Coronavirus- Live-Ticker

18:00 Uhr – Angenehmen Abend

Das ZackZack Team sagt tschüss für heute. Lesen Sie uns morgen wieder und bleiben Sie gesund.

(rc)

18:00 Uhr – Gesundheitsministerium informiert ab sofort online

Das Gesundheitsministerium hat am Donnerstag ein Corona-Informationsportal online gestellt. Unter https://info.gesundheitsministerium.at kann eine umfassende Lageübersicht der aktuellen Coronasituation in Österreich abgerufen werden, hieß es in einer Aussendung.

(apa)

17:40 Uhr – Arbeitslosigkeit steigt weiter, neue Kurzarbeit startet

Die Corona-Krise und die verordneten Betriebsschließungen lassen in Österreich weiterhin stark die Arbeitslosenzahlen steigen. Seit dem Start der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Mittwoch zusammengerechnet um 74.000 mehr Arbeitslose als noch Sonntagabend, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Donnerstagnachmittag zur APA.

Von den 74.000 neuen Arbeitslosen würden 29.000 aus dem Tourismus, 8.000 vom Bau und 6.500 hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche stammen, so der AMS-Chef.

(apa)

17:20 Uhr – Zwei Sondermaschinen aus Urlaubsländern landen in Wien

Am Abend landen zwei Sondermaschinen, die Urlauber aus Spanien und Ägypten nach Wien bringen werden. Insgesamt fast 400 Passagiere befinden sich auf den Fliegern, gab das österreichische Außenministerium bekannt. Für Freitag sind zwei weitere Flüge avisiert.

(apa)

17:00 Uhr – EU-Gesundheitsminister für möglichst breite Testung

Die EU-Gesundheitsminister befürworten eine möglichst breite Testung auf das neuartige Coronavirus und wünschen schnellere Testverfahren. Dies verlautete am Donnerstagnachmittag aus Ratskreisen in Brüssel nach Ende der Videokonferenz der Gesundheitsminister.
Derzeit gibt es Engpässe bei den Testkits. Die EU-Mitglieder wollen sich aber intensiv um die Anhebung der Anzahl der Testungen bemühen, was die Steigerung der Produktion und Anschaffung von Testkits voraussetzt.

(apa)

16:40 Uhr – Spezielles Schutzkonzept für Spitäler in Vorbereitung

Österreichs Spitäler zählen in der Corona-Krise zur wichtigsten Infrastruktur. Längst sind Maßnahmen wie Zutrittsbeschränkungen und Kontrollen in Kraft. Doch immer mehr Gesundheitspersonal ist infiziert oder in Quarantäne. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien ein Schutzkonzept für Spitäler an. Dieses sei bereits in Vorbereitung, sagte er.

Außerdem werden benötigte Güter wie Schutzmasken, -Ausrüstung und Desinfektionsmittel nunmehr zentral organisiert. Dafür waren bisher die Bundesländer zuständig, “wir haben das an uns gezogen, damit wir hier effizienter sein können”, sagte Anschober.

In Reha-Einrichtungen sollen künftig “Corona-Kliniken für Menschen, die weniger betroffen sind”, geschaffen werden. Damit sollen die Spitäler entlastet werden, “das ist ein Sicherheitsnetz für uns”. In Wien werde das rund 6.000 Betten bringen.

In der Intensivbetreuung gebe es derzeit noch Kapazitäten. “Das ist der Punkt, der uns Hoffnung macht”, sagte Anschober. Diese sollen mit der “Strategie des Verschiebens und der Verzögerung” erhalten bleiben. “Wir sind auf einem richtigen Weg. Der Kurs stimmt”, bekräftigte Anschober.

Für die Zeit nach der Coronavirus-Pandemie müsse vorgesorgt werden. “Wir müssen die Schlüsselbereiche krisensicherer machen”, forderte Anschober. Dazu gehöre eine zentrale europäische Stelle für Medikamentenproduktion und eine Eigenproduktion von Schutzbekleidung dazu.

