Spezialeinheit des neutralen Österreichs in Griechenland angekommen

Versteht Kurz unter der versprochenen Hilfe Gewalt?

Es ist soweit: Das „Hilfspaket“ – aus Spezialbeamten, Drohnen und ein Panzerfahrzeug – ist an der griechischen Grenze zur Türkei angekommen. Was geschieht nun?

Wien/Evoros, 12. März 2020 / Laut dem griechischen Regionalportal thrakina.com ist gestern die österreichische Spezialeinheit mit einem Panzerfahrzeug und einer Drohne im griechischen Bezirk Evros angekommen.

Zuvor erklärte Kurz, Spezialeinheiten, Drohne und ein Panzerfahrzeug an die griechisch-türkische Grenze zu schicken. Nun ist das „Hilfspaket“ angekommen. Innenminister Karl Nehammer war mit der Spezialmission beauftragt worden.

Fördert Österreich damit die Gewalt im Grenzgebiet?

Was die Beamten tatsächlich im an der griechischen Grenze machen, scheint noch immer nicht klar. Wie zuvor berichtet, gab es von Seiten der Ministerin Raab (ÖVP) keine Antwort, ob Tränengas oder Wasserwerfer von den Beamten bedient werden. Fragwürdig ist das Senden der Truppe auf jeden Fall, da es sich im Grenzgebiet um Schutzsuchende handelt. Kranke, Kinder und Frauen befinden sich unter ihnen.

Österreich neutral?

Verletzt Österreich damit auch seine Neutralität? Ganz so erst scheint Kurz ja diese nicht zu nehmen. Die griechischen Grenzsoldaten drängen Schutzsuchende immer wieder zurück – auch mit Gewalt.

(red)

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Titelbild: APA Picturedesk

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