von Mindestlöhnen seitens der FPÖ ist insbesondere angesichts des harten Migrationskurses der FPÖ verwunderlich, könnte doch ein Anheben der Löhne im europäischen Ausland zu weniger Migration in reichere Länder wie Österreich führen. Das Gesetz sieht keinen Zwang zu einheitlichen Löhnen oder Tarifverträgen vor, drängt die Mitgliedsländer aber dazu, auf nationaler Ebene Anpassungen bei Mindestlöhnen und Kollektivverträgen zugunsten der Arbeitnehmer vorzunehmen. Die FPÖ, die sich gerne in der Rolle der “Partei des Kleinen Mannes” sieht, scheint eher an Allianzen mit demokratiefeindlichen Regierungen interessiert, als an Verbesserungen für Arbeitnehmer.  

Gegen europäische Integration

Dass die freiheitlichen Abgeordneten die Kompetenzen der Europäischen Union eher zurückdrangen als ausbauen wollen, überrascht nicht. Grafiken vom FPÖ-Abstimmungsverhalten offenbaren das Ausmaß der Ablehnung von EU-Politik in unterschiedlichsten Bereichen, so etwa im Klima-, Wald- oder Datenschutz. Nicht selten werden deshalb alle Beschlussvorlagen des Parlaments abgelehnt:  

Titelbild: YANN COATSALIOU / AFP / picturedesk.com, Grafiken Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

Daniel Pilz
Daniel Pilz
Taucht gerne in komplexere Themengebiete ein und ist trotz Philosophiestudiums nicht im Elfenbeinturm stecken geblieben.
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69 Kommentare

  1. Den Bürger machen SIE immer noch transparenter und verdienen auch noch eine unfassbare Stange Geld damit.
    Was sie sonst noch mit seinen Daten machen und schon gemacht haben, oder über Dritte machen haben lassen, usw. weiß ich nicht?
    Aber das Transparenzpaket kommt weiter nicht!!!!!
    Dass sich das die Bürger auch noch zusätzlich gefallen lassen ist aus meiner Sicht das große Wunder in diesem Land…

    • Die bürger, also die wähler, die von krone und co manipulierten merken es nicht einmal.
      Hauptsache das flüchtlingsthema.

  2. Zur Orbanisierung vom ORF wird Orban höchstpers. wohl neidisch über die Grenze schielen…
    Hoffentlich stemmt sich die FPÖ noch lange gegen die hochkorrupte und grüne NGO namens EU.

    • … was Sie in Ihren Betrachtungen hier großzügig kurzsichtig “übersehen” (oder auch verschweigen, warum auch immer sei hier jetzt dahingestellt) ist die TATSACHE, dass jener GERADE auch von denselben angelikalen Kräften – eben jene, welche dieses Treiben im AMI- Land !nachweislich destabilisierend unterstütz(t)en – in seinem vorgeblichen “Widerstand” gegen “westlich demokratische Werte” unterstützt wird. Eine geopolitische Strategie, die auch hierzulande von einem einst lieberal- in einen wahldemokratischen Pragmatismus bis hin in ein letztlich illiberales Demokratiesetting nach Orbans Vorbild gebracht werden sollte: BastiFantasti im Messias adorierten Seligsprechungen coram Publico, QAnon und ähnliche finstere Gesellschaften, die die Pandemie nutzten, um gesellschaftpolitisch demokratiefeindliche Spaltungen voranzutreiben, Soberls inzwischen obligate Fürbitten-Prozedere im nationalrätigen Umfeld usw. usf….