(apa)

16:20 Uhr – Ungarn: EU soll türkische Wünsche ernst nehmen

Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto hat die EU-Staaten aufgerufen, in der Flüchtlingsfrage “die türkischen Forderungen, Bedürfnisse und Sorgen ernst zu nehmen”. Solange dies nicht passiere, werde der Migrationsdruck an der türkisch-griechischen Grenze kaum nachlassen, sagte Szijjarto am Donnerstag nach einem Telefongespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu in Budapest.

Die EU solle mit der Türkei ein Abkommen schließen, “dass diese Angelegenheit ein für alle Mal löst”,forderte Szijjarto einen neuen Deal mit Ankara. Dies sei auch wegen der Coronakrise wichtig, weil unkontrollierte Massenmigration in einer Zeit, in der es um die Minimierung sozialer Kontakte gehe, ein “ernsthaftes Gesundheitsrisiko” darstelle.

Er kritisierte auch, dass die EU der Türkei “definitiv nicht” die vereinbarten sechs Milliarden Euro ausbezahlt habe. Szijjarto wies zudem darauf hin, dass sich der Migrationsdruck auf die Türkei verstärkt habe, weil 1,5 Millionen Vertriebene in Syrien auf dem Weg in das Land seien. Dazu kämen wachsende Migrationsströme aus Pakistan und Afghanistan.

(apa)

16:00 Uhr – Akutelle Zahlen zu Österreich

Stand, 19.03.2020, 14:30 Uhr
Bisher durchgeführte Testungen: 13.724

Bestätigte Fälle: 2.013
Genesene Personen: 9
Todesfälle:
6
Coronavirus Hotline: 0800 555 621
(Sozialministerium)

15:40 Uhr – Kostenfreie Online-Weiterbildungsseminare an Uni Graz

Die Universität Graz ermuntert Erwachsene, die Zeit für die Weiterbildung zu nützen. Zurzeit werden daher von “Uni for Life”, der Weiterbildungsinstitution der Universität Graz, drei Online-Seminare kostenfrei angeboten, teilte die Universität am Donnerstag mit.

Dem aktuellen Anlass entsprechend, wurden die krisenrelevanten Themenbereiche “Supply Chain Management” zur Funktionalität von Lieferkette und Materialwirtschaft, “Leadership” und “Projektmanagement” kostenlos als Online-Seminare ausgewählt. Sie können jederzeit und ortsungebunden absolviert werden, verlangen keinerlei Vorkenntnisse und schließen mit einer Prüfung und anschließender Teilnahmebescheinigung ab, hieß es vonseiten der Universität.

(apa)

15:20 Uhr – 50 Cent Infektionszulage für Reinigungskräfte

ie Gesellschaft braucht die Reinigungskräfte. Sie sind während der Seuche genauso wichtig wie das medizinische Personal. Nur mit strengen Hygienemaßnahmen wird das Virus eingedämmt werden können. Die aktuelle Stellenausschreibung von ISS zeigt aber, dass diese Menschen von der Gesellschaft nicht genügend wertgeschätzt werden.

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15:00 Uhr – Eine Notärztin: Wir sehen Leute in den Vierzigern an Beatmungsgeräten

4 von 5 Personen, die sich  mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten, taten dies von jemandem, der nicht wusste, dass er es hatte. Dr. Darria Long, eine Notärztin, sagt, sie sehe Menschen in den Vierzigern an Beatmungsgeräten.

(CNN)

14:45 Uhr – Wien lässt Parks offen – Innsbruck sperrt städtische Parks

Die Stadt Wien lässt ihre Parks und Grünanlagen weiterhin offen. Das versicherte Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Donnerstag. Sie appellierte, angesichts des Coronavirus und der Ausgangsbeschränkung zu Hause zu bleiben:

“Aber klar ist, irgendwann muss jeder raus und dabei muss man sich jedenfalls an die Vorgaben halten, also alleine oder mit jenen Menschen, mit denen man im Haushalt wohnt.”