  3. In Deutschland gibt es eine sehr gute Seite über das Abstimmungsverhalten und die Verbindungen / Verstrickungen der Politiker. Man kann dort sogar Fragen an einzelne Politiker oder Parteien stellen. Wen’s interessiert –> https://www.abgeordnetenwatch.de/

  4. 1/ Gut dass sich jemand das Abstimmungsverhalten im EU Parlament anschaut. Vielleicht könnte mal auch schon im Vorfeld diskutieren, was dort zur Abstimmung anstehen wird.
    2/ Ich bin gegenüber der EU sehr kritisch eingestellt. Die hat jede Menge institutionelle Mängel. ZB Transparenz.
    3/ Leider ist die FP die einzige EU-kritische Partei. UND auch eine total asoziale dazu. (Freier Markt über alle, Vereinignung der Hayek-ianerInnen).
    4/ Letzteres ist gut, wenn das weiter in die Öffentlichkeit gebracht wird. (Siehe Abschaffung der AUVA, …)

    • Danke für dies Information.
      Habe bereits versucht so gut wie mir eben möglich zu antworten.
      (Die Differenzierung allein des Wortes Argumente ist wahrlich hochstehend und vermutlich auch wichtig, aber für mich, wie ich dort auch zu diesem Punkt noch geschrieben habe, mit meinen Möglichkeiten vor allem im Verhältnis von diesen Milliarden Konzernen eine Überforderung… Die Bringschuld einer plausibl auch für den Durchschnittsbürger nachvollziehbaren und lückenlosen Aufklrärung mit den ensprechenden Nachweisen dazu, liegt für mich zusammenfassend aber eindeutig bei der Pharma, den Behörden, der Staatsanwaltschaft und den Sozialministern und ist schon lange mehr als nur mehr überfällig…)

    • Private Diskussionen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, sollten Sie auf einem privaten Kanal ausleben.

      • Ich glaube, dass diese Diskussion auch mit dem Blog zu tun hat, aber geht die Initiative hier nicht von mir aus und war ich auch der Meinung, dass das mit ZZ so im Einvernehmen ist?

          • Mich interessieren solche o.t. Referenzen auf anderweitige Diskussionen jedenfalls überhaupt nicht, sollte das jetzt zur Abstimmung gedeihen.

        • … und Ihre harmlose Frage heute um 8:28 (in einem anderen Thread) wird für Pflanzerln Ihres Zuschnitts wohl ein ewiges Geheimnis bleiben… 🙄

      • Ja vermutlich ist es gar nicht so leicht zum Thema zu posten, warum die FPÖ in Parlementen nicht auch nach LINKS abstimmt?

        Wie sagte schon ein berühmter Philosoph? – Wer lange lebt wird alt?

        • Was ist mit den Qualtitäsprüfberichten der Impfhersteller?
          Warum werden diese nicht veröffentlicht?
          Weiß zwischenzeitlich, dass die Pharma gleich organisiart ist wie die Automobilindustrie.
          Wenn es hier zweifelsfrei Verdachtsmomente gibt und dazu auch Anzeigen, ist die Staatsanwaltschaft schon lange verpflichtet hier entsprechend nachzugehen.
          Nochmehr aber der Gesundheitsminister.
          Warum werden nicht die entsprechenden Qualtitätssicherungsaufzeichnungen hier auf Basis der bekannten Probemstellungen dazu veröffentlicht?
          Wenn es ohnehin nichts zu verstecken gibt, denn wäre wenigstens diese unsägliche Diskussion darüber beendet?

      • Nein gar nicht. Was ich etwas sarkastisch formuliert habe ist hier im Forum stets zu beobachten. Es wird behauptet, die FPÖ sei die beste und wahrhaftigste Vertretung der arbeitenden Bevölkerung. Wenn dann das Gegenteil bewiesen wird beginnt sofort zur Ablenkung das Corona Geschwurbel oder die geschändeten Kinder… (in Italien sind es halt die armen Opfer der Partisanen)