Die Stadt Innsbruck hat angekündigt, alle städtischen Park- und Grünanlagen sowie Spiel- und Sportplätze bis auf weiteres zu sperren. Dadurch werden die Einschränkungen ausgeweitet. Das Durchqueren öffentlicher Orte bleibe weiterhin erlaubt, nur das Verweilen sei untersagt, hieß es in einer Aussendung.

(apa)

14:25 Uhr – Ringana spendet selbst gemachte Desinfektionsmittel

Das oststeirische Unternehmen Ringana hat wegen der Corona-Krise seine Produktion von Naturkosmetik- und Nahrungsergänzungsmitteln auf Desinfektionsmittel umgerüstet. Dieses soll lokalen Einsatzorganisationen wie Rotes Kreuz, Feuerwehr und Zustellern von Essen auf Rädern zukommen. Es werde nicht verkauft, sondern direkt gespendet, wurde betont. Mehr als 1.000 Gebinde seien bereits ausgeliefert.

Auch mehrere tausend Schutzmasken (OP und FFP3) und Schutzmäntel, Overalls und Handschuhe, die normalerweise von den Mitarbeitern im Weißraum für die keimarme Produktion verwendet werden, habe das Unternehmen gespendet, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

(apa)

14:15 Uhr – Quarantäne für Rückkehrer via Luftweg ab Mitternacht

Für all jene, die via Luftweg nach Österreich einreisen, gilt ab Donnerstag Mitternacht die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne. Das geht aus einer Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hervor, die nun veröffentlicht wurde. Die Regelung gilt bis einschließlich 10. April.

(apa)

13:55 Uhr – Österreich kann sich mit Nahrung gut selbst versorgen

Die österreichische Landwirtschaft kann das Land gut mit heimischen Lebensmitteln versorgen. Der Eigenversorgungsgrad bei Getreide, Kartoffeln, Zucker, Rind- und Schweinefleisch, Kuhmilch, Bier und Wein ist sehr gut. “Aber es gibt Bereiche wo die Selbstversorgung nicht gegeben ist”, warnte Michaela Langer-Weninger, Präsidentin der Landwirtschaftskammer Oberösterreich am Donnerstag.

(apa)

13:35 Uhr – Maßnahmenpaket gegen häusliche Gewalt

Angesichts der von der Regierung und den Ländern verordneten Bewegungseinschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus befürchten Experten eine Zunahme der Fälle von häuslicher Gewalt. Um dem entgegenzuwirken, haben Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) und Justizministerin Alma Zadic (Grüne) am Donnerstag ein Maßnahmenpaket vorgestellt.

“Quarantäne und häusliche Isolation ist kein rechtsfreier Raum. Die Krise ist kein Freibrief für häusliche Gewalt. Wir gehen mit aller Härte gegen jeden vor, der Frauen und Kinder angreift”, betonte Raab in einer Pressekonferenz. Die strafrechtliche Verfolgung der Täter bzw. Gefährder sei “weiter gesichert”,

bekräftigte Zadic. Betretungs- und Annäherungsverbote würden weiter ausgesprochen, Wegweisungen vollzogen.

Von Gewalt betroffenen Frauen steht zu jeder Tages- und Nachtzeit die Telefonnummer 0800 222 555 mit Expertinnen zur Seite. Eine Online-Beratung ist – parallel zur telefonischen Beratung – täglich in der Zeit von 15.00 bis 22.00 Uhr unter www.haltdergewalt.at erreichbar. Weitere Informationen unter www.frauenhelpline.at

(apa)

13:20 Uhr – Rotes Kreuz launcht kommende Woche Stopp Corona-App

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, setzt das Rote Kreuz unter anderem auf eine neue App. “Stopp Corona” soll als eine Art Kontakttagebuch via Smartphone fungieren und schnell über Verdachts- sowie positive Fälle von Personen informieren, mit denen man in den letzten 48 Stunden in Kontakt stand, wie Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, der APA erklärte.

(apa)

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13:00 Uhr – Italien bemängelt Medikamenten-Knappheit

Angesichts der steigenden Zahlen schwer erkrankter Corona-Patienten warnen die heimischen Notfallmediziner vor einer Überlastung der notärztlichen Versorgung außerhalb der Spitäler. Notärztliche Einsätze sollten deshalb “strikt auf kritische Fälle beschränkt werden”, forderte die Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) am Donnerstag.

(apa)

13:00 Uhr – Auch Notfallmediziner warnen vor Überlastung

Angesichts der steigenden Zahlen schwer erkrankter Corona-Patienten warnen die heimischen Notfallmediziner vor einer Überlastung der notärztlichen Versorgung außerhalb der Spitäler. Notärztliche Einsätze sollten deshalb “strikt auf kritische Fälle beschränkt werden”, forderte die Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI) am Donnerstag.

(apa)

12:40 Uhr – Vorarlberg Milch drosselt Produktion

Die Genossenschaft Vorarlberg Milch will wegen der Coronavirus-Krise ihre Produktion drosseln. Fast 40 Prozent des Umsatzes seien weggebrochen, bedingt durch den fehlenden Absatz in der Gastronomie und wegen massiver Rückgänge im internationalen Milchwarenfluss, so der Milchverarbeiter in einer Information an seine Lieferanten.

“Wir sind in einer sehr schwierigen Situation. Der Absatz in der Gastronomie ist praktisch bei null, die Absatzkanäle nach Italien und Deutschland werden von Tag zu Tag schwieriger”, bestätigte Geschäftsführer Raimund Wachter einen Bericht des ORF Vorarlberg.

(apa)

12:20 Uhr – Zwei US-Kongressabgeordnete positiv auf Coronavirus getestet

In den USA haben erste Abgeordnete des Kongresses eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bekannt gegeben. Der republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Mario Díaz-Balart, teilte über sein Büro am Mittwoch mit, er sei “vor Kurzem” darüber informiert worden, dass ein Test auf den Erreger bei ihm positiv ausgefallen sei.

(apa)

12:10 Uhr – Fiebermessen per Roboter in thailändischen Spitälern

In thailändischen Krankenhäusern helfen Roboter bei der Diagnose möglicher Corona-Patienten. Die eigentlich zur Überwachung von Schlaganfall-Patienten entwickelten “Ninja-Roboter” werden derzeit in vier Krankenhäusern in und um Bangkok eingesetzt, um bei einem Verdacht auf das neuartige Coronavirus Fieber zu messen – und damit das Personal vor einer Ansteckung zu schützen.

Ärzte und Pflegepersonal können über eine Videoverbindung mit den Patienten sprechen. “Sie können vor dem Raum stehen und mit den Patienten über den Roboter kommunizieren”, sagte Viboon Sangveraphunsiri von der Chulalongkorn-Universität.

Die Roboter sollen angesichts der Coronavirus-Pandemie noch weiterentwickelt werden: Neuere Versionen sollen laut Viboon auch Patienten mit Essen und Medikamenten versorgen können oder womöglich auch bei der Desinfektion von Klinikstationen eingesetzt werden.

(apa)

12:00 Uhr – Zukunftsforscher sieht Ökologie als größten Gewinner

Der österreichische Zukunftsforscher Harry Gatterer glaubt, dass sowohl die Gesellschaft als Ganzes, als auch jeder Einzelne, gestärkt aus der Coronakrise hervorgehen wird. Er sei “absolut optimistisch”, so Gatterer im Gespräch mit der APA. “Wir werden einen großen Lernschritt machen.” Die Umwelt sieht er als größten indirekten Gewinner der Krise.