        • Wenn man solche Abstimmungen betrachtet und genauer analysiert, dann muss man auch die Argumentationen dazu kennen. Wie oft habe ich Parlament sehen können, dass Parteien zu ihren eigentlich urgeigenen Anliegen gegenteilig abgestimmt haben, oder sich der Stimme enthielten, nur weil irgend ein Detail, oder im Kontext ein aus deren Sicht unakzeptabler Vorgang vorlag, deshalb dagegen gestimmt haben.
          Hier sollten wir uns deshalb, wenn man schon einen solchen Nachweis versucht, dass Parteien gegen ihre Wähler gestimmt haben, auch die detaillierten Begründungen dazu ansehen müssen. Wenn diese auch so sind, wie sie vermuten, dann haben diese Partein wahrlich Feuer am Dach, aber solange wir das nicht genau wissen…

          • Auch hier treiben kreationisten ihr unwesen und verlangen von lehrern (seit weitaus längerer zeit als trumps präsidentschaft) , neben der evolutionstheorie auch kreationismus zu unterrichten.
            Was hat es auf sich, dass die evangelikale freikirche ihren sitz ua in der hak mistelbach hat?

    • @∂∂ oder darüber, dass die Leute in Österreich nicht arm sind, weil sie sich ja ein neues Handy und das Tätowieren leisten wollen.

  5. Wie wichtig Zackzack für die Medienszene ist, zeigt sich in diesem Artikel.

    Diese Aufdeckung des unglaublichen blaunen Abstimmungsverhaltens würde ich auch von politischen Mitbewerbern erwarten.

    Aber da hört man leider gar nichts. Ganz schwach von SPÖ, Grünen und Neos. Von der ÖVP erwartet man ja keine korrekte Haltung zu wichtigen Themen mehr!

    Deshalb danke Zackzack.

    • Im EU-Parlament stimmen sie ab, wie sie wirklich meinen. Denn das kriegt, so die Ansicht, keiner mit. Im Ö-Parlament stimmen sie für soziale Agenda, wenn sie der Ansicht sind, dass diese Anträge ohnehin nicht durchgehen. Ich rede von den Blauen.

  6. Dass die FPÖ in der EU so abstimmt wundert nicht. Reaktionär, antiquiertes Frauenbild, rassistisch und diktatorisch passt zu Orban &Co. Putin mit Schütz , Firtasch, Wolf und Konsorten steuert und FPÖ und ÖVP hüpfen. Die Politik in Ö hat längst keinen Einfluss mehr, sind nur mehr Ausführende und Schauspieltruppe. Was mich aber immer wieder aufs neue verwundert, ist, dass Verhalten der Frauen diese frauenfeindliche Partei überhaupt zu wählen. Dieses Wahlverhalten der Frauen erstaunt mich allerdings auch bei der ÖVP und ist für mich eigentlich nicht nachvollziehbar. Wie kann ich jemanden wählen der mich nicht respektiert und mich unterdrückt. Wie es der Bevölkerung geht ist einerlei. Die einzige Vision dieser Parteien ist Macht.
    Dafür verkaufen sie auch Österreich.

    • Die Frauen leiden unter der Doppelbelastung und obwohl so viel versprochen wird, verbessert sich nichts. Deshalb flüchten sich viele in althergebrachte Rollenklischees und die gibt es bei der ÖVP/FPÖ. Dass das eine Einbahnstraße in die Abhängigkeit ist, verdrängen viele Frauen.

  7. Ich bin dafür, dass wir den guten “Harry” nach Ungarn abschieben, bevor wir ein neues Österreich/Ungarn gründen! Besonders tragisch finde ich ja die Leugnung des Klimawandels durch die FPÖ. Es wird sehr große Anstrengungen brauchen damit unser Planet auch zukünftig noch halbwegs bewohnbar ist. Ein sehr großer Teil der Gesellschaft ist bereit daran mitzuarbeiten, auch die Industrie. Was es braucht ist eine klare Ansage in Form von Gesetzen. Mit der ÖVP genau so wenig zu machen wie mit der FPÖ. Und falls jetzt wieder einer das Beispiel China bemüht, die Chinesen sind gerade voll dabei uns in Punkto Klimaschutz zu überholen. Die Aussicht auf 45 Grad im Sommer und das über Wochen scheint die Blauen nicht zu stören, gendern ist ja viel, viel schlimmer…..🙄