(apa)

11:50 Uhr – CureVac-Aufsichtsrat: Der Impfstoff wird kommen

Das deutsche Biotech-Unternehmen CureVac macht Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff. “Wir kommen gut voran”, sagte der Geschäftsführer von Dietmar Hopps Beteiligungsgesellschaft Dievini, Friedrich von Bohlen, der “Rheinischen Post” vom Donnerstag.

“Schon bald können wir in präklinische Tests gehen und den Impfstoff an Tieren testen, im Sommer können wir die klinischen Tests am Menschen starten – dabei müssen wir vor allem die richtige Dosis finden.”

Dievini hält laut der Zeitung 82 Prozent an dem Impfstoffentwickler CureVac, bei dem von Bohlen auch im Aufsichtsrat sitzt. Zur Frage, wann der Impfstoff kommt, sagte er: “Das hängt von vielen Faktoren ab und auch davon, wie sich diese Pandemie entwickelt.” Verlaufe sie dramatisch, “werden Beschleunigungen möglich sein”. “Ich bin mir aber sicher: Der Impfstoff wird kommen”, sagte von Bohlen.

CureVac könne nach einer Zulassung auch rasch die Produktion hochfahren. “CureVac wäre heute in der Lage, über hundert Millionen Dosen pro Jahr zu produzieren”, sagte von Bohlen.

(apa)

11:40 Uhr – EZB lanciert 750-Milliarden-Euro-Notfallprogramm

Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise hat die Europäische Zentralbank (EZB) ein Notfallprogramm im Volumen von 750 Milliarden Euro lanciert. Im Rahmen des mindestens bis Jahresende laufenden Programms will die EZB sowohl staatliche als auch private Wertpapiere aufkaufen, wie die EZB in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Damit solle den durch die Corona-Krise entstehenden Risiken für die Entwicklung des Euro-Kurses begegnet werden, hieß es.

(apa)

11:20 Uhr – Australien und Neuseeland schließen Grenzen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schließen Australien und Neuseeland ihre Grenzen. Das kündigten am Donnerstag der australische Premierminister Scott Morrison und die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern an. Ausgenommen von dem Einreiseverbot seien in beiden Ländern lediglich die eigenen Bürger, Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz in ihren Ländern sowie deren enge Familienmitglieder.

(apa)

11:00 Uhr – Zum ersten Mal keine neuen Fälle in Wuhan

Die zentralchinesische Stadt Wuhan meldet zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus Ende 2019 keine neuen Infektionen. In Festland-China werden für Mittwoch 34 neue Infektionen bestätigt, mehr als doppelt so viele wie am Vortag mit 13. Alle neuen Fälle sind importiert, was den Druck auf die Behörden zur Überprüfung von Reisenden erhöht.

(apa)

10:40 Uhr – Experten empfehlen Aufschieben von Impfungen

Das Nationale Impfgremium Österreichs empfiehlt wegen der Covid-19-Epidemie das Aufschieben von Schutzimpfungen. Am Mittwoch informierte darüber auch der Leiter des Impfreferates der Österreichischen Ärztekammer, Rudolf Schmitzberger, die Ärzteschaft.

“Wir befinden uns nach wie vor noch nicht in einer Phase einer Stabilisierung der Virusvermehrung, und die positiven Effekte der Ausgangssperre müssen abgewartet werden”,

schrieb er – parallel zu einer diesbezüglichen Information der Wiener Ärztekammer.

“Das Nationale Impfgremium des Ministeriums (NIG) empfiehlt für die nächsten 3 Wochen ein generelles Zuwarten bei allen Schutzimpfungen”,

teilte Schmitzberger mit. Dies betreffe auch die Pneumokokkenimpfung, die einerseits im Gratis-Kinderimpfprogramm vorgesehen ist, andererseits aber auch Menschen ab dem mittleren Lebensalter zur Vorbeugung von bakteriellen Pneumonien durch Pneumokokken seit Jahren sehr empfohlen wird.