  8. Kleine Zeitung (für AntonNym)
    Die Grünen stimmen gemeinsam mit der ÖVP gegen die Rückholung mehrerer abgeschobener Kinder – die Koalition hält. Auch Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) übersteht mehrere Misstrauensanträge.
    (die GrünInnen sind schon ganz orbanisiert)

  9. Zum LGBTQ: (ö NR)
    Die Grünen lehnen gemeinsam mit der ÖVP im Parlament einen Antrag ab, der die Benachteiligung aufgrund der sexuellen Orientierung per Gesetz verbieten würde.
    Bis heute dürfen homo- und bisexuelle Menschen in Österreich legal benachteiligt werden

      • @AY17:33 Ja ich. Wann klappt es bei Ihnen mit der eigenen “sozialen Hygiene”?

          • @ AY18:06 Whoever heißt Stabilo Boss, falls Sie mir eine Freundschaftsanfrage senden wollen 😉

          • @SB
            No, das ist ja gleich gaaanz was andreas. So hat das Kind auch einen Namen! 😉
            (Es las sich nämlich irgendwie anonym hingerotzt…)
            Was war also der konkrete Inhalt ihrer Frage? (weil so geschrieben viel zu allgemein gehalten)

          • @AY14:01 Ich weiß nicht, wieso ich nicht an der betreffenden Stelle antworten kann, daher versuch’ ich es auf diesem Weg. Irgendwo hier hatten Sie angedroht 🙂 “werden wohl selbst argumentativ engagiert “Hand anzulegen haben” der sozialen Hygiene wegen”. Das hab ich mir gemerkt, weil ich es nach gewissen Ausdrücken die ich gestern (auch von Ihnen) gelesen habe, irgendwie komisch fand. Aber ich kenn mich hier noch nicht aus, vielleicht ist das gewollt und man will Clubmitglieder damit anlocken zum Befetzen. ZZ braucht ja bis Jahresende 8 neue TÄGLICH…

          • Intro: “Direkte” Antworten auf einzelne Postings gehen sich in diesem Setting hier nur bis in 4te Ebene hinein aus (schlagen Sie mich, wenn’s auch noch die 5te betrifft)
            Ihre Referenz steht 5 Postings weiter unten – ab hier gezählt.
            Mein Plädoyer im gewählten Ausdruck für mehr “miteinander gegeneinander” sollte an ein insgesamt doch solidarisch intentiert geeintes Framing appellieren, dies trotz oder gerade !wegen aller gegensätzlichen (und mit sonstigen Attributen versehenen) Weltanschauungen, und selbstverständlich auch rein persönliche Meinungen und Interpretationen, die hier in die Auslage gestellt werden. Jede/r nach seinen / ihrer jeweils individuellen Möglichkeiten. Niemandem soll sein Recht auf freie Meinungsäusserung abgesprochen werden (solang es im zivilisierten Rahmen und nicht aus dem Ruder läuft), deshalb auch mein Argument gegen eine Zensur. Gerade User*innen, die hier geradezu im programmatischen Eindruck periodisch wiederkehrend kontraproduktive Breitsalven abgeben sind auch wichtig für zack-zack und uns im kommentierenden Publikum. Die werden also “von aussen” reingetragen, d.h. man wird “da draussen” wahrgenommen… Wir Forsit*innen hier “unter” den Artikeln “oben” sind Beiwerk, ziviler Volksmund wenn man’s so sehen möcht’. Dass auch mir trotzdem manchmal “die Kabel schwellen” um radikale Extrema demgemäß dann anzubellen – auf den “Rasier-Sitz” zu bitten – ist der oftmals praktizierten Startegie Einzelner geschuldet, leere Phrasen einschlägig durchsichtiger Propaganda-Vorgaben meistens dazu noch ungeschickt zu bedienen, geschuldet…
            Wie unten erwähnt wird’s unterm Strich der rational interpretierte Querschnitt an ideologischer Meinungsäusserung (nicht nur Syntax, nein, speziell auch die Symantik) ausmachen, wie zack-zack von der Aussenwelt wahrgenommen wird…
            That’s it! Ihr Frage zufriedenstellend damit für’s Erste beantwortet?