(apa)

10:35 Uhr – Blutgruppe A ist anfälliger für Coronaviren

Menschen mit Blutgruppe A können im Vergleich zu anderen Blutgruppen anfälliger für Coronaviren sein, haben Wissenschaftler bestätigt.

Forscher in China untersuchten im Rahmen einer Vorstudie Blutgruppenmuster von mehr als 2.000 Menschen, bei denen das neue Coronavirus diagnostiziert worden war.

Sie fanden heraus, dass diejenigen mit Blutgruppe A anfälliger für Infektionen waren und tendenziell schwerwiegendere Symptome entwickelten, während diejenigen mit häufigerer Blutgruppe O ein “signifikant geringeres Risiko” hatten, an der Krankheit zu erkranken.

Obwohl die Studie noch von anderen Wissenschaftlern begutachtet werden muss, fordert das Team Ärzte und Regierungen auf, Unterschiede in der Blutgruppe bei der Behandlung von Patienten mit dem Virus zu berücksichtigen und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, berichtet das Magazin Science Focus.

10:30 Uhr – Lombardei fordert komplettes Shut Down

Die von der Coronavirus-Epidemie schwer getroffene norditalienische Region Lombardei ruft die Regierung in Rom zu einem kompletten Shut Down auf. “Es gibt keinen anderen Weg. Die Krankenhäuser sind am Ende der Kräfte, es gibt keine Therapie gegen Covid-19”, sagte der Gesundheitsbeauftragte der Lombardei, Giulio Gallera, im Interview mit der römischen Tageszeitung “La Repubblica”.

“Die Zahl der Infizierten wächst weiter. Nicht nur ältere Patienten, sondern auch Menschen im Alter von 40 oder 50 Jahren werden eingeliefert, die beatmet werden müssen”, so Gallera. Er protestierte, dass immer noch zu viele Menschen auf den Straßen unterwegs seien. “Das ist unannehmbar. Die Leute müssen zu Hause bleiben”, sagte der Politiker.

(apa)

10:20 Uhr – Krebspatienten sollten besonders vorsichtig sein

Experten erwarten noch eine monatelange Covid-19-Problematik. Das kann besonders für Krebspatienten, die oft eine immunschwächende Behandlung bekommen, sehr problematisch werden.

“Viele Krebspatienten leiden an einer Immunschwäche, bedingt durch die Erkrankung oder durch bestimmte therapeutische Maßnahmen: Es ist davon auszugehen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, schneller und möglicherweise auch schwerer erkranken als Gesunde”,

hieß es in einer Aussendung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ/Heidelberg).

Susanne Weg-Remers, Leiterin des DKFZ-Informationsdienstes:

“Krebspatienten, die eine immunsupprimierende Therapie erhalten oder aufgrund ihrer Krebserkrankung immunsupprimiert sind, sollten die empfohlenen Verhaltens- und Hygieneregeln besonders konsequent beachten. Dazu gehören unter anderem eine gute Händehygiene sowie der Abstand zu am Coronavirus Erkrankten. Experten empfehlen darüber hinaus, die Wohnung nur für die notwendigsten Erledigungen zu verlassen und auf jeden Fall Menschenansammlungen zu meiden. Die Patienten sollten Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung bitten, etwa wenn es um Einkäufe geht.”

(apa)

10:00 Uhr – Mehrheit der Österreicher zunehmend besorgt

Die Gefahr, die von der Verbreitung des Coronavirus ausgeht, wird von den Österreichern zunehmend ernst genommen und macht der Mehrheit der Menschen Angst. Laut einer Gallup-Umfrage haben 64 Prozent der Bevölkerung Angst, dass sie oder jemand in ihrer Familie sich anstecken könnte. Das sind deutlich mehr als noch vor wenigen Tagen: Da hatten nur 44 Prozent angegeben, Angst vor dem Virus zu haben.

Demgegenüber halten nur mehr ein Fünftel (20 Prozent) die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, für übertrieben. Vergangenen Freitag waren mit 53 Prozent noch mehr als die Hälfte dieser Ansicht. Frauen sind dabei tendenziell etwas besorgter als Männer: Während 69 Prozent der Frauen Angst vor einer Ansteckung haben, sind es bei den Männern mit 58 Prozent weniger.

(apa)

09:40 Uhr – Aktuelle Zahen zum Coronavirus

Stand: 19.03.2020, 08:00 Uhr
Bisher durchgeführte Testungen:
13.724
Bestätigte Fälle: 1.843
Genesene Personen: 9
Todesfälle:
5
Coronavirus Hotline: 0800 555 621

(Sozialministerium)

09:30 Uhr Guten Morgen

Heute berichten wir weider live zum Coronavirus. Den gestrigen Live-Ticker können Sie hier nachlesen.
Einen gesunden Tag wünscht die Redaktion ZackZack!

Titelbild: APA Picturedesk

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Coronavirus- Live-Ticker

11:20 Uhr – Australien und Neuseeland schließen Grenzen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schließen Australien und Neuseeland ihre Grenzen. Das kündigten am Donnerstag der australische Premierminister Scott Morrison und die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern an. Ausgenommen von dem Einreiseverbot seien in beiden Ländern lediglich die eigenen Bürger, Menschen mit dauerhaftem Wohnsitz in ihren Ländern sowie deren enge Familienmitglieder.

(apa)

11:00 Uhr – Zum ersten Mal keine neuen Fälle in Wuhan

Die zentralchinesische Stadt Wuhan meldet zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Coronavirus Ende 2019 keine neuen Infektionen. In Festland-China werden für Mittwoch 34 neue Infektionen bestätigt, mehr als doppelt so viele wie am Vortag mit 13. Alle neuen Fälle sind importiert, was den Druck auf die Behörden zur Überprüfung von Reisenden erhöht.

(apa)

10:40 Uhr – Experten empfehlen Aufschieben von Impfungen

Das Nationale Impfgremium Österreichs empfiehlt wegen der Covid-19-Epidemie das Aufschieben von Schutzimpfungen. Am Mittwoch informierte darüber auch der Leiter des Impfreferates der Österreichischen Ärztekammer, Rudolf Schmitzberger, die Ärzteschaft.

“Wir befinden uns nach wie vor noch nicht in einer Phase einer Stabilisierung der Virusvermehrung, und die positiven Effekte der Ausgangssperre müssen abgewartet werden”,

schrieb er – parallel zu einer diesbezüglichen Information der Wiener Ärztekammer.

“Das Nationale Impfgremium des Ministeriums (NIG) empfiehlt für die nächsten 3 Wochen ein generelles Zuwarten bei allen Schutzimpfungen”,

teilte Schmitzberger mit. Dies betreffe auch die Pneumokokkenimpfung, die einerseits im Gratis-Kinderimpfprogramm vorgesehen ist, andererseits aber auch Menschen ab dem mittleren Lebensalter zur Vorbeugung von bakteriellen Pneumonien durch Pneumokokken seit Jahren sehr empfohlen wird.

(apa)

10:35 Uhr – Blutgruppe A ist anfälliger für Coronaviren

Menschen mit Blutgruppe A können im Vergleich zu anderen Blutgruppen anfälliger für Coronaviren sein, haben Wissenschaftler bestätigt.

Forscher in China untersuchten im Rahmen einer Vorstudie Blutgruppenmuster von mehr als 2.000 Menschen, bei denen das neue Coronavirus diagnostiziert worden war.

Sie fanden heraus, dass diejenigen mit Blutgruppe A anfälliger für Infektionen waren und tendenziell schwerwiegendere Symptome entwickelten, während diejenigen mit häufigerer Blutgruppe O ein “signifikant geringeres Risiko” hatten, an der Krankheit zu erkranken.