      • @AntonYm
        Der wolfi ist es nicht wert beachtet zu werden. Ein ganz übler Wichtigmacher im Auftrag von Blaubraun.
        Irgendwie macht ZZ keinen Spass mehr. Die Häufung rechter Volldolms hier ist mittlerweile nicht mehr auszuhalten.
        Warum PP dagegen nichts unternimmt ist mir ein Rätsel. Das hat nichts mehr mit Meinungsaustausch zu tun.
        Vielleicht bekommt PP gerade deshalb so schwer Förderungen.
        So sad…….

        • Es passt wunderbar zu deiner einfach gestrickten Denkweise, dass du glaubst, mit solchen “Beiträgen” den Peter Pilz beeinflussen zu können. Viel durchschaubarer geht es nicht. Meinungsfreiheit war nie deine Sache, es war nie Sache von euch Faschos.

          • @PV
            Schon wieder bezeichnest Du mich als Fascho.
            Da merkt man wer einfach gestrickt ist.
            Magst wieder gelöscht werden?

        • @Samui
          “Zensurieren” um etwaiger Fördergelder Willen hieße im gleichen Fahrwasser schwimmen wie “der Wettbewerb” im Mainstream, hieße sich prostituieren (wie Huren der Reichen), hieße sich anbiedern… Wir werden wohl selbst argumentativ engagiert “Hand anzulegen haben” der sozialen Hygiene wegen, um hier faktenbezogene Meinungsfront ins Treffen zu bringen. Leser*innen bilden sich im statistischen Durchschnitt dann einen rationalen Mittelwert… Wir schreiben hier nicht für uns dagegen miteinander, sondern für zack-zack. Diese Demut sollte Platz greifen…

        • … Nachtrag: Und wenn’s manche hier da und dort gar zu sehr in radikalen Extremen übertreiben, dann kommen’s eh auf den “Rasier-Sitz” zum “Schneiden”… 😉 (Das hamma scho im Griff, wie ich meine…)

          • @AntonYm
            Ja, das hamma im Griff. Aber manchmal ist es halt sehr mühsam. Diese ewigen Wiederholungen , was Corona betrifft zb.
            Dieses blaubraune Geschwafel ist sowas von dumm, daß man sich nur wundern kann.
            Zensur gibt es ja eh fast keine…. aber was mir auffällt ist, dass zb. im Standard schon eher abfällig übers ZZ Forum wegen der vielen VoGacksi Trollen geschrieben wird. Und das finde ich sehr schade.

        • Bezüglich förderungen glaube ich nicht, allerdings vermiesen einem die blaunen trolle das forum. Aber das scheint ja die absicht zu sein. Von den blaunen. PP will halt kein zensor sein.

  10. 2016: Nationalrat: Grüne stimmen erneut gegen Pflegebedürftige und Pensionisten
    Anlässlich der Budgetdebatte zum Kapitel “Soziales” zeigte die grüne Parlamentsfraktion wieder einmal ihr wahres Gesicht: Die grüne Sozialsprecherin Judith Schwentner, ihr Genosse Karl Öllinger Co. stimmten gegen eine Besserstellung für rund 450.000 Pflegebedürftige.

    • @bmtwins
      Ca. 30% der Österreicher sind noch viel Ärger.
      Von oben bis unten braun.

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