Obwohl die Studie noch von anderen Wissenschaftlern begutachtet werden muss, fordert das Team Ärzte und Regierungen auf, Unterschiede in der Blutgruppe bei der Behandlung von Patienten mit dem Virus zu berücksichtigen und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, berichtet das Magazin Science Focus.

10:30 Uhr – Lombardei fordert komplettes Shut Down

Die von der Coronavirus-Epidemie schwer getroffene norditalienische Region Lombardei ruft die Regierung in Rom zu einem kompletten Shut Down auf. “Es gibt keinen anderen Weg. Die Krankenhäuser sind am Ende der Kräfte, es gibt keine Therapie gegen Covid-19”, sagte der Gesundheitsbeauftragte der Lombardei, Giulio Gallera, im Interview mit der römischen Tageszeitung “La Repubblica”.

“Die Zahl der Infizierten wächst weiter. Nicht nur ältere Patienten, sondern auch Menschen im Alter von 40 oder 50 Jahren werden eingeliefert, die beatmet werden müssen”, so Gallera. Er protestierte, dass immer noch zu viele Menschen auf den Straßen unterwegs seien. “Das ist unannehmbar. Die Leute müssen zu Hause bleiben”, sagte der Politiker.

(apa)

10:20 Uhr – Krebspatienten sollten besonders vorsichtig sein

Experten erwarten noch eine monatelange Covid-19-Problematik. Das kann besonders für Krebspatienten, die oft eine immunschwächende Behandlung bekommen, sehr problematisch werden.

“Viele Krebspatienten leiden an einer Immunschwäche, bedingt durch die Erkrankung oder durch bestimmte therapeutische Maßnahmen: Es ist davon auszugehen, dass Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, schneller und möglicherweise auch schwerer erkranken als Gesunde”,

hieß es in einer Aussendung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ/Heidelberg).

Susanne Weg-Remers, Leiterin des DKFZ-Informationsdienstes:

“Krebspatienten, die eine immunsupprimierende Therapie erhalten oder aufgrund ihrer Krebserkrankung immunsupprimiert sind, sollten die empfohlenen Verhaltens- und Hygieneregeln besonders konsequent beachten. Dazu gehören unter anderem eine gute Händehygiene sowie der Abstand zu am Coronavirus Erkrankten. Experten empfehlen darüber hinaus, die Wohnung nur für die notwendigsten Erledigungen zu verlassen und auf jeden Fall Menschenansammlungen zu meiden. Die Patienten sollten Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung bitten, etwa wenn es um Einkäufe geht.”

(apa)

10:00 Uhr – Mehrheit der Österreicher zunehmend besorgt

Die Gefahr, die von der Verbreitung des Coronavirus ausgeht, wird von den Österreichern zunehmend ernst genommen und macht der Mehrheit der Menschen Angst. Laut einer Gallup-Umfrage haben 64 Prozent der Bevölkerung Angst, dass sie oder jemand in ihrer Familie sich anstecken könnte. Das sind deutlich mehr als noch vor wenigen Tagen: Da hatten nur 44 Prozent angegeben, Angst vor dem Virus zu haben.

Demgegenüber halten nur mehr ein Fünftel (20 Prozent) die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, für übertrieben. Vergangenen Freitag waren mit 53 Prozent noch mehr als die Hälfte dieser Ansicht. Frauen sind dabei tendenziell etwas besorgter als Männer: Während 69 Prozent der Frauen Angst vor einer Ansteckung haben, sind es bei den Männern mit 58 Prozent weniger.

(apa)

09:40 Uhr – Aktuelle Zahen zum Coronavirus

Stand: 19.03.2020, 08:00 Uhr
Bisher durchgeführte Testungen:
13.724
Bestätigte Fälle: 1.843
Genesene Personen: 9
Todesfälle:
5
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(Sozialministerium)

